25.1.16

Alvin und die Chipmunks: Road Chip

USA 2015 (Alvin and the Chipmunks: The Road Chip) Regie: Walt Becker mit Jason Lee 86 Min.

Die Trickfilm-Streifenhörnchen Alvin, Theodore und Simon sind berüchtigt für ihre piepsig hohen Stimmen, ganz billige Musik und das passende Getanze dazu. Unglaublicherweise ist dies bereits die vierte Kombination der animierten Nervensägen mit Realfilm-Handlung. Diesmal mutet ihnen Ziehvater Dave (Jason Lee in seiner härtesten Rolle) eine neue Lebenspartnerin zu, was den kleinen Quälgeistern einen bösartigen Stiefbruder einbringt. Die animalischen Ziehsöhne verhalten sich wie richtige und zicken mächtig herum. Beim Versuch, Dave nach Miami hinterher zu fliegen, fliegen sie aus dem Flieger. Ein Road Trip samt die Verfolgung durch einem wahnsinnigen Flight Marshall ist die filmisch furchtbare Konsequenz, die sich für die Familienzusammenführung schließlich doch als nützlich erweist. Ob jedoch dieser Overkill an Slapstick und grausam einfachen Albernheiten auch Familien zusammen ins Kino führen kann? Schon die Stimmen der Trickfilm-Viecher sind eine Qual für die Ohren. Die blödsinnige Handlung tut im Hirn weh und die Musikstücke triggern gleich mehrere Flucht-Reflexe. Doch wer die felligen Quietsche-Enten niedlich und die sehr einfachen Scherzchen witzig findet, könnte die fast 90 Minuten aushalten. Doch es soll ja auch Kinder mit Geschmack und Niveau geben.

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