2.11.15

Ritter Trenk

BRD, Österreich 2015 Regie: Anthony Power 80 Min. FSK: ab 0

Nach drei Umsetzungen für das ZDF gibt es Kirsten Boies Kinderbuch „Der kleine Ritter Trenk" nun auch als Film für kleine Kinofans. Die Buchabenteuer begeisterten und verkauften sich gut. Der Animationsfilm zeigt wie der Bauernjunge Trenk Tausendschlag mit seiner Familie vom unbarmherzigen Ritter und Lehnsherrn Wertolt geknechtet wird. Als eines Tages sein Vater zu Unrecht in den Kerker geworfen wird, zieht Trenk aus, Ritter zu werden. Mit ein bisschen Schrecken, Action und Klamauk und dank seinem Schwein bekommt Trenk einen Ausbildungsplatz als Ritter. In der Stadt trifft er auf Gaukler und auf der Burg die burschikose Thekla. Beim Turnier erweist sich Trenk nicht als furchtlos aber als sehr tapfer. Auch die Begegnung mit dem Drachen besteht er.

Der Film besteht hingegen den Vergleich mit aufwändigen Animationen aus den USA oder Asien nicht: Austauschbare Gesichter und Hintergrundzeichnungen können nicht begeistern. Hier sehen nicht nur alle irgendwie gleich aus, alles ähnelt auch anderen einfachen Zeichentrickfilmen. Nur ausgerechnet die Schurken, Wertholt und seine trotteligen Helfer, stechen hervor.

Aber wenigsten transportiert die übersichtliche Geschichte etwas soziales Bewusstsein und zeigt, dass es wegen ein paar reicher Menschen sehr viele sehr Arme gibt. Sowie etwas Emanzipation, weil Thekla zusammen mit Trenk alles für den Ritterkampf lernt. Das ist allerdings etwas wenig für ein Happy Ende auch an der Kinokasse.

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