<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956</id><updated>2012-02-02T13:48:45.215+01:00</updated><title type='text'>FILMtabs</title><subtitle type='html'>Filmkritiken&lt;br /&gt;
von Günter H. Jekubzik</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>1591</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-161340406905594838</id><published>2012-02-02T13:48:00.001+01:00</published><updated>2012-02-02T13:48:45.240+01:00</updated><title type='text'>Black Gold</title><content type='html'>Katar, Frankreich 2011 (Or noir) Regie: Jean-Jacques Annaud mit Tahar Rahim, Antonio Banderas, Mark Strong, Freida Pinto 130 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aqaba! Unvergesslich dieser Schlachtruf des „Lawrence von Arabien&amp;quot; vor einem halben Jahrhundert auf der ganz gro&amp;#223;en Leinwand (70mm mit Ouvert&amp;#252;re bei geschlossenem Vorhang)! Nun m&amp;#252;ssen wir Regie-Legende David Lean gegen Jean-Jacques Annaud („Am Anfang war das Feuer&amp;quot;, „Der Name der Rose&amp;quot;, „Sieben Jahre in Tibet&amp;quot;) eintauschen und Aqaba gegen Doha, der Hauptstadt von Katar. Denn obwohl die Handlung ganz ernsthaft „Irgendwo in Arabien&amp;quot; angesiedelt ist, erz&amp;#228;hlt das teuerste und vom „Doha Film Institute&amp;quot; kr&amp;#228;ftig mitfinanzierte arabische Projekt seit „Lawrence&amp;quot; vor allem vom Selbstverst&amp;#228;ndnis „moderner&amp;quot; Staaten am Golf. Habgier und Islamismus stehen sich gegen&amp;#252;ber bis ein Messias alle St&amp;#228;mme vers&amp;#246;hnen kann. Selbstverst&amp;#228;ndlich scheppert es dabei kr&amp;#228;ftig in der W&amp;#252;ste und eine Armee von Kamelen bew&amp;#228;ltigt einen unmachbar erachteten Ritt - nach Aqaba!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Kamelleichen pflastern die W&amp;#252;ste als die beiden verfeindeten Stammesf&amp;#252;rsten Nessib, Emir von Hobeika (Antonio Banderas), und Amar, Sultan von Salmaah (Mark Strong) den Frieden mit einem Pakt besiegeln: Zwischen ihren beiden Territorien soll der Gelbe G&amp;#252;rtel Niemandsland sein und Amars S&amp;#246;hne Saleeh und Auda leben als Geiseln an Nessibs Hof. Als eine Texanische &amp;#214;lgesellschaft jedoch genau dort f&amp;#252;ndig wird, tauscht Nessib das Schwarze Gold gegen Wohlstand, Stra&amp;#223;en und Elektrizit&amp;#228;t.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das alles w&amp;#228;chst in einer altmodischen Montage der Moderne, w&amp;#228;hrend des Emirs Gesandte auf dem Weg zum Scheich sind. Dieser studierte nach dem Tod seiner Frau den Koran und will weder f&amp;#252;r Geld noch f&amp;#252;r die R&amp;#252;ckkehr seiner S&amp;#246;hne die Bohrungen in der entmilitarisierten Zone tolerieren. W&amp;#228;hrend B&amp;#252;cherwurm Auda (Tahar Rahim) inzwischen Prinzessin Leyla (Freida Pinto), die Tochter seines Geiselnehmers heiratete, ermordet man Saleeh auf der Flucht. Nun soll Auda, auch „Sohn zweier V&amp;#228;ter&amp;quot;, bei dem leiblichen einen Frieden verhandeln. Die nicht wirklich schwierige Ann&amp;#228;herung von Vater und Sohn, sowie die h&amp;#246;chstens l&amp;#228;cherliche Auseinandersetzung mit albern karikierten, fortschrittsfeindlichen Koran-Gelehrten f&amp;#252;hrt zu einem verr&amp;#252;ckten Plan: Auda soll mit einer Armee aus Gefangenen 15 Tage lang ohne Wasser die W&amp;#252;ste durchqueren und Nessibs moderne Truppe ablenken, w&amp;#228;hrend der Sultan dessen Hauptstadt direkt angreift. Widerwillig folgt der brave Sohn dem Scheinman&amp;#246;ver, er brauche ja nicht wirklich zu k&amp;#228;mpfen, solle sich nur zeigen. Doch als der chaotische Haufen angegriffen wird, erweist sich der Bibliothekar als raffinierter Guerilla-Streiter und schlie&amp;#223;lich als einender F&amp;#252;hrer der W&amp;#252;sten-St&amp;#228;mme.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dieses bem&amp;#252;hte W&amp;#252;sten-Epos sieht so aus wie es klingt: Einfache Dialoge machen klar, was nicht immer logisch ist. Sch&amp;#246;n kitschig die Bilder, sch&amp;#246;n trivial die internationale Besetzung. Was der Film zwischen all den sonnigen Aufnahmen nicht kann, ist den Reformer Auda als Sohn von Verwestlichung und fortschrittsfeindlichem Islam zum idealen Araber zu machen. Obwohl schon der Westen als netter Kerl vereinfacht wird sowie weit und breit kein Gaddafi zu sehen ist. Diese M&amp;#228;r klappte sogar bei „Metropolis&amp;quot; besser. Hier muss sich Doha vielleicht noch etwas Schl&amp;#252;ssigeres als Staatslegende einkaufen. Kurios dabei, dass sich die Dreharbeiten in Tunesien nicht von der parallel stattfindenden echten Revolution haben st&amp;#246;ren lassen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der aus den Niederlanden stammende Drehbuchautor Menno Meyjes, der selten, aber dann eindrucksvoll mit „Ausnahmezustand&amp;quot; (1998) oder „Die Farbe Lila&amp;quot; (1985) im Abspann auftaucht, ist diesem Falle weniger interessant, als der Roman-Autor von „Der schwarze Durst&amp;quot;, der Schweizer Hans Ruesch (1913 - 2007). Als Rennfahrer gewann Ruesch mehrere Grand Prix und als Journalist, der rechtzeitig den Nazi nach New York entkam, war er mit seiner Aufdeckung von Tierversuchen in „Nackte Herrscherin. Entkleidung der medizinischen Wissenschaft&amp;quot; schon Mitte der Siebziger Jahre seiner Zeit weit voraus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-161340406905594838?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/161340406905594838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=161340406905594838' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/161340406905594838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/161340406905594838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/02/black-gold.html' title='Black Gold'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-6833194597192600890</id><published>2012-01-29T18:50:00.001+01:00</published><updated>2012-01-29T18:50:38.667+01:00</updated><title type='text'>Dame, König, As, Spion</title><content type='html'>Gro&amp;#223;britannien, Frankreich, BRD 2011 (Tinker, Tailor, Soldier, Spy) Regie: Tomas Alfredson mit Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt 127 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bond? Kein Bond! „Dame, K&amp;#246;nig, As, Spion&amp;quot;, das h&amp;#246;chstkar&amp;#228;tig besetzte Spionage-Spiel aus der Zeit des Kalten Krieges, zeigt Geheimdiensteln als graue und grausame Kopfarbeit zwischen staubigen Aktendeckeln. Der Schwede Tomas Alfredson („So finster die Nacht&amp;quot;) inszenierte &amp;#252;berzeugend und auch im sorgf&amp;#228;ltigen Bild beeindruckend eine schlie&amp;#223;lich doch sehr emotionale Geschichte, in der nur gebrochene und vereinsamte Menschen zur&amp;#252;ckbleiben.&lt;br&gt; &lt;br&gt;In Ungarn gibt es beim Bauern-Opfer eines Spions noch Schie&amp;#223;ereien und Action. Dann erweist sich die Suche nach einem „Maulwurf&amp;quot; in der Zentrale des britischen Geheimdienstes MI6 als Stellungsspiel. Als konzentriertes Schachspiel ganz gem&amp;#228;&amp;#223; der Titel-Metapher von John Le Carr&amp;#233;s gleichnamigem Roman aus dem Jahre 1974. „Circus&amp;quot; nennen die realistischeren Kollegen der Fiction namens Bond ihren eigenen Laden. Eine Versammlung der Direktoren legt andere Namen f&amp;#252;r diese Anstalt nahe. Der alte Boss „Control&amp;quot; (John Hurt) tritt nach frechen Verd&amp;#228;chtigungen cholerisch br&amp;#252;llend zur&amp;#252;ck. Sein treuer Assistent George Smiley (Gary Oldman) folgt ihm, um bald darauf in geheimer Geheimmission mit der Suche nach dem Spitzel in der Spitze beauftragt zu werden. Von au&amp;#223;en, mit der Hilfe seines eigenen „Insiders&amp;quot;, spielt er die Z&amp;#252;ge der Beteiligten nach. Zeit genug hat er ja, nachdem ihn seine Frau verlie&amp;#223;. Auch hierbei gab es einen Verr&amp;#228;ter, der noch zu enttarnen ist...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Es sind die ganz feinen T&amp;#246;ne im mit herrlichem Anti-Flowerpower ausgestatteten Film, die ihn so ungemein spannend machen. Da zeigt etwa eine st&amp;#246;rende Fliege im Auto unauff&amp;#228;llig die &amp;#252;berlegene Intelligenz von Smiley: W&amp;#228;hrend es die Kollegen vergeblich mit Schlagen versuchen, &amp;#246;ffnet er einfach ein Fenster. Am stillen Mann nagt aber kaum merklich die Untreue der Frau und die Tatsache, dass er Karla, den Mastermind der Sowjets, nie erwischen konnte. Diese Verquickung von geheimdienstlicher Weltpolitik und privater Hoffnung auf ein kleines Gl&amp;#252;ck durchzieht „Dame, K&amp;#246;nig, As, Spion&amp;quot;. Pr&amp;#228;gend sind auch die Darsteller mit dem mutig und erfolgreich gegen den eher wilden Strich besetzten Gary Oldman als genialer Spie&amp;#223;er Smiley. Colin Firth gl&amp;#228;nzt als schillernder Kollege Bill Haydon noch am ehesten als Spion im Stile Bonds. Nebenbei macht ein l&amp;#228;cherlicher Finanzminister die eigentlich m&amp;#228;chtigen Politiker zur Witzfigur. Die F&amp;#228;den ziehen wieder andere, doch auch denen m&amp;#246;chte man nicht vertrauen. Die bedr&amp;#252;ckende Stimmung des Films ist ihnen geschuldet, ihrem allgemeinen Unverm&amp;#246;gen, ein erf&amp;#252;lltes Leben zu f&amp;#252;hren. Man fragt sich, wof&amp;#252;r diese Menschen eigentlich k&amp;#228;mpfen, wenn sie nicht gegen den jeweiligen Gegner (Kommunismus/Terrorismus/Islamismus) k&amp;#228;mpfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-6833194597192600890?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/6833194597192600890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=6833194597192600890' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6833194597192600890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6833194597192600890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/dame-konig-as-spion.html' title='Dame, König, As, Spion'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3381049902865592267</id><published>2012-01-29T18:01:00.001+01:00</published><updated>2012-01-29T18:01:08.664+01:00</updated><title type='text'>Die Kunst zu gewinnen - Moneyball</title><content type='html'>USA 2011 (Moneyball) Regie: Bennett Miller mit Brad Pitt, Jonah Hill, Ken Medlock, Philip Seymour Hoffman 133 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ist Brat Pitt so gut, dass man sich wegen ihm einen Film &amp;#252;ber Baseball, diesen Sport mit den unverst&amp;#228;ndlichen Regeln, anschauen will? „Moneyball&amp;quot; behandelt eine spezielle Fu&amp;#223;note neuerer us-amerikanischer Sportgeschichte, die &amp;#252;berraschende Siegesserie der „Underdogs&amp;quot; Oakland Athletics im Jahre 2002.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Manager Billie Beane (Brad Pitt) verliert in den Playoffs der Saison 2001 und auch noch seine drei besten Spieler an die wesentlich besser ausgestattete Konkurrenz. Der Ex-Spieler macht aus dem Problem die L&amp;#246;sung: Er engagiert Peter Brand (Jonah Hill), einen nerdigen Wirtschafts-Wissenschaftler, der sich darauf spezialisiert hat, mit mathematischer Hilfe Spieler zu finden, die unter Wert gehandelt werden. Das ist im Film so trocken, wie es klingt. Pitt braucht nur nachdenklich zu schauen, w&amp;#228;hrend ein preiswerter Pitcher analysiert wird. Erst als Beane den alten, verkn&amp;#246;cherten Scouts des Vereins knapp und unumst&amp;#246;&amp;#223;lich erkl&amp;#228;rt, dass sie nichts mehr zu sagen haben und ganz andere Leute gekauft werden, macht Pitt Spa&amp;#223;.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Doch wie der Manager sein Team &amp;#252;berrascht, indem er mal alles anders macht, so liefert Regisseur Bennett Miller („Capote&amp;quot;) statt dem Sportfilm ein Menschenfilm ab. „Moneyball&amp;quot; hat erfreulich wenige Spielszenen und die laufen nur als eingeblendete Originalaufnahmen. Der Film selbst f&amp;#252;hrt keine gro&amp;#223;en, lokalpatriotischen Reden, sondern das nachdenkliche, fast private Gespr&amp;#228;ch. Die &amp;#252;bliche Sportfilm-Spannung gibt es nur im letzten Spiel und auch das wird raffiniert mit einer ungew&amp;#246;hnlichen Tonspur akzentuiert: W&amp;#228;hrend das Stadion explodiert, ist es v&amp;#246;llig still um Billie, der sich tief in den Katakomben versteckt. Denn nach seiner eigenen, nicht besonders erfolgreichen Spieler-Karriere ist der Manager so versessen auf Erfolg, dass er sich kein Spiel pers&amp;#246;nlich ansieht.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wenn man schaut, wer das geschrieben hat, ist es eigentlich nicht mehr so &amp;#252;berraschend: Die Steilvorlage von Buchautor Michael Lewis („Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game&amp;quot;) wandelten die Oscar-Sieger Steven Zaillian („Schindlers Liste&amp;quot;) und Aaron Sorkin („The Social Network&amp;quot;) in ein konzentriertes und kluges Drehbuch um. Vor allem Zaillians Filmografie liest sich wie eine Hitliste, allein im letzten Jahrzehnt schrieb er „Verblendung&amp;quot;, „American Gangster&amp;quot;, „Die Dolmetscherin&amp;quot;, „Gangs of New York&amp;quot; und „Hannibal&amp;quot;!&lt;br&gt; &lt;br&gt;So erz&amp;#228;hlt „Moneyball&amp;quot; fast als Fortsetzung des „Facebook-Films&amp;quot; von Pionieren, von Revoluzzern, die sich den Kopf einrennen. Einen melancholischen Ton bringt Beanes Privatleben, seine zw&amp;#246;lfj&amp;#228;hrige Tochter, die er ab und zu bei der Mutter abholen darf, sowie R&amp;#252;ckblenden zu seiner eigenen Karriere. Das Heuern und Feuern von Sportlern und anderen Idolen zeigt sich hier als zynischer Menschenhandel, als Variable einer mathematischen Formel. Schauspieler werden &amp;#252;brigens gerne auch nach ihrem Box Office-Value eingesetzt. „Moneyball&amp;quot; &amp;#252;berzeugt hier k&amp;#252;nstlerisch durch eine satt gute Ausstattung in den Nebenrollen: Der selbst im Spiel eines tumben Trainers exzellente Philip Seymour Hoffman war schon Millers Hauptdarsteller in „Capote&amp;quot;. Robin Wright taucht wieder - wie in der Verschwendungs-„Verblendung&amp;quot; - als Ex am Rande auf. Im Zentrum bleibt die Figur von Billie Beane, der nach einem realen Vorbild geformt wurde: Der Film kommt, nachdem der Sport erledigt ist, in seinem Epilog noch mal ganz gro&amp;#223; auf ihn zur&amp;#252;ck. Die Tochter singt auf einer Cassette „Papa, du bist ein Verlierer&amp;quot; und nicht nur deswegen erweist sich „Moneyball&amp;quot; als ausnahmsweise sehenswerter US-Sportfilm.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3381049902865592267?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3381049902865592267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3381049902865592267' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3381049902865592267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3381049902865592267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/die-kunst-zu-gewinnen-moneyball.html' title='Die Kunst zu gewinnen - Moneyball'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-4742535707180854140</id><published>2012-01-29T17:05:00.001+01:00</published><updated>2012-01-29T17:05:35.574+01:00</updated><title type='text'>Sex on the Beach</title><content type='html'>Gro&amp;#223;britannien 2011 (The Inbetweeners Movie) Regie: Ben Palmer mit Simon Bird, Joe Thomas, James Buckley, Blake Harrison, Lydia Rose Bewley 97 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Millionen Briten k&amp;#246;nnen nicht irren. Oder waren es Fliegen? Egal, auf jeden Fall hat „The Inbetweeners Movie&amp;quot; (so der Originaltitel) auf der Hitliste britischer Kino-Kom&amp;#246;dien „Bridget Jones&amp;quot; vom ersten Platz verdr&amp;#228;ngt. Nun hat diese Meldung &amp;#228;hnlichen Wert wie: Faustkeil praktischer als Smartphone! Das mag f&amp;#252;r Neandertaler gelten, aber man muss deshalb nicht gleich seine Flatrate gegen Flachkiesel eintauschen. Oder: „Sex on the Beach&amp;quot; ist wohl mit Abstand das D&amp;#228;mlichste und &amp;#214;deste, was 2012 ins Kino kommt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Vier britische Idioten, die l&amp;#228;ngst mit dem Pubertieren fertig sein sollten, d&amp;#252;rfen nach dem Schulabschluss mal ohne Mama und Papa Urlaub machen. Sie packen in ihren Koffer viel F&amp;#228;kalhumor, der nichts ausl&amp;#228;sst, dazu verklemmte Anz&amp;#252;glichkeiten (siehe der verklemmt anz&amp;#252;gliche deutsche Titel) und Bl&amp;#246;dheit, weit &amp;#252;ber die Schmerzgrenze des Fremdsch&amp;#228;mens. Trottel 1-4 landen auf einer billigen, kretischen Partymeile und wirken selbst in dieser Umgebung noch unterbelichtet. Ohne Ahnung zu haben, reden sie dauernd unfl&amp;#228;tig von Sex und treffen in einer vollkommen leeren Neppbar ausgerechnet auf vier nette, intelligente Frauen. Bis das einfallslose Drehbuch dann die v&amp;#246;llig biederen Happy Ends anleiert, muss jedoch noch eine Menge Ekelhaftes runtergespult werden. Witzig ist der Film nicht, frech ebenso wenig. Vielleicht war ja die TV-Sitcom lustig, aus der die Figuren entlaufen sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-4742535707180854140?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/4742535707180854140/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=4742535707180854140' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4742535707180854140'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4742535707180854140'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/sex-on-beach.html' title='Sex on the Beach'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5618212938545292359</id><published>2012-01-29T16:26:00.001+01:00</published><updated>2012-01-29T16:26:12.702+01:00</updated><title type='text'>My Reincarnation</title><content type='html'>USA, Niederlande, BRD, Italien 2011 Regie: Jennifer Fox 100 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?&amp;quot; So messianisch m&amp;#252;sste die Klage dieses Films klingen - w&amp;#228;ren wir nicht auf dem Gebiet des Buddhismus und in Italien. Deshalb spielt die Tonspur „Via, via&amp;quot; (dt: Weg, weg) von Paulo Conte und auch das verstehen wir: Yeshi Silvano Namkhais Vater ist der ber&amp;#252;hmte buddhistische Lehrmeister Namkhai Norbu Rinpoche, der seit Jahrzehnten die Welt bereist, um seinen Glauben zu verbreiten und den Menschen zu helfen. Nur zuhause ist er nicht so oft. Diese Geschichte mag h&amp;#228;ufiger vorkommen, doch Ch&amp;#246;gyal Namkhai Norbu Rinpoche gilt als der f&amp;#252;hrende Meister der tibetisch-buddhistischen Dzogchen-Gemeinschaft. (Dzogchen, die „spirituelle Essenz aller buddhistischen Lehren&amp;quot;.) Geboren 1938 in Osttibet floh er 1960 vor der chinesischen Verfolgung nach Italien und gr&amp;#252;ndete im Laufe der Jahrzehnte weltweit neue Zentren der Dzogchen-Gemeinschaft.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Khyentse Yeshe (Yeshi Silvano Namkhai), Sohn und Sch&amp;#252;ler von Ch&amp;#246;gyal Namkhai Norbu hingegen wurde in Italien 1970 geboren. Er erhielt eine christliche und buddhistische Erziehung, studierte Philosophie und Informatik und arbeitete nach seinem Studium im Bereich der modernen Technologien. Obwohl auch er als Reinkarnation eines ber&amp;#252;hmten buddhistischen Lehrers erkannt wurde, der noch dazu geliebter Onkel seines Vaters war, weigert er sich, diese Tradition fortzuf&amp;#252;hren. Wir sehen in den ersten Bildern einen rebellischen Studenten, der die elterliche Wohnung verl&amp;#228;sst, aber vor allem geliebt werden will. Als Sohn, nicht als Sch&amp;#252;ler und nicht als Wiedergeburt seines Gro&amp;#223;onkels. Doch der ber&amp;#252;hmte Vater, so unkonventionell und pragmatisch er als freundlicher Lehrer f&amp;#252;r andere war, verhielt sich wie ein Meister nicht wie ein Vater.&lt;br&gt; &lt;br&gt;So sehen wir Yeshi 13 Jahre sp&amp;#228;ter mit einem „normalen italienischen Familienleben&amp;quot;. W&amp;#228;hrend der Vater sehr vertraut den Dalai Lama im traumhaft gelegenen Tempel im toskanischen Arcidosso empf&amp;#228;ngt, genie&amp;#223;t der scheinbar verlorene Sohn seine Fahrten in luxuri&amp;#246;sen Autos. Erst sp&amp;#228;ter nutzte er seine h&amp;#228;ufigen Autofahrten f&amp;#252;r Meditationen und der Film h&amp;#228;lt in gr&amp;#246;&amp;#223;eren Schritten eine Wandlung fest: Beeinflusst auch durch eine Krebs-Erkrankung des Vaters hat er sich schweren Herzens entschieden, nicht mehr Sohn sondern Sch&amp;#252;ler zu sein.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Regisseurin Jennifer Fox hatte bereits einige anerkannte Dokumentarfilme gemacht, als sie 1985 in einer Auszeit vom Filmemachen als Sekret&amp;#228;rin von Namkhai Norbu Rinpoche mit ihm reiste. Sie filmte aber weiter und so entstand &amp;#252;ber 20 Jahre das sehr intime Material f&amp;#252;r diesen Film. Obwohl Fox dem portr&amp;#228;tierten Meister sehr nahe steht, ist „My Reincarnation&amp;quot; keine der distanzlosen Huldigungen geistiger Gr&amp;#246;&amp;#223;en. Aber auch keineswegs eine Demontage eines lieblosen Vaters. Vor allem in dessen Krankheit sieht man beide Seiten, erkennt den in seiner enorm selbstlosen Hilfsbereitschaft f&amp;#252;r sich selbst hilflosen Menschen, mit sehr menschlichem Zweifel und Unruhe angesichts des Todes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5618212938545292359?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5618212938545292359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5618212938545292359' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5618212938545292359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5618212938545292359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/my-reincarnation.html' title='My Reincarnation'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-1089183333294788524</id><published>2012-01-29T16:19:00.001+01:00</published><updated>2012-01-29T16:19:21.420+01:00</updated><title type='text'>Underworld Awakening</title><content type='html'>USA 2011 (Underworld Awakening) Regie: M&amp;#229;ns M&amp;#229;rlind, Bj&amp;#246;rn Stein mit Kate Beckinsale, Stephen Rea, Michael Ealy 88 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Um es kurz und knapp zu sagen: Knapp 90 Minuten Underworld - Teil 4 erf&amp;#252;llen die Erwartungen der Fans voll und ganz. Genauer gesagt, vor allem in Bezug auf die weibliche Hauptfigur im engen Latexdress: Die Erwartungen der Fanboys, dieser soziologischen Konstruktion von Filmkritik und -produktion. Fanboys sind etwas anspruchslose, wenig experimentierfreudige Kinog&amp;#228;nger (m&amp;#228;nnlich), die sogenannten Kultfilmen mit ihrer ungeteilten Begeisterung (haben die sonst kein Leben?) zu gro&amp;#223;em Erfolg und beim Merchandise zu noch gr&amp;#246;&amp;#223;eren Ums&amp;#228;tzen verhelfen. Man gibt ihnen auch, seit „Star Wars&amp;quot; das reizvollere New Hollywood gekillt hat, die Schuld an der Infantilisierung des Kinos. Kurz: Die werden nie erwachsen, die Filme und die Fan(boys).&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im vierten Film seit dem sagenhaften Start im Jahre 2003 (mit einem Ausflug in mittelalterliche Vorgeschichte ohne Kate Beckinsale) sind die Vampire und die Lycans die Gejagten, seit die Menschen ihre Existenz entdeckten und einen massiven Angriff auf beide Nachtwesen starteten. Die dezimierten Helden von Underworld verstecken sich im Underground und Selene h&amp;#228;ngt als Verd&amp;#228;chtige Nr. 1 gefriergetrocknet im Labor von Dr. Jacob Lane (Stephen Rea). Der Leiter von „Antigen&amp;quot; arbeitet an einem Gegen-Gen, eigentlich. Nachdem Selene von einem unbekannten erweckt wird, rettet sich erst sich spektakul&amp;#228;r und dann ihre auch liebliche und lebensgef&amp;#228;hrliche Tochter. Ja, in zw&amp;#246;lf Jahren Vampir-Nickerchen ist einiges passiert. Von ihrem geliebten Werwolf Michael bleibt sie getrennt, doch der Kampf zwischen den beiden Bei&amp;#223;er-Clans geht weiter, ganz wie beim alten Barden: „Zwei H&amp;#228;user waren hier in Vancouver durch alten Groll zu neuem Kampf bereit, aus dieser Feinde unheilvollem Schoss das Leben zweier Liebender entsprang...&amp;quot;. Doch von Clan-Saga entwickelt sich „Underworld&amp;quot; zu einer Familiengeschichte mit Kernfamilie Mutter Vampir, Vater Wolf, Tochter Hybrid.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Gegner sind inzwischen m&amp;#228;chtig gewachsen, nun k&amp;#228;mpft Selene gegen sehr riesige Lycans, mobilisiert ihre zaghaft gewordene Verwandtschaft und deckt eine Verschw&amp;#246;rung auf. Der blaugraue Look von Vancouver wirkt auch bei den neuen schwedischen Regisseuren M&amp;#229;ns M&amp;#229;rlind und Bj&amp;#246;rn Stein wieder ebenso cool wie Beckinsales Figur in schwarzem Gummi. Doch statt Atmosph&amp;#228;re gibt es vor allem satt Action, die durch unglaubliche Geschwindigkeit von Selenes Morden beeindruckt. Die gibt es nicht zu knapp, obwohl „Underworld 4&amp;quot; endlich mal ein Film ist, der mit knappen 80 Minuten echter Laufzeit nicht &amp;#252;bertreibt - nicht in der L&amp;#228;nge, in allem anderen schon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-1089183333294788524?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/1089183333294788524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=1089183333294788524' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1089183333294788524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1089183333294788524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/underworld-awakening.html' title='Underworld Awakening'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-1763947428209551825</id><published>2012-01-24T19:42:00.001+01:00</published><updated>2012-01-24T19:42:08.302+01:00</updated><title type='text'>The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten</title><content type='html'>USA 2011 (The Descendants) Regie: Alexander Payne mit George Clooney, Shailene Woodley, Amara Miller 115 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Man kann sich diesem Film als Fan von Alexander Payne n&amp;#228;hern - oder als jemand, der bei der Kaffee-Werbung Lust auf noch einen Film von George Clooney bekommen hat. Payne hat (neben dem Buch zu Adam Sandlers „Chuck und Larry&amp;quot;!) mit den erwachsenen Kom&amp;#246;dien „Sideways&amp;quot; (2004 mit Paul Giamatti als Weintester) und „About Schmidt&amp;quot; (2002 mit Jack Nicholson als Neben-die-Sch&amp;#252;ssel-Pinkler) begeistert. Figuren, die in ihrer schrulligen Tragik wieder komisch sind, hat man derart nicht oft zuvor auf der Leinwand gesehen. Nun reiht sich Clooney bei den Payne-Darstellern ein und sorgt direkt mit einem nicht ganz passenden Hawaii-Hemd f&amp;#252;r erwartete Abseitigkeit.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Matt King (George Clooney) darf als Bewohner einer der Traum-Inseln Hawaiis durchaus die gleichnamigen Hemden tragen, nur g&amp;#228;be es echt sch&amp;#246;nere und auch die Frisur ist weit von glamour&amp;#246;s entfernt. Desillusionierend ebenso die Ansage Matts auf der (eifrig benutzten) Tonspur, er habe seit 15 Jahren nicht mehr auf einem Surfbrett gestanden, man solle sich das Leben hier nicht als Dauerurlaub vorstellen. Denn er verwaltet als einer von vielen Erben der Urbev&amp;#246;lkerung federf&amp;#252;hrend eine schwerreiche Familien-Stiftung, auch wenn keiner aus dem King-Clan irgendwie nach Geld aussieht. Dass gerade die Entscheidung ansteht, ob Matt und all seine Cousins ein wunderbares St&amp;#252;ck Land f&amp;#252;r ein Golf-Resort hingeben, wird nebens&amp;#228;chlich, als seine Frau bei einem Schnellboot-Rennen verungl&amp;#252;ckt und im Koma liegt. Der Anwalt muss sich um seine beiden T&amp;#246;chter k&amp;#252;mmern, die schwer pubertierend (die &amp;#228;ltere Alexandra) und verst&amp;#246;rt (die kleine Scottie) sind. Dabei ist er als Vater fast so albern, wie als geh&amp;#246;rnter Gatte in dem Moment, als er von der Aff&amp;#228;re seiner Frau erf&amp;#228;hrt: Mit Schlappen schlurft er w&amp;#252;tend rennend zu den Freunden ein paar Stra&amp;#223;en weiter. (Das sieht so unm&amp;#246;glich aus, wie es klingt!) Die wussten auch alles. Nun machen sich Vater und T&amp;#246;chter auf, um den Liebhaber (Matthew Lillard) auf einer Nachbarinsel zu finden. Im Gep&amp;#228;ck ist Alex&amp;#39; volldebiler Freund, dessen Anwesenheit sich erst sp&amp;#228;ter sehr sch&amp;#246;n erkl&amp;#228;rt. In der gemeinsamen Verschw&amp;#246;rung kommt Matt seiner abweisenden Tochter Alex langsam n&amp;#228;her. Wie er zu seiner Frau, deren lebensverl&amp;#228;ngernde Maschinen abgestellt werden sollen, und zu dem Erbe seiner Vorfahren steht, wird sich entwickeln.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das Wichtigste zuerst: Clooney gewinnt in der ungewohnten Rolle durchaus Sympathien, kann auch dieser untypischen und wenig glamour&amp;#246;sen Figur Substanz und Tiefe geben. Auf den ersten Blick ist der neue Payne allerdings nicht so witzig, nicht so ber&amp;#252;hrend und auch nicht so gut besetzt oder sogar nicht so gut gespielt wie seine Vorg&amp;#228;nger. Was Alexander Payne jedoch &amp;#252;ber seine stille und unspektakul&amp;#228;re Geschichte an menschlichen Werten transportiert, merkt man erst zum Ende. „The Descendants&amp;quot; (Bindestrich und ein wiedermal unglaublich bescheuerter, deutscher Titel-Wurmfortsatz) ist ein nachhaltiger Film, im doppelten Sinne. Nicht nur mit der hawaiianischen Musik kann Payne das spezielle Leben auf den Inseln sp&amp;#252;rbar machen. In der sehr ber&amp;#252;hrenden Wertsch&amp;#228;tzung einer unvergleichlichen Landschaft und dem Versuch, sie zu erhalten, ist die Geschichte dann wieder sehr universell.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-1763947428209551825?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/1763947428209551825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=1763947428209551825' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1763947428209551825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1763947428209551825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/descendants-familie-und-andere.html' title='The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-6963455590286786468</id><published>2012-01-24T18:59:00.001+01:00</published><updated>2012-01-24T18:59:43.286+01:00</updated><title type='text'>The Artist</title><content type='html'>Frankreich 2011 (The Artist) Regie: Michel Hazanavicius mit Jean Dujardin, B&amp;#233;r&amp;#233;nice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller 100 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ausgerechnet die beiden Filme, die nostalgisch und melancholisch zum Ende der Stummfilmzeit zur&amp;#252;ckreisen, sind die Favoriten der Oscars f&amp;#252;rs Jahr 2011: Scorseses „Hugo Cabret&amp;quot; mit elf und „The Artist&amp;quot; mit zehn Nominierungen feiern die Zeit vor dem technischen Einbruch des Tons in der gro&amp;#223;en, stummen Filmkunst. Ob dies mit dem Einbruch von 3D zu tun hat, das ja auch ein epochaler Einschnitt sein will? Dann beweisen aber beide Filme, dass man mit zweidimensionaler Technik und guten, vielschichtigem Erz&amp;#228;hlen Herz und Verstand des Publikums genau so gut erreichen kann. Michel Hazanavicius gelang mit dem Cannes-Sieger „The Artist&amp;quot; ein Meisterwerk in Schwarzwei&amp;#223; und fast ohne ein gesprochenes Wort!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ich werde nichts sagen! Programmatisch ist die auf die Leinwand geschriebene Aussage von Stummfilm-Star George Valentin (Jean Dujardin), dessen abenteuerliche Figur sich gerade im Verh&amp;#246;r zweier Spione befindet. Nein, er wird nichts sagen. Nicht auf der Leinwand, nicht hinter der Leinwand, wo er mit seinem Hund scherzt und ein Schild warnt: „Be silent!&amp;quot; Auch nicht nach Filmende unter dem tosenden Applaus (im Schriftbild!) des Premierenpublikums und (fast) auch nicht den Rest des Films &amp;#252;ber den Niedergang seiner Karriere. Denn wir schreiben das Jahr 1927, zeitgleich mit Valentins neuem Hit l&amp;#228;uft auch der mittelm&amp;#228;&amp;#223;ige „Jazz Singer&amp;quot; an - mit einer Tonspur!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie schon bei „Singing in the Rain&amp;quot; gehen mit der Stummfilm-Epoche die Karrieren zu Ende, die sich weigern, bei den „Talkies&amp;quot; mitzumachen. Valentin ist einer von ihnen und w&amp;#228;hrend seine Karriere herrlich melodramatisch den Bach runter geht, bis er v&amp;#246;llig im Regen steht, eilt die junge Statistin Peppy Miller (B&amp;#233;r&amp;#233;nice Bejo), der Valentin einst den Durchbruch erm&amp;#246;glichte, von Erfolg zu Erfolg.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Michel Hazanavicius versammelte in jahrelanger Vorarbeit unz&amp;#228;hlige gro&amp;#223;artige Szenen, witzige Momente und doppeldeutige S&amp;#228;tze: „Wir m&amp;#252;ssen reden!&amp;quot; ist als Anfang vom Ende einer abgeschriebenen Ehe ein Standard. Als doppelsinnige Aufforderung an Valentin, der reden m&amp;#252;sste, um seine Karriere fortzusetzen, ist es eine der feinen Noten, die diese romantische Kom&amp;#246;die in der Form gro&amp;#223;er Filmkunst zu einem Meisterwerk machen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dazu geh&amp;#246;rt nicht nur ein Hund, der die Krimikom&amp;#246;die „D&amp;#252;nner Mann&amp;quot; nach Dashiell Hammett zitiert, auch die Nebenrollen, die zum Beispiel mit James Cromwell als treuer Chauffeur Clifton prominent besetzt sind. John Goodman darf als Zigarre rauchender Produzent diesem Klischee kr&amp;#228;ftig Futter geben. Wenn Peppy allein mit Valentins Smoking eine magische Liebesszene hat, r&amp;#252;hrt das ebenso einzigartig, wie ihre freche Art begeistert. Wobei noch gesammelt wird, was Hazanavicius in seinem herrlichen &amp;#220;berfluss toller Momente alles zitiert hat. Man glaubt sogar, die Filmmusik von Ludovic Bource zu kennen, die der Film im Gegensatz zum echten Stummfilm selbst mitbringt. Der Song „Pennies from Heaven&amp;quot; wird dabei zum Leitmotiv des Leidens und ist selbstverst&amp;#228;ndlich auch wieder ein (Film-) Zitat. Selbst die Vorlagen f&amp;#252;r seine Besprechung liefert dieser wunderbare Film gleich mit. Nach dem Dreh einer gro&amp;#223;artigen, gemeinsamen Tanzszene von Valentin und Peppy stoppt der Regisseur: „Cut. Perfect!&amp;quot; Ob er denn einen Film mit ihr machen wolle, fragt sie. Und er spricht! „With pleasure, kid!&amp;quot;. Mit gro&amp;#223;em Vergn&amp;#252;gen, stimmen wir &amp;#252;bersetzend ein!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-6963455590286786468?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/6963455590286786468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=6963455590286786468' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6963455590286786468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6963455590286786468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/artist.html' title='The Artist'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3842903094288406542</id><published>2012-01-24T17:49:00.001+01:00</published><updated>2012-01-24T17:49:52.064+01:00</updated><title type='text'>Drive</title><content type='html'>USA 2011 (Drive) Regie: Nicolas Winding Refn mit Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston 101 Min. FSK ab 18&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Autopilot&amp;quot; w&amp;#228;re ein guter Name f&amp;#252;r jemanden, der regungslos wie eine Maschine nicht nur durch den Stra&amp;#223;enverkehr - selbst bei heftigster Polizeiverfolgung - sondern auch durch&amp;#39;s Leben kurvt. Der Stunt-Fahrer  beim Film (Ryan Gosling), der nur Driver  genannt wird, ist so ein Automat. Regen tut sich bei ihm allein das Streichholz im Mund, die Mimik bleibt stoisch - eine perfekte Rolle f&amp;#252;r Gosling!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auch die Musik im Auto weicht nicht vom gradlinigen Techno-Drive mit den satten B&amp;#228;ssen ab. Es scheint, dieser Sound treibt das Auto an, mit dem der Driver im Nebenjob zwei R&amp;#228;ubern zur Flucht verhelfen soll. Mit der Perfektion eines Uhrwerks h&amp;#228;ngt der Raser sogar Polizeihubschrauber ab. Ohne viele Worte begegnet und hilft der Auto-Fan auch seiner Nachbarin Irene (eindrucksvoll: Carey Mulligan!) und deren Sohn. Da passen zwei auf zur&amp;#252;ckhaltende, h&amp;#246;fliche und stille Weise zueinander. Selbstverst&amp;#228;ndlich findet so was wie Romantik auf den Stra&amp;#223;en von L.A. auch im Auto statt. Doch dann kommt Irenes Mann Gabriel &amp;#252;berraschend fr&amp;#252;h aus dem Knast, der Driver zieht sich zur&amp;#252;ck. Ja, versucht sogar, zu helfen, als Gabriel direkt wieder Probleme mit ganz gef&amp;#228;hrlichen Leuten bekommt. (Ron Perlman gef&amp;#228;llt als gnadenloser Geldeintreiber Nino). Wie es in dem dunklen Genre kommen muss, auch wenn es mit modernem Neon ausgeleuchtet ist, verstrickt sich der schweigsame Au&amp;#223;enseiter tragisch in einen zu gro&amp;#223;en Kampf. Nun muss er seine eigene Haut retten, doch die College-Jacke mit dem prolligen Skorpion-Aufn&amp;#228;her wird Flecken bekommen...&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Drive&amp;quot;, die angeblich beste Regie von Cannes 2011, ist ein v&amp;#246;llig unoriginelles und brutales Action-Filmchen der Art, die Hollywood fast im Wochenrhythmus raushaut („Transporter&amp;quot;, „Fast &amp;amp; Furious&amp;quot;). Der d&amp;#228;nische Regisseur Nicolas Winding Refn machte zuvor mit dem &amp;#228;hnlich brutalen „Walhalla Rising&amp;quot; (2009) und vielsagenden Titeln wie „Pusher&amp;quot;, „Fear X&amp;quot; oder „Bleeder&amp;quot; auf sich aufmerksam. Allerdings verbreiten Kritiker-Kollegen auch Lobeshymnen zu „Drive&amp;quot;, der ein „Neo-Noir-Thriller&amp;quot; sein oder Hommage an Gangster-Filme der 80ger. Wer allerdings mehr als nur Genre-Mechanik will, wird hier vor die Wand gefahren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3842903094288406542?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3842903094288406542/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3842903094288406542' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3842903094288406542'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3842903094288406542'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/drive.html' title='Drive'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3601712706446132048</id><published>2012-01-23T18:46:00.000+01:00</published><updated>2012-01-23T18:47:30.552+01:00</updated><title type='text'>Jack und Jill</title><content type='html'>USA 2011 (Jack and Jill) Regie: Dennis Dugan mit Adam Sandler, Katie Holmes, Al Pacino, Eugenio Derbez 91 Min. FSK o.A.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Kaufen sie zwei Clowns und bekommen sie gratis einen Method-Actor dazu! Wieso hat man da nicht fr&amp;#252;her dran gedacht, die mal frechen („Happy Gilmore&amp;quot;, 1995), mal lahmen („Big Daddy&amp;quot;, 1999) Kom&amp;#246;dien des doppelten Schauspiel/Regie -Lottchens Sandler/Dugan mit Al Pacino aufzupeppen? Keine Angst vor Adam Sandlers Doppelrolle, die selbst f&amp;#252;r Fans schwer zu ertragen ist: „Jack und Jill&amp;quot; oder besser: „Jill und Al&amp;quot; ist als Sandler-Kom&amp;#246;die ein Volltreffer.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Zu Thanksgiving holt die wohlhabende LA-Familie Jack Sadelsteins (Adam Sandler) nicht nur Otto aus dem Obdachlosenheim, auch die extrem nervige Verwandte Jill (Adam Sandler) darf vorbeikommen. Jack und Jill Sadelstein sind zweieiige Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein k&amp;#246;nnten. Die alleinstehende Frau beeindruckt mit heftigem Haarwuchs, Schwei&amp;#223;ausbr&amp;#252;chen, infantilen Nervenzusammenbr&amp;#252;chen und geht auch ansonsten allen auf die Eier. Was so gesagt werden muss, denn dies ist ein Adam Sandler-Film und deshalb von Natur aus deftig.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das Familienfest muss verl&amp;#228;ngert werden, weil Jack von seiner Werbeagentur einen unm&amp;#246;glichen Auftrag bekommen hat: Al Pacino soll f&amp;#252;r einen Cappuccino der Fastfood-Kette Dunkin&amp;#39;donuts namens Dunkacchino Werbung machen! Was &amp;#39;ne super bescheuerte Idee, welcher Filmstar w&amp;#252;rde sich f&amp;#252;r Kaffee-Werbung hergeben? Bei einem Basketball-Spiel der geliebten Lakers treffen Jack und Jill auf Johnny Depp und Al Pacino. Der alte Star ist inkognito, weil er gerade einen Filmhit auf Youtube hat: Sein sch&amp;#228;umender Ausraster auf der B&amp;#252;hne, weil ein Zuschauer sein Handy klingeln l&amp;#228;sst. Doch nun verf&amp;#228;llt der geniale Mime hemmungslos den schwer nachvollziehbaren Reizen Jills. Seine Telefonnummer l&amp;#228;sst er in Senf auf einem Hotdog &amp;#252;berbringen. Eine abstruse Romanze beginnt, deren H&amp;#246;hepunkt noch lang nicht erreicht ist, wenn der liebesverr&amp;#252;ckte Pacino nun mitten im shakespeare&amp;#39;schen K&amp;#246;nigsdrama auf der B&amp;#252;hne selbst ans Handy geht, um eigenes Liebesges&amp;#252;lze abzulassen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die altbekannte Geschichte (Buch: Steve Koren, Adam Sandler) vom skrupellosen Werbemanager, der seine Familie f&amp;#252;r den Job verkauft, k&amp;#246;nnte auch bei „Jack und Jill&amp;quot; als simples Vehikel langweilen. Doch diesmal ist es weniger das Verharren bei &amp;#252;berraschend tiefen Einsichten ins Wesen des Menschlichen, mit dem Sandler/Dugan ihre Kom&amp;#246;die kippen lassen. Diesmal wird mit genialer Hilfe Al Pacinos einfach weiter k&amp;#246;niglich gealbert. Dabei nimmt Sandler mit Bemerkungen wie, Skypen w&amp;#228;re bestimmt antisemitisch, weder R&amp;#252;cksicht auf besonders eifernde Glaubensgenossen wie bei Durchfall-Orgien auf den Geschmack. Dass diese kakophonische Kom&amp;#246;die trotzdem schizophren gelingt, liegt an der heftigen Frequenz von guten Gags, Zitaten und Promis. Der typisch cholerische Depp McEnroe droht einem Atheisten Pr&amp;#252;gel an, Pacino st&amp;#252;rmt Jacks Haus im Stile von Scarface und Jill zerschmettert bei einem wenig romantischen Abend den einzigen Oscar des liebesblinden Stars. Dieser Film wird keinen Ersatz daf&amp;#252;r bringen, aber viel Spa&amp;#223;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3601712706446132048?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3601712706446132048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3601712706446132048' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3601712706446132048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3601712706446132048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/jack-und-jill.html' title='Jack und Jill'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2096283026069458154</id><published>2012-01-23T12:01:00.001+01:00</published><updated>2012-01-23T12:01:37.911+01:00</updated><title type='text'>Michael (2011)</title><content type='html'>&amp;#214;sterreich 2011 (Michael) Regie: Markus Schleinzer mit Michael Fuith, David Rauchenberger, Christine Kain, Ursula Strauss 96 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Michael&amp;quot;, das Spielfilmdeb&amp;#252;t des 39-j&amp;#228;hrigen &amp;#246;sterreichischen Schauspielers Markus Schleinzer, ist die Geschichte eines P&amp;#228;dophilen, der einen zehnj&amp;#228;hrigen Jungen im Keller gefangen h&amp;#228;lt. Michael ist dabei nicht das Opfer, sondern der T&amp;#228;ter. Abgesehen von dieser problematischen Perspektive erschrickt beim nachtr&amp;#228;glichen Nachdenken, wie wenig der sehr n&amp;#252;chterne Film erschreckt hat. Schwer ertr&amp;#228;gliche Szenen bleiben nicht aus, auch wenn die s&amp;#228;uberlich in der Kladde notierten Vergewaltigungen nicht gezeigt werden. Auch die Selbstverst&amp;#228;ndlichkeit, wie er sich ein „neues&amp;quot; Kind holen will, weil das alte krank wird, ist unfassbar. Die Banalit&amp;#228;t des Kindersch&amp;#228;ndens eines Versicherungs-Kaufmannes zeigt sich als Tristesse eines unreifen Menschen, der missbraucht, wie er Weihnachten feiert oder fernsieht. Zu Recht meint Schleinzer, „eine Gesellschaft kann nur so weit entwickelt sein, wie sie auch in der Lage ist, sich mit ihren T&amp;#228;tern auseinanderzusetzen.&amp;quot; Ob seine n&amp;#252;chterne, k&amp;#252;hle Auseinandersetzung allerdings weiter f&amp;#252;hrt, ist fraglich. Am Ende entledigt sich der Film zu einfach seines T&amp;#228;ters und es bleibt nur Bangen um die Rettung des Kindes. Regisseur Schleinzer hat bewusst keine reale Geschichte verarbeitet und „wollte den Stoff aus den Griff des Boulevard befreien&amp;quot;. H&amp;#246;rt sich besser an, als der Film ist, der im Wettbewerb von Cannes deplatziert war. Ebenso wirft der am Wochenende verliehene, selbst in der Jury umstrittene Max Oph&amp;#252;ls Preis f&amp;#252;r „Michael&amp;quot; ein seltsames Licht auf die deutschsprachigen Nachwuchsfilme, die in Saarbr&amp;#252;cken eigentlich pr&amp;#228;miert werden sollten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2096283026069458154?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2096283026069458154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2096283026069458154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2096283026069458154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2096283026069458154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/michael-2011.html' title='Michael (2011)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7928310867056215634</id><published>2012-01-23T11:32:00.001+01:00</published><updated>2012-01-23T11:32:36.835+01:00</updated><title type='text'>Arirang - Bekenntnisse eines Filmemachers</title><content type='html'>S&amp;#252;dkorea 2011 (Arirang) Regie: KIM Ki-duk mit KIM Ki-duk 100 Min. OmU&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der 1960 geborene S&amp;#252;d-Koreaner Kim Ki-Duk realisierte seit seinem Deb&amp;#252;t „Crocodile&amp;quot; 1996 in 13 Jahren unglaubliche 15 Filme. Bei seinem letzten, „Dream&amp;quot;, w&amp;#228;re eine Schauspielerin bei einer Selbstmordszene fast tats&amp;#228;chlich gestorben, h&amp;#228;tte sie der Regisseur nicht im letzten Moment aus der Schlinge um ihren Hals befreit. Dieses Ereignis traumatisierte ihn. Auf den Festivals bemerkte man das Fehlen neuer Filme von ihm. Die entstandenen Ger&amp;#252;chte erhielten mit seiner Wiederkehr nach drei Jahren bei Cannes 2011 eine &amp;#252;berraschende und bewegende Antwort: „Arirang&amp;quot; zeigt Kim Ki-Duk zur&amp;#252;ckgezogen in einer H&amp;#252;tte und in der H&amp;#252;tte ein Zelt, damit er ohne vern&amp;#252;nftige Heizung unter winterlichen Bedingungen &amp;#252;berleben kann. Es ist ein extrem zur&amp;#252;ckgezogenes Leben, bei dem sich der Regisseur selbst, v&amp;#246;llig ohne Team, aufnimmt. „Ich kann gerade keine Filme machen. Also filme ich mich selbst.&amp;quot; Er filmt sich beim Essen machen, beim Heizen, beim unerm&amp;#252;dlichen Bau einer selbst entwickelten Expresso-Maschine. Und - dies ist ein Kunstwerk, kein banales Filmtagebuch - auf einer n&amp;#228;chsten Ebene, reflektierend vor seinen eigenen Aufnahmen, im Selbstgespr&amp;#228;ch mit sich auf den Bildschirmen. Denn obwohl die Lebens- mehr als die Schaffenskrise zutiefst erschreckend wirkt, „Arirang&amp;quot; ist auch immer wieder komisch. So dass der Gedanke nicht ausbleibt, dies alles k&amp;#246;nnte vorgespiegelt sein. Aber er verfliegt auch schnell wieder, sp&amp;#228;testens wenn dieser Mann, der die Schr&amp;#252;nde an seinen Fersen in Gro&amp;#223;aufnahme zeigt, hemmungslos vor der Kamera weint. Nicht weint, heult, jammert, schreit, bis sein Schmerz einem ins Mark f&amp;#228;hrt. Der stark besoffene Gesang des titelgebenden koreanischen Schmachtliedes Arirang bleibt nach dem Film unausl&amp;#246;schlich im Ged&amp;#228;chtnis. Dass Kim Ki-Duk im Schnitt den selbst auferlegten Sisyphos-Gang des jungen M&amp;#246;nches aus „Fr&amp;#252;hling, Sommer, Herbst, Winter... und Fr&amp;#252;hling&amp;quot; mit seinem eigenen Leidensweg verbindet, f&amp;#252;hrt zu einer gewaltigen, ganz gro&amp;#223;en und tief bewegenden Szene. Bitter und wieder so glaubw&amp;#252;rdig, dass man fast die Polizei rufen m&amp;#246;chte, sind eingestreute Spielszenen, wie er sich an verr&amp;#228;terischen Mitarbeitern r&amp;#228;cht, die ihm ein Drehbuch geklaut haben. Mit einer selbst gebauten Pistole, wohlgemerkt. Wie gesagt, „Arirang&amp;quot; ist nicht das auf digitalen Datentr&amp;#228;ger gespeicherte Selbstmitleid eines Depressiven, es ist - ausgehend von ganz banalen Beobachtungen - ein gro&amp;#223;es Werk! Wer den zur&amp;#252;ckgezogenen Koreaner bei der Premiere in Cannes erlebte, kann ihm nur w&amp;#252;nschen, dass er bald wieder einen neuen Film macht. Nicht f&amp;#252;r das Weltkino sondern f&amp;#252;r sich selbst.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Fellini hatte sein „8 1/2&amp;quot;. Kim Ki-Duk mit „Arirang&amp;quot; sein „15 1/2&amp;quot;. Nicht nur die Frequenz, mit der die Meisterwerke des gefeierten S&amp;#252;d-Koreaners nach „Fr&amp;#252;hling, Sommer, Herbst, Winter... und Fr&amp;#252;hling&amp;quot; auf die internationalen Festivals kamen, unterscheidet sich von der Epoche Fellinis. Auch die Art des Filmemachens hat sich ge&amp;#228;ndert. „Arirang&amp;quot; ist extrem pers&amp;#246;nlich und trotzdem als Kunstwerk geformt. Ein radikales Eingest&amp;#228;ndnis der eigenen Depression und der Weg &amp;#252;ber einfachstes Handwerk zur&amp;#252;ck zum Film.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7928310867056215634?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7928310867056215634/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7928310867056215634' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7928310867056215634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7928310867056215634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/arirang-bekenntnisse-eines-filmemachers.html' title='Arirang - Bekenntnisse eines Filmemachers'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8938375673670682332</id><published>2012-01-17T12:00:00.001+01:00</published><updated>2012-01-17T12:00:24.874+01:00</updated><title type='text'>Bezaubernde Lügen</title><content type='html'>Frankreich 2010 (De vrais mensonges) Regie: Pierre Salvadori mit Audrey Tautou, Nathalie Baye, Sami Bouajila 104 Min. FSK o.A.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein zauberhafter Film, nicht nur wegen Audrey „Amelie&amp;quot; Tautou, die erneut einen Tollpatsch in Liebeswirren spielt, sondern auch wegen ihrer Mitspieler „Mama&amp;quot; Nathalie Baye und &amp;quot;Verehrer&amp;quot; Sami Bouajila, die sie mit in das herrlich komische Gef&amp;#252;hls-Chaos hineinzieht. Dabei will &amp;#201;milie Dandrieux (Tautou) als sachliche Leiterin eines Friseursalons am Mittelmeer nichts von Gef&amp;#252;hlen wissen: Der anonyme Liebesbrief landet postwendend im Papierkorb - w&amp;#228;hrend der unerkannte Absender daneben sitzt. Jean (Sami Bouajila) ist einfacher Handwerker mit eindrucksvoller akademischer Laufbahn, was &amp;#201;milie sp&amp;#228;ter enorm unsicher machen wird. Aber vor allem ihre depressive, frisch getrennt lebende Mutter Maddy (Nathalie Baye) &amp;#252;berzeugt als Grund, die Finger von den Gef&amp;#252;hlen zu lassen. Doch genauso resolut, wie &amp;#201;milie einer uneinsichtigen Kundin den Pony stutzt, leitet sich den Liebesbrief anonym an die Mutter weiter. Die Gef&amp;#252;hlsaufhellung tritt sofort ein und die Gesetze des Genres sorgen daf&amp;#252;r dass Mandy ausgerechnet Jean als uneigentlichen eigentlichen Absender entdeckt. Nun soll er das Liebesspiel mit der Mutter treiben, um - von launiger Entlassung bedroht - in der N&amp;#228;he seiner eigentlichen Liebe bleiben zu k&amp;#246;nnen. Das zunehmend bittere Spiel entgleitet &amp;#201;milie zusehends, die Verwechslungs-Szenen, die unfreiwillig belauschten Gespr&amp;#228;che gelingen zunehmend. Die Kom&amp;#246;die ist ein Volltreffer! Neben dem ungew&amp;#246;hnlichen Gef&amp;#252;hlsdreieck f&amp;#228;hrt Regisseur Pierre Salvadori („Die Anf&amp;#228;nger&amp;quot;) reihenweise komische Figuren auf, kann beim pointierten und nuancierten Kom&amp;#246;dien-Zusammenspiel der doppelten Verwechslungskom&amp;#246;die auf tolle Schauspieler mit viel Gef&amp;#252;hl vertrauen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8938375673670682332?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8938375673670682332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8938375673670682332' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8938375673670682332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8938375673670682332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/bezaubernde-lugen.html' title='Bezaubernde Lügen'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3268805488902617630</id><published>2012-01-17T11:39:00.001+01:00</published><updated>2012-01-17T11:39:20.358+01:00</updated><title type='text'>J. Edgar</title><content type='html'>USA 2011 (J. Edgar) Regie: Clint Eastwood mit Leonardo DiCaprio, Naomi Watts, Armie Hammer 137 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dieser Mensch war so unglaublich, dass es eigentlich schon zig Filme &amp;#252;ber ihn geben m&amp;#252;sste: John Edgar Hoover (1895 - 1972) gr&amp;#252;ndete das Federal Bureau of Investigation (FBI) und war 37 Jahre lang, bis zu seinem Tod, dessen Direktor. Dank den immer neuesten Geheimdiensttechniken hatte er Geheimnisse von allen wichtigen Politikern - und deren Frauen - in der Schublade und verheimlichte gleichzeitig seine Homosexualit&amp;#228;t erfolgreich. Fast-Politiker Clint Eastwood l&amp;#228;sst Leonardo DiCaprio eindrucksvoll die Tragik dieses von Kommunisten-Hass und Selbstverleugnung verhinderten Lebens verk&amp;#246;rpern. Obwohl nirgendwo ein Computer zu sehen ist, schreit diese Biographie des Gr&amp;#252;nders von &amp;#220;berwachungsstaat und Geheimdienst-Schn&amp;#252;ffelei in jeder Faser „Facebook&amp;quot;, „Vorratsdatenspeicherung&amp;quot; und „Staatstrojaner&amp;quot;.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Film l&amp;#228;sst direkt eine Bombe los: Bei einem Attentat in Washington kommt der junge Mitarbeiter des Justizministeriums John Edgar Hoover noch mit Fahrrad zum Tatort. Kriminalistisch seiner Zeit - wir befinden uns am Ende der Zehner Jahre - weit voraus, sammelt er die Flugbl&amp;#228;tter der Attent&amp;#228;ter ein und wird erst sp&amp;#228;ter die Methoden vorantreiben, die zur Erkennung der Druckpresse und zu einer brutalen Verhaftung f&amp;#252;hren werden. So erz&amp;#228;hlt es jedenfalls der eigene R&amp;#252;ckblick eines alten J. Edgar Hoover, der noch im Amt seinen glorreichen Werdegang jungen Untergebenen in die Schreibmaschine diktiert. Erst ganz am Ende des Films enth&amp;#252;llt die Person, die Hoover am nahesten stand, wie sehr dies alles auch bewusste oder unbewusste Erfindung ist. Ob wiederum die Geschichte des Drehbuchs von Dustin Lance Black „wahr&amp;quot; ist, wird vor allem in Bezug auf die Homosexualit&amp;#228;t von Hoover heftig diskutiert werden. Doch als Film-Biographie funktioniert sie vortrefflich.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der steife, sozial unbeholfene junge Mann, der bis zu deren Tod mit seiner Mutter (Judi Dench als „M&amp;quot;utter aller Geheimdienste) zusammenleben wird, sch&amp;#252;rt und nutzt am Anfang seiner Karriere eine verbreitete Hetzjagd auf Kommunisten, um die Rolle seines Leben zu schaffen. Auf Kosten hunderter Menschen, die deportiert wurden, erh&amp;#228;lt er sein FBI und den Posten als erster Direktor. Privat scheitert sein erstes, unbeholfenes Date, weil seine Vorstellung von Romantik der von ihm angelegte Index der Nationalbibliothek ist. Zwar kann die Kollegin Helen Gandy (erstaunlich: Naomi Watts) nichts mit diesem Mutters&amp;#246;hnchen anfangen, doch inmitten der Grundlage f&amp;#252;r sp&amp;#228;tere Rasterfahndung nimmt sie den Job als seine Sekret&amp;#228;rin an. Es wird eine lebensl&amp;#228;ngliche Bindung sein, so wie Hoover auch im neu zu formenden Stab des FBI den eleganten und &amp;#228;u&amp;#223;erst charmanten Clyde Tolson (Armie Hammer) zu seiner rechten Hand macht. Man k&amp;#246;nnte sagen: Liebe auf den ersten Blick. Das Paar wird jeden Tag zusammen essen, doch Kern der herzzerrei&amp;#223;enden Tragik dieses verqueren Liebesfilms ist, dass Hoover seine „Geliebten&amp;quot; nahe bei sich hielt, derweil er sie nie an sich ranlie&amp;#223;. Die Liebe zu Tolson blieb unerf&amp;#252;llt bis auf einen einzigen, viel zu sp&amp;#228;ten Kuss - auf die Stirn!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Derweil st&amp;#252;rzte sich der FBI-Chef auf die Lieben und Leidenschaften „seiner&amp;quot; Politiker: Die Aff&amp;#228;ren John F. Kennedys sind auf Tonband festgehalten. Dessen Bruder, der Justizminister Robert Kennedy, ist ob dieser Erpressung in der Hand seines Untergebenen Hoover. Auch die Frau von Pr&amp;#228;sident Roosevelt war auf Abwegen, die Position des FBI wird immer st&amp;#228;rker. Nur seine Rolle in der Entf&amp;#252;hrung des Lindbergh-Babys fordert das &amp;#196;u&amp;#223;erste an medialer &amp;#214;ffentlichkeitsarbeit vom selbstherrlichen Verteidiger der Freiheit. Nun muss er pers&amp;#246;nlich Verhaftungen der gro&amp;#223;en Gangster-Bosse der Zeit vorweisen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Beim Vornamen nennt „J. Edgar&amp;quot; seinen tragischen Helden und Clint Eastwood macht ein sehr pers&amp;#246;nliches Portr&amp;#228;t aus dem Drehbuch von Dustin Lance Black. Das Spiel von DiCaprio ergreift als linkischer junger Mann und selbst hinter dicker Altersmaske. Doch der einstige B&amp;#252;rgermeister Eastwood, der als Gouverneur f&amp;#252;r Kalifornien locker jeden Gegner weggefegt h&amp;#228;tte, erz&amp;#228;hlt auch in jeder Faser politisch. Wenn Hoover einen Zustand der Angst schafft, ist das ein r&amp;#252;ckw&amp;#228;rtiges Echo der Angst-Politik von Bush und Co., die Demokratie am Besten in der Hand starker F&amp;#252;hrer aufgehoben sehen. So gelingt unter den zur&amp;#252;ckhaltenden Pianokl&amp;#228;ngen von Eastwood selbst ein emotionaler und gleichzeitig politischer Film, der zum tragischen Ende hin immer bewegender wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3268805488902617630?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3268805488902617630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3268805488902617630' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3268805488902617630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3268805488902617630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/j-edgar.html' title='J. Edgar'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7770826868458213070</id><published>2012-01-16T12:44:00.001+01:00</published><updated>2012-01-16T12:44:15.725+01:00</updated><title type='text'>ghj: Intruders **</title><content type='html'>*** eine ghj-kritik **************************************&lt;p&gt;Alle Rechte beim Autor. Ver&amp;#246;ffentlichung nur gegen Honorar-Zahlung.&lt;p&gt;Leiten Sie diese Filmkritiken bitte an Ihre Kulturredaktion weiter.&lt;br&gt;Sollten Sie sie nicht erhalten wollen, teilen Sie mir Ihr Missfallen mit, ich nehme Ihre Adressen dann aus dem Verteiler.&lt;p&gt;Weitere aktuelle Kritiken: &lt;a href="http://filmtabs.blogspot.com/"&gt;http://filmtabs.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;p&gt;**********************************************************&lt;p&gt;Intruders&lt;br&gt; &lt;br&gt;Spanien, Gro&amp;#223;britannien, USA 2011 (Intruders) Regie: Juan Carlos Fresnadillo mit Clive Owen, Carice van Houten, Daniel Br&amp;#252;hl, Pilar L&amp;#243;pez de Ayala, Ella Purnell 100 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein kreativer Junge in Spanien will seiner Mutter eine schaurige Geschichte zu Ende erz&amp;#228;hlen, doch sie ist m&amp;#252;de und es wird keine gute Nacht. Ein gespenstiges Wesen dringt durch das Kinderzimmer-Fenster ein und will die Mutter ermorden. Dann packt es das Kind und versucht, es nach drau&amp;#223;en auf das Ger&amp;#252;st vor dem Haus zu zerren. Parallel dazu erleben wir wie in London der Ger&amp;#252;stbauer (aufgemerkt!) John (Clive Owen) als liebevoller Vater die &amp;#196;ngste seiner Tochter zu beruhigen sucht. Zusammen verbrennen sie eine Monster-Puppe, doch immer wieder taucht ein gesichtsloses Wesen in Mias Zimmer auf. Dieser Horror begann, als Mia auf dem Hof der Gro&amp;#223;eltern ein Gedicht in einem Astloch versteckt fand. Sie liest die Geschichte vom Schattenmann vor und vervollst&amp;#228;ndigt die Bedrohung im richtigen Leben.&lt;br&gt; &lt;br&gt;So weit, so reizvoll verl&amp;#228;uft dieser Psycho-Horror-Thriller im Geiste der Magie des Erz&amp;#228;hlens- Au&amp;#223;erdem ist er mit ruckeliger Kamera, unheimlichen Ger&amp;#228;uschen und Blicken &amp;#252;ber die Schulter zeitweise echt spannend. Man fragt sich eine Weile neugierig, wie die beiden Geschichten miteinander verbunden sind, wobei beim aufmerksamen Lesen es schon dieser Text verr&amp;#228;t. Doch letztendlich erweist sich die ganze Konstruktion als haarstr&amp;#228;ubend unsinnig: Wieso kristallisiert sich die kindliche Erinnerung an ein wahres Ereignis eines Jungen bei der Tochter des mittlerweile Erwachsenen in Form eines &amp;#252;bersinnlichen Wesens? Die im Medizinerkittel verk&amp;#252;ndete „Folie a deux&amp;quot;, die „Geistesst&amp;#246;rung zu zweit&amp;quot; kann es nicht sein. Au&amp;#223;erdem ist bei der spanisch englischen Produktion die Rolle des Halbspaniers Daniel Br&amp;#252;hl als Priester v&amp;#246;llig &amp;#252;berfl&amp;#252;ssig. Trotz dieser Probleme ist die L&amp;#246;sung nicht &amp;#252;berraschend, das tricktechnisch v&amp;#246;llig &amp;#252;bertriebene Finale nervt eher. F&amp;#252;r kleinen, dreckigen Horror geriet „Intruders&amp;quot; zu &amp;#252;berladen und f&amp;#252;r eine gute psychologische Geschichte macht er zu viel Theater.&lt;p&gt;G&amp;#252;nter H. Jekubzik * &lt;a href="mailto:guenter@jekubzik.de"&gt;guenter@jekubzik.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7770826868458213070?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7770826868458213070/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7770826868458213070' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7770826868458213070'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7770826868458213070'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/ghj-intruders.html' title='ghj: Intruders **'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5452772007750255021</id><published>2012-01-16T12:43:00.000+01:00</published><updated>2012-01-16T12:44:01.313+01:00</updated><title type='text'>Intruders</title><content type='html'>Spanien, Gro&amp;#223;britannien, USA 2011 (Intruders) Regie: Juan Carlos Fresnadillo mit Clive Owen, Carice van Houten, Daniel Br&amp;#252;hl, Pilar L&amp;#243;pez de Ayala, Ella Purnell 100 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein kreativer Junge in Spanien will seiner Mutter eine schaurige Geschichte zu Ende erz&amp;#228;hlen, doch sie ist m&amp;#252;de und es wird keine gute Nacht. Ein gespenstiges Wesen dringt durch das Kinderzimmer-Fenster ein und will die Mutter ermorden. Dann packt es das Kind und versucht, es nach drau&amp;#223;en auf das Ger&amp;#252;st vor dem Haus zu zerren. Parallel dazu erleben wir wie in London der Ger&amp;#252;stbauer (aufgemerkt!) John (Clive Owen) als liebevoller Vater die &amp;#196;ngste seiner Tochter zu beruhigen sucht. Zusammen verbrennen sie eine Monster-Puppe, doch immer wieder taucht ein gesichtsloses Wesen in Mias Zimmer auf. Dieser Horror begann, als Mia auf dem Hof der Gro&amp;#223;eltern ein Gedicht in einem Astloch versteckt fand. Sie liest die Geschichte vom Schattenmann vor und vervollst&amp;#228;ndigt die Bedrohung im richtigen Leben.&lt;br&gt; &lt;br&gt;So weit, so reizvoll verl&amp;#228;uft dieser Psycho-Horror-Thriller im Geiste der Magie des Erz&amp;#228;hlens- Au&amp;#223;erdem ist er mit ruckeliger Kamera, unheimlichen Ger&amp;#228;uschen und Blicken &amp;#252;ber die Schulter zeitweise echt spannend. Man fragt sich eine Weile neugierig, wie die beiden Geschichten miteinander verbunden sind, wobei beim aufmerksamen Lesen es schon dieser Text verr&amp;#228;t. Doch letztendlich erweist sich die ganze Konstruktion als haarstr&amp;#228;ubend unsinnig: Wieso kristallisiert sich die kindliche Erinnerung an ein wahres Ereignis eines Jungen bei der Tochter des mittlerweile Erwachsenen in Form eines &amp;#252;bersinnlichen Wesens? Die im Medizinerkittel verk&amp;#252;ndete „Folie a deux&amp;quot;, die „Geistesst&amp;#246;rung zu zweit&amp;quot; kann es nicht sein. Au&amp;#223;erdem ist bei der spanisch englischen Produktion die Rolle des Halbspaniers Daniel Br&amp;#252;hl als Priester v&amp;#246;llig &amp;#252;berfl&amp;#252;ssig. Trotz dieser Probleme ist die L&amp;#246;sung nicht &amp;#252;berraschend, das tricktechnisch v&amp;#246;llig &amp;#252;bertriebene Finale nervt eher. F&amp;#252;r kleinen, dreckigen Horror geriet „Intruders&amp;quot; zu &amp;#252;berladen und f&amp;#252;r eine gute psychologische Geschichte macht er zu viel Theater.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5452772007750255021?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5452772007750255021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5452772007750255021' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5452772007750255021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5452772007750255021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/intruders.html' title='Intruders'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-9206192833146571382</id><published>2012-01-16T12:18:00.001+01:00</published><updated>2012-01-16T12:18:19.107+01:00</updated><title type='text'>Die Muppets</title><content type='html'>USA 2011 (The Muppets) Regie: James Bobin mit Jason Segel, Amy Adams, Chris Cooper 109 Min. FSK o.A.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Noch ein Muppets-Film? Ja, aber was f&amp;#252;r einer! Im Film ist die Truppe um den hektischen Frosch Kermit fast der Vergessenheit anheim gefallen, ihr altes Studio verstaubt und verwaist. Immerhin vergingen 13 Jahre, seit „Muppets aus dem All&amp;quot; ins Kino kam. Eine kl&amp;#228;gliche Hollywood-Studiotour entsetzt f&amp;#252;nf verlorene Gestalten nicht nur wegen des Zustandes vom Ort, der &amp;#252;ber 600 Muppets-Shows beherbergte. Der kleine Walter belauscht auch noch, dass der fiese Industrielle Tex Richman (Chris Cooper) die Studios aufkaufen, abrei&amp;#223;en und unter ihnen &amp;#214;l finden will. Jetzt muss der scheue Fan die verstreute Muppets-Truppe zusammentrommeln und mit einer neuen Show 10 Mio. Dollar sammeln. Allein dies ein wahnsinniges Unterfangen, zudem ist Walter auch nur eine kleine Puppe.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aber er wuchs - gem&amp;#228;&amp;#223; dieser sehr vergn&amp;#252;glichen Mischung aus Puppen- und Real-Film - mit seinem gr&amp;#246;&amp;#223;eren Bruder Gary auf, der ganz real von Ko-Autor Jason Segel („How I Met Your Mother&amp;quot;) gespielt wird. Zusammen mit dessen Verlobter Mary (Amy Adams) ergibt sich ein munteres Trio von Muppets-Fans, dass die unvergessenen Stars von Gestern zu einen weiteren gro&amp;#223;artigen Show der meist kleinen Puppen bewegt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Die Muppets&amp;quot; spannen den Bogen von aufw&amp;#228;ndigen Musical-Nummern im Stil der 50er Jahre auf den Stra&amp;#223;en von Smalltown (dt: Kleinstadt) bis zum h&amp;#246;hnischen Rap des herrlichen Schurken Tex Richman, exzellent von Chris Cooper aufs Parkett gelegt. Menschlicher Gaststar ist der Komiker Jack Black - wider Willen. Eigentlich war er nur ein Beifang des lustigen Aufsammelns verstreuter Muppets: Kermit hing in seiner Villa rum, wo nun verstaubte Erinnerungsbilder wieder ins Leben zur&amp;#252;ckkommen. Fozzie-B&amp;#228;r spielte sehr schlecht in der Tribute Band „The Moopets&amp;quot;. Gonzo war ganz gro&amp;#223; im Wasserhahn-Gesch&amp;#228;ft (Gonzo - Hahn - H&amp;#252;hner! Haah! Haha!!!). Miss Piggy terrorisierte als Schweinefleisch gewordene Teufelin in Paris die Vogue-Redaktion. Und das Tier versuchte bei einer Aggressions-Therapie von seiner Trommel loszukommen, hier war auch Jack Black mit im Team.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Die Muppets&amp;quot; landen einen Volltreffer, nicht nur f&amp;#252;r Fans. Zuerst ist Neuzugang Walter umwerfend komisch, dann wird die Erz&amp;#228;hlung immer wieder von sehr witzigen Wendungen und Kommentaren unterbrochen. Das k&amp;#246;nnte man glatt postmodern nennen - auf Muppets-Niveau: Als sie endlich alle wieder zusammen gefunden haben, d&amp;#252;rfen die sich beschweren, die dabei zu wenig Szenen hatten. Im psychologischen Auge des Komik-Sturms muss sich Walter entscheiden, ob er Muppet oder Mensch ist. Das geriet in einem sentimentalen Song nicht nur zum Schreien komisch-ernst, das wird mit einer zweifachen Doppelung sogar abgedrehte Filmkunst im Stile von „Synecdoche, New York&amp;quot;. Doch zum Abschluss einer kompletten Muppets-Show mit den &amp;#252;blichen Pannen, tollen Songs und vielen prominenten G&amp;#228;sten ist alles wieder wie fr&amp;#252;her.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-9206192833146571382?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/9206192833146571382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=9206192833146571382' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9206192833146571382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9206192833146571382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/die-muppets.html' title='Die Muppets'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-325880604657232427</id><published>2012-01-16T09:35:00.001+01:00</published><updated>2012-01-16T09:35:50.465+01:00</updated><title type='text'>Once upon a time in Anatolia</title><content type='html'>T&amp;#252;rkei, 2011 (Bir Zamanlar Anadolu&amp;#39;da) Regie: Nuri Bilge Ceylan mit Muhammet Uzuner, Yilmaz Erdogan, Taner Birsel, Ahmet M&amp;#252;mtaz Taylan 157 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aus der Tiefe einer trockenen, h&amp;#252;geligen Landschaft n&amp;#228;hern sich in der Abendd&amp;#228;mmerung die Lichter von Autos. Drinnen bespricht man Qualit&amp;#228;ten des B&amp;#252;ffel-Joghurts, eine l&amp;#228;stige Prostata zwingt die M&amp;#228;nner zu einigen Pausen. Der Staatsanwalt &amp;quot;Clark&amp;quot; (Gable) Nusret und Doktor Cemal bestimmen das Gespr&amp;#228;ch, der Fahrer in Polizeidiensten erkundigt sich nach einem Medikament f&amp;#252;r seine Frau, im Fond eingequetscht d&amp;#246;st ein d&amp;#252;rrer Mann. Dabei geht es um ihn, den gest&amp;#228;ndigen M&amp;#246;rder, der die Kolonne zur Leiche f&amp;#252;hren soll. Doch in der hereinbrechenden Nacht sieht ein Brunnen aus wie der andere. Scheinwerfer tauchen Felder und Steppen in ein unwirkliches Licht. Mit viel, aber nicht endloser Geduld f&amp;#228;hrt man weiter, ein Gewitter zieht auf, zwei Ortskundige streiten &amp;#252;ber den Weg.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auf dieser seltsamen Suche kommentiert Doktor Cemal, der sp&amp;#228;ter die Leiche untersuchen soll, als gesch&amp;#228;tzte moralische Instanz das Geschehen und philosophiert. Seine Gedanken besch&amp;#228;ftigen sich wie schon Ceylans erster Erfolg „Uzak&amp;quot; (Gro&amp;#223;er Preis der Jury Cannes 2003), mit Tradition und Moderne. Die nur oberfl&amp;#228;chlich unergiebige Odyssee legt ihre Perlen beil&amp;#228;ufig aus. Ein Blitz beleuchtet antike Statuen, die Szenerie still beobachtend. Eine Orange rollt in ein kleines Tal, ein merkw&amp;#252;rdiges Symbol im d&amp;#252;steren Umfeld des Todes.&lt;br&gt; &lt;br&gt;In seiner scheinbar nur einfach „epischen&amp;quot; L&amp;#228;nge ist „Once upon a time in Anatolia&amp;quot; durchaus raffiniert strukturiert: Das „Warten auf Godot&amp;quot;, die fast absurde Suche nach einer Leiche, wird von einer &amp;#220;bernachtung auf einem Hof unterbrochen. Lokalpolitik und die tragische Geschichte einer Frau korrespondieren mit der bet&amp;#246;rend sch&amp;#246;nen Tochter des Dorfvorstandes. Die erfolgreiche Fortsetzung der Suche am Morgen bekommt nach einer komischen Episode um die Leiche, die nicht in den Kofferraum passt, im Finale, fast im Epilog, die psychologischen Abgr&amp;#252;nde einiger Beteiligten nachgereicht. Ein paar - wiederum bewusst beil&amp;#228;ufige und musikalisch unbetonte - Szenen sowie eine Leichenschau bringen das - immer noch gem&amp;#228;chliche - Handeln in einen schwindelnden Zwiespalt zwischen Recht und Moral. Am Ende ergibt sich eine moralische Volte, die den ganzen Film von den letzten Bildern her im Kopf noch einmal wendet.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ceylans erstaunlicher Film verlangsamt auf den Rhythmus des Lebens, so dass man in diesem Kammerspiel-Road-Movie fast den einzelnen Herzschlag sp&amp;#252;rt. Eine intensive Stimmung gr&amp;#228;bt sich tief in den Zuschauer ein, vielschichtig und nachhaltig wie das Werk selbst, das 2011 in Cannes ex-aequo mit „Le gamin au v&amp;#233;lo&amp;quot; den Grand-Prix erhielt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-325880604657232427?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/325880604657232427/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=325880604657232427' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/325880604657232427'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/325880604657232427'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/once-upon-time-in-anatolia.html' title='Once upon a time in Anatolia'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5553273178954691725</id><published>2012-01-16T09:29:00.001+01:00</published><updated>2012-01-16T09:29:21.575+01:00</updated><title type='text'>Faust (2011)</title><content type='html'>Russland 2011 (Faust) Regie: Alexander Sokurow mit Johannes Zeiler, Anton Adassinski, Isolda Dychauk 134 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Gut gew&amp;#228;hlt L&amp;#246;we&amp;quot; konnte man Venedig 2011, nachdem der Hauptpreis an Alexander Sokurow und seinen „Faust&amp;quot; ging. Der russische Kulturmensch hielt seine elegischen Bilder etwas zur&amp;#252;ck und schwelgt im Faust-Stoff, der selbstverst&amp;#228;ndlich eine ganz eigenwillige Interpretation erf&amp;#228;hrt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Von Murnaus Stummfilm-Klassiker aus 1926 mit Emil Jannings &amp;#252;ber „Jan Svankmajer&amp;#39;s Faust&amp;quot; als Puppenspiel bis Fura del Baus&amp;#39; modernem „Faust 5.0&amp;quot; wurde Goethes Theaterst&amp;#252;ck immer wieder verfilmt. Der Russe, oder genauer: Petersburger Alexander Sokurow integriert den Klassiker in sein eigenes &amp;#228;sthetisches Universum, macht ihn zum letzten Teil seiner 1999 begonnenen Tetralogie „Moloch Tier Sonne&amp;quot;. Auf gut Deutsch gespielt, von mittelalterlichen Gew&amp;#246;lben eingeengt, sucht Faust (Johannes Zeiler) zwar nach der Seele des Menschen, braucht aber vor allem Geld. Sein Vater, ein Quacksalber, will dem Denker nichts geben, beim Pfandleiher trifft der verarmte Forscher den Teufel. Sehr frei nach Goethe geht es ins Wirtshaus (von Lars Rudolph geleitet), danach wird Gretchen verf&amp;#252;hrt. Verse gibt es immer nur, wenn ein St&amp;#252;ckchen Goethe zitiert wird. Daf&amp;#252;r einen Haufen zus&amp;#228;tzlicher Figuren, unter anderem Hanna Schygulla als Lustweib, Georg Friedrich als Wagner, Florian Br&amp;#252;ckner als Valentin und Andreas Schmidt („Im Sommer vorm Balkon&amp;quot;) als Valentins Freund.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Sokurows Bilder sind wie oft bei ihm farblich ents&amp;#228;ttigt und weichgezeichnet. Die k&amp;#252;nstlich flachen R&amp;#228;ume wirken wie &amp;#252;ber einen verzerrenden Spiegel aufgenommen. Das ist kein neuer Stoff f&amp;#252;r Literaturkurse, diese Variante wirkt f&amp;#252;r Fans eines popmodernen „Goethe!&amp;quot; vorgestrig. Altmodisches Kunstkino k&amp;#246;nnte man schimpfen, aber Kunst in perfekter Form. Und dann gibt es noch das ungew&amp;#246;hnliche Ende, in dem Faust seinen Mephisto namens Maurice M&amp;#252;ller in einer Landschaft aus Lava und Geysiren steinigt, um in eisigen H&amp;#246;hen die Luft der Freiheit zu schmecken. Die Seele ist zwar weg, aber: „Natur und Geist, mehr braucht man nicht, um auf freiem Grund ein freies Volk zu erschaffen.&amp;quot; Man darf sich Faust als gl&amp;#252;cklichen Menschen vorstellen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5553273178954691725?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5553273178954691725/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5553273178954691725' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5553273178954691725'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5553273178954691725'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/faust-2011.html' title='Faust (2011)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2376567405664667196</id><published>2012-01-11T10:25:00.001+01:00</published><updated>2012-01-11T10:25:22.133+01:00</updated><title type='text'>Anne liebt Philipp</title><content type='html'>Norwegen, BRD 2011 (J&amp;#248;rgen + Anne = Sant) Regie: Anne Sewitsky mit Maria Annette Tander&amp;#248; Berglyd, Otto Garli, Aurora Bach Rodal, Vilde Fredriksen Verlo 86 Min. FSK ab 6&lt;br&gt; &lt;br&gt;Anne kommt schon als F&amp;#252;nfj&amp;#228;hrige zu sp&amp;#228;t und macht sowieso alles anders als andere. Sie ist ein freigeistiger,&lt;br&gt;lustiger Fratz, mit ihren Sommersprossen keck in die Kamera grinsend und sehr sympathisch gespielt vom erstaunlichen Naturtalent Maria Annette Tander&amp;#248; Berglyd. Nach f&amp;#252;nf Minuten ist die unbeschwerte Kinderzeit f&amp;#252;r die nun zehnj&amp;#228;hrige Anne vorbei, als in dem verlassenen Haus, in dem angeblich jemand vergraben wurde, der gleichaltrige Philipp Ruge einzieht. (Weshalb er nicht wie im Original Jorgen hei&amp;#223;en darf, ist ein gro&amp;#223;es &amp;#220;bersetzungs-R&amp;#228;tsel.) Nun bekommt „Romeo und Julia&amp;quot;, nun bekommen auch die anderen B&amp;#252;cher, die ihre Freundin Beate immer passend liest, eine andere Bedeutung. Noch st&amp;#228;rker zeigt sich Annes Gef&amp;#252;hlslage in ihrer eigenen Fantasie, die eine Horrorgeschichte nicht nur sehr spannend sondern auch be&amp;#228;ngstigend ausmalt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mit dem aufw&amp;#228;ndigen, teilweise rasanten Stil wird auch der Humor ausgestattet, der sehr schr&amp;#228;g ausf&amp;#228;llt, wenn Anne sich die K&amp;#246;pfe des Sch&amp;#252;ler-Liebes-Dramas in einer ganzen Reihe von TV-Beitr&amp;#228;gen vorstellt. „Anne liebt Philipp&amp;quot; ist ein gro&amp;#223;artiger Film mit nicht mehr ganz kleinen Kindern und ihrer gro&amp;#223;en Liebe. Skandinavisch ungezwungen und ehrlich kommt er daher. Das tolle Spiel ist zu loben, die in dem Genre selten sorgf&amp;#228;ltige Inszenierung und die wichtige Geschichte, wie man seinen eigenen Weg gehen kann, auch wenn es ein anderer ist. Nur die Altersfreigabe ist eindeutig unbedacht, bis 12 sollten Kinder nur in Begleitung der Eltern diesen Film sehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2376567405664667196?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2376567405664667196/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2376567405664667196' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2376567405664667196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2376567405664667196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/anne-liebt-philipp.html' title='Anne liebt Philipp'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3253328640217317694</id><published>2012-01-11T10:04:00.001+01:00</published><updated>2012-01-11T10:04:50.880+01:00</updated><title type='text'>William S. Burroughs - A Man Within</title><content type='html'>William S. Burroughs: A Man Within&lt;br&gt; &lt;br&gt;USA 2011 (A Man Within) Regie: Yoni Leyser 91 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Seine gequetschte Stimme ist unverkennbar und einzigartig wie seine Texte: Der Schriftsteller William S. Burroughs (1914 - 1997) war einer der f&amp;#252;hrenden K&amp;#246;pfe der Beat Generation. Neben Werken wie „Naked Lunch&amp;quot; pr&amp;#228;gte er ganz nebenbei Begriffe wie Heavy Metal, Steely Dan oder Blade Runner, doch vor allem sein „cut-up-stil&amp;quot; beeinflusste die Literatur. Immer &amp;#228;u&amp;#223;erst elegant angezogen, in der Statur hager, im Verhalten zur&amp;#252;ckhaltend, in seiner Literatur absolut schockend. Die scharfen, bissigen Analysen des amerikanischen Lebens suchen auch noch heute ihresgleichen.&lt;br&gt;Diese Dokumentation &amp;#252;ber Burroughs handelt allerdings die Beat Generation ab, bevor alle im Saal sitzen. Regisseur Yoni Leyser konzentriert sich auf das Leben eines Schwulen, der in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts seinen sexuellen Weg finden musste, was &amp;#252;brigens mit „J. Edgar&amp;quot;, der Clint Eastwoods fiktionaler Biographie vom FBI-Chef Hoover ein interessantes Doppel gibt. Der nur wenig &amp;#228;ltere Hoover gestand (sich) seine Sexualit&amp;#228;t nie ein, w&amp;#228;hrend Burroughs &amp;#246;ffentlich lebte und liebte.&lt;br&gt;In dieser Konzentration und vor allem in den Originalaufnahmen der Gespr&amp;#228;che mit Burroughs Freund Allen Ginsberg ergibt sich ein tolles Portr&amp;#228;t der Person und ihrer Zeiten. „Robocop&amp;quot; Peter Weller, der Burroughs in Cronenbergs Verfilmung „Naked Lunch&amp;quot; spielte, ist Erz&amp;#228;hler und wird ebenso interviewt wie John Waters, Patti Smith, Lauri Anderson. Denn der alte Poet wurde in den 80er- und 90er-Jahren noch einmal richtig popul&amp;#228;r.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3253328640217317694?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3253328640217317694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3253328640217317694' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3253328640217317694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3253328640217317694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/william-s-burroughs-man-within.html' title='William S. Burroughs - A Man Within'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-1845495178772503539</id><published>2012-01-10T19:16:00.001+01:00</published><updated>2012-01-10T19:16:56.535+01:00</updated><title type='text'>Helden des Polarkreises</title><content type='html'>Finnland, Island, Schweden 2010 (Napapiirin Sankarit) Regie: Dome Karukoski 95 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aki Kaurism&amp;#228;ki hat aus der klimabedingt typischen Depression der Finnen Filmkunst vom Feinsten gemacht. Sein Bruder Mika macht manchmal auch Annehmbares. Die „Helden des Polarkreises&amp;quot; versuchen derartig trockenen, skurrilen Humor auf ein paar moderne Slacker zu &amp;#252;bertragen, wie sie Sarazin sich vorstellt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;In einer tristen Gegend mit hoher Selbstmordrate und Arbeitslosigkeit leidet man gerade besonders, weil die Nationalmannschaft im Eishockey gegen Schweden verloren hat. Doch Janne (Jussi Vatanen) hat schon f&amp;#252;r einen Schulaufsatz den einsamen Baumel-Baum beschrieben, an dem sich Generationen seiner Familie aufgehangen haben. Nun muss Janne in einer Nacht seine tr&amp;#252;be Beziehung retten, indem er der alleinverdienenden Freundin endlich eine Digibox besorgt. Vorher hat er ihr Geld daf&amp;#252;r versoffen und die Laden&amp;#246;ffnungszeit verpennt. Es beginnt eine n&amp;#228;chtliche Odyssee mit Schneeverwehungen, Alkoholseen und viel d&amp;#228;mlichem Verhalten. Mit zwei nicht wesentlich kl&amp;#252;geren Freunden und einem aufgemotzten Auto bricht Janne auf zur n&amp;#228;chsten gr&amp;#246;&amp;#223;eren Stadt. In einem Spa&amp;#223;bad treffen sie ihre Traumfrauen aber laufen davon. Dauernd fehlt Geld f&amp;#252;r Benzin und f&amp;#252;r die Digibox sowieso. Problematisch erweist sich auch, dass die Entscheidung zwischen Tankanzeige oder Subwoofer f&amp;#252;r den satten Sound ausfiel. W&amp;#228;hrend die drei in der Nacht nicht viel lernen, soll der nur selten irgendwie schr&amp;#228;ge oder originelle Bl&amp;#246;dsinn Spa&amp;#223; machen. Klappt aber auch nicht.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Man k&amp;#246;nnte sagen „Slacker-Kom&amp;#246;die&amp;quot;, man k&amp;#246;nnte es auch etwas tiefer und d&amp;#228;mlicher h&amp;#228;ngen und den Einfluss der Aptow-Kom&amp;#246;dien f&amp;#252;r die Banalisierung des finnischen Humors oder f&amp;#252;r die unreifen Figuren verantwortlich machen. Die deutsche Synchro macht das Ganze noch etwas depperter, aber die macht ja selten Gutes. Lieber Kaurism&amp;#228;ki kucken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-1845495178772503539?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/1845495178772503539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=1845495178772503539' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1845495178772503539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1845495178772503539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/helden-des-polarkreises.html' title='Helden des Polarkreises'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-6592633757437129218</id><published>2012-01-10T12:31:00.001+01:00</published><updated>2012-01-10T12:31:06.904+01:00</updated><title type='text'>Verblendung (2011)</title><content type='html'>USA, Schweden, Gro&amp;#223;britannien, BRD 2011 (The Girl with the Dragon Tattoo) Regie: David Fincher mit Daniel Craig, Rooney Mara, Robin Wright, Stellan Skarsg&amp;#229;rd, Christopher Plummer 158 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ihnen gef&amp;#228;llt ihr Auto? Gut, dann bauen wir es einfach noch mal, viel teuerer, aber daf&amp;#252;r sind alle Beschriftungen in einer anderen Sprache und fast alles stammt aus den gro&amp;#223;en, tolles US of America! Klingt bescheuert, aber so funktioniert die Filmindustrie, so funktionieren auch die deutschen Kinozuschauer. Die Millennium-Trilogie nach den Romanen von Stieg Larsson wurde - mit gewisser Varianz in den einzelnen Teilen - exzellent verfilmt, war ein gro&amp;#223;er Erfolg. Auch auf DVD, man kann sich die Filme also jederzeit wieder ansehen. Doch man kann sie auch f&amp;#252;r hunderte Millionen neu verfilmen. (Irgendwelche Ideen f&amp;#252;r eine sinnvollere Verwendung des Geldes?) Immerhin sorgt dieser hirnrissige Leerlauf f&amp;#252;r einen neuen Film von David Fincher - der sicherlich auch originelleres Material gefunden h&amp;#228;tte - und Auftritte von Daniel Craig.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der linke Journalist Mikael Blomkvist (Daniel Craig), der wegen seiner letzten Enth&amp;#252;llungs-Geschichte eine Verleumdungsklage am Hals hatte und auch sonst angeschlagen ist, nimmt den Auftrag eines Industriellen an, die Chronik des Vanger-Clans zu schreiben. Dabei ist diese sehr reiche Familie extrem zerstritten und seit dem Verschwinden von Harriet vor Jahrzehnten traumatisiert. Blomkvist quartiert sich auf der Insel der Familie ein und aus dem Journalisten wird ein Detektiv, der erst mit Hilfe der Cyber-Punkerin Lisbeth Salander (Rooney Mara) einer Serien von Frauenmorden auf die Spur kommt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mehr als eine Stunde erz&amp;#228;hlt „Verblendung 2&amp;quot; zwei getrennte Handlungen mit unterschiedlichen Stimmungen: Hier der Thriller, der gem&amp;#228;chlich beginnt und sich immer enger sowie bedrohlicher um Blomkvist zusammenzieht. Dort das auch im Remake faszinierend irritierenden Portr&amp;#228;t der jungen Lisbeth Salander, die in Folge von schwer vorstellbaren Verletzungen zu einem aggressiven, gehetzten Tier wurde. Denn als Kreatur stellt der Film Lisbeth mit ihren Tattoos, den Schreiben und der aggressiven Reflexen dar.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Verblendung&amp;quot; besetzt zwar mit Hollywood-Bekannten und &amp;#252;bersetzt den Roman in das Fincher-Universum, bel&amp;#228;sst die Handlung allerdings in Schweden. Auch hierin ergibt sich also keine eigenst&amp;#228;ndige Adaption wie etwa bei dem grandiosen zweieiigen US/skandinavischen P&amp;#228;rchen „So finster die Nacht&amp;quot; / „Let me in&amp;quot;.  Fincher sei Dank verl&amp;#228;sst sich der Film bei gleicher Story nicht auf die eindrucksvolle Besetzung. Worte wie „Nahrungsersatzstoffe&amp;quot; oder „Industriek&amp;#228;se&amp;quot; brauchen also in diesem Zusammenhang nicht zu fallen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Obwohl - bei Fincher, dem Regisseur von „Fight Club&amp;quot;, „Se7en&amp;quot; und „Zodiac&amp;quot; erwartet man das Dunkle noch etwas dunkler. Wie bei „Zodiac&amp;quot; geht es um einen Serienm&amp;#246;rder, die Grausamkeiten von „Millennium&amp;quot; stehen denen von „Se7en&amp;quot; nicht viel nach, biblische Verweise sind sowieso Grundausstattung der meisten Krimis. „Verblendung 2&amp;quot; ist allerdings vor allem stringenter erz&amp;#228;hlt, Styling und Schnitt sind geschliffener, was vielleicht der Spannung gut tut, aber die Geschichte und ihr Grauen von den realer gef&amp;#252;hlten Menschen in den ungef&amp;#228;hrlicheren Hollywood-Kosmos &amp;#252;berf&amp;#252;hrt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Selbst wenn Rooney Mara als Lisbeth Salander nicht so eindringlich wirkt wie ihr Widerpart Noomi Rapace, ist auch die 2011er „Vergebung&amp;quot; eher eine Salander-Show. Die Szene ihrer Vergewaltigung durch den staatlichen Vormund ist mindestens ebenso brutal, wenn da &amp;#252;berhaupt noch Schlimmeres vorstellbar ist. Craig selbst spielt gut, aber bleibt zu k&amp;#246;rperlich. Der originale Film-Blomkvist Michael Nyqvist war mehr Schreibtisch-Mensch, verletzlicher in den zunehmenden Angriffen. Wenn Craig nach einem Streifschuss unter der Dusche wimmert und Angst vor Lisbeths beherztem Zusammenn&amp;#228;hen der Wunde (mit Zahnseide!) hat, ist das auch unfreiwillig komisch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-6592633757437129218?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/6592633757437129218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=6592633757437129218' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6592633757437129218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6592633757437129218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/verblendung-2011.html' title='Verblendung (2011)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-6992612117655442301</id><published>2012-01-07T19:15:00.001+01:00</published><updated>2012-01-07T19:15:56.976+01:00</updated><title type='text'>Das verlorene Paradies</title><content type='html'>BRD 2011 Regie: Jan Rehwinkel, Axel Schumann 40 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Es ist das elementare Problem jedes Textes &amp;#252;ber Kunst, also auch &amp;#252;ber Film - im Moment der Beschreibung wird aus dem Einen etwas ganz Anderes. Man kann es &amp;quot;umschreiben&amp;quot;, &amp;quot;beschreiben&amp;quot;, aber niemals wiedergeben. Im schlimmsten Fall stellt sich das „Widergeben&amp;quot; gegen das urspr&amp;#252;ngliche Kunstwerk. Die Regisseure Jan Rehwinkel und Axel Schuhmann („Die versunkene Stadt&amp;quot;, 2003) n&amp;#228;hern sich diesem Moment zwischen Kunst und Sprache an. Kreative aus verschiedenen Bereichen &amp;#228;u&amp;#223;ern sich &amp;#252;ber das Unsagbare. Der herrlich launige Weinh&amp;#228;ndler Fritz K&amp;#246;hne beschreibt die M&amp;#252;hen, „lecker&amp;quot; in Begriffe zu fassen. Der „Auszug aus dem Paradies&amp;quot; findet statt, wenn Sinnliches durch „die intellektuelle M&amp;#252;hle gedreht&amp;quot; wird. Denn „in eine Form fassen, hei&amp;#223;t alles andere ausgrenzen&amp;quot;! Im Off und den Erl&amp;#228;uterungen der Literaturwissenschaftlerin Leyla Haferkamp wird der Mythos Frankenstein als Trag&amp;#246;die des Monsters geschildert, die mit dem Eintritt in die Sprache beginnt. W&amp;#228;hrenddessen schreitet eine - auch mal mit einem „F&amp;quot; markierte - Figur in den mysteri&amp;#246;sen Animationen von Jan Rehwinkel vor flackendem Hintergrund quer &amp;#252;bers Bild, oder genauer, mitten im Bild, ohne voran zu kommen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Frankensteins moderne Verwandte sind die Roboter des fl&amp;#228;mische Wissenschaftlers Luc Steels, den in einem Labor von Sony interessiert, wie Roboter eine Sprache erfinden. Entsteht in ihrem „selbst&amp;#228;ndigen&amp;quot; Handeln vor dem Spiegel sogar ein Selbstbewusstsein? Der Schriftsteller J&amp;#252;rgen Ploog erkl&amp;#228;rt, man meine nur, dass man sich versteht, w&amp;#228;hrend die Bilder von Rehwinkel/Schumann zahllose sinnliche Varianten des Begriffes „Baum&amp;quot; pr&amp;#228;sentieren. Eine originelle Animation auf Basis von Realfilm zeigt, was sich hinter dem Namen „VW Bulli&amp;quot; alles verbergen kann. Wir sehen, Sprache kann nur scheitern, doch die Versuche der klug ausgew&amp;#228;hlten Protagonisten sind vom Feinsten, ein intellektueller wie sinnlicher Genuss. Die komplexe Fragestellung bleibt spannend, wird durch die Menschen vor der Kamera griffig und sogar witzig. Der Pianist Lars Vogt n&amp;#228;hert sich im konzertanten E-Werk von Heimbach der scheinbaren Naturkonstanten an, dass Tonh&amp;#246;hen eine bestimmte Richtung von Bildern evozieren. Musik sei sehr viel deutlicher als Sprache, Beispiel: Schuberts „Winterreise&amp;quot;. Hier versteht man die eigentliche Verzweiflung im Faseln der Musikkritiker, in der blumigen Sprache der „Weinkenner&amp;quot;. Fritz K&amp;#246;hne kostet es aus: Rot ist nicht gleich rot. Und: auf der Wiese ist Gr&amp;#252;n ein ganzer Kosmos, so der Maler Ren&amp;#233; Faber. Sein „reines Sehen&amp;quot; erfassen Worte nicht. So ist auch „Das verlorene Paradies&amp;quot; ein Film, der unbeschreibbar bleibt, der sich ganz nur im urspr&amp;#252;nglichen Sehen und H&amp;#246;ren entfaltet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-6992612117655442301?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/6992612117655442301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=6992612117655442301' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6992612117655442301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6992612117655442301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/das-verlorene-paradies.html' title='Das verlorene Paradies'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7963708818167261107</id><published>2012-01-07T19:14:00.001+01:00</published><updated>2012-01-07T19:14:24.122+01:00</updated><title type='text'>Interview Elmar Fischer zu seinem neuen Kinofilm OFFROAD</title><content type='html'>Bundesweite Premiere von „Offroad&amp;quot; in Alsdorf&lt;br&gt; &lt;br&gt;Geilenkirchen lacht sich auf die Stra&amp;#223;enkarte des Films&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aachen. Mit „Offroad&amp;quot; feiert am Sonntag die bislang gr&amp;#246;&amp;#223;te in unserer Region realisierte Kinoproduktion ihre Premiere. Der aus Geilenkirchen stammende Regisseur Elmar Fischer („Fremder Freund&amp;quot;) drehte in seiner Geburtsstadt und in seiner Heimatstadt Berlin die Kom&amp;#246;die f&amp;#252;r &amp;#252;ber 3 Mio. Euro mit Nora Tschirner in der Hauptrolle. Wie schon beim Grenzland-Klassiker „S&amp;#252;ndige Grenze&amp;quot; von Robert A. Stemmle aus dem Jahre 1951 und wie in dem k&amp;#252;rzlich in Aachen und K&amp;#246;ln realisierten „Diamantenhochzeit&amp;quot; geht es um Schmuggel - wieder findet sich hei&amp;#223;e Ware in mehr&lt;br&gt;oder weniger hei&amp;#223;en Autos. Unser Autor G&amp;#252;nter H. Jekubzik fragte den Regisseur Elmar Fischer vor der gro&amp;#223;en Premieren-Tour, wie man das Filmemacher-Navi einstellen muss, um von Geilenkirchen nach Geilenkirchen zu kommen.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie kam es zur Deutschland-Premiere in Alsdorf und wie f&amp;#252;hlen Sie sich vor der ersten Vorstellung von „Offroad&amp;quot;?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ich bin sehr nerv&amp;#246;s, schlie&amp;#223;lich ist es die Premiere. In Geilenkirchen gibt es leider kein Kino, sonst h&amp;#228;tten wir die Veranstaltung dort hin gelegt. So fiel die Wahl auf Alsdorf, das ein sch&amp;#246;nes Kino hat. Es werden viele Leute aus Geilenkirchen kommen und ich bin gespannt, wie sie den Film aufnehmen. Es gibt n&amp;#228;mlich eine Szene, die mir Bauchschmerzen bereitet. Unsere Protagonistin Meike Pelzer (Nora Tschirner) br&amp;#252;llt das Ortschild an: „Tsch&amp;#252;ss, du Schei&amp;#223;kaff!&amp;quot;. Ich hoffe, dass die Geilenkirchener so viel Humor haben und verstehen, dass es der Filmdramaturgie geschuldet ist. Geilenkirchen ist selbstverst&amp;#228;ndlich kein „Schei&amp;#223;kaff&amp;quot;.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie kamen Sie zu der Idee f&amp;#252;r „Offroad&amp;quot;?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Vor einigen Jahren habe ich einen Artikel gelesen, in dem ein Mann etwas &amp;#196;hnliches erlebt hat: Er hat einen&lt;br&gt;Jeep beim Zoll ersteigert, darin eine gr&amp;#246;&amp;#223;ere Menge Kokain gefunden und dann den Wagen zur&amp;#252;ckgebracht. Ich hab &amp;#252;berlegt, was w&amp;#228;re, wenn er das nicht getan h&amp;#228;tte, wenn er sich entschieden h&amp;#228;tte, sein Leben aufzugeben. Ich habe den Mann dann f&amp;#252;r unsere Geschichte in eine ‚angry young woman&amp;#39; verwandelt, die sich auf die Reise begibt und alles hinter sich l&amp;#228;sst. Die irgendwo in der Provinz schon die n&amp;#228;chsten 40 bis 50 Jahre sieht, die vor ihr liegen, sich dann dagegen entscheidet und ausbricht.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie lange haben Sie an dem Stoff gearbeitet?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Immer mal wieder &amp;#252;ber f&amp;#252;nf, sechs Jahre. Das w&amp;#228;chst nach und nach. Ich bin selbst auf Sch&amp;#252;tzenfesten gewesen, habe mich mit Sch&amp;#252;tzen in Geilenkirchen w&amp;#228;hrend der Drehbucharbeiten unterhalten. Man l&amp;#228;sst sich inspirieren von Dingen, die irgendwann im Leben mal aufgetaucht sind. So arbeite ich gerne, weil in der Realit&amp;#228;t spannendere Dinge stattfinden, als man sich ausdenken k&amp;#246;nnte.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;Heimspiel(-film)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie kommt Geilenkirchen in den Film?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ich hab immer Geilenkirchen im Kopf gehabt, als ich die Geschichte entwickelt habe, wusste aber lange nicht, ob wir die n&amp;#246;tigen Drehorte dort finden werden. Und ich war mir nicht sicher, ob es schlau ist, den Ort Geilenkirchen zu nennen. Wenn ich hier in Berlin sage, &amp;quot;ich komme aus Geilenkirchen&amp;quot;, denken die Leute, ich h&amp;#228;tte mir einen witzigen Namen ausgedacht. So eine Gefahr besteht auch beim Ortsnamen in „Offroad&amp;quot;.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie waren die Dreharbeiten dort?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir hatten ein ganz tolles Umfeld. B&amp;#252;rgermeister Thomas Fiedler, die gesamte Stadtverwaltung haben alles f&amp;#252;r uns m&amp;#246;glich gemacht. Wir waren willkommen und die meisten Geilenkirchener waren stolz drauf, dass wir bei ihnen gedreht haben. Das w&amp;#228;re in einem Ort, zu dem ich nicht solche Beziehungen gehabt h&amp;#228;tte, bestimmt nicht so gewesen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Welche Beziehungen haben Sie noch dorthin?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ich bin regelm&amp;#228;&amp;#223;ig noch in Geilenkirchen, meine Eltern wohnen dort. Ich hab auch noch alte Schulfreunde von Grundschule und Gymnasium, mit denen ich mich regelm&amp;#228;&amp;#223;ig treffe. Ich bin gerne immer mal wieder da.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;Krimis und Kom&amp;#246;die&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mit Fernsehkrimis wie „Bloch&amp;quot; und „Tatort&amp;quot; haben Sie immer gut zu tun gehabt. Wie wichtig ist es f&amp;#252;r Sie, einen Kinofilm zu machen?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Kino ist immer was Besonderes. Das Sch&amp;#246;ne an meinem Beruf ist, dass man sich immer wieder ausprobieren und neu erfinden kann. Da sind ein Kinofilm mit einem hoffentlich gr&amp;#246;&amp;#223;eren Publikum und ein harter Wechsel im Genre eine einmalige Gelegenheit. Vor allem, wenn man den Film auch noch selbst geschrieben hat.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Liege ich falsch, wenn ich Sie als Krimi-Regisseur bezeichne?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ja, finde ich schon. Ich habe jetzt zwei Folgen „Bloch&amp;quot; mit Dieter Pfaff gemacht. Das wird oft als Krimi bezeichnet, ist aber in Wirklichkeit ein Psychodrama. Ich habe mit „Im Dschungel&amp;quot; und „Dornr&amp;#246;schen erwacht&amp;quot; Psycho- oder Polit-Thriller inszeniert. „Fremder Freund&amp;quot; war eine Mischung aus Politthriller und Freundschaftsdrama. Krimi greift da zu kurz. Aber ich habe nichts gegen Krimis.&lt;br&gt;Sie sind eine wunderbare M&amp;#246;glichkeit, im deutschen Fernsehen spannende Themen zu erz&amp;#228;hlen und damit ein gro&amp;#223;es Publikum zu erreichen. Mit einem Drama oder mit einem Thriller ist das nicht so einfach, denn bei einem Krimi gibt es ein Stammpublikum. Das freut sich auf das Erz&amp;#228;hlschema „Mord-Opfer-T&amp;#228;ter&amp;quot; und damit kann man spielen, die Menschen an Themen heranbringen, die spannend und ungew&amp;#246;hnlich sind. Hin und wieder drehe ich ganz gerne einen Krimi.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;Karriereweg&lt;br&gt; &lt;br&gt;Erinnern Sie sich noch an einen Artikel aus Ihrer Zeit bei den Aachener Zeitungen?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Kurz nach dem Abitur habe ich bei der Geilenkirchener Volkszeitung zuerst alle Hoch&amp;#228;mter und Messen an Weihnachten in Geilenkirchen und den umliegenden D&amp;#246;rfern zusammengefasst. Eine wahnsinnige Flei&amp;#223;arbeit. Sp&amp;#228;ter kamen Jubil&amp;#228;en, auch mal lokale Reportagen und vieles mehr. Das war eine spannende Zeit, weil man sich im Kleinen ausprobieren konnte. Und viel &amp;#252;ber die Region, in der man schon 19 Jahre gelebt hat, lernen konnte.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Was haben Sie hier gelernt und wie kommt man von dort zur „S&amp;#252;ddeutschen Zeitung&amp;quot;?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ich wollte Journalist werden, habe in M&amp;#252;nchen studiert und f&amp;#252;nf, sechs Jahre Fernsehjournalismus gemacht. Da hab ich an dem Medium Fernsehen Gefallen gefunden, aber der Alltag, sozusagen die TV-Berichterstattung, oft in 1.30 Minuten L&amp;#228;nge haben mich bald nicht mehr erf&amp;#252;llt. So habe ich mich entschlossen, Regisseur zu werden. Das Problem war, dass man ohne Filmhochschule keinen Nachweis hat, dass man das auch kann. So habe ich erst einmal zwei Jahre Schauspielunterricht genommen. Auch um zu wissen, wie das ist, wenn der Regisseur pl&amp;#246;tzlich sagt: trauriger, witziger, sensibler, etc. In kleinen Schritten ging es dann vorw&amp;#228;rts mit Musikvideos und Industriefilmen bis zu „Fremder Freund&amp;quot;, meinem ersten Spielfilm.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;Wann gibt es den n&amp;#228;chsten TV- und wann den n&amp;#228;chsten Kinofilm?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im April werde ich einen Tatort drehen, dann sehen wir mal weiter. Das ist in diesem Gesch&amp;#228;ft immer so, dass man von Film zu Film schaut. F&amp;#252;r den n&amp;#228;chsten Kinofilm setze ich mir jetzt keine Jahreszahl. Das muss gut sein und ich will den auch selber schreiben. Es gibt viele Ideen, auch Expos&amp;#233;s, aber da ist noch nichts spruchreif.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Film&lt;br&gt;„Offroad&amp;quot; erz&amp;#228;hlt die Geschichte einer Suche nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens und einer unerwarteten Liebe. Eine Kom&amp;#246;die mit schr&amp;#228;gen Typen und vielen absurden Momenten, in der Nora Tschirner nach Ohren- und K&amp;#252;ken-Millionenerfolgen erneut ihre authentische Spielfreude unter Beweis stellen kann.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Regisseur&lt;br&gt;Elmar Fischer rangiert bei Google noch hinter dem 1936 geborenen Bischof gleichen Namens. Der Regisseur - Jahrgang 1968 - wuchs in Geilenkirchen auf und ging dort auf das Bisch&amp;#246;fliche Gymnasium St. Ursula. Mit 19 Jahren schrieb er f&amp;#252;r die Aachener Nachrichten und die Aachener Volkszeitung, bevor er zur Deutschen Journalistenschule ging. Seit 1992 war er als Produzent, Autor und Regisseur f&amp;#252;r mehrere deutsche Fernsehsender t&amp;#228;tig. Nebenher schrieb er f&amp;#252;r das Jugendmagazin &amp;quot;jetzt&amp;quot; der S&amp;#252;ddeutschen Zeitung. 2003 kam sein erster Langspielfilm „Fremder Freund&amp;quot; in die Kinos und erhielt f&amp;#252;nf Preise, unter anderem den den First Steps Award. „Fremder Freund&amp;quot; thematisierte auf offene Weise &amp;#196;ngste und Vorverurteilungen nach den Anschl&amp;#228;gen vom 11. September 2001. Damit war er beim „Euregio Filmball&amp;quot; in Alsdorf f&amp;#252;r den „Euregio Film Award&amp;quot; nominiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7963708818167261107?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7963708818167261107/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7963708818167261107' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7963708818167261107'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7963708818167261107'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/interview-elmar-fischer-zu-seinem-neuen.html' title='Interview Elmar Fischer zu seinem neuen Kinofilm OFFROAD'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-9120980346078025005</id><published>2012-01-04T12:07:00.001+01:00</published><updated>2012-01-04T12:07:08.018+01:00</updated><title type='text'>New Kids Nitro</title><content type='html'>Niederlande 2011 (New Kids Nitro) Regie: Steffen Haars, Flip van der Kuil mit Huub Smit, Wesley van Gaalen, Steffen Haars, Flip van der Kuil 78 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mit verf&amp;#252;hrerischen Besucherzahlen und extrem zerst&amp;#246;rerischem Publikum sind die niederl&amp;#228;ndischen „New Kids&amp;quot; gleichzeitig Freude und Schrecken der Kinos. Die saufenden, dauerfluchenden und debilen Vokuhila-Deppen verbreiten auch im zweiten Kinofilm Zerst&amp;#246;rungswut ohne weitere Handlung. Dem f&amp;#252;nffacher Rudi V&amp;#246;ller-Team tut der Erfolg nicht gut, denn m&amp;#252;hevoll auf Spielfilml&amp;#228;nge gestreckt, &amp;#246;den die fr&amp;#252;heren Gag-Clips schnell an. Wer gar nicht zum Zielpublikum geh&amp;#246;rt, wird es entsetzlich finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-9120980346078025005?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/9120980346078025005/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=9120980346078025005' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9120980346078025005'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9120980346078025005'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/new-kids-nitro.html' title='New Kids Nitro'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8168599194933434635</id><published>2012-01-04T11:59:00.001+01:00</published><updated>2012-01-04T11:59:08.492+01:00</updated><title type='text'>Ziemlich beste Freunde</title><content type='html'>Frankreich 2011 (Intouchables) Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache mit Fran&amp;#231;ois Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny, Audrey Fleurot, Clotilde Mollet 110 Min. FSK ab 6&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der schwarze, junge Arbeitslose Driss (Omar Sy) will sich bei der Vorstellung f&amp;#252;r einen Pfleger-Job eigentlich nur eine Unterschrift abholen, doch seine respektlose Art beeindruckt den gel&amp;#228;hmten Superreichen Philippe (Fran&amp;#231;ois Cluzet), der ansonsten von &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;ig r&amp;#252;cksichtsvollen Personal umgeben ist. Geschickt &amp;#252;berzeugt er Driss, doch f&amp;#252;r ihn zu arbeiten und eine ganze Weile am&amp;#252;siert man sich an der sorglosen Haltung des eigentlich ungeeigneten F&amp;#252;rsorgers. Er ist eher an den weiblichen Mitarbeitern interessiert und l&amp;#228;sst den Querschnittsgel&amp;#228;hmten auch schon mal fallen. Nicht erst bei der gemeinsamen Freude am Sportwagen Fahren wird klar, dass hier aus zwei M&amp;#228;nnern aus unterschiedlichen Milieus, mit v&amp;#246;llig verschiedener Bildung und meist anderen Interessen Freunde werden. Der Mann aus dem eindrucksvollen Stadtpalast, der Kunst f&amp;#252;r unfassbare Summen kauft, kippt in einsamen N&amp;#228;chten sein Herz aus. Driss h&amp;#228;lt erst mal seine gute Laune dagegen und sorgt recht ruppig daf&amp;#252;r, dass Philippe seinen &amp;#252;blichen Trott aufgibt: Mit der Brieffreundin muss er gezwungenerma&amp;#223;en sprechen, statt des Rollstuhl-gerechten Krankenbusses nehmen die beiden fortan den Sportwagen und Philippe genie&amp;#223;t es, mal einen Joint zu rauchen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Driss k&amp;#252;mmert sich nicht nur um seinen Auftraggeber und im ernsteren Teil um seine arme Familie, sondern gleich auch um alle Frauen in Philippes Palast, samt Tochter und Haush&amp;#228;lterin. Dabei weist der kr&amp;#228;ftige, sehr gut gebaute Mann mit Messer und Schlagstock im Gep&amp;#228;ck auch mal einen Autofahrer, der die Einfahrt versperrt, brutal auf Regeln und R&amp;#252;cksicht hin. Aber keine Sorge, in diesem Film ist alles nett: Die L&amp;#228;hmung, die Pflege, die Gegens&amp;#228;tze. Eigentlich eine sch&amp;#246;ne Utopie, manche werden sagen: Ziemlich verlogen. „Ziemlich beste Freunde&amp;quot; k&amp;#246;nnte ein ziemlich netter Film sein, h&amp;#228;tte es nicht mehr als ein Jahr vorher „Renn, wenn du kannst&amp;quot; von Dietrich Br&amp;#252;ggemann gegeben. Dieser ehrlichere Film legte insgesamt die unverkrampfte Haltung an den Tag, mit der Driss hier seinen Arbeitgeber beeindruckt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die beiden Regisseure und Autoren Olivier Nakache und Eric Toledano, die schon 2005 mit „Zwei ungleiche Freunde&amp;quot; eine Buddy-Kom&amp;#246;die an den Start brachten, legen einen hervorragenden Film mit exzellenten Darstellern hin. Super Szenen gibt es in Serie, ein Musik-Battle mit „Earth, Wind and Fire&amp;quot; vom iPod gegen Vivaldi vom Kammerorchester ist nur ein gelungener H&amp;#246;hepunkt. Perfekte Unterhaltung, gutes Gef&amp;#252;hlskino, bei dem man nur nicht an die Stra&amp;#223;enschlachten und die Sarkozys sozialen Katastrophengebiete denken darf, in denen Driss stecken w&amp;#252;rde, wenn ihn nicht dieses M&amp;#228;rchen in einen Palast versetzte. Trotzdem waren die franz&amp;#246;sischen Kinokassen begeistert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8168599194933434635?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8168599194933434635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8168599194933434635' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8168599194933434635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8168599194933434635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/ziemlich-beste-freunde.html' title='Ziemlich beste Freunde'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8102537876839553617</id><published>2012-01-04T10:22:00.001+01:00</published><updated>2012-01-04T10:22:40.101+01:00</updated><title type='text'>Chinese zum Mitnehmen</title><content type='html'>Argentinien, Spanien 2011 (Un cuento chino) Regie: Sebasti&amp;#225;n Borensztein mit Ricardo Dar&amp;#237;n, Ignacio Huang, Muriel Santa Ana 93 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Zwei v&amp;#246;llig unterschiedliche M&amp;#228;nner raufen sich zusammen und heraus kommt eine umwerfende Kom&amp;#246;die, pointiert ohne viel drumrum. Pedant, Menschenfeind, Griesgram, Einzelg&amp;#228;nger... Das beschreibt auf die Schnelle den Eisenwarenh&amp;#228;ndler Roberto (Ricardo Dar&amp;#237;n) aus Buenos Aires. Grimmig begr&amp;#252;&amp;#223;t er die Kunden und wirklich b&amp;#246;se wird er, wenn bei einer Lieferung mal wieder nicht die angeblichen 300 Schrauben im Paket sind. Selbstverst&amp;#228;ndlich fehlen immer welche. Ansonsten geht bei ihm p&amp;#252;nktlich um 23 Uhr das Licht aus und sonntags sitzt er im Campingstuhl am Flughafen. Dort erlebt er eines Tages, wie ein junger Chinese (Ignacio Huang) ruppig aus einem Taxi gesto&amp;#223;en wird. Der hilflose Mann wendet sich an Robert, der sich vorher vorsichtshalber mal abgewendet hatte. Doch wie Robert verstehen auch wir kein Wort. Irgendwie bekommen die beiden heraus, dass eine Adresse auf dem Arm des Fremden namens Jun zu suchen ist, doch dort verkaufte ein anderer Chinese sein Gesch&amp;#228;ft schon vor Jahren. Als sich Jun im alten Fiat-Nachbau von Roberto &amp;#252;bergibt, reicht es mit der Hilfsbereitschaft. Der Eisenwarenh&amp;#228;ndler schmei&amp;#223;t ihn raus. Um ihn in der folgenden Regennacht wieder einzusammeln und mit nach Hause zu nehmen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eigentlich ist Roberto also doch nicht so ein Menschenfeind. Sonst w&amp;#252;rde sich auch nicht die kluge und sehr herzliche Mar&amp;#237; (Muriel Santa Ana) so f&amp;#252;r ihn interessieren. Wie er allerdings sein Missfallen ausdr&amp;#252;ckt, wenn der ungeplante Besucher den exakten Tagesablauf durcheinander bringt, ist herrlich. Nur wenn ein besonders nerviger Kunde den m&amp;#252;rrischen Verk&amp;#228;ufer so richtig zum Explodieren bringt, ist das Minenspiel von Ricardo Dar&amp;#237;n ein noch gr&amp;#246;&amp;#223;eres Vergn&amp;#252;gen. Dann baut Roberto den verhassten St&amp;#246;renfried auch gerne mal in einen seiner makabren und skurillen Tagtr&amp;#228;ume ein, zu denen ihn Vermischte Meldungen aus der Zeitung inspirieren, die er fein s&amp;#228;uberlich ausschneidet und sammelt. All diese Zeitungsschnipsel belegen seiner Meinung nach, dass das Leben eine gro&amp;#223;e Absurdit&amp;#228;t ist. Die gr&amp;#246;&amp;#223;te davon sitzt vielleicht vor ihm. Denn Jun, dessen Onkel immer noch nicht gefunden ist, erweist sich als tragischer Held einer dieser kurzen Geschichten: Gerade als er seiner Verlobten romantisch mitten auf einem See einen Heiratsantrag machen will, f&amp;#228;llt eine Kuh vom Himmel und erschl&amp;#228;gt die Frau im Kahn. (Vorher sind moderne Viehr&amp;#228;uber mit ihrem Flugzeug aufgescheucht worden und verloren ihre Beute beim Flucht-Flug.) Das alles erfahren wir sp&amp;#228;t durch die freundliche &amp;#220;bersetzung eines Fahrers vom chinesischen Schnellimbiss. Also selbst der Filmtitel ist mal gut &amp;#252;bertragen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Sebasti&amp;#225;n Borenszteins gelungene Kom&amp;#246;die verl&amp;#228;uft gezwungenerma&amp;#223;en recht wortkarg, doch vor allem das Spiel von Ricardo Dar&amp;#237;n, den man schon aus dem argentinischen Erfolgsfilm „In ihren Augen&amp;quot; (El Secreto De Sus Ojos) kennt, tr&amp;#228;gt viel zum Gelingen bei. Zu seiner grandiosen Mimik gesellt sich auch mal etwas trockener Slapstick, doch im Gegensatz zu den Schrauben-Verpackungen ist hier alles im exakt richtigen Ma&amp;#223;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8102537876839553617?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8102537876839553617/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8102537876839553617' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8102537876839553617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8102537876839553617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2012/01/chinese-zum-mitnehmen.html' title='Chinese zum Mitnehmen'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2637328931379421948</id><published>2011-12-28T20:43:00.000+01:00</published><updated>2011-12-28T20:44:08.449+01:00</updated><title type='text'>Filmstiftung Jahresbilanz 2011</title><content type='html'>Rekordjahr und Neuanfang&lt;br&gt;  &lt;br&gt;K&amp;#246;ln. Mit einer bislang unerreichten Produktionssumme von 315 Mio. Euro schlie&amp;#223;t die „Film- und Medienstiftung NRW&amp;quot; das Jahr 2011 ab. An 953 Drehtagen im Bundesland gab es reichlich „Star-Alarm&amp;quot;, wie die neue Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrerin Petra M&amp;#252;ller begeistert referierte. Das erste komplette Jahr unter ihrer Leitung charakterisiert sie mit „Phase 1&amp;quot;, welche die Grundlage schaffen soll, um „dem Standort NRW eine gr&amp;#246;&amp;#223;ere Lebendigkeit zu geben&amp;quot;. Die nationale und internationale Pr&amp;#228;sentation des Standortes NRW, der „in den letzten Jahren nicht die angemessene Wahrnehmung&amp;quot; erhalten habe, liegt Petra M&amp;#252;ller am Herzen. So war die Filmstiftung auch auf der MIP, der TV-Messe in Cannes vertreten. Die gewohnten Festivalerfolge im starken Arthouse-Sektor fuhren 2011 Lars von Triers „Melancholia&amp;quot; in Cannes und bei den Europ&amp;#228;ischen Filmpreisen ein. Der ebenfalls vielfach ausgezeichnete „Pina&amp;quot; von Wim Wenders ist sogar noch im Oscar-Rennen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;133 Filme - vom internationalen Starkino bis zu Abschlussarbeiten der K&amp;#246;lner Filmschulen - wurden 2011 insgesamt mit 30,5 Mio. Euro gef&amp;#246;rdert. F&amp;#252;r jeden Euro F&amp;#246;rderung aus NRW werden mindestens 1,50 Euro in Nordrhein-Westfalen ausgegeben. 2011 lag der so erzielte „NRW-Effekt&amp;quot; bei 244 Prozent, jeder F&amp;#246;rdereuro wurde also rund zweieinhalbmal im Land ausgegeben. So gelingt es &amp;#252;ber das NRW-F&amp;#246;rderbudget hinaus, weiteres Geld in die NRW-Filmwirtschaft zu leiten. Die Gesamtherstellungskosten der in diesem Jahr gef&amp;#246;rderten Filme liegen insgesamt bei 315 Mio. Euro – ein Rekord f&amp;#252;r die Filmstiftung seit ihrer Gr&amp;#252;ndung 1991.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Noch unter dem Eindruck von der Begegnung mit Michael Caine, der gerade in den H&amp;#252;rther MMC-Studios die Dreharbeiten zu „Mr. Morgan&amp;#39;s Last Love&amp;quot;, dem neuen Film vom Sandra Nettelbeck abgeschlossen hat, kennmerkte Petra M&amp;#252;ller die Bilanz des Rekordjahres von drei Entwicklungen: Es g&amp;#228;be eine verst&amp;#228;rkte R&amp;#252;ckkehr zu Literaturverfilmungen. Ungew&amp;#246;hnlich erfolgreich war der mit 3,9 Mio. gef&amp;#246;rderte Dokumentarfilm - nicht nur wegen der Erfolge von „Pina&amp;quot;. Auch K&amp;#252;nstlerbiografien wie „Gerhard Richter Painting&amp;quot;, „Charlotte Rampling – The Look&amp;quot; oder „Brasch – Das W&amp;#252;nschen und das F&amp;#252;rchten&amp;quot; seien sehr gut im Kino angekommen. Zuletzt w&amp;#228;re auch wegen gr&amp;#246;&amp;#223;erer Finanzierungsprobleme ein enormer Zuwachs der Koproduktionen zu verzeichnen gewesen, die von einen Drittel auf die H&amp;#228;lfte der gef&amp;#246;rderten Filme anstiegen. Ein weiteres wichtiges F&amp;#246;rderfeld ist der Kinder- und Jugendfilm mit als H&amp;#246;hepunkt „Tom Sawyer&amp;quot;. Andererseits wird es f&amp;#252;r die Kinos immer schwieriger, Kinderfilm zu zeigen, weil das junge Zielpublikum am Nachmittag kaum noch Zeit hat.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Neue Medien kommen beim Film unter&lt;br&gt;Die gr&amp;#246;&amp;#223;te &amp;#196;nderung zeigt schon der zur „Film- und Medienstiftung NRW&amp;quot; erweiterte Name der bislang „reinen&amp;quot; Filmstiftung. Die zus&amp;#228;tzliche F&amp;#246;rderung von Projekten wie „Conserve the Sound&amp;quot;, einem Online-Portal f&amp;#252;r verschwindende Ger&amp;#228;usche, mit 30.000 Euro und der Fun-App „Feen flatschen!&amp;quot; (15.000 Euro) lassen den Filmetat unber&amp;#252;hrt. Zus&amp;#228;tzliche 1,5 Millionen Euro f&amp;#252;r drei Jahre sorgen daf&amp;#252;r, dass nicht das Ger&amp;#228;usch eines Filmprojektors oder das &amp;#214;ffnen einer Kinot&amp;#252;r demn&amp;#228;chst mit zu den ausgestorbenen Ger&amp;#228;uschen geh&amp;#246;ren. Petra M&amp;#252;ller wollte in diesen fr&amp;#252;hen Stadium noch keine konkreten Ergebnissen in Sachen Konvergenz von Film und neuen Medien anf&amp;#252;hren, man sei selbst dabei, die M&amp;#246;glichkeiten der in NRW enorm starken Wachstumsbranchen Games und Digitales Marketing auszuloten. &amp;#220;berraschenderweise zeigten sich eher bei den Dokumentarfilmern Verbindungen zum Thema Crossmedia, der medien&amp;#252;bergreifende Behandlung eines Themas, wie in diesem Jahr schon mit der cross&amp;#173;me&amp;#173;dia&amp;#173;len Serie „Alpha 0.7&amp;quot; geschehen. Beim AV-Gr&amp;#252;nderzentrum, an dem die Filmstiftung mit 25,1 Prozent beteiligt ist, seien die H&amp;#228;lfte der Anmeldungen aus dem digitalen Bereich, f&amp;#252;gte Christina Bentlage, Leiterin der F&amp;#246;rderung der Filmstiftung, hinzu.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Pressekonferenz in K&amp;#246;ln war vielleicht die erste der letzten vom Film bestimmten Jahresbilanzen, doch es gibt f&amp;#252;r die n&amp;#228;chsten Jahre noch genug Film zu drehen und zu sehen. 2012 kommen f&amp;#252;r den Dreh von „Zwei Leben&amp;quot; von Georg Maas Liv Ullmann, Juliane K&amp;#246;hler und Devid Striesow nach Nordrhein-Westfalen und in „Rush&amp;quot; von Ron Howard spielt Daniel Br&amp;#252;hl Rennfahrer Niki Lauda.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2637328931379421948?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2637328931379421948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2637328931379421948' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2637328931379421948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2637328931379421948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/filmstiftung-jahresbilanz-2011.html' title='Filmstiftung Jahresbilanz 2011'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7058983289739754076</id><published>2011-12-27T22:59:00.001+01:00</published><updated>2011-12-27T22:59:41.815+01:00</updated><title type='text'>Und dann kam der Regen - También la lluvia</title><content type='html'>Spanien, Frankreich, Mexiko 2010 (Tambi&amp;#233;n la lluvia) Regie: Ic&amp;#237;ar Bolla&amp;#237;n mit Gael Garc&amp;#237;a Bernal, Luis Tosar, Karra Elejalde 103 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wenn der Film mit seinen gro&amp;#223;en Produktions-Teams kommt, freut sich jedes St&amp;#228;dtchen wegen der eitlen 15 Minuten Ruhm und &amp;#252;bersieht dabei, dass hier Ausbeutung stattfindet. Ganz in der Tradition des Kolonialismus, der sich die fremden Rohstoffe raubte und mit den eigenen Produktionsmitteln Gewinn machte. Wie pervers, wenn ausgerechnet ein Film &amp;#252;ber die grausame Goldr&amp;#228;uberei von Kolumbus mit billigen Statisten in Bolivien den Etat klein halten will. Nur dumm, dass der aufbrausende Einheimische die Rolle des rebellischen H&amp;#228;uptlings bekommt, der sich gleichzeitig im Kampf gegen einen multinationalen Wasserkonzern engagiert.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Noch wirkt sie komisch, die Ignoranz des Produzenten Costa (Luis Tosar), der billige Andenbewohner als Statisten f&amp;#252;r die Ankunft von Columbus castet: Der engagierte Regisseur Sebasti&amp;#225;n (Gael Garc&amp;#237;a Bernal) wei&amp;#223; genau, dass diese Bev&amp;#246;lkerung hunderte Kilometer von den K&amp;#252;stenbewohnern entfernt lebt, die Kolumbus zuerst erblickte - und sie sehen auch ganz anders aus! Doch das gef&amp;#228;hrliche Aufstellen eines Kreuzes von Hand spart noch mal zehntausende Dollar und die ersten Sprechproben im Hotelgarten verlaufen eindrucksvoll: Da bezieht der spanische Schauspieler des (italienischen) Kolumbus die staunenden einheimischen Kellner mit ins Spiel ein - in genau der Rolle, welche die Ureinwohner erleiden mussten. Die ist nur der erste Moment, in dem die Realit&amp;#228;t die Fiktion einholt, in dieser auf mehreren Ebenen &amp;#228;u&amp;#223;erst raffinierten Reflektion von Ausbeutung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Per Hand graben die Menschen hier einen &amp;#252;ber sieben Kilometer langen Kanal, um Wasser von einer Quelle zu den H&amp;#228;usern zu bringen. Denn die arme Bev&amp;#246;lkerung muss j&amp;#228;hrlich 450 Dollar f&amp;#252;r Wasser an einen multinationalen Konzern zahlen und darf nicht mal den Regen einfangen, wie der bessere Originaltitel die Knebelvertr&amp;#228;ge zitiert. Die mit Hilfe der Polizei blutig zerschlagenen Demonstrationen schaukeln sich zu Stra&amp;#223;enschlachten auf, derweil das Filmteam bei Tafelwasser, Wein und Zigarren im Hotel diniert und der zynische Hauptdarsteller Marie Antoinettes Spruch vom Kuchen als Ersatz f&amp;#252;r das nicht vorhandene Brot der Armen in Wasser und Champagner umwandelt. Doch ein anderer Schauspieler schl&amp;#252;pft bei den Gespr&amp;#228;chen kritisch in die Rolle seines radikalen Befreiungs-Priesters.&lt;br&gt; &lt;br&gt;So zeigt sich eine Wechselwirkung zwischen den Ebenen von Film-im-Film, den Dreharbeiten und dem Making Off-Video einer Assistentin, das aufnimmt, was tats&amp;#228;chlich in diesem Land passiert: Die grausame Verst&amp;#252;mmelung der Indios, wenn sie ihr Soll an Gold nicht abliefern, spiegelt sich in der Rettung von Belen, der mitspielenden Tochter des Rebellen-F&amp;#252;hrers Daniel, die ihr Bein nach einer Stra&amp;#223;enschlacht zu verlieren droht. Hier zeigt der anfangs aufs Geld fixierte Produzent l&amp;#228;ngst mehr Mitgef&amp;#252;hl als der von seinem Film besessene Regisseur. Es ist l&amp;#228;cherlich, wie sich diese filmischen Invasoren nur um ihr Werk k&amp;#252;mmern, w&amp;#228;hrend um sie herum der Krieg ums Wasser tobt - selbst bei einem angeblich engagierten Film! Richtig pervers wird deren Handeln, als sie ihren indianischen Hauptdarsteller nur f&amp;#252;r dessen letzte Szene aus dem Knast holen und dabei der Miliz die R&amp;#252;ckgabe versprechen. Mittlerweile liegt soviel Verlogenheit (und Tr&amp;#228;nengas) in der Luft, dass auch der Produzent anf&amp;#228;ngt zu trinken. Aber in dieser gro&amp;#223;en Finalszene holt die Realit&amp;#228;t die Fiktion noch einmal ein: Daniel wird noch im Kost&amp;#252;m von seinen Indianern gerettet. Nur die Eroberer tragen statt R&amp;#252;stungen Demokratie vort&amp;#228;uschende Polizei-Uniformen. „Und dann kam der Regen&amp;quot; schl&amp;#228;gt immer wieder den Bogen vom Kolonialismus des Kolumbus zum Kapitalismus unserer Zeit.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach ihrem ersch&amp;#252;tternden Pl&amp;#228;doyer gegen h&amp;#228;usliche Gewalt „&amp;#214;ffne meine Augen&amp;quot; (2003) gelang der spanischen Darstellerin und Regisseurin Ic&amp;#237;ar Bolla&amp;#237;n erneut ein herausragendes Werk. Mit dem Star Gael Garc&amp;#237;a Bernal als Aush&amp;#228;ngeschild, aber vor allem mit einer &amp;#228;u&amp;#223;erst klugen und bedenkenswerten Geschichte ver&amp;#228;ndert sie die Sicht auf Film und Filmemachen nachhaltig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7058983289739754076?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7058983289739754076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7058983289739754076' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7058983289739754076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7058983289739754076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/und-dann-kam-der-regen-tambien-la.html' title='Und dann kam der Regen - También la lluvia'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3880614159469995368</id><published>2011-12-27T20:16:00.001+01:00</published><updated>2011-12-27T20:16:53.677+01:00</updated><title type='text'>Blutzbrüdaz</title><content type='html'>BRD 2011 Regie &amp;#214;zg&amp;#252;r Yildirim mit Sido, B-Tight, Milton Welsh, Claudia Eisinger  87 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Yo! Was geht ab, Alter!? Nicht viel, weil deine Mudda is so alt, die hat so &amp;#39;nen Film schon 100 mal gesehen, mal gut, mal schei&amp;#223;e. Mit dem Elvis seine Karriere, mit den Abbas ihren Hits (gekonnt: Lasse Hallstr&amp;#246;m), mit den Commitments (klasse: Alan Parker), die gab aber gar nicht und mit Eminems „8 Mile&amp;quot; (rund: Curtis Hanson), womit wir beim Genre HipHop w&amp;#228;ren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Blutzbr&amp;#252;daz Otis (Sido) und sein Kumpel Eddy (B-Tight) fangen an als zwei Deppen, die sich das Mikro f&amp;#252;rs erste Tape klauen m&amp;#252;ssen, keine Ahnung vom Rappen haben, aber Karriere wollen. Dick und doof f&amp;#252;r Disser, kurz gereimt. Es gibt in Berlin noch die Mark und den Walkman, ebenso eine Beziehungsgeschichte mit Kassiererin und die klassische Erfolgsmontage, wenn die ersten Tapes weggehen wie warme Sampler. Doch f&amp;#252;r den Erfolg verr&amp;#228;t Eddy seinen „Bruder&amp;quot; an Sony, Otis macht trotzdem seinen Weg gegen das System.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Deutsch-Rapper und Frauenverachter Sido gibt sich als alter ego Otis ganz zahm und weichgesp&amp;#252;lt, singt er doch sowieso nur den Refrain auf  Bushidos peinliches „Zeiten &amp;#228;ndern Dich&amp;quot;. Dabei sieht er aus wie ein Spie&amp;#223;er und kann wirklich nicht gut schauspielern. Der Film schie&amp;#223;t angeblich gegen b&amp;#246;se Medienkonzerne und ihre klischeehaften Manager, wurde aber neben Fatih Akins unabh&amp;#228;ngiger Corazon-Produktion auch von der richtig fetten Constantin produziert. Falls man so was &amp;#252;berhaupt ernsthaft kritisieren will.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3880614159469995368?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3880614159469995368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3880614159469995368' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3880614159469995368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3880614159469995368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/blutzbrudaz.html' title='Blutzbrüdaz'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8611812474300338688</id><published>2011-12-27T14:39:00.001+01:00</published><updated>2011-12-27T14:39:48.176+01:00</updated><title type='text'>Ich reise allein</title><content type='html'>Norwegen 2011 (Jeg reiser alene) Regie: Stian Kristiansen mit Rolf Kristian Larsen, Amina Eleonora Bergrem, P&amp;#229;l Sverre Valheim Hagen, Ingrid Bols&amp;#248; Berdal 93 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie bereitet man Cock au vin eigentlich auf Norwegisch? Man nehme einen verantwortungslosen, aber nicht unsympathischen Mann, konfrontiere ihn mit der schon etwas &amp;#228;lteren Frucht einer lang vergessenen, aber kurzen Aff&amp;#228;re, f&amp;#252;gt etwas Studentenleben in fortgeschrittenen Semestern hinzu, ein paar sch&amp;#246;ne Bilder, einen netten Fratz, der herrlich schmollen kann. Das Ganze l&amp;#228;sst man mit dem Publikum circa 90 Minuten in sanft s&amp;#252;&amp;#223;er So&amp;#223;e schmoren und fertig ist der Wohlf&amp;#252;hl-Film. Auch auf Norwegisch.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Unser zu l&amp;#228;uternder Held hei&amp;#223;t Jarle Klepp (Rolf Kristian Larsen) und passt mit seinen wilden, roten Haaren wunderbar zur Bude, in der sich die B&amp;#252;cherborde biegen und die Aschenbecher &amp;#252;berflie&amp;#223;en. Hier feiert er mit seinen Kumpels und diesem studentischen Lotterleben entsprang Ende der Achtziger die kleine Lotte (Amina Eleonora Bergrem). Deren Mutter kann Mitte der Neuziger nicht mehr, so dass Jarle pl&amp;#246;tzlich von seiner Vaterschaft erf&amp;#228;hrt und direkt am n&amp;#228;chsten Tag auf das Kind aufpassen muss, w&amp;#228;hrend Mutter endlich mal Urlaub macht.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nun ist Lotte echt ein nettes (Film-) Kind und macht so gut wie keine Probleme. Die hat Jarle mit seiner lockeren Bett-Freundin Herdis (Ingrid Bols&amp;#248; Berdal), die doch mehr will und es ihm deutlich macht, indem sie zuerst mit Jarles Freund und dann mit ihrem Professor ins Bett geht. So macht der behauptete Bohemien Jarle, ein Literatur-Student ohne echte Geldsorgen, weiter wie gehabt. Lotte verdr&amp;#252;ckt mal ein paar Tr&amp;#228;nchen &amp;#252;ber die drohende Scheidung ihrer Eltern, aber ist vor allem ein sch&amp;#246;ner Katalysator f&amp;#252;r die Umgebung Jarles: Die entt&amp;#228;uschte Nachbarin, l&amp;#228;sst ihre verlorenen Hoffnungen mit einer Ohrfeige raus. Der Kumpel schmilzt dahin, als er zum „Onkel&amp;quot; ernannt wird. Jarles Mutter k&amp;#252;mmert sich gerne um das unerwartete Oma-Gl&amp;#252;ck.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ihren leiblichen Papa erdet das M&amp;#228;dchen mit einfachen Fragen: Reparieren die hier irgendwas an der Universit&amp;#228;t? Weil der vergeistigte Philosoph sich schwer mit dem M&amp;#228;dchen und ihren Kinderliedern verst&amp;#228;ndigen kann, m&amp;#252;ssen sie eine gemeinsame Sprache finden. Auf diesem Weg klickt Lotte sehr symbolisch den gro&amp;#223;en Artikel f&amp;#252;r die renommierte Tageszeitung Morgenposten endlich als Mail weg - der Denker war nicht zu dieser Tat f&amp;#228;hig. Mit intellektuellem Ges&amp;#252;lz redet er an den Realit&amp;#228;ten vorbei und versucht, sich aus ihnen raus zu stehlen. Doch er lernt schnell, organisiert (mit Hilfe der Karnevals-Philosophie von Michail Michailowitsch Bachtin) einen tollen Kindergeburtstag, k&amp;#252;sst bei der Feier aber wieder die Falsche. Oder doch nicht?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im offenen Prozess, den vergeistigten, unreifen Jarle zu erden, bleibt auch der Film angenehm am Boden. Er r&amp;#252;hrt ohne gro&amp;#223;en Schmalz, unterh&amp;#228;lt recht lebensnah. Die eigentlichen Dinge werden klar gesagt: „Ich reise allein&amp;quot; gilt f&amp;#252;r Lotte, die alleine im Flieger ankommt. Und f&amp;#252;r Jarle, der alleine im Bus nach Hause f&amp;#228;hrt, nachdem Lotte und ihre Mutter wieder weg sind. Das ist ein sch&amp;#246;nes Bild f&amp;#252;r das gef&amp;#252;hlte furchtbar allein im Leben sein - ganz pur und ohne Zitate gro&amp;#223;er Philosophen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Ich reise allein&amp;quot; ist vielleicht nicht so popul&amp;#228;r wie der auch emotional geschw&amp;#228;tzige Schweiger „Kokow&amp;#228;&amp;#228;h&amp;quot;,ist nicht so verlogen wie in der Science Fiction-Variante „The Kid&amp;quot; mit Bruce Willis. Es ist halt das norwegische Rezept.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8611812474300338688?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8611812474300338688/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8611812474300338688' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8611812474300338688'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8611812474300338688'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/ich-reise-allein.html' title='Ich reise allein'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-124539211872156853</id><published>2011-12-21T12:46:00.001+01:00</published><updated>2011-12-21T12:46:24.416+01:00</updated><title type='text'>In guten Händen</title><content type='html'>Gro&amp;#223;britannien, Frankreich, BRD, Luxemburg 2011 (Hysteria) Regie: Tanya Wexler mit Maggie Gyllenhaal, Hugh Dancy, Jonathan Pryce, Felicity Jones, Rupert Everett 100 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Vibratoren setzt man eher mit Beate Uhse in Verbindung als mit Queen Victoria und ihrem als pr&amp;#252;de geltenden Zeitalter. Doch Anfang der Achtziger des vorletzten Jahrhunderts feiert der Londoner Arzt Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce) gro&amp;#223;e Erfolge mit einer besonderen Behandlungsmethode. Seine „Manipulation&amp;quot; zu Entspannung angeblich hysterischer Frauen, die komplett bekleidet im Behandlungsstuhl liegen, f&amp;#252;hrt bei w&amp;#246;chentlichen Terminen sicher zum - rein medizinisch notwendigen - Orgasmus. Als der junge Kollege Dr. Mortimer Granville (Hugh Dancy,) in das Arzthaus mit braver, junger Tochter Emily Dalrymple (Felicity Jones) einzieht, f&amp;#252;llt sich der Terminkalender, aber auch eine Art Tennisarm macht sich bei Behandler st&amp;#246;rend bemerkbar. W&amp;#228;hrend sich &amp;#228;u&amp;#223;erst zur&amp;#252;ckhaltend eine Verbindung mit Emily anbahnt, sind die Begegnungen mit der versto&amp;#223;enen Tochter Charlotte Dalrymple (Maggie Gyllenhaal) vor allem st&amp;#252;rmisch. Das liegt an ihrem enormen Temperament, mit dem sie ihr Armenhaus unterst&amp;#252;tzt, in einer Zeit mit zwei Dritteln der Bev&amp;#246;lkerung in elender Armut. Aber erst nachdem Mortimer zusammen mit seinem ebenso lebenslustigen wie einfaltsreichem Erfinderfreund Lord Lord Edmund St. John-Smythe (Rupert Everett) einen elektrischen Apparat zur Unterst&amp;#252;tzung seiner „Manipulation&amp;quot; entwickelte, kommen Dickkopf Charlotte und der verhaltene Mortimer zusammen&lt;br&gt; &lt;br&gt;Maggie Gyllenhaal spielt in dieser komischen Rolle die leibhaftige Provokation Charlotte herrlich unweiblich. Die tolle Frau mit dem gro&amp;#223;en Herzen beeindruckt nicht nur als Gegensatz zur braven Streberin in Form der kleinen Schwester. Hugh Dancy als Dr. Mortimer hingegen steht nur der selbst total verklemmte Schwiegersohn. Der unauff&amp;#228;llige Schauspieler verblasst in fast allen Szenen, vor allem, wenn Rupert Everett als lustig lustvoller Lord nicht nur eifrig eines der ersten Telefone nutzt, sondern gleichzeitig auch Telefonsex erfindet oder seiner Mutter einen Vibrator empfiehlt. Wenn auch die furchtbar sexistische und grausam behandelte Hysterie ebenso wie die Erfindung des Vibrators historisch korrekt sind, ebenso wie die historisch sehr interessanten Modelle im Abspann, geht es der Geschichte vor allem um gro&amp;#223;en Spa&amp;#223;: Die Operns&amp;#228;ngerin Castellari (oder Castafiore?) tr&amp;#228;llert auf dem H&amp;#246;hepunkt der „Behandlung&amp;quot;, die Wissenschaftler staunen und vor allem die Frauen im Saal am&amp;#252;sieren sich k&amp;#246;stlich. Denn trotz zahlreicher Orgasmen ist fast jeder bei diesem Film, der nicht einmal ein nacktes Frauenknie zeigt, in guten H&amp;#228;nden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-124539211872156853?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/124539211872156853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=124539211872156853' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/124539211872156853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/124539211872156853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/in-guten-handen.html' title='In guten Händen'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3918618463515717137</id><published>2011-12-21T10:47:00.001+01:00</published><updated>2011-12-21T10:47:50.160+01:00</updated><title type='text'>Sherlock Holmes - Spiel im Schatten</title><content type='html'>USA 2011 (Sherlock Holmes: A Game of Shadows) Regie: Guy Ritchie mit Robert Downey jr., Jude Law, Jared Harris, Noomi Rapace, Stephen Fry 128 Min. FSK            ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Zweiter Teil und doch sensationell: Die Fortsetzung der in Retro-Futurismus getauchten Sherlock Holmes-Verfilmung ist dank eines hervorragend aufgelegten Guy Ritchie ein gro&amp;#223;artiger Action-Spa&amp;#223; mit tollen Figuren und einer erschreckend treffenden Anti-Kriegs-Thematik.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Europa wird von Bomben-Attentaten ersch&amp;#252;ttert und Watson (Jude Law) heiratet. Es bleibt unklar, was von beiden schlimmer ist f&amp;#252;r Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Robert Downey jr.). Doch mit seiner Gabe, Dinge vorauszuberechnen, wird der Junggesellenabschied in einer Spielh&amp;#246;lle zum Multitasking-Abenteuer. Holmes befragt eine Hellseherin (Dragon Girl Noomi Rapace aus „Millennium&amp;quot;) nach deren Bruder, rettet sie vor einem kosakischen Killer und mischt den ganzen Laden kr&amp;#228;ftig auf. In rasender Abfolge von Schl&amp;#228;gen und Wendungen f&amp;#252;hrt die Spur zum Erzfeind Professor Moriarty (Jared Harris), der bald Holmes geliebte Feindin Irene Adler (Rachel McAdams) ermordet. Sie ist jedoch nur ein Bauernopfer im gro&amp;#223;en (Schach-) Spiel zwischen Holmes und Moriarty, bei dem es nebenbei darum geht, einen Weltkrieg zu verhindern.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Neu ist die Idee nicht, dass der Oberschurke gro&amp;#223;e M&amp;#228;chte f&amp;#252;r sich gewinnbringend aufeinander hetzen will, das gab es in zahllosen Filmen, Bonds, dem letzten „Mission Impossible&amp;quot; und sogar im parodistischen „Johnny English&amp;quot;. Doch diese innere Triebfeder bleibt im Hintergrund und die vorgef&amp;#252;hrte Mechanik ist auf allen Ebenen zum Staunen. Erst einmal ist der Action-Clown Holmes in vielen Verkleidungen damit besch&amp;#228;ftigt, eifers&amp;#252;chtig zu sein. Das Beziehungsdrama mit Watson geht so weit, dass Holmes die frisch verm&amp;#228;hlte Ehefrau aus dem Zug wirft und sich selbst in Frauenkleidern mit dick Lippenstift neben den Partner legt. Allerdings fliegen ihnen da auch schon wieder Kugeln um die Ohren und die Mordinstrumente kommen alle aus einer Fabrik. Die d&amp;#252;stere Waffenschmiede bei Heilbronn (Mischung zwischen Mauser und Krupp) ist zum Bersten gef&amp;#252;llt mit Todesmaschinen, die grimmige Germanen zu gerne auf Holmes und seine Gef&amp;#228;hrten richten.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Diese st&amp;#228;rkste Szene des Films verbindet f&amp;#252;r Ritchie typische Zeitlupen und -raffer, brutale Einschl&amp;#228;ge in Super-Slow-Motion und die Poesie extrem gestylter Stilleben, die zuletzt in „Melancholia&amp;quot; des Lars von Trier zu erleben waren. Der Schrecken gigantischer Kanonen, die erst im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kommen werden, ist nicht die einzige, deutliche politische Stellungnahme. Moriarty macht finster l&amp;#228;chelnd klar, dass der Geist des Kapitalismus mit der f&amp;#252;r die Exportbilanz so wichtigen Waffenindustrie ganz von allein Kriege produziert, dass es gar keines B&amp;#246;sewichtes bedarf, um Staaten gegeneinander aufzuhetzen. Wenn Moriarty Holmes zu den Kl&amp;#228;ngen von Schuberts Forelle zur Folter an den Fleischerhaken h&amp;#228;ngt, ist dies auch ein kleiner Vorgeschmack vom Nazi-Grauen-Klischee des Hochkultur-Barbaren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Doch dies ist nur ein Aspekt des gelungenen Comebacks von Guy Ritchie. Mit gro&amp;#223;em Vergn&amp;#252;gen st&amp;#252;rzte sich der frisch Getrennte in die M&amp;#246;glichkeiten des Steampunk, l&amp;#228;sst Holmes 1891 mit dem ersten Auto durch London fahren und zieht die Erfindung des Giftgases ein Viertel Jahrhundert vor. Robert Downey jr. gibt seinem Holmes kr&amp;#228;ftig Zucker, dessen Depression aus Teil Eins ist verschwunden, vielleicht liegt es an den Cocabl&amp;#228;ttern aus seinem B&amp;#252;ro. Jude Law geht zur&amp;#252;ckhaltend in die Rolle des Watson auf. Nebenbei ist es herrlich, wie die stockschwule Oscar Wilde-Wiedergeburt Stephen Fry Holmes&amp;#39; schwulen Bruder Mycroft gibt. Eigentlich auch nicht verwunderlich, dass das Universalgenie Fry hier mitmacht, denn dieser „Sherlock Holmes&amp;quot; ist tats&amp;#228;chlich eindrucksvolle Action mit Stil und K&amp;#246;pfchen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3918618463515717137?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3918618463515717137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3918618463515717137' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3918618463515717137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3918618463515717137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/sherlock-holmes-spiel-im-schatten.html' title='Sherlock Holmes - Spiel im Schatten'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8343445432501613798</id><published>2011-12-20T10:45:00.001+01:00</published><updated>2011-12-20T10:45:50.522+01:00</updated><title type='text'>Sarahs Schlüssel</title><content type='html'>Frankreich 2010 (Elle s&amp;#39;appelait Sarah) Regie: Gilles Paquet-Brenner mit Kristin Scott Thomas, M&amp;#233;lusine Mayance, Niels Arestrup, Fr&amp;#233;d&amp;#233;ric Pierrot, Michel Duchaussoy 104 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Deportation von Zehntausenden Juden durch die Mithilfe der Pariser Polizei am 16. und 17. Juli 1942, „La Rafle&amp;quot; genannt, war schon Thema des Films „Die Kinder von Paris&amp;quot;. Diese Kollaboration ist also nicht ein „Ein Geheimnis&amp;quot; wie im &amp;#228;hnlich gelagerten Film von Claude Miller. Regisseur Gilles Paquet-Brenner schickt in der Bearbeitung des gleichnamigen Romans von Tatiana de Rosnay die bekannte Schauspielerin Kristin Scott Thomas („Der englische Patient&amp;quot;) als Journalistin Julia Jarmond auf die Suche nach einer d&amp;#252;steren Vergangenheit. Als ihr Mann die Wohnung seiner Gro&amp;#223;eltern f&amp;#252;r das Paar renovieren will, zeigt sich, dass diese Nachmieter einer gerade deportierten j&amp;#252;dischen Familie waren. Die Tochter Sarah versteckte damals ihren kleinen Bruder geistesgegenw&amp;#228;rtig im Wandschrank, doch niemand rechnete damit, dass ganze Familien in einem Radstadion und sp&amp;#228;ter in Lagern festgehalten wurden, bevor viele von ihnen umgebracht wurden. Sarah kann zwar fliehen und sich unter Bauern verstecken, aber ihren Bruder nicht retten. Die Schuld zerst&amp;#246;rt auch ihr Leben.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Diese dramatische Geschichte wird scheinbar unvermittelt mit den heutigen Problemen von Julia montiert, die sp&amp;#228;t schwanger wird und deren &amp;#252;berarbeiteter Mann nicht noch ein Kind will. Dabei bleibt Julias Motivation f&amp;#252;r ihre obsessive Suche schwer verst&amp;#228;ndlich. Zwar wird bei dieser franz&amp;#246;sische Vergangenheitsbew&amp;#228;ltigung klar, dass viele Leute eine Leiche im Keller oder im Wandschrank haben, dass es viele Arten gibt, von Krieg Vertreibung und V&amp;#246;lkermord zu profitieren, sei es mit florierender Waffen-Industrie oder mit einer neuen Wohnung. Dass der vielleicht nicht geeignete Partner nun sogar noch solche Profiteure als Gro&amp;#223;eltern hat, ist zuviel des Schlechten. Auch wenn Julia sich vom Leid der Opfer selbst in dritter Generation emotional angezogen f&amp;#252;hlt, wirkt das befremdlich. So verlieren (sich) die ersch&amp;#252;tternden Szenen aus Stadion und Lager in einer ansonsten inhaltlich und auch im Verlauf zerfaserten Rahmenhandlung. Da kann auch die ansonsten zu mehr Ausdruck f&amp;#228;hige Kristin Scott Thomas nichts mehr retten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8343445432501613798?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8343445432501613798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8343445432501613798' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8343445432501613798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8343445432501613798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/sarahs-schlussel.html' title='Sarahs Schlüssel'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-9134158128268315336</id><published>2011-12-19T11:32:00.001+01:00</published><updated>2011-12-19T11:32:58.555+01:00</updated><title type='text'>Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch</title><content type='html'>USA, Kanada 2011 (Alvin and the Chipmunks: Chip-Wrecked) Regie: Mike Mitchell mit Jason Lee, David Cross, Jenny Slate 87 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das Traumschiff f&amp;#252;r Kinder: Wo sich ansonsten Harald Schmidt und Christoph Maria „Stromberg&amp;quot; Herbst von jeder geistigen Anstrengung erholen, breitet sich nun einer der nervigsten Kinderfilme aus. Die sechs animierten Beutelratten (oder waren es doch Eichh&amp;#246;rnchen?) namens Chipmunks reisen mit ihrem Zoow&amp;#228;rter Dave (Jason Lee) per Schiff und nerven nicht nur mit quietschenden, viel zu hohen Stimmen, sondern auch mit typisch kindischem Verhalten. (Kindern das zu zeigen, sollte schon deshalb verboten sein!) Die p&amp;#228;dagogische Lerneinheit in einer Nussschale lautet dabei: Die Kleinen sollen mal selbst etwas Verantwortung &amp;#252;bernehmen d&amp;#252;rfen. Deshalb stranden die sechs Nager und Nerver auch auf einer einsamen Insel und der Hauptquerulant Alvin &amp;#252;bernimmt F&amp;#252;hrung und Verantwortung, w&amp;#228;hrend der Besserwisser Simon dank exotischer Drogen zum durchgeknallten Abenteurer wird.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Kein Eisberg rettet weit und breit, selbst der Vulkan der Insel sorgt viel zu sp&amp;#228;t f&amp;#252;r Mini-Action. „Alvin und die Chipmunks&amp;quot; zeigt wieder einmal das Verst&amp;#228;ndnis von us-amerikanischen Produzenten, man k&amp;#246;nne Kindern alles verkaufen, wenn es nur niedlich ist und komische Ger&amp;#228;usche macht. Dazu verkaufen wir ihnen noch eine Schiffsreise, eine CD und vielleicht ein paar Puppen der Filmhelden. Die weiblichen Chipmunks h&amp;#246;ren sich an wie Heidi Klum und bet&amp;#228;tigen sich dabei zu grausamer Billigmusik als Hupfdohlen mit Klamotten, die ihre beste Zeit als Tischdecke hatten. Denn die Chipmunks singen immer zwischendurch, was alles noch viel schlimmer macht. Dass auch Kinder Gutes h&amp;#246;ren k&amp;#246;nnen, bewies Disneys „K&amp;#252;ss den Frosch&amp;quot; mit seinen Jazz-Einlagen. Es ist erstaunlich, welch enormer Aufwand an die Animation von tausenden H&amp;#228;rchen und an eine extrem detaillierte Mimik verschwendet wird, w&amp;#228;hrend der Rest m&amp;#246;glichst anspruchslos aus viel Geschrei und Klamauk zusammengeschustert wird. Jason Lee muss am Tiefpunkt seiner Karriere dauernd mit leerer Luft auf Fu&amp;#223;h&amp;#246;he reden. Mehr als hei&amp;#223;e Luft kommt da nicht bei raus, allerdings schmerzhaft f&amp;#252;r Augen und Ohren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-9134158128268315336?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/9134158128268315336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=9134158128268315336' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9134158128268315336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9134158128268315336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/alvin-und-die-chipmunks-3-chipbruch.html' title='Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3872975570933112243</id><published>2011-12-19T11:03:00.001+01:00</published><updated>2011-12-19T11:03:59.211+01:00</updated><title type='text'>Ronal der Barbar</title><content type='html'>Ronal der Barbar&lt;br&gt; &lt;br&gt;D&amp;#228;nemark 2011 (Ronal Barbaren) Regie: Kresten Vestbjerg Andersen, Philip Einstein Lipski, Thorbj&amp;#248;rn Christoffersen 89 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wickie und die Eierw&amp;#228;rmer. Oder w&amp;#228;re das komisch, wenn man simplen Zeichentrickfiguren unten rum m&amp;#246;glichst wenig anzieht? Nein, weder komisch, noch frech, noch originell. Eher entsetzlich im kl&amp;#228;glichen Scheitern eines pubert&amp;#228;r anz&amp;#252;glichen (sprich: nicht ange- oder erzogen) Mischmaschs aus geklauten Szenen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie viele Grade der Bl&amp;#246;dheit gibt es und wieso ist „Ronal, der Barbar&amp;quot; immer noch kein „Trash&amp;quot;, der dann schon wieder gut ist? Das Entsetzen, das dieser Film ausl&amp;#246;st, ist gr&amp;#246;&amp;#223;er als die Lacher, selbst bei einem nicht besonders kritischen Sneak-Publikum. Es ist eine alberne Animation, deren nordische Fig&amp;#252;rchen vor allem durch ihre ausgestellten Genitalien auffallen. Der Rest kommt so simpel und glatt aus dem Computer, dass die Verbindung von Animiert - Anima - Seele mal gar nicht funktioniert.&lt;br&gt; &lt;br&gt;In Kopie von „Wickie&amp;quot; erz&amp;#228;hlt der Jungsfilm wie Ronal als einziger Schw&amp;#228;chling unter den Barbaren sein Volk retten muss, nachdem es vom dunklen Herrscher entf&amp;#252;hrt wurde, um mit deren Blutsuppe einen mythischen D&amp;#228;monen zu beschw&amp;#246;ren. Zur Rettung muss wenig originell erst mal ein magisches Schwert gefunden werden. Als l&amp;#228;cherliche Gef&amp;#228;hrten versammelt Ronal auf seinem „Abenteuer&amp;quot; eine kampfeslustige Schildmaid (unbesiegte Jungfer wie Brunhild), den bescheuerten und l&amp;#252;sternen Barden Alibert und einen tuntigen Elfen, dem man furchtbar d&amp;#228;mliche Schwulenscherze anh&amp;#228;ngen kann.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Handlung, Szenen und Akteure sind extrem einfallslos zusammengebastelt aus Fantasy wie „Herr der Ringe&amp;quot; und sonstigen Nerd-Blockbustern wie „Star Wars&amp;quot;. Man kommt nicht umhin, sich angewidert ein paar notorische Stubenhocker vorzustellen, die all ihre gesammelten Film-Erfahrungen mit der debilen Begeisterung von „Beavis and Butt-Head&amp;quot; in einen zotigen Abklatsch verwandeln, der auch nicht als Parodie funktioniert. Als H&amp;#246;hepunkt darf eine ganze Szene lang der Hodensack von Ronal die Handlung alleine bestreiten - was die Essenz des &amp;#252;berzotigen Films zumindest recht gut ins Bild bringt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3872975570933112243?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3872975570933112243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3872975570933112243' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3872975570933112243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3872975570933112243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/ronal-der-barbar.html' title='Ronal der Barbar'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-894349906387838891</id><published>2011-12-18T20:18:00.001+01:00</published><updated>2011-12-18T20:18:26.945+01:00</updated><title type='text'>Die Iden des März</title><content type='html'>USA 2011 (The Ides of March) Regie: George Clooney  mit George Clooney, Ryan Gosling, Marisa Tomei 96 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Die Iden des M&amp;#228;rz&amp;quot; pr&amp;#228;sentieren von und mit George Clooney einen spannenden Politthriller, bei dem am Ende alle verlieren. Die eindrucksvolle Starriege des Films mit Clooney, Ryan Gosling, Paul Giamatti, Philip Seymour Hoffman, Marisa Tomei und Evan Rachel Wood steht im Dienste einer Anklage, wie im Wahlkampf Anstand, Moral und Glaubw&amp;#252;rdigkeit verkauft werden. Clooney gibt den hoffnungsvollen Pr&amp;#228;sidentschaftskandidaten, Ryan Gosling den naiven Mitarbeiter, der sich zum K&amp;#246;nigsm&amp;#246;rder wandelt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Erz&amp;#228;hlt wird von den Vorwahlen zur US-Pr&amp;#228;sidentschaft, bei denen in Ohio eine Entscheidung unter den beiden letzten demokratischen Kandidaten fallen soll. Es ist aber auch das Duell der Wahlkampf-Manager, die durch Paul Giamatti und Philip Seymour Hoffman wie der ganze Film gro&amp;#223;artig besetzt sind. Stephen Myers (Ryan Gosling), ein Frischling unter diesen alten Hasen, glaubt ein Idealist zu sein und k&amp;#228;mpft voller Engagement f&amp;#252;r seinen Kandidaten, den fortschrittlichen, toleranten, ja fast gr&amp;#252;nen Gouverneur Mike Morris (Clooney). Bis er ein unmoralisches Angebot vom gegnerischen Wahlkampfleiter Tom Duffy (Paul Giamatti) erh&amp;#228;lt und zu sp&amp;#228;t von dieser Unkorrektheit berichtet. Stephens Boss Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) reagiert sehr empfindlich auf diese Illoyalit&amp;#228;t, aber der noch profillose Jung-Demagoge hat nach ein paar N&amp;#228;chten mit der forschen Praktikantin Molly Stearns (Evan Rachel Wood) ein As im &amp;#196;rmel oder im Bett. Ein schmutziger und gar nicht mehr idealistischer Kampf um Jobs beginnt und beeinflusst sogar die gro&amp;#223;e Politik. Denn Stephen zwingt Morris schlie&amp;#223;lich gegen dessen Grunds&amp;#228;tze, den wichtigen Posten des Innenministers der Vereinigten Staaten f&amp;#252;r die Stimmen von ein paar Wahlm&amp;#228;nnern zu verkaufen. Sp&amp;#228;testens jetzt ist das Ideal des unkorrumpierbaren Politikers vom hohen Sockel gest&amp;#252;rzt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;George Clooneys vierte Regiearbeit ist wieder politisch, so wie vor sechs Jahren &amp;quot;Good Night, and Good Luck&amp;quot; medien-politisch war. Durchaus ernst zu nehmen ist seine Anklage von Politikern und deren Teams, die schon bevor sie ihr Amt erhalten, ihre Seele verkauft haben. „Die Iden des M&amp;#228;rz&amp;quot; basiert auf dem Theaterst&amp;#252;ck „Farragut North&amp;quot; von Beau Willimon, in dem es um die Pr&amp;#228;sidentschafts-Vorwahlen des Jahres 2004 geht.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aus der ruhigen Erz&amp;#228;hlung mit vielen Interna der politischen „War Rooms&amp;quot; entwickelt sich, als Stephen einerseits das Angebot der Gegenseite erh&amp;#228;lt und von einer schmierigen Seite seines Idols h&amp;#246;rt, ein moralisches Trauerspiel. Clooney inszeniert erneut enorm sicher mit einer Dynamik, der man sich kaum entziehen kann, mit sparsamem Musikeinsatz und mit &amp;#252;berzeugendem Cast. Als Hauptattraktion hat der unfehlbare &amp;#220;berstar Clooney sich selbst vor der Kamera, unterst&amp;#252;tzt haben ihn dabei Clooney als Co-Produzent und Clooney als Co-Drehbuchautor. Wem dies zuviel Stargetue ist, darf sich &amp;#252;ber einen Tyrannenmord im &amp;#252;bertragenen Sinne freuen: Der Titel „Die Iden des M&amp;#228;rz&amp;quot; (The Ides of Mars) referiert auf den 15. M&amp;#228;rz im Jahre 44 - vor Christus. An diesem Tag wurde Julius C&amp;#228;sar bei einer Senatssitzung ermordet. So wird nicht nur Clooneys Figur des Gouverneurs mit Stephen Myers von Ryan Gosling ein junger, aufstrebender Wahlkampfmanager zur Seite gestellt, der sich f&amp;#252;r keine Intrige zu schade ist. („Auch du mein Sohn, Stephen!?&amp;quot;) Auf einer zweiten Ebene (und auf dem Festivalplakat in Venedig) besteht der bislang h&amp;#246;chstens an der Kasse gesch&amp;#228;tzte Gosling seine Bew&amp;#228;hrungsprobe in einem anspruchsvolleren Film, nachdem er selbst in „Blue Valentine&amp;quot; das gleiche Gesicht &amp;#252;ber mehrere Jahre zeigte. Clooney gelingt sogar die perfekte Integration dieses Gesichts, so wie er Unterhaltung und Botschaft, Spannung und glaubw&amp;#252;rdige Figuren in diesem in jeder Hinsicht gelungenen, klugen wie kurzweiligem Werk vereint.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-894349906387838891?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/894349906387838891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=894349906387838891' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/894349906387838891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/894349906387838891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/die-iden-des-marz.html' title='Die Iden des März'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-1303713812755345112</id><published>2011-12-13T18:37:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T18:37:14.373+01:00</updated><title type='text'>Local Heroes Aachen: Verführung von Engeln</title><content type='html'>BRD 2000 - 2007 Regie: Jan Kr&amp;#252;ger 70 Min. FSK 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;In den vier Kurzfilmen von „Local Hero&amp;quot; Jan Kr&amp;#252;ger sind Liebe, Verf&amp;#252;hrung, Beziehungen immer auch ein Spiel um Macht, eine Suche nach Sicherheiten, eine Bewegung zwischen Distanz und Entgrenzung. Ein Mann, der auf der Suche nach Liebe durch die Gro&amp;#223;stadt streift, erf&amp;#228;hrt das genauso wie die beiden Schulfreunde, die sich gegenseitig verf&amp;#252;hren. Oder das in Hassliebe verbundene Paar, das sich trennt und einen letzten Tango tanzt. Oder der sch&amp;#246;ne Streuner, der immer selbst das Objekt der Begierde war und pl&amp;#246;tzlich die Erfahrung macht, wie es ist, wenn jemand mit seiner Liebe spielt. Wie verf&amp;#252;hrt man also einen Engel?&lt;br&gt;Die vier Kurzfilme des jungen deutschen Regisseurs Jan Kr&amp;#252;ger, die f&amp;#252;r ein neues, aufregendes deutsches Kino stehen, sind lakonisch, dicht und lebensnah, voller Andeutungen und visueller Freiheiten. In Anwesenheit des Regisseurs Jan Kr&amp;#252;ger und des Kameramannes Oliver Schwabe werden neben dem titelgebenden „Verf&amp;#252;hrung von Engeln&amp;quot; (2000), auch „Freunde&amp;quot; gezeigt, der 2001 den Silbernen L&amp;#246;wen beim Internationalen Filmfestival Venedigs erhielt. Weiterhin laufen „Tango Apasionado&amp;quot; (2006) und die niederl&amp;#228;ndisch-deutsche Ko-Produktion „Hotel Paradijs&amp;quot; (2007).&lt;br&gt;(Aachen, Eden-Palast nur Fr., 18 Uhr)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-1303713812755345112?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/1303713812755345112/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=1303713812755345112' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1303713812755345112'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1303713812755345112'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/local-heroes-aachen-verfuhrung-von.html' title='Local Heroes Aachen: Verführung von Engeln'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2499695932458249009</id><published>2011-12-13T18:30:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T18:30:16.407+01:00</updated><title type='text'>First Squad – Moment der Wahrheit DVD</title><content type='html'>Japan/Russland 2010 Regie: Yoshiharu Ashino&lt;br&gt; &lt;br&gt;Anime&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die russisch-japanische Kriegs-Fantasy „First Squad&amp;quot; stammt vom renommierten japanischen Animationshaus „Studio 4c&amp;quot; und geh&amp;#246;rt bei aller handwerklichen Brillanz zu den Kuriosit&amp;#228;ten dieses schon in allen Seltsamkeiten schillernden Marktes: Wir sehen, dass der Zweite Weltkrieg eigentlich auf parapsychologischer Ebene entschieden wurde. Die 14-j&amp;#228;hrige Nadya und weitere russische Jugendliche m&amp;#252;ssen verhindern, dass Nazi-Parapsychologen den 700 Jahre alten Geist des Deutschorden-Ritters Von Wolff beleben. Reichlich Kriegsaction und Geistererscheinung f&amp;#252;llen atmosph&amp;#228;risch tats&amp;#228;chlich faszinierend diese okkulte Anime-Action. Dabei baut die Erz&amp;#228;hlung &amp;#228;hnlich wie die Traumsequenzen in „Sucker Punch&amp;quot; auf simple Figuren und reichlich kantige Klischees. Das bunte Spektakel gibt es auch in einer „Mockumentary&amp;quot;-Version, in der Veteranen, die wirklich und in echt dabei waren, erz&amp;#228;hlen, wie alles war. Leider fehlt diese Variante auf der DVD - Platz w&amp;#228;re sich noch gewesen, es gibt keine Bonus-Tracks.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2499695932458249009?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2499695932458249009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2499695932458249009' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2499695932458249009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2499695932458249009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/first-squad-moment-der-wahrheit-dvd.html' title='First Squad – Moment der Wahrheit DVD'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5739362264404103532</id><published>2011-12-13T18:29:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T18:29:24.684+01:00</updated><title type='text'>Chelsea Hotel - Premium Edition DVD</title><content type='html'>USA 2008 (Chelsea On The Rocks) Regie: Abel Ferrara&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dokumentation&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der geniale bis wahnsinnige Regisseur Abel Ferrara („Body Snatchers&amp;quot;, „Bad Lieutenant&amp;quot;) feiert das legend&amp;#228;re Chelsea Hotel auf unkonventionelle Art. Er f&amp;#252;hrte zahlreiche Interviews mit Bewohnern des Chelsea, verwendete Archivmaterial f&amp;#252;r seinen Film und stellte einige historische Szenen nach. Damit schuf er nicht blo&amp;#223; eine Dokumentation, sondern erfasste das Wesen und den Charme des Chelsea-Hotels.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Einst galt das Chelsea Hotel als unnahbarer Ort f&amp;#252;r Schriftsteller, K&amp;#252;nstler, Musiker und Rebellen, und erst vor wenigen Jahren wurde es in ein Luxushotel umgebaut, dessen Besitzern, einer Investorengruppe, die beeindruckende Historie des Hotels vollkommen gleichg&amp;#252;ltig ist. Das denkmalgesch&amp;#252;tzte Geb&amp;#228;ude gilt als amerikanische Kultur-Ikone und ist ber&amp;#252;chtigt durch diejenigen, die in dem Hotel gelebt und gewirkt haben. Zu diesen z&amp;#228;hlen Sir Arthur Clarke, Bob Dylan, Stanley Kubrick, Arthur Miller, Joni Mitchell, Mark Twain, Tennessee Williams, Milos Forman, Janis Joplin, Donald Sutherland, Patti Smith, Dennis Hopper, Andy Warhol, Jane Fonda, Leonard Cohen, Tom Waits, Courtney Love, Charles Bukowski, Jimi Hendrix und viele andere.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die DVD erscheint als Premium Edition mit Bildband (ca. 100 Seiten) und A1-Plakat. Als Bonus-Material enth&amp;#228;lt sie einige geschnittene Szenen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5739362264404103532?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5739362264404103532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5739362264404103532' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5739362264404103532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5739362264404103532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/chelsea-hotel-premium-edition-dvd.html' title='Chelsea Hotel - Premium Edition DVD'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-191342324205123938</id><published>2011-12-13T16:19:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T16:19:12.529+01:00</updated><title type='text'>Mein Freund, der Delfin</title><content type='html'>USA 2011 (Dolphin Tale) Regie: Charles Martin Smith mit Morgan Freeman, Ashley Judd, Kris Kristofferson, Nathan Gamble, Harry Connick jr. 113 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Laut Douglas Adam sind sie die intelligentesten Wesen der Erde. Das US-Milit&amp;#228;r missbraucht sie als die billigsten und besten Minensucher des Meeres. Delfine sind im Leben etwas Besonderes und im Film fast so effektiv wie Hunde. Deshalb wurden auch so viele Delfine f&amp;#252;r „Flipper&amp;quot; verschlissen, dass der Tierschutzbund wohl niemanden aufnimmt, der je eine Folge gesehen hat. Nun f&amp;#252;hrt ein Film wieder dressierte Tiere vor, angeblich um ein Bewusstsein zu schaffen, damit die kleinen Kinog&amp;#228;nger sp&amp;#228;ter dagegen protestieren, dass man Tiere f&amp;#252;r Zirkus, Zoo und Film (was ja alles irgendwie das Gleiche ist) dressiert.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Nintendo-Nerd Sawyer (Nathan Gamble) findet auf dem Weg zur Schule einen schwer verletzten, in Netze verwickelten Delfin am Strand. Fast ebenso wie vom Tier mit den klugen Augen ist er von der herbei eilenden, coolen Eingreiftruppe begeistert. Die hellblauen Helden der Meeresbiologie nehmen das gestrandete, bald Winter getaufte S&amp;#228;ugetier mit zu ihrer heruntergekommenen Auffang-Station. Dort lernt Sawyer das gleichaltrige M&amp;#228;dchen Hazel kennen, ihre Familie k&amp;#252;mmert sich um Tiere und Station. So viel Engagement ist selbstverst&amp;#228;ndlich finanziell bedroht. Doch Saywer, der mit schulfrei belohnt wird, k&amp;#252;mmert sich um Winter, deren  Schwanzflosse amputiert wurde. &amp;#220;ber den schwierig integrierten Handlungsstrang um Sawyers Cousin - der einstige Starschwimmer kommt als gehbehinderter Soldat aus dem Krieg - entwickelt der Junge die Idee, dem Delfin eine Prothese f&amp;#252;r die Flosse zu entwickeln...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach einer wahren Geschichte filetiert der Kinderfilm den Delfin f&amp;#252;r Unterhaltung und R&amp;#252;hrung bis auf die letzte Gr&amp;#228;te. Florida gibt den Hintergrund f&amp;#252;r dieses Kinderparadies am Meer. Dass Sawyer kaum von seinem Computerspiel aufblickt, bleibt kurz angedeutet und schnell gel&amp;#246;st, wie jedes andere Problem des kurzatmig effektheischenden Films. Die kleine Spannungs- und Erz&amp;#228;hlb&amp;#246;gen k&amp;#246;nnte man als kindgerecht bezeichnen, doch da passen die zwei Stunden Laufl&amp;#228;nge nicht zu. Die Rettung eines Delfins wird aufgelockert von vielen witzigen Einlagen wie dem Pelikan als Wachhund. Das digitale 3D-Getrickse geht (in wenigen Szenen) soweit, dass die S&amp;#228;uge-Tierchen sich selbst Luftringe ins Wasser blasen, durch die sie dann, gegen jedes Str&amp;#246;mungsgesetz, schwimmen. Obwohl das Filmchen mit Morgan Freeman, Ashley Judd, Kris Kristofferson und Harry Connick jr. sehr, sehr prominent besetzt ist, scheitert die sympathische Begeisterung f&amp;#252;r ein paar andere Kreaturen auf dieser Erde an mangelndem Vertrauen auf die Kraft des einfachen Erz&amp;#228;hlens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-191342324205123938?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/191342324205123938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=191342324205123938' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/191342324205123938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/191342324205123938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/mein-freund-der-delfin.html' title='Mein Freund, der Delfin'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-1231003312536979819</id><published>2011-12-13T15:29:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T15:29:35.443+01:00</updated><title type='text'>Rubbeldiekatz</title><content type='html'>BRD 2011 Regie: Detlev Buck mit Matthias Schweigh&amp;#246;fer, Alexandra Maria Lara, Detlev Buck 119 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mannomann, was f&amp;#252;r ein klasse Film! Oder besser: Mannofrau? Mann oder Frau, egal, die geniale Verwechslungskom&amp;#246;die „Rubbeldiekatz&amp;quot; r&amp;#252;ttelt nicht nur die Geschlechter durch, auch das Genre erlebt eine frech, fr&amp;#246;hlich, freie Runderneuerung. Buck eben, kann man anl&amp;#228;sslich des grundlos zur&amp;#252;ckhaltenden Regie- und Schauspiel-K&amp;#246;nners Detlev Buck sagen. Der kann so ziemlich alles, sogar Hitler privat gegen die Liebes-Wand laufen lassen. Und Tarantino sowieso...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Von „Viktor und Viktoria&amp;quot; (1933) bis „Tootsie&amp;quot; (1982) diente die Jobsuche immer als glaubhafter Einstieg eines unbedarften Schauspielers in zu hohe High Heels einer Frauenrolle. Diesmal erwischt es den Berliner Alex und wie Matthias Schweigh&amp;#246;fer dessen Wandel zu Alexandra hinbekommt, ist erste Sahne!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Buck selbst spielt Alex&amp;#39; Bruder und Manager J&amp;#252;rgen Honk. Zusammen mit dem dritten Bruder Basti (Maximilian Br&amp;#252;ckner) und dem vierten Freund Jan (Denis Moschitto) hausen sie in einer Fabrikhalle und teilen sich sogar Teile der Geheimzahl ihres konstant blanken Kontos. So war auch die amateurhafte Website Jans schuld am Angebot einer gro&amp;#223;en amerikanischen Nazifilm-Produktion, die gerade in Babelsberg dreht. Der hysterische und egozentrische Regisseur ist nicht nur wegen des Telefonats mit Uma-Sch&amp;#228;tzchen als Quentin Tarantino erkennbar. Man sollte mal Diehl &amp;amp; Co. fragen, ob das gro&amp;#223;e Regie-Kind wirklich so beschr&amp;#228;nkt ist.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Alex alias Alexandra alias Nazi-Lesbe Maria Schneider ist auf jeden Fall bald der Hit des Drehs und versteht sich vortrefflich mit dem gro&amp;#223;en Star Sarah Voss (Alexandra Maria Lara). Kein Wunder, waren die beiden doch noch in der Nacht vor Drehstart zusammen im Bett, allerdings als Mann und Frau. Die frisch ungl&amp;#252;cklich getrennte Sarah ahnt nichts. Alex hingegen muss die Avancen des m&amp;#228;nnlichen Stars Thomas unterminieren und sich gleichzeitig als Alexandra der Attacken des sehr mit seiner Rolle und dem Schnurbart verwachsenen Hitler-Darstellers J&amp;#246;rg (Max Giermann aus „Switch Reloaded&amp;quot;) erwehren. Nebenbei pr&amp;#252;gelt sich J&amp;#252;rgen Honk auf Film-Partys, der herrlich tuntige Kost&amp;#252;mchef (Milan Peschel) freut sich heimlich, dass Alexandra doch was in der Hose hat, und die gro&amp;#223;e Hollywood-Produktion wird wunderbar durch den Nazi-braunen Kakao gezogen: „Ohne Hitler w&amp;#228;ren die Amis nicht gekommen...&amp;quot;&lt;br&gt; &lt;br&gt;Buck bringt&amp;#39;s! Auf Basis eines Drehbuchs von Anika Decker („Keinohrhasen&amp;quot;, „Zweiohrk&amp;#252;ken&amp;quot;) legt er eine knallige Satire hin, eine wundervoll unkonventionelle Freundestruppe, eine klassische Verwechslungskom&amp;#246;die und - vor allem immer mehr zum Ende hin - eine sch&amp;#246;ne Liebesgeschichte. Dass die erste Kuschelsex-Nacht von Alex und Sarah mit einer m&amp;#228;rchenhaften Einlage vom Schwulenstrich im Tiergarten verschnitten wird, ist seine besondere Note. „Strangers in the Night&amp;quot; dazu auf der Tonspur ist bester Stil, genau wie all die anderen Hits. Typisch Buck sind auch die trockenen Knaller-Spr&amp;#252;che. Beispiel: „Das Problem mit der Mode ist, dass oben die K&amp;#246;pfe rausgucken.&amp;quot; Das ist schon fast Oscar Wilde-genial, genau wie Alex&amp;#39;s Abschiedsspruch f&amp;#252;r die Hollywood-Heinis, nachdem er seine Silikon-Einlagen losgeworden ist: „Ihr schafft es noch nicht mal, echte Titten von falschen zu unterscheiden!&amp;quot; W&amp;#228;hrend die vielen schr&amp;#228;gen Nebenfiguren den gro&amp;#223;en Spa&amp;#223; steigern, erweist sich Rehauge Alexandra Maria Lara in dieser Rolle halbwegs ertr&amp;#228;glich. Der &amp;#220;berflieger bleibt allerdings Matthias Schweigh&amp;#246;fer („What a Man&amp;quot;) als „Alex und Alexandra&amp;quot;! Ein Muss von A bis A!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-1231003312536979819?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/1231003312536979819/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=1231003312536979819' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1231003312536979819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1231003312536979819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/rubbeldiekatz.html' title='Rubbeldiekatz'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5096633657497145611</id><published>2011-12-13T12:08:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T12:08:32.142+01:00</updated><title type='text'>Mission: Impossible - Phantom Protokoll</title><content type='html'>USA 2011 (Mission: Impossible Ghost Protocol) Regie: Brad Bird mit Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula Patton 139 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Man kann ja wirklich nicht mehr mit B&amp;#252;chsen in der Fu&amp;#223;g&amp;#228;nger-Zone f&amp;#252;r Scientology sammeln, deshalb war zu erwarten, dass Tom Cruise als Produzent und Hauptdarsteller noch mal das Konzept „Mission Impossible&amp;quot; bem&amp;#252;hen w&amp;#252;rde. Doch schon der Vorspann stimmt irgendwie nicht, spart er sich doch das Erz&amp;#228;hlen und klebt wie ein Trailer wahllos Szenen hintereinander. Dann wird der Teaser gleich zweimal erz&amp;#228;hlt und auch sonst sieht Film 4 der neuen Kino-Serie nicht danach aus, als wenn jemand die auf Action-Terrain zeitweilig bemerkenswerten Vorg&amp;#228;nger toppen wollte.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Budapest, Moskau, Dubai, Mumbai und Seattle sind die m&amp;#228;&amp;#223;ig attraktiven Stationen, der Kreml fliegt in die Luft und mal wieder versucht ein Schurke (Michael Nyqvist als Kurt Hendricks), den Atomkrieg zu provozieren. Zwischen Pakistan und Indien? Israel attackiert den Iran? Nein, wie gehabt m&amp;#252;ssen die Russen herhalten. Das ist so altmodisch wie im Gro&amp;#223;en und Kleinen unglaubw&amp;#252;rdig.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auff&amp;#228;llig dagegen, wie zweitrangig das Team an der Seite von Tom Cruise wirkt. Statt Actionhelden gibt es den komischen Techniker Benji Dunn (Simon Pegg) und den albernen Analytiker Brandt (Jeremy Renner), der sein tragisches Dilemma erst sp&amp;#228;ter nachgereicht bekommt. Dazu Jane (Paula Patton) f&amp;#252;rs gute Aussehen. Nachdem sie ihr Frauenduell - selbstverst&amp;#228;ndlich wegen des Mannes, den die Killerin mit dem P&amp;#252;ppchen-Gesicht Moreau (L&amp;#233;a Seydoux) ihr nahm - ausgefochten ist, l&amp;#228;uft sie auch nur noch mit. Tom Wilkinson, der in wenigen Minuten beeindruckt, ruft ein Kopfschuss fr&amp;#252;h aus dem Film ab.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Vor allem wenn Cruise in den Kreml eindringt, w&amp;#228;hnt man sich im falschen Film: Wieso untergr&amp;#228;bt das Agenten-Groupie Pegg die Spannung, weshalb hat man nicht wenigstens versucht, den alten Cruise mit der Coolness von fr&amp;#252;her auftreten zu lassen? Ethan Hunt &amp;#252;berl&amp;#228;sst viel Zeit zu vielen Assistenten, dabei geht erstaunlich viel schief.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Gro&amp;#223;e Szenen - neben sich selbst aufl&amp;#246;senden Tonb&amp;#228;ndern, das Markenzeichen von „Mission Impossible&amp;quot;? Da g&amp;#228;be es einen Gef&amp;#228;ngnisaufstand samt -Ausbruch zu Dean Martin-Song. Am h&amp;#246;chsten Hotel der Welt muss Hunt mit defekten Spiderman-Handschuhen rumklettern. Aber die Geschwindigkeit im Erz&amp;#228;hlen und in den Einzelszenen wirkt gebremst. Raffiniert sind ein riskanter Parallel-Deal mit doppeltem Hotelboden und die finale Action in einem futuristischen Parkhaus. Hier flammt kurz der Ideenreichtum asiatischer Action auf, hier denkt man wehm&amp;#252;tig an John Woos MI2 zur&amp;#252;ck.&lt;br&gt; &lt;br&gt;F&amp;#252;r Masken ist keine Zeit, viel Raum bekommen oft gesponserte Technik-Spielereien, eine „enhanced&amp;quot; Kontaktlinse, die direkt alle Facebook-Mitglieder im allt&amp;#228;glichen Gewusel identifiziert, der Navi auf der Windschutz-Scheibe. Das meiste soll futuristisch Werbung machen, nur die Apple-Ger&amp;#228;te sind in der aktuellen Version anscheinend cool genug. Irgendwie l&amp;#246;st sich dieser Film noch w&amp;#228;hrend des Sehens im Nichts auf, wie einst die Tonb&amp;#228;nder der alten TV-Serie. Da sehnt man sich tats&amp;#228;chlich nach der souver&amp;#228;nen Klarheit der Spionagegeschichte „Dame, K&amp;#246;nig, As, Spion&amp;quot; nach John le Carr&amp;#233;. Die startet aber erst im Februar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5096633657497145611?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5096633657497145611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5096633657497145611' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5096633657497145611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5096633657497145611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/mission-impossible-phantom-protokoll.html' title='Mission: Impossible - Phantom Protokoll'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3471412337542174071</id><published>2011-12-12T18:20:00.001+01:00</published><updated>2011-12-12T18:20:34.950+01:00</updated><title type='text'>Let me in</title><content type='html'>Gro&amp;#223;britannien,USA 2010 (Let Me In) Regie: Matt Reeves mit Chlo&amp;#235; Moretz, Kodi Smit-McPhee, Richard Jenkins 116 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Wenn ihr uns bei&amp;#223;t, bluten wir nicht?&amp;quot; Dieser bekannte Satz aus Shakespeares „Der Vampir von Venedig&amp;quot; kommt einem in den Sinn, wenn man nach all dem blutarmen „Twilight&amp;quot;-Ged&amp;#246;ns so einen exzellenten, spannenden Kindervampir-Film sieht. Wohlgemerkt: Nicht Kinder-Vampirfilm! Die beiden Protagonisten, blasse Au&amp;#223;enseiter aus unterschiedlichen Gr&amp;#252;nden, sind zwar erst 12 Jahre alt, doch die drastische Darstellung auch von Jugendgewalt eignet sich mit sinnvoller Freigabe fr&amp;#252;hestens ab 16. Matt Reeves&amp;#39; eigenst&amp;#228;ndiges Remake des schwedischen Films „So finster die Nacht&amp;quot; - basierend auf einem Roman von John Ajvide Lindqvist („Menschenhafen&amp;quot;) - erweist sich als Gl&amp;#252;cksfall in Sachen Film und als selten gelungene Bearbeitung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;&amp;#220;ber das Fenster zum Hof beobachtet der zur&amp;#252;ckgezogene, &amp;#228;ngstliche Owen (Kodi Smit-McPhee aus „The Road&amp;quot;) seine sexy Nachbarin. Doch wirklich aufregend findet er das M&amp;#228;dchen, das nebenan einzieht: Trotz des Schnees l&amp;#228;uft sie barfu&amp;#223; &amp;#252;ber den Innenhof. Dort werden sich die Gleichaltrigen &amp;#246;fter treffen, obwohl Abby (Chlo&amp;#235; Moretz) direkt meint, sie k&amp;#246;nne nicht seine Freundin werden. Sp&amp;#228;ter wird sie dem Jungen, der von Mitsch&amp;#252;lern brutal misshandelt wird, wichtige Tipps geben. Er leiht ihr seinen Zauberw&amp;#252;rfel „Rubik&amp;#39;s Cube&amp;quot;, von dem sie so fasziniert ist.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nicht nur der Cube, auch Walk- und Pacman, sowie bekannte Hits und das stimmige Retrodesign machen klar, dass wir uns im winterlichen Los Alamos der Achtziger befinden. In einer R&amp;#252;ckblende erlebten wir, wie sich der erwachsene Begleiter Abbys mit horrenden Ver&amp;#228;tzungen aus dem Krankenhausfenster st&amp;#252;rzte. Das mysteri&amp;#246;se Ereignis kl&amp;#228;rt sich vollst&amp;#228;ndig erst sp&amp;#228;ter auf, da sind wir schon v&amp;#246;llig gefangen in der ungew&amp;#246;hnlichen Freundschaft zwischen Owen und Abby. Sie betont immer „Ich bin kein M&amp;#228;dchen&amp;quot;. Was sich hinter dem &amp;#228;ngstlichen, Hilfe geradezu erflehenden Gesicht verbirgt, haben wir schon kurz gesehen. Als ihr alter Helfer zu m&amp;#252;de zum Blutbeschaffen wird, muss das Vampirm&amp;#228;dchen selber jagen und beides ist nicht sch&amp;#246;n. Wer vom Twilight-Kitsch kommt, erlebt dass es nicht nett oder romantisch ist, Menschen leer zu saugen. In der faszinierenden Inszenierung vom Cloverfield-Regisseur Matt Reeves wandelt sich die - mehr oder weniger - Zw&amp;#246;lfj&amp;#228;hrige Abby zum Tier mit eckigen Bewegungen, die an Japan-Horror erinnern. Dies ist mal kein Vampirfilm mit der S&amp;#252;&amp;#223;lichkeit von Lillifee!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Spannung wie bei Hitchcock. Das kalte, blaue Licht aus „Cloverfield&amp;quot;. Immer wieder sagenhafte, atemberaubende Szenen. „Let me in&amp;quot; l&amp;#228;sst das schwedische Original „So finster die Nacht&amp;quot; mit eigenst&amp;#228;ndigen Varianten glatt vergessen - und auch das war schon ein hervorragender Film. Die Geschichte einer ungleichen Freundschaft gibt nicht nur der Nachtigall-Frage von „Romeo und Julia&amp;quot; eine ganz andere Bedeutung. (Wenn es tagt, droht der Vampir zu entflammen!) Exzellent fotografiert, sehr zur&amp;#252;ckhaltend in der Musik (Michael Giacchino) und von den jungen Darstellern glaubhaft gespielt, ist das Remake wesentlich drastischer in der Gewalt-Darstellung. Nebenbei hat Richard Jenkins einen gro&amp;#223;en, tragischen Auftritt als Abbys Helfer mit Blutfleck (sic!) und zerbrochenem Brillenglas im Gesicht. Eine TV-Rede von Reagan, die schwarz-wei&amp;#223; und extrem raffiniert in die Handlung reingespiegelt wird, gibt dem Ganzen auch noch eine politische Dimension. Kann B&amp;#246;ses in Gutes gewandelt werden und geschieht dies nur auf religi&amp;#246;sem Wege? Auf jeden Fall kann ein guter Film zu einem noch besseren werden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3471412337542174071?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3471412337542174071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3471412337542174071' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3471412337542174071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3471412337542174071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/let-me-in.html' title='Let me in'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3647553673439322385</id><published>2011-12-06T16:43:00.001+01:00</published><updated>2011-12-06T16:43:35.858+01:00</updated><title type='text'>Michel Petrucciani - Leben gegen die Zeit</title><content type='html'>Frankreich, Italien, BRD 2011 (Michel Petrucciani) Regie: Michael Radford 103 Min. FSK: o.A.&lt;p&gt;Auch wer nicht mit der Jazz-Szene vertraut ist, hat in vielleicht mal bei Roger Willemsen in dessen Sendung gesehen: Michel Petrucciani (1962 - 1999) war ein genialer Pianist, der auf Pierre Lachaise neben Chopin begraben liegt. Obwohl er mit der Glasknochenkrankheit geboren wurde und nicht einmal ein Meter gro&amp;#223; war, wollte er ein gro&amp;#223;er Pianist werden. Das Spielzeugpiano, das ihm der Vater, ein Musik- und Jazz-Fan, schenkte, zerschmetterte das Kind w&amp;#252;tend. Er brach sich dauernd alle m&amp;#246;glichen Knochen, auch sp&amp;#228;ter w&amp;#228;hrend seiner Konzerte, aber machte und spielte immer weiter.&lt;p&gt;Petrucciani wollte nie Zeit verlieren, in seiner Karriere, bei den Frauen und auch im ausschweifenden Genuss. Der Franzose lernte schnell Englisch, hatte mit 13 seinen ersten Auftritt, spielte mit dem ber&amp;#252;hmten Trompeter Clark Terry und zog 1982 nach Kalifornien zu Charles Lloyd. Die Karriere ist unvergleichlich, der Mensch dahinter faszinierend ambivalent. Selbstsicher bis zur Arroganz, j&amp;#228;hzornig, eigenwillig, frauenverschlei&amp;#223;end und genial. „My foolish Thing&amp;quot; w&amp;#228;re er als Jazz-Standard, meint er selbst. Vor seinem fr&amp;#252;hen Tod, an dem er selbst kr&amp;#228;ftig mitarbeitete, &amp;#228;u&amp;#223;erte er seinen gr&amp;#246;&amp;#223;ten Wunsch: Am Strand spazieren mit einer Frau neben ihm!&lt;p&gt;Diese faszinierende Dokumentation &amp;#252;ber einen unglaublichen Menschen stammt von „Postino&amp;quot;-Regisseur Michael Radford. Roger Willemsen, den wir oft bei Interviews und als Freund sehen, hatte hinter den Kulissen auch gro&amp;#223;en Anteil an diesem sehr sehenswerten Film.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3647553673439322385?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3647553673439322385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3647553673439322385' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3647553673439322385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3647553673439322385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/michel-petrucciani-leben-gegen-die-zeit.html' title='Michel Petrucciani - Leben gegen die Zeit'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5536414312753965628</id><published>2011-12-06T13:45:00.000+01:00</published><updated>2011-12-06T13:46:01.062+01:00</updated><title type='text'>Habemus Papam - Ein Papst büxt aus</title><content type='html'>Italien, Frankreich 2011 (Habemus Papam) Regie: Nanni Moretti mit Michel Piccoli, Jerzy Stuhr, Ulrich von Dobsch&amp;#252;tz, Nanni Moretti, Margherita Buy 104 Min. FSK o.A.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wer Nanni Moretti, den Regisseur von „Der Italiener&amp;quot; (2006), „Das Zimmer meines Sohnes&amp;quot; (2001), „Aprile&amp;quot; (1998) und „Liebes Tagebuch...&amp;quot; (1993) kennt und mag, erwartet beim Thema Papst bitterb&amp;#246;se Satire. Doch vielleicht ist Moretti zu sehr Italiener, vielleicht wollte er nicht wieder Erwartungen bedienen. Sein „Habemus Papam&amp;quot; fiel in Sachen aufgekl&amp;#228;rter Kritik an der pr&amp;#228;historischen Institution Papst geradezu niedlich aus. Aber es ist trotzdem ein guter Film, n&amp;#228;mlich im pers&amp;#246;nlichen Kampf des von Michel Piccoli gespielten Kandidaten um seinen Platz in der Welt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Fast wie eine Dokumentation werden der Tod des Papstes und der Einzug der Kardin&amp;#228;le ins Konklave dargeboten. Die Berichterstattung &amp;#252;bereifriger Society-Journalisten vom Roten Teppich wie bei den Oscars irritiert zwar etwas, doch dies deutet nur die seltsamen Einblicke an, die uns Moretti in die Welt der Konklave erlaubt. Wir d&amp;#252;rfen beispielsweise bei den Wahlg&amp;#228;ngen in die K&amp;#246;pfe der Kirchenm&amp;#228;nner horchen - keiner will es werden und bei allen bis auf einem hilft das Beten tats&amp;#228;chlich. Der franz&amp;#246;sische Kardinal Melville (Michel Piccoli), ein stiller, freundlicher Herr wird es und ist v&amp;#246;llig geschockt. Wie in Trance l&amp;#228;sst er sich ins Ornat h&amp;#252;llen, doch zur Rede an das jubelnde Volk auf dem Balkon reicht es nicht mehr. Ein verzweifelter Schrei l&amp;#228;sst die Stadt und das Erdenrund erstarren. Melville wei&amp;#223; nicht, ob er dieser Aufgabe gewachsen ist. Nun holt der umtriebige Pressesprecher (Jerzy Stuhr) Nanni Moretti als Psychologen ran, der den stellvertretenden Patienten sehr vertraulich unter den Augen aller immer noch im Konklave eingesperrten pinken Priester behandeln soll.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Zwar interpretiert der Atheist ihnen gewitzt die Bibel und Zeichen einer Depression. Doch Seele und Unbewusstes erweisen sich hartn&amp;#228;ckig als unvereinbare Konzepte, der Papst nutzt einen Ausflug ausgerechnet zur geschiedenen Gattin und Kollegin des Psychologen zur Flucht und Nanni Moretti organisiert als Gefangener des Vatikans das Freizeitprogramm der Geistlichen. Samt Volleyball-WM f&amp;#252;r Kardin&amp;#228;le! W&amp;#228;hrend die Scherzchen im Konklave, das Menscheln der von der Flucht ahnungslosen Soutanen-Tr&amp;#228;ger zum niedlich netten Charakter des Films beitragen, spielt sich in den Gassen Roms ein wahres Charakterdrama ab. Tief verzweifelt trifft Melville auf eine wilde Theatertruppe, die Tschechows „Die M&amp;#246;we&amp;quot; inszeniert, und findet in einer irren Wendung zu seinem Jugendtraum, dem Theaterspiel zur&amp;#252;ck. Doch w&amp;#228;hrend Melville auf der B&amp;#252;hne sein Gl&amp;#252;ck findet, kommt der Klerus auf seine Spur...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der hochintelligente linke Kritiker und Kom&amp;#246;diant Nanni Moretti scheint auf den ersten Blick zahm geworden. Doch die Geschichte eines Menschen, der nicht wei&amp;#223;, welche Rolle er spielen soll, ist ungeheuer universal und darin vielleicht wichtiger als leicht gefundene Religionskritik. Michel Piccoli spielt gro&amp;#223;artig im Komischen und Verzweifelten, ist glaubhaft verzagt und schwach. Daf&amp;#252;r dass Moretti seine Clownereien derweil im Vatikan einsperrt, darf man ihm zus&amp;#228;tzlich dankbar sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5536414312753965628?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5536414312753965628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5536414312753965628' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5536414312753965628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5536414312753965628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/habemus-papam-ein-papst-buxt-aus.html' title='Habemus Papam - Ein Papst büxt aus'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2318174138557146547</id><published>2011-12-05T22:08:00.001+01:00</published><updated>2011-12-05T22:08:59.388+01:00</updated><title type='text'>Der Weihnachtsmuffel</title><content type='html'>Gro&amp;#223;britannien, 2009 (Nativity!) Regie: Debbie Isitt mit Martin Freeman, Marc Wootton, Jason Watkins, Ashley Jensen 105 Min. FSK o.A.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein frustrierter englischer Grundschullehrer, der eigentlich Schauspieler sein wollte, hat traumatische Erinnerungen an seine ehemalige Weihnachtsspieltruppe, weil ein Kollege an der Elite-Schule immer bessere Kritiken in der Lokalzeitung bekommt. Obwohl Weihnachtshasser, muss er noch mal mit unglaublich unf&amp;#228;higen Kindern ein Weihnachtsspiel inszenieren. Vor seinem Konkurrenten gibt er beim Weihnachtsbaum-Kauf an, Hollywood w&amp;#252;rde das Laientheater in 3D verfilmen. Die Geschichte verselbst&amp;#228;ndigt sich und die L&amp;#252;ge animiert alle, &amp;#252;ber sich selbst hinauszuwachsen. Bis zum gro&amp;#223;en Finale, das tats&amp;#228;chlich 20 Minuten Krippenspiel-Musical &amp;#252;ber uns ausbreitet und einen Stern am Himmel erscheinen l&amp;#228;sst: Den Helikopter aus Hollywood.&lt;br&gt;„Der Weihnachtsmuffel&amp;quot; ist ein verstaubter britischer Fernsehfilm, der in v&amp;#246;llig unerkl&amp;#228;rlichem Mangel an tannennadel-verseuchten Themen vom Pandastorm-Verleih auf den Markt geworfen wurde. Weltweit ist das BBC-Filmchen nur an deutsche Kinos verkauft worden, DVD-Ausgaben erlebten nur Ungarn und die Niederlande. Sagt das was &amp;#252;ber die Qualit&amp;#228;t? Ja! Hier ist ein in Lumpen geh&amp;#252;lltes, &amp;#228;rmliches Thema, dass auf den Erl&amp;#246;ser auf Hollywood wartet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2318174138557146547?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2318174138557146547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2318174138557146547' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2318174138557146547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2318174138557146547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/der-weihnachtsmuffel.html' title='Der Weihnachtsmuffel'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-366270593045078724</id><published>2011-12-05T13:08:00.001+01:00</published><updated>2011-12-05T13:08:15.316+01:00</updated><title type='text'>The Help</title><content type='html'>USA, Indien, Vereinigte Arabische Emirate 2011 (The Help) Regie: Tate Taylor mit Emma Stone, Viola Davis, Bryce Dallas Howard, Jessica Chastain, Sissy Spacek 146 Minuten FSK o.A.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„The Help&amp;quot; erz&amp;#228;hlt die Erfolgsgeschichte eines Buches und ist gleichzeitig bewegender Lebensbericht. Der Ort: Jackson, Mississippi, die Stadt vom Cash-Song tief im S&amp;#252;den der USA. Die Zeit, 60er-Jahre, als man noch Zigaretten Kette rauchte und zu glauben wusste, dass &amp;quot;Schwarze andere Krankheiten &amp;#252;bertragen&amp;quot;. Die junge, rebellische Eugenia „Skeeter&amp;quot; Phelan (Emma Stone) will Autorin werden und findet in den Haushaltshilfen der reichen Wei&amp;#223;en das ideale Sujet - nach Meinung der New Yorker Redakteurin. Vorerst bestreitet Skeeter in der lokalen Zeitung die Kolumne mit den Haushaltstipps, was auch eine gute Tarnung ist. Denn die Rassengesetze sind harsch und werden auf beiden Seiten &amp;#228;ngstlich befolgt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;So gibt Aibileen (Viola Davis) anscheinend Tipps, traut sich aber immer mehr von ihrem Schicksal zu erz&amp;#228;hlen. Aber erst als die aufm&amp;#252;pfige, alte Minny Jackson die Erniedrigungen nicht mehr aush&amp;#228;lt, kommen gen&amp;#252;gend Geschichten zusammen. Die Emanzipation der rothaarig-wilden Skeeter als Tochter und Autorin ist Triebfeder in der Verfilmung des Romans „The Help&amp;quot; („Gute Geister&amp;quot;) von Kathryn Stockett. Das satt gezeichnete Sittengem&amp;#228;lde ist gleichzeitig ein entlarvendes Portr&amp;#228;t der dekadenten wei&amp;#223;en Gesellschaft. Da ist die Mutter ohne Interesse am eigenen Kind, denn gesellschaftliche Ereignisse wie die Bridge-Runden mit ihren Freundinnen sind wichtiger. Aber auch Hilly Holbrook (Bryce Dallas Howard), die rassistische, angepasste Altersgenossin Skeeters, die sich ausgerechnet als Wohlt&amp;#228;terin aufspielen will. Sie ist der Teufel dieser Geschichten, in ihr sammelt sich der Rassismus, gegen sie wendet sich der Widerstand der unterdr&amp;#252;ckten Haushaltshilfen. Mal mit einer ekeligen Attacke, mal mit folgenreichen Druckfehlern bei einem Wohlt&amp;#228;tigkeits-Aufruft und vor allem mit der Anklage durch Skeeters Buch.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im Herzen dieses - bei allem Unrecht - Wohlf&amp;#252;hlfilms liegen die Schicksale der schwarzen Frauen, etwa das von Aibileen, die ihren Sohn verloren hat. Und da ist auch noch Skeeters eigenes, altes Kinderm&amp;#228;dchen Constantine, die nach 29 Jahren Dienst pl&amp;#246;tzlich verschwand. Sie hatte Eugenia gro&amp;#223;gezogen und ihr viele wichtige Dinge &amp;#252;ber das Leben beigebracht. Dann wurde die sehr weise Frau von Mutter Charlotte kaltherzig abgeschoben, weil sie einen snobistischen Hausfrauenverein („T&amp;#246;chter Amerikas&amp;quot;!) echauffiert hat. Sie g&amp;#246;nnt Constantine nicht mal die Gnade, bis zum Lebensende weiter zu arbeiten. (Was selbst uns bald wieder per Gesetz garantiert wird.) Doch auch dar&amp;#252;ber l&amp;#252;gt oder schweigt man, wie &amp;#252;ber vieles andere.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Was „The Help&amp;quot; vom Rassismus zeigt, ist traurig: Die Angestellten d&amp;#252;rfen nicht auf die Toilette der Herrschaft im Haus, selbst wenn drau&amp;#223;en vor ihrer Garten-Toilette ein Tornado w&amp;#252;tet. Auch eine brutale Verhaftung mit den Schl&amp;#228;gen der Polizei erschreckt. Alle Schwarzen erz&amp;#228;hlen von ihrer Angst vor dem Kuklux-Clan, der an ihre H&amp;#228;user Feuer legt. Aber was wirklich und ungesch&amp;#246;nt in dieser Zeit passierte, zeigt eher ab n&amp;#228;chste Woche die Doku-Kompilation „The Black Power Mixtape 1965 - 1973&amp;quot; im Kino. „The Help&amp;quot; ist eine sch&amp;#246;n, eine hervorragend erz&amp;#228;hlte Geschichte, in der alles gut ausgeht. So wurde sie auch heftig als Sch&amp;#246;nf&amp;#228;rberei angegriffen. Wer sich drauf einl&amp;#228;sst, kann sich &amp;#252;ber exzellente Bilder, eine (im Original) reizvolle Sprache und tolle Schauspieler freuen. Sissy Spacek als Skeeters Gro&amp;#223;mutter ist eine b&amp;#246;se, bissige Lachnummer. Jessica Chastain f&amp;#228;llt schon wieder ganz anders positiv auf: Als Celia Foote ist sie die vom Zirkel frustrierter Hausfrauen Ausgesto&amp;#223;ene, nicht besonders intelligente, die allerdings als einzige Hausherrin ein nat&amp;#252;rlich menschliches Verh&amp;#228;ltnis zum Personal zeigt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-366270593045078724?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/366270593045078724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=366270593045078724' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/366270593045078724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/366270593045078724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/help.html' title='The Help'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-401021351748335326</id><published>2011-12-05T11:26:00.001+01:00</published><updated>2011-12-05T11:26:47.490+01:00</updated><title type='text'>Der gestiefelte Kater (2011)</title><content type='html'>USA, 2011 (Puss in Boots) Regie: Chris Miller 90 Min. FSK o.A.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Kater entlaufen! Braunes Fell, Stiefel, Schwert und Hut. Bitte abzugeben bei Familie Shrek im Wald. Er ist klein und wird verlacht. Der gestiefelte Kater gilt als Ein- und Herzensbrecher, wird auch Katernova genannt. Rasant rasiert er seine Gegner mit dem Degen, seine Milch schl&amp;#252;rft er noch schneller. Mitten im Westernland Mexiko reitet dieser einsame R&amp;#228;uber immer auf der Suche nach Gold. Als er die Zauberbohnen der schrecklichen Menschen Herr und Frau Jack und Jill klauen will, trifft er auf einen mysteri&amp;#246;sen Gegner. Grandios das Duell mit dieser „Catwomen&amp;quot;, die zuerst in mexikanischer Wrestling-Verkleidung auftritt. Die rasante die Verfolgungsrutscherei auf den D&amp;#228;chern des Dorfes endet in einem hei&amp;#223;en Flamenco-Battle, das sehr an „West Side Story&amp;quot; erinnert.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Doch wie in gro&amp;#223;en Filmen erweist sich auch in diesem Zeichentrick f&amp;#252;r Kinder alles als abgekatertes Spiel: Hinter den legend&amp;#228;ren Zauberbohnen, die zur Gans mit den goldenen Eiern f&amp;#252;hrt, steckt Katers Jugendfreund Humpty Alexander Dumpty! (Schon 1922 verk&amp;#246;rpert von Stan Laurel, im Original gesprochen von Billy Bob Thornton, deutsch von einem nachnamenlosen Elton.)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Seiner verf&amp;#252;hrerischen Konkurrentin erz&amp;#228;hlt der Gestiefelte die alte Geschichte von der gemeinsamen Kindheit im Waisenhaus. Damals schon war Kater ein furchtloser K&amp;#228;mpfer und Held. Humpty dagegen kam auf die schiefe Bahn, was schlecht ist, wenn man eine d&amp;#252;nne Schale und darunter viel wabbeligen Eidotter hat. Beider Wege trennten sich, doch jetzt vereint sie die Suche. Wie der heilige Gral sollen die Goldenen Eier wieder alle(s) gut machen, zudem liefern sie noch einen Haufen deftiger Wortwitze f&amp;#252;r Erwachsene. Humptys geniale Erfindungen m&amp;#252;ssen es dabei mit einer futuristischen, von Wildschweinen gezogenen und mit Kanonen aufger&amp;#252;steten Kutsche aufnehmen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Sidekick, die lustige Nebenfigur, bekommt einen eigenen Film - das kennt man, das passiert bestimmt auch noch mit Scat aus „Ice Age&amp;quot;. F&amp;#252;r den Kater aus „Shrek&amp;quot; ist dies ein „Prequel&amp;quot;, wir erfahren, was vor seinem sensationellen Auftritt bei den gr&amp;#252;nen Riesen geschah. Die R&amp;#252;ckblenden zu einer Kindheit im Waisenhaus von San Ricardo sind nicht wirklich so langweilig, dass man wie Kitty Softpaws einschl&amp;#228;ft.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Sie suchten &amp;#196;rger und haben ihn oft gefunden - solch l&amp;#228;ssige Spr&amp;#252;che charakterisieren vor allem den Helden dieses gut gezeichneten Western, in dem die Tiere viel Charakter haben und Menschen die Klischees abbekommen. Einem Mieze-Zorro angemessen, ersch&amp;#252;ttern Mariachi-Melodien die Weite der Pr&amp;#228;rie. Im Stile Tarantinos zerschneiden Splitscreens das Bild wie Katers Degen die Unterhosen seiner Gegner. W&amp;#228;hrend der komische spanis-lisspelnde Dialekt des Katers nicht an seine Originalstimme Antonio Banderas herankommt, wirkt Humpty &amp;#252;ber Elton sehr ver- und gleichzeitig angeschlagen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der erste Osterfilm der Saison bietet neben vielen Eier-Scherzen eine unterhaltsame, witzige Spielerei. Der anarchische Humor von Shrek ist v&amp;#246;llig weg, der nicht nur mit seiner unwiderstehlichen Augennummer einschmeichelnde Kater legt alles Rebellische schnell ab. Das 3D l&amp;#228;uft ohne beeindruckende Effekte ab. Die negative Folge ist, dass vor allem die Innenszenen sehr dunkel bleiben - die unbequemen Brillen fordern ihren Preis nicht nur an der Kasse. Auf der Basis der M&amp;#228;rchen von Charles Perrault und der Br&amp;#252;der Grimm zeigt sich „Der gestiefelte Kater&amp;quot; fantastisch wenn auch nicht wirklich m&amp;#228;rchenhaft. Trotzdem ist es mit originellen Charakteren, mit viel Trick und Akrobatik ein gro&amp;#223;er Film f&amp;#252;r einen kleinen Kater.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-401021351748335326?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/401021351748335326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=401021351748335326' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/401021351748335326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/401021351748335326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/12/der-gestiefelte-kater-2011.html' title='Der gestiefelte Kater (2011)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8500011975507218322</id><published>2011-11-30T21:28:00.001+01:00</published><updated>2011-11-30T21:28:56.353+01:00</updated><title type='text'>Local Heroes - Filmemacher in und aus Aachen sowie drumherum</title><content type='html'>Wo bitte geht es zum Film?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Was macht man und frau eigentlich, wenn es dem Schicksal gefiel, einen in diesen Westen der Republik zu versetzen und das Leben ohne Film nicht weitergehen soll? Zum Bahnhof und eine Fahrkarte an die Filmhochschulen von M&amp;#252;nchen oder Berlin l&amp;#246;sen? Ganz einfach schnell werden wir diese Frage auch nicht beantworten k&amp;#246;nnen, aber wir fragen mal Menschen, die beim Film und auch aus Aachen sind. Und wenn sie schon mal da sind, zeigen wir auch die Filme dieser „Local Heroes&amp;quot;. Den Anfang machen noch im Dezember 2011 Jan Kr&amp;#252;ger mit seinem brandaktuellen Drama „Auf der Suche&amp;quot; sowie Oliver Schwabe mit „Z&amp;#228;rtliche Parasiten&amp;quot; als weitere Aachen Premiere. An drei Terminen (8., 16., 22.12.) zeigen wir zudem &amp;#228;ltere und Kurz-Filme der beiden Regisseure. Au&amp;#223;erdem gibt es einen exklusiven Auftritt der Band Tin Drum.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Local Heroes wird von Biografien, die vor der eigenen Haust&amp;#252;r anfingen aus erster Hand erz&amp;#228;hlen. Wir wollen „uns&amp;quot; dabei nicht per Nabelschau mit Kamera selbst tolltolltoll finden. Bei erfolgreichem Start des neuen Film- und G&amp;#228;stereigens werden wir regelm&amp;#228;&amp;#223;ig kompetente „Player&amp;quot; des Filmemachens einladen, um mit ihren neuesten und wichtigsten Werken Blicke hinter die Kulissen und auf unterschiedliche Wege zum Film zu werfen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dabei erweitern wir auch gerne den Blick auf mehrfache Cannes-Sieger in L&amp;#252;ttich (die Br&amp;#252;der Dardenne) oder Grimme Preis-Tr&amp;#228;ger in Lontzen (Bernd Mosblech). Neben solch alten L&amp;#246;wen der gef&amp;#228;hrlichen Film-Savanne freuen wir uns auf den Nachwuchs. Ausgezeichnete Regisseure, Produzenten, Autoren, Schauspieler, Komponisten, Set-Designer und auch die Region selbst als Kulisse und Drehort - all das ist reichlich vorhanden und wartet auf eine geschlossene Pr&amp;#228;sentation. Wobei jeder Film nicht nur einfach abgespielt werden soll - die Kreativen werden ihre Werke begleiten und im Gespr&amp;#228;ch mit dem Publikum kommentieren. Dabei werden international anerkannte K&amp;#252;nstler und Kreative mit ihren Anf&amp;#228;ngen in der Euregio ebenso vorgestellt wie aktuell in der Region Aktive. Die konzentrierte Darstellung kann der Szene einen Treffpunkt und eine Plattform f&amp;#252;r Austausch sowie zur Entwicklung neuer Projekte bieten.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Stoff gibt es genug: Ab dem 6. Dezember dreht Georg Maas mit Liv Ullmann in Norwegen dem Spielfilm „Zwei Leben&amp;quot;, die Geschichte einer ehemaligen DDR Spionin, welche die Liebe ihres Lebens, ihre Familie und ihr ganzes Dasein in Norwegen auf einer gef&amp;#228;lschten Identit&amp;#228;t aufgebaut hat. Der Kinofilm ist eine Co-Produktion von Zinnober Film (Aachen). Am 12. Januar 2012 startet bundesweit „Offroad&amp;quot; mit Nora Tschirner und Elyas M&amp;#39;Barek. F&amp;#252;r den Dreh kehrte Elmar Fischer, der Regisseur von Fremder Freund 2010 in seine Heimatstadt Geilenkirchen zur&amp;#252;ck. In Afrika besch&amp;#228;ftigt sich Bernd Mosblech f&amp;#252;r den abendf&amp;#252;llenden Dokumentarfilm „Der L&amp;#246;we&amp;quot; mit dem „K&amp;#246;nig der Tiere&amp;quot;. In Basel werden Jan Rehwinkel und Axel Schumann die Premiere von „Das verlorene Paradies&amp;quot; feiern. Ein Film-Fest, f&amp;#252;r alle, die den Vorg&amp;#228;nger „Die versunkene Stadt&amp;quot; in der faszinierenden Mischung aus Animation und Realfilm, aus Doku und Fiktion kennen. Es gibt viel zu sehen, laden wir sie ein....&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aachen, Eden 5, Franzstr.&lt;p&gt;Do, 8.12.: 20 Uhr&lt;br&gt;Aachen-Premiere von&lt;br&gt;„AUF DER SUCHE&amp;quot; (2011)&lt;br&gt;Anschlie&amp;#223;end Werkstattgespräch mit Jan Krüger&lt;br&gt; &lt;br&gt;Fr, 16.12.: 18 Uhr&lt;br&gt;Kurzfilmprogramm&lt;br&gt;„VERFÜHRUNG VON ENGELN&amp;quot;&lt;br&gt;4 Kurzfilme von 2000 bis 2007,&lt;br&gt;3 davon mit Oliver Schwabe an der Kamera. Gesamtlänge ca. 70min&lt;br&gt;Anschlie&amp;#223;end Werkstattgespräch mit Oliver Schwabe und Jan Krüger;&lt;br&gt;danach ca. 21 Uhr: Spielfilm „RÜCKENWIND&amp;quot; (2009) von Jan Krüger&lt;br&gt; &lt;br&gt;Do, 22.12.: 20 Uhr&lt;br&gt;Double Feature Aachen-Premiere von „ZARTE PARASITEN&amp;quot; (2010)&lt;br&gt;und „EGOSHOOTER&amp;quot; (2004) von Oliver Schwabe und Christian Becker.&lt;br&gt;Werkstattgespräch mit Oliver Schwabe und Christian Becker&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8500011975507218322?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8500011975507218322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8500011975507218322' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8500011975507218322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8500011975507218322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/local-heroes-filmemacher-in-und-aus.html' title='Local Heroes - Filmemacher in und aus Aachen sowie drumherum'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2603270424936824374</id><published>2011-11-30T10:57:00.001+01:00</published><updated>2011-11-30T10:57:29.531+01:00</updated><title type='text'>CSI-Boxen</title><content type='html'>Universum Film&lt;br&gt; &lt;br&gt;TV-Krimi&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das B&amp;#246;se ist immer und &amp;#252;berall ... Diese Kommissar-Weisheit von Falko kann man auf New York, Miami und Las Vegas konkretisieren, wo laut „CSI&amp;quot; Verbrechen besonders raffiniert stattfindet. Die Serie wuchert &amp;#252;ber verschiedene Ableger, haufenweise Sender und Sendepl&amp;#228;tze. Gut, dass es die Folgen auch sch&amp;#246;n geordnet als DVD- und BluRay-Boxen gibt. Hier finden sich die unvermeidlichen Crossover-Folgen, eine unerl&amp;#228;ssliche Variante bei so heftiger Diversifizierung. (Wie einst bei Tatort-Opa Krug und den Ost-Kollegen vom Polizeiruf, liebe &amp;#228;ltere Krimifans.) Prominente Darsteller wie Gary Sinise als New Yorker Detective Mac Taylor, in Las Vegas Laurence Fishburne als l&amp;#228;ssiger Dr. Raymond Langston und der mit einer Switch-Parodie geehrte David Caruso als Horatio Caine in Miami sind Aush&amp;#228;ngeschilder, werden aber kaum noch mit ihren Filmen identifiziert. (Wer war Pillen-Verk&amp;#228;ufer in „Matrix&amp;quot;?) In Miami ist man bei Season 8 angekommen, CSI: NY bei Season 6  und in Las Vegas schon bei der 10. Staffel. Jeweils um die 1000 Minuten mit reichlich Boni sorgen f&amp;#252;r soviel Fernseh-Untersuchung, dass einem glatt der Weihnachtsbaum weggeklaut werden kann, ohne dass es der Krimi-Fan merkt. Vor allem bei den Navy-Varianten von CSI sollte man vielleicht &amp;#246;fter die Verbrechen der Soldaten in Einsatzl&amp;#228;ndern wie Irak oder Afghanistan verfolgen. Aber was Serien-Unterhaltung angeht, steht diese Jerry Bruckheimer-Produktion an der Spitze der Kriminalit&amp;#228;t-Statistik.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2603270424936824374?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2603270424936824374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2603270424936824374' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2603270424936824374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2603270424936824374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/csi-boxen.html' title='CSI-Boxen'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-1726789389458282382</id><published>2011-11-29T18:55:00.001+01:00</published><updated>2011-11-29T18:55:28.156+01:00</updated><title type='text'>Shark Night</title><content type='html'>USA 2011 (Shark Night 3D) Regie: David R. Ellis mit Sara Paxton, Dustin Milligan, Chris Carmack 91 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Exploitation Filme nennt man billige Streifen, die simpel und billig ein paar niedere Triebe bedienen. Billig ist es nicht mehr, wenn man dem 3D-Hype aufsitzt, aber ansonsten liefert „Shark  Night&amp;quot; genau, was der Titel verspricht: Ein paar knapp bekleidete, junge Menschen werden zu Fischfutter. V&amp;#246;llig &amp;#252;berraschend im amerikanischen Studenten-Milieu angesiedelt, darf man wieder raten, wer den Ferien-Ausflug auf eine kleine Insel &amp;#252;berlebt. In Konkurrenz zu den sch&amp;#252;tzenswerten Killern der Meere treten die &amp;#252;blichen Hinterw&amp;#228;ldler - in den Versionen debil und durchgedreht. Das Ganze wird realisiert mit Darstellern, bei denen man froh ist, dass sie nicht vor Stolz &amp;#252;ber ihre Rolle direkt in die Kamera schauen. Allerdings wird beim Sub-Genre mit den vielen Unterwasseraufnahmen die Brutalit&amp;#228;tsschraube heftig angedreht: Hier &amp;#252;bernimmt der Hai die Rolle von Freddy Krueger oder Jigsaw. Kein Wunder, denn der Regisseur David R. Ellis verantwortete schon „Final Destination 2 + 4&amp;quot;, sowie den hochfliegenden „Snakes on a Plane&amp;quot; und die Produzenten beschmutzen sich die H&amp;#228;nde mit dem Blut von „Hostel&amp;quot; und dem „Texas Chainsaw Massacre&amp;quot;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-1726789389458282382?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/1726789389458282382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=1726789389458282382' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1726789389458282382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1726789389458282382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/shark-night.html' title='Shark Night'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-4167392262274979027</id><published>2011-11-29T18:16:00.001+01:00</published><updated>2011-11-29T18:16:36.369+01:00</updated><title type='text'>London Boulevard</title><content type='html'>USA, Gro&amp;#223;britannien 2010 (London Boulevard) Regie: William Monahan mit Colin Farrell, Keira Knightley, David Thewlis, Anna Friel, Ben Chaplin, Ray Winstone 107 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Gerade noch terrorisierte er als Vampir in „Fright Night&amp;quot; die Nachbarschaft, nun macht Colin Farrell den Bodyguard f&amp;#252;r Keira Knightley, die hier Charlotte hei&amp;#223;t. Aber die wirklich gro&amp;#223;e Nummer in diesem coolen M&amp;#228;nnerfilm ist David Thewlis als Charlottes Manager Jordan. Das Regiedeb&amp;#252;t des Drehbuchautors William Monahan („K&amp;#246;nigreich der Himmel&amp;quot;, „Departed&amp;quot;) im Stile von Guy Ritchie und seinen satten Gangster-Kom&amp;#246;dien trifft genau zwischen die Augen und Ohren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mitchel (Colin Farrell) scheint ein grundanst&amp;#228;ndiger Typ zu sein. Trotzdem wird er, kaum aus dem Knast, respektiert, in Gangster-Kreisen gar gef&amp;#252;rchtet. Schnell tritt er ansehnlich im Anzug auf, kann sich aber auch &amp;#228;u&amp;#223;erst brutal durchsetzen. W&amp;#228;hrend er die noch freundlichen Angebote alter Kumpel ablehnt, nimmt er einen Job als Bodyguard an. Sein Objekt ist Charlotte (Keira Knightley), ein Star in sehr fr&amp;#252;hem Ruhestand, der zu Bob Dylan ein wenig malt und ansonsten versucht, den Paparazzi zu entkommen. Aber auch der Gangster-Boss Gant („Sexy Beast&amp;quot; Ray Winstone) will ihn haben und nebenbei noch die eindrucksvolle Autosammlung in Charlottes Garage (selbstverst&amp;#228;ndlich mit E-Type neben dem Rolls). Auch wenn hier Leidenschaft ausbricht, ist dies nicht „Bodyguard&amp;quot;. „London Boulevard&amp;quot; wird am Ende sehr h&amp;#228;sslich. Nicht nur ist die Mischung aus Prominenz und Verbrechen hochexplosiv, auch der Kampf zwischen Gant und Mitchel geht bis in die letzte Runde.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bei kr&amp;#228;ftigem Brit-Rock gelang William Monahan in seinem Regiedeb&amp;#252;t ein exzellent gestylter Gangsterfilm (Kamera: Chris Menges!). Die Geschichte eines guten Kerls auf Abwegen zeigt richtige Charaktere mit Ecken und Kanten, etwas Seele gibt es auch dazu. Monahan zelebriert seine Nebenfiguren, grandios bei dem unter all seiner vollendeten Form noch &amp;#228;u&amp;#223;erst gef&amp;#228;hrlichen Gangster Gant und vor allem bei David Thewlis mit der Attit&amp;#252;de einer verwelkten Film-Diva, der Weisheit eines spirituellen Lehrers und der Entschlossenheit einer abgefeuerten Kugel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-4167392262274979027?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/4167392262274979027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=4167392262274979027' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4167392262274979027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4167392262274979027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/london-boulevard.html' title='London Boulevard'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7677724111691520521</id><published>2011-11-29T12:03:00.001+01:00</published><updated>2011-11-29T12:03:15.733+01:00</updated><title type='text'>Aduni - Fremde Heimat</title><content type='html'>BRD, Luxemburg 2011 Regie: Samira Radsi mit Irina Potapenko, Florian Lukas, Tilo Pr&amp;#252;ckner 91 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Zwischen den Kulturen - da findet man viele Filme. Einige gut, die Mehrzahl gut gemeint. Gut an diesem „Anduni&amp;quot; ist die Hauptdarstellerin Irina Potapenko und sind ein paar atmosph&amp;#228;rische Momente. Der Rest ist wohlbekannt: Als der Vater der Studentin Belinda (Potapenko) stirbt, wird sie sich anl&amp;#228;sslich des kom&amp;#246;diantischen Chaos ihres armenisch-t&amp;#252;rkischen Familienclans ihrer Wurzeln bewusst. Die Beziehung mit dem verheimlichten deutschen Freund Manuel (Florian Lukas) l&amp;#228;uft gerade nicht rund, weil der sich selbst verwirklichen will. Zwar funktionieren die Kuppelversuche der aufdringlichen Tante, die immer auf Familienbande pocht, auch nicht, doch Nachdenken ist deutlich ins Gesicht und in die Szenen geschrieben. Der nette Onkel Levon (Tilo Pr&amp;#252;ckner) l&amp;#228;sst Lebensweisheiten ab und deutet das t&amp;#252;rkische Massenmorden an den Armeniern an. Irgendwann kommt es, wie in diesen Filmen immer, zur gemeinsamen Reise nach Armenien, wo Belinda sich ein St&amp;#252;ckchen selbst und am Berg Ararat auch die Liebe wiederfindet.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Selbstverst&amp;#228;ndlich f&amp;#252;llt der Film der TV-Regisseurin Samira Radsi auch noch viele Details des Immi-Lebens in Deutschland an, ist mit K&amp;#246;lner Beamten, die auch Untertitel brauchen, mal lustig. Doch mitrei&amp;#223;en kann dieses Lamento, dem man nur ansieht, was es will, so gut wie nie. Jeder der alten Egoyan-Filme l&amp;#228;sst diesen Schmerz viel st&amp;#228;rker sp&amp;#252;ren, hier aber fehlt das Ganze, das mehr als die Summe der brav aufgez&amp;#228;hlten Lebens-Teile ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7677724111691520521?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7677724111691520521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7677724111691520521' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7677724111691520521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7677724111691520521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/aduni-fremde-heimat.html' title='Aduni - Fremde Heimat'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3434780006872655244</id><published>2011-11-29T11:26:00.001+01:00</published><updated>2011-11-29T11:26:35.878+01:00</updated><title type='text'>Jane Eyre</title><content type='html'>Gro&amp;#223;britannien, USA 2011 (Jane Eyre) Regie: Cary Joji Fukunaga mit Mia Wasikowska, Michael Fassbender, Jamie Bell, Sally Hawkins, Judi Dench 121 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Man muss mal abergl&amp;#228;ubig auf das Holz des B&amp;#252;cherregals klopfen: Die Literaturverfilmungen der letzten Zeit verw&amp;#246;hnen die Kinog&amp;#228;nger durchgehend. Dass Mel Gibson als Hamlet seinen Hintern hinh&amp;#228;lt, scheint endg&amp;#252;ltig &amp;#252;berstanden. Mit „Bright Star - Meine Liebe. Ewig&amp;quot; zeigte Jane Campion die letzten Monate im Leben von Keats wie ein Gedicht von Keats. Andrea Arnold begeisterte in Cannes mit einer naturgewaltigen „Sturmh&amp;#246;he&amp;quot; nach Emily Bront&amp;#235;. Nun „Jane Eyre&amp;quot; von der Schwester Charlotte Bront&amp;#235;, statisch gesehen sowieso immer in den Top 10 der Literaturverfilmungen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Regisseur Cary Joji Fukunaga ist die erste &amp;#220;berraschung - &amp;#252;berzeugte er doch mit der latein-amerikanischen Gangster-Geschichte „Sin Nombre&amp;quot;, aber man w&amp;#252;rde ihm daraufhin nicht unbedingt einen Kost&amp;#252;m-Klassiker zutrauen, der 1847 erstmals ver&amp;#246;ffentlicht wurde. Zu unrecht, denn wenn Fukunaga die melodramatische Geschichte der Gouvernante Jane Eyre (Mia Wasikowska) auch chronologisch umkrempelt und gezwungenerma&amp;#223;en eink&amp;#252;rzt, bleibt er dem Werk erstaunlich treu: Die v&amp;#246;llig ersch&amp;#246;pfte Frau, die sich im Haus ihres Retters Vikar St. John Rivers („Billy Elliot&amp;quot; Jamie Bell) als Jane Elliot ausgibt, erinnert sich an eine grausame Kindheit. Als unschuldiges M&amp;#228;dchen, das sich gegen Unrecht wehrt, wird sie von einer hartherzige und hinterh&amp;#228;ltigen Tante (herrlich gemein: Sally Hawkins) in ein d&amp;#252;steres Waisenhaus abgeschoben. Brutale Pr&amp;#252;gelstrafen und Erniedrigungen sind hier t&amp;#228;glich Brot, Janes einzige Freundin stirbt unter den erb&amp;#228;rmlichen Bedingungen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Doch Jane &amp;#252;berlebt - in rascher Zusammenfassung - diese harte Schule und wird als Gouvernante auf dem Herrensitz Thornfield Hall angestellt. Es w&amp;#228;re mit der Haush&amp;#228;lterin Mrs. Fairfax (Judi Dench) fast ein freundliches Frauenhaus, wenn nicht der d&amp;#252;stere Hausherr Edward Rochester (Michael Fassbender) immer mal wieder vorbei schauen w&amp;#252;rde. Aber in der neuen Gouvernante mit dem direkten Blick und der offene Sprache findet der grimmige, &amp;#228;ltere Mann eine Seelenverwandte. Jane muss noch eine Weile auf den Heiratsantrag warten, aber dann kann auch das dunkle Geheimnis von Rochester f&amp;#252;r einen neuerlichen Schicksalsschlag sorgen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die neue „Jane Eyre&amp;quot; ist eine BBC-Produktion, doch das bedeutet nicht wie bei uns, wenn Fernsehen draufsteht, dass es meist minderwertig auf dem einen oder anderen oder gleich auf jedem Gebiet ist. Mit der jungen Australierin Mia Wasikowska, die perfekt unauff&amp;#228;llig faszinierend wirkt, als Hauptdarstellerin eines sehr eindrucksvollen Casts passt alles in diesem Rahmen der Roman-Verfilmung. Man schwelgt neugierig in dessen (extrem guten) Bildern, in den R&amp;#228;umen, in den Gesichtern und den Leben. Die Geistergeschichte entfaltet ihre Wirkung (mit genial eingesetzten kargen Licht), ein paar Schreckmomente d&amp;#252;rfen auch sein. Wieder brilliert Michael Fassbender. Nach der Rolle des C.G. Jung in Cronenbergs „Eine gef&amp;#228;hrliche Methode&amp;quot; pflegt er hier das verbitterte Selbstmitleid Rochesters und man darf durchaus im gleichen Satz erw&amp;#228;hnen, dass der gro&amp;#223;e Orson Welles diese Rolle einst spielte. Diese „Jane Eyre&amp;quot; kann man sich - nicht nur f&amp;#252;r den Englischunterricht - merken, genau wie den Namen Cary Joji Fukunaga.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3434780006872655244?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3434780006872655244/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3434780006872655244' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3434780006872655244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3434780006872655244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/jane-eyre.html' title='Jane Eyre'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-1576093645950790923</id><published>2011-11-29T10:43:00.001+01:00</published><updated>2011-11-29T10:43:11.069+01:00</updated><title type='text'>In Time – Deine Zeit läuft ab</title><content type='html'>USA 2011 (In Time) Regie: Andrew Niccol mit Amanda Seyfried, Justin Timberlake, Cillian Murphy, Vincent Kartheiser, Olivia Wilde 109 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Zeit ist Geld! Dieser meist falsch verstandene Spruch wurde in der Zukunftswelt von „In Time&amp;quot; so kurzgeschlossen, dass Zeit direkt zur W&amp;#228;hrung wird. Lebenszeit wohlgemerkt! Das oft geh&amp;#246;rte „Keine Zeit f&amp;#252;rs Fr&amp;#252;hst&amp;#252;ck&amp;quot; hei&amp;#223;t hier ganz einfach, keine Geld-Minuten, um Kaffee und Brot zu bezahlen. Eine Busfahrt kostet zwei Stunden, die Strecke zu Fu&amp;#223; gehen, w&amp;#252;rde zwei Stunden dauern. Das h&amp;#246;rt sich gerecht an, aber eine unversch&amp;#228;mte Inflation l&amp;#228;sst den armen Menschen nichts zum Leben &amp;#252;brig. „Ich habe keine Zeit mehr&amp;quot; wird existenziell, die Stra&amp;#223;en sind mit Leichen gepflastert. Abgerechnet wird nicht mehr futuristisch &amp;#252;ber das Handy, sondern direkt aus dem Zeit-Konto einer in den Arm implantieren Digitaluhr. Dabei k&amp;#246;nnte es das Paradies sein: Die K&amp;#246;rper h&amp;#246;ren mit 25 auf zu altern, alle bleiben gleich alt, doch die Lebens-Zeit l&amp;#228;uft weiter. Wenn die Countdown-Uhr zum 25. startet, ist es f&amp;#252;r alle ein Schock. Sie versichern sich im Spiegel ihrer nun endlichen Existenz.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Will Salas (Justin Timberlake) geh&amp;#246;rt zu den armen Menschen im Getto Dayton. Er lebt von der Hand im Mund - selten zeigt seine Lebensuhr mehr als einen Tag Restguthaben an. Nachdem er in der raschen Erz&amp;#228;hlung einem uralten und lebensm&amp;#252;den Zeit-Million&amp;#228;r ein letztes Mal das Leben rettete und seine Mutter nicht mehr rechtzeitig ihr Guthaben aufladen konnte, dringt Will mit Hilfe eines Zeitgeschenks in New Greenwich, die heftig gesicherte Zeitzone (sic!) der Reichen ein. Denn wie im guten Science Fiction seit H. G. Wells&amp;#39; „Zeitmachine&amp;quot; gibt es die Elois und Morlocks, gibt es eine Unter- und Oberwelt. Die dekadente Gesellschaft dort pokert mit Lebensjahren. Das wirkt besonders pervers - und sehr spannend, wenn Will alles auf die letzte Sekunde setzt. Schnell erwischen ihn die bedrohlichen Zeitj&amp;#228;ger, doch mit Sylvia (Amanda Seyfried), Tochter des millionenschweren Konzernchefs Weis, flieht er zur&amp;#252;ck ins Getto, wo wieder die Regeln des Survival of the fittest herrschen. Die verw&amp;#246;hnte G&amp;#246;re findet Spa&amp;#223; am rauen Typen sowie am Bonnie und Clyde-Spiel, denn die beiden machen bald auf Robin Hood und k&amp;#228;mpfen gegen das System.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„In Time&amp;quot; fesselt mit einer hervorragenden Sci Fi-Geschichte, bei der man gar nicht glauben will, dass sie mal nicht von Philip K. Dick geschrieben wurde. Autor Andrew Niccol ist verantwortlich und auch der perfekte Regisseur, konnte er doch schon bei „S1m0ne&amp;quot; (2002) und „Gattaca&amp;quot; (1997) mit glaubw&amp;#252;rdigen Zukunfts-Atmosph&amp;#228;ren &amp;#252;berzeugen. Der Unterschied und die Ausbeutung zwischen den Zeitzonen thematisieren treffend die sozialen Diskrepanzen unserer Gegenwart: Die Reichen bekommen immer mehr Zeit, die Armen sterben. Bei Widerstand drohen die Machthaber mit Systemversagen, doch die Menschen verlassen schlie&amp;#223;lich ihr Gef&amp;#228;ngnis wie beim Fall der Mauer in Berlin.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Justin Timberlake spielt dabei ganz anst&amp;#228;ndig einen Messias, der eine neue Zeitrechnung einf&amp;#252;hrt, nicht nur nimmt, sondern gibt. Aber vor allem Cillian Murphy („The Wind That Shakes the Barley&amp;quot;, 2006) ist gro&amp;#223;artig gef&amp;#228;hrlich und mysteri&amp;#246;s als Zeitj&amp;#228;ger Raymond Leon. Au&amp;#223;erdem gl&amp;#228;nzt „In Time&amp;quot; mit Retroautos wie Jaguar E-Type und Citroen DS, auf Partys l&amp;#228;uft Nouvelle Vague, der Soundtrack von Craig Armstrong will Blade Runner-Erinnerungen hervorrufen. Die (in der Originalfassung) guten Dialoge erfreuen konstant mit Zeit-Wortspielen. Der Film ist seine Laufzeit wert!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-1576093645950790923?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/1576093645950790923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=1576093645950790923' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1576093645950790923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1576093645950790923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/in-time-deine-zeit-lauft-ab.html' title='In Time – Deine Zeit läuft ab'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8191139972841098150</id><published>2011-11-23T16:06:00.000+01:00</published><updated>2011-11-23T16:07:45.345+01:00</updated><title type='text'>Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1)</title><content type='html'>Biss 4 1/2&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach vielen Schmerzen ist die Verwandlung abgeschlossen, ein neues Wesen tritt in die Welt: Darth Vader wird am Ende von Episode 3 zum Schalentier, das „Star Wars&amp;quot; gepr&amp;#228;gt hat! Oops - falscher Film, man kann aber auch durcheinanderkommen bei den vielen verl&amp;#228;ngerten Enden im aktuellen Kino. Also, nach vielen Schmerzen ist die Verwandlung abgeschlossen, ein neues Wesen tritt in die Welt, Bella &amp;#246;ffnet ihre Augen und rote Pupillen verraten: Ich will Blut, Menschenblut!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis es dazu kommt, ist „Biss 4 1/2&amp;quot; allerdings fast eine Stunde lang ein Heiratsfilmchen mit ganz, ganz viel Schmalz und ohne eine Spur von H&amp;#228;moglobin. Die Kamera ist vor lauter Gl&amp;#252;ck zwischen Edward und Bella so trunken, sie h&amp;#246;rt gar nicht mehr auf zu kreisen. Echte M&amp;#228;nner sagen da l&amp;#228;ngst wie Werwolf und Zweitliebhaber Jake: „Ich wei&amp;#223;, wie das endet und ich werde nicht hier bleiben und zusehen!&amp;quot;&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein reiner Frauenfilm, wenn nicht der Br&amp;#228;utigam vor der Hochzeit gestehen w&amp;#252;rde, dass er fr&amp;#252;her, als noch James Whales „Frankensteins Braut&amp;quot; im Kino lief, massig Massenm&amp;#246;rder leer gesaugt hat. Und wenn nicht ein sch&amp;#246;n schrecklicher Albtraum in wei&amp;#223; und Blut mit den Volturi und einer Menge Leichen Schlimmes voraus deutete. Doch erst muss der Nicht-Fan eine Hochzeitsreise mit Traumurlaubsbildern durchstehen, die nur von den unertr&amp;#228;glich kitschigen Musik untertroffen wird. (Im Saal flie&amp;#223;en schon Tr&amp;#228;nchen...) Dazu unendlich viel Gerede, denn dass der Mann beim Sex zum bissigen Tier wird, ist hier mal nicht erw&amp;#252;nscht. Obwohl, Sex ist hier wieder in kindergartentauglicher Form dargeboten. So wundert man sich eher, dass Bella &amp;#252;berhaupt schwanger ist, als dass der kleine Vampir in ihr lebensgef&amp;#228;hrlich rasant heranw&amp;#228;chst.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bislang wurde die Zeit f&amp;#252;r einen zweiten Teil gestreckt, es dauert fast eine Stunde, bis das Drama beginnt und dann ein Jahr bis es mit dem zweiten Teil 4 im Kino beendet wird - Vampirtempo halt. Jetzt &amp;#252;berst&amp;#252;rzt sich alles, eine ins Mythische &amp;#252;bertragene, aber ansonsten veritable Abtreibungsdiskussion beginnt, bei der M&amp;#228;nner den Frauen sagen wollen, was zu tun ist. Gleichzeitig bricht die Vereinigung von Mensch und Vampir den Waffenstillstand zwischen Saugern und werw&amp;#246;lfischen Bei&amp;#223;ern. So belauern die immer noch furchtbar schlecht animierten Zotteltiere das Glashaus, in dem die Vampirfamilie v&amp;#246;llig ausgehungert um Bellas Leben bangt. Jake gibt den Doppelagenten und ein komplexes Finale um Leben und Sterben, um das weibliche und das vampirische Lebengeben, sowie um den Kampf zwischen h&amp;#246;heren Wesen und den Tieren (den Edel-Designern des Hauses Cullen und den Proletariern vom Stamme Wolf) endet entt&amp;#228;uschend mit einem Deus ex machina namens Pr&amp;#228;gung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das geriet immer mal wieder lustig, wenn die blasse Verwandtschaft mit leichter Hand den Hochzeitspavillon aufbaut und man &amp;#252;ber alte Feindschaften schmunzelt - man stellt sich zwischendurch die entsprechende Situation zwischen &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;ig siedelnden Zionisten und ebenso militanten Pal&amp;#228;stinensern vor. Aber „Biss 4 1/2&amp;quot; ist Lichtjahre davon entfernt, sarkastisch zu sein. Bis zur Diskussion &amp;#252;ber Kindernamen bedient er sein weibliches Zielpublikum, verbr&amp;#228;mt unglaublich altbacken die Angst vor der „ersten Nacht&amp;quot; und transponiert auch andere, durchaus brisante Themen in den Kosmos alter bekannter Fangzahn-Nutzer. Dass dies wenigstens in der zweiten H&amp;#228;lfte der ersten H&amp;#228;lfte vom vierten Teil noch ganz gut unterh&amp;#228;lt, ist Planerf&amp;#252;llung. Der Stachel wurde vorher mit einem kleinen Film in Film gesetzt: „Frankensteins Braut&amp;quot; verweist auf das Meisterwerk „Gods and Monsters&amp;quot; des Biss-Regisseurs Bill Condon, gegen den dies alles nicht nur ein bisschen blutleer bleibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8191139972841098150?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8191139972841098150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8191139972841098150' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8191139972841098150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8191139972841098150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/breaking-dawn-biss-zum-ende-der-nacht_23.html' title='Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-88097073503582440</id><published>2011-11-23T10:27:00.001+01:00</published><updated>2011-11-23T10:27:09.934+01:00</updated><title type='text'>Die Mühle und das Kreuz</title><content type='html'>Schweden, Polen 2011 (The mill and the cross / Mlyn i krzyz) Regie: Lech Majewski mit Rutger Hauer, Michael York, Charlotte Rampling  95 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Kummer von Flandern, Teil 2&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das Bild als Geschichte - wie es Greenaway mit der Nachtwache machte, wird hier „Die Kreuztragung Christi&amp;quot; von Pieter Brueghel dem &amp;#196;lteren, entstanden 1564 in Flandern, wieder ins Leben gerufen. (Oder in eine neue Kunstform transformiert.) Aus den hunderten Figuren der Gem&amp;#228;lde-Totalen pickt sich Lech Majewski2, ein polnischer K&amp;#252;nstler, der bereits vom MOMA in New York ausgezeichnet wurde, einige Menschen heraus.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Es ist der Tag des Gem&amp;#228;ldes, in dem auch der Maler, gespielt von der niederl&amp;#228;ndischen Legende Rutger Hauer („Blade Runner&amp;quot;) herumwandelt. Der Alltag bei den Brueghels beginnt mit einer Vielzahl von Kindern, die sich aus den dicken Deckbetten sch&amp;#228;len. Holzf&amp;#228;ller schlagen den Baum f&amp;#252;r das Kreuz. Komisch wirkt das durch den Wald gerollte Rad, das sp&amp;#228;ter grausames Folterinstrument wird. Denn spanische Inquisitoren mit roten M&amp;#228;nteln verbreiten reitend Terror im Land. Im Hintergrund mal echte, karstige Landschaften, mal auf riesiger Leinwand die Grundierung des Gem&amp;#228;ldes. Dabei schafft Majewski selbst immer wieder faszinierend Visionen, etwa indem er zu der hoch auf einem kahlen Berge stehende Windm&amp;#252;hle das tief im Gestein liegenden R&amp;#228;derwerk (der Welt) belebt. Einige Bilder haben die nachhaltige Wirkkraft guter Gem&amp;#228;lde, die ganze Komposition saugt in das gro&amp;#223;e Zeitbild, das bis in kleinste Details historisch nachf&amp;#252;hlbar und glaubw&amp;#252;rdig nachgestellt wurde. Nur drei Figuren sprechen, neben Brueghel auch Michael York als Kunstsammler Nicholas Jonghelinck und Vanessa Redgrave als klagende Maria. „Die M&amp;#252;hle und das Kreuz&amp;quot; erz&amp;#228;hlt Geschichten und Geschichte eines Bildes auf faszinierende Weise, bei der die Grausamkeiten der Zeit ebenso wenig ausgespart werden wie einfache Freuden. Gleichzeitig ist das Meisterwerk eine spannende, auf einem Buch von Michael Francis Gibson basierende Bildinterpretation, die immer wieder von Stillleben der Figuren unterst&amp;#252;tzt wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-88097073503582440?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/88097073503582440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=88097073503582440' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/88097073503582440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/88097073503582440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/die-muhle-und-das-kreuz.html' title='Die Mühle und das Kreuz'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-650459534986656213</id><published>2011-11-22T18:27:00.001+01:00</published><updated>2011-11-22T18:27:49.916+01:00</updated><title type='text'>Bullhead</title><content type='html'>Belgien, Niederlande 2011 (Rundskop) Regie: Micha&amp;#235;l R. Roskam mit Matthias Schoenaerts, Jeroen Perceval, Jeanne Dandoy, Barbara Sarafian 129 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Kummer von Flandern, Teil 1&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der belgische Oscar-Kandidat ist ein moderner Heimatfilm: So fl&amp;#228;misch, dass es niederl&amp;#228;ndische Untertitel braucht. So dunkel, dass man gerne pharmazeutische Aufheller h&amp;#228;tte. Wenn man nicht danach nie wieder was von illegalen Mitteln wallonischer Apotheker wissen will. „Bullhead&amp;quot; erz&amp;#228;hlt von der Hormon-Mafia in Belgisch-Limburg, die zu neugierige Polizisten umbringt. Und von Jacky Vanmarsenille (Matthias Schoenaerts), einem Bauern, der mittendrin steckt. Als dessen Limburger Gang Kontakte mit &amp;#228;hnlich gelagerten Kriminellen aus Ost-Flandern aufnimmt, treffen sich zwei alte Bekannte mit besonders d&amp;#252;sterer Vergangenheit. Was vor zwanzig Jahren passierte, zeigt eine R&amp;#252;ckblende und stellt Belgien in Erinnerung an Dutroux und die „Bende van Nijvel&amp;quot; wieder als Brutalistan dar. Ein extrem brutaler fl&amp;#228;misch-wallonischer Kinderkrieg an der Sprachgrenze zerschmettert ein Leben und f&amp;#252;hrt zu einem unl&amp;#246;sbaren Zwiespalt zwischen Rache und Leidenschaft.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Helden in „Bullhead&amp;quot; sind Tiere, die Tiere sind Opfer. Irgendwie bekommen sie die gleichen Wachstumshormone, was wohl auch ihre Intelligenz nivelliert. Das k&amp;#246;nnte komisch werden, ist aber tragisch ernst. Auch weil das fl&amp;#228;mische Drama auf beeindruckende Weise Krimi und pers&amp;#246;nliches Drama verkn&amp;#252;pft. Da gibt es Zeitlupen im Leone-Stil bei gro&amp;#223;en Momenten, depperte Autodiebe aus L&amp;#252;ttich f&amp;#252;r ein wenig „comic relief&amp;quot;, eine Steilvorlage f&amp;#252;r alle, die gerne Gottesl&amp;#228;sterung rufen, und in einem magischen Geburtsmoment sogar etwas vom Flandern des Bruno Dumont. So ist „Bullhead&amp;quot; verst&amp;#228;ndlicherweise seit seiner Premiere in Cannes 2010 im Gespr&amp;#228;ch - auch als hei&amp;#223;er Oscar-Kandidat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-650459534986656213?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/650459534986656213/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=650459534986656213' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/650459534986656213'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/650459534986656213'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/bullhead.html' title='Bullhead'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5762257360076622857</id><published>2011-11-22T14:56:00.001+01:00</published><updated>2011-11-22T14:56:32.736+01:00</updated><title type='text'>30 Minuten oder weniger</title><content type='html'>USA 2011 (30 Minutes or less) Regie: Ruben Fleischer mit Jesse Eisenberg, Danny McBride, Aziz Ansari 83 Min. FSK: ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach der flotten und witzigen Horror-Parodie „Zombieland&amp;quot; (2009) liefert Regisseur Ruben Fleischer ein gleich mehrfach misslungenes B-Filmchen ab, die Gauner-Kom&amp;#246;die sein will. Immerhin ein interessantes Studienobjekt zu Einigem, das beim Filmen schief gehen kann. Die Grundidee ist ok: Rasender Pizzabote Nick (Jesse Eisenberg) wird von zwei Idioten unter Affenmasken &amp;#252;berw&amp;#228;ltigt und wacht mit einer „Bomben-Jacke&amp;quot; auf. Es habe zehn Stunden, um 100.000 Dollar aufzutreiben, ansonsten macht es Bumm! Au&amp;#223;erdem w&amp;#252;rde man ihn genau im Auge behalten. Nun vers&amp;#246;hnt sich Nick erst mit seinem Freund, verabschiedet sich dann von dessen Schwester, in die er verliebt ist, klaut ein Auto, holt etwas zu essen und beraubt eine Bank. Erst bei der &amp;#220;bergabe der Beute an einen Killer (welcher eigentlich den Vater eines der Affen ermorden soll) geht es schief, denn auch Nick findet wohl, dass die Situation nicht wirklich bedrohlich, der Film &amp;#252;berhaupt nicht spannend und auch nur selten lustig ist.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wenn sich einige Leute d&amp;#228;mlich kriminell und auch kriminell d&amp;#228;mlich verhalten, ist dies l&amp;#228;ngst noch kein „Fargo&amp;quot;. Dazu m&amp;#252;sste man vielleicht die Figuren besser besetzen. Wenn man eine Stunde nach dem Film die gro&amp;#223;e Liebe und den besten Freund des Helden nicht mehr erinnern kann, stimmt da was nicht. Emma Stone aus „Zombieland&amp;quot; zum Beispiel erkennt man seitdem immer wieder. Jesse Eisenberg, der prinzipiell melancholisch und minimal intelligenter aussieht, als sich seine Figuren verhalten m&amp;#252;ssen, dient hier nur als Markenzeichen f&amp;#252;r zottige Bl&amp;#246;delfilme. Diesmal sind selbst pure Slapstick-Figuren wie Fred Ward als zu ermordender Idioten-Vater mit milit&amp;#228;rischer Deformation verschenkt. Man denke nur kurz an John Goodman, Steve Buscemi oder John Turturro in „The Big Lebowski&amp;quot;. Doch die Me&amp;#223;latte muss gar nicht auf Coen-H&amp;#246;he liegen, etwas Spa&amp;#223; und Spannung h&amp;#228;tten gereicht - Fehlanzeige. Seltsam mechanisch funktionieren nur die Verfolgungs-Szenen mit eingebauter Verschrottung: Das ist Realismus pur, der Raser-Wahnsinn auf unseren Stra&amp;#223;en findet nicht wegen R&amp;#228;uber und Gendarm statt. Piazza-Service oder Paket-Dienst verpulvern Verkehrsregeln und die Sicherheit auf den Stra&amp;#223;en.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5762257360076622857?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5762257360076622857/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5762257360076622857' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5762257360076622857'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5762257360076622857'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/30-minuten-oder-weniger.html' title='30 Minuten oder weniger'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8772671476363438084</id><published>2011-11-21T09:23:00.001+01:00</published><updated>2011-11-21T09:23:49.340+01:00</updated><title type='text'>Der Gott des Gemetzels</title><content type='html'>Frankreich 2011 (Carnage) Regie: Roman Polanski mit Christopher Waltz, Jodie Foster, Kate Winslet, John C. Reilly 79 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Hinter dem wunderbar ironischen Titel „Gott des Gemetzels&amp;quot; verbirgt sich eine herrliche Gesellschaftskom&amp;#246;die. Roman Polanskis Kammer-Quartett mit zwei New Yorker Elternpaaren, die zivilisiert die Pr&amp;#252;gelei ihrer S&amp;#246;hne kl&amp;#228;ren wollen, ist schon ein unterhaltsamer Lacherfolg, noch bevor bei fortschreitender Entwicklung unter Alkoholeinfluss die letzten Masken fielen. Christopher Waltz spielt mit wenig zur&amp;#252;ckhaltender Ironie seiner aalglatten Anwaltsfigur tats&amp;#228;chlich etablierte Weltstars wie Jodie Foster, Kate Winslet und John C. Reilly an die fein dekorierte Wand (Produktions-Design: Dean Tavoularis).&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das zugrunde liegende Theaterst&amp;#252;ck von Yasmina Reza l&amp;#228;sst unterschiedliche Charaktere aufeinanderprallen und zur&amp;#252;ckgehaltene Wahrheiten entgleiten. Obwohl die Eltern des „T&amp;#228;ters&amp;quot;, Nancy und Alan (Winslet, Waltz), eigentlich schon aus der T&amp;#252;r raus sind, will man noch einen Kaffee trinken. Dazu gibt es selbstgemachten Kuchen von Penelope (Foster) und Streit. Kleine Spitzen schleichen sich in die bem&amp;#252;ht freundlichen S&amp;#228;tze, die Masken des zivilisierten Umgangs verrutschen zusehends, obwohl Michael (Reilly) geradezu mitleiderregend um Ausgleich bem&amp;#252;ht ist. War der Stock, der zwei Z&amp;#228;hne kostete, eine Waffe? Und hat das Kind von Nancy und Alan vielleicht echte Probleme? Alan sagt geradeheraus, sein Sohn sei ein Verr&amp;#252;ckter, dem k&amp;#246;nne man nicht helfen. Aber Formulierungen eines absichtlichen Angriffs verbittet er sich, wenn es sein Handy erlaubt. Denn parallel muss der Anwalt die Krise eines Pharma-Unternehmens managen, deren Blutdruck-Medikament ein paar Opfer zuviel gefordert hat. Dass ausgerechnet Michaels Mutter dieses Medikament nimmt, geh&amp;#246;rt zu den vielen humoristischen Volltreffern des Skripts. Ein Knaller ist es auch, wenn Nancy in hohem Bogen auf Penelopes geliebte Teatable-Kunstb&amp;#252;cher kotzt. War Penelopes Kuchen schuld? Aber keine Angst: Kotzen auf Kokoschka ist neben dem grunzenden Lachen von Waltz ein seltener Moment groben Humors in diesem gef&amp;#228;hrlichen Feld scharfer Wort-Spitzen. Zuerst bricht die Solidarit&amp;#228;t der Ehepartner auf, dann sorgt ein alter Scotch f&amp;#252;r einen M&amp;#228;nnerbund und alle verb&amp;#252;nden sich gegen Alan als sein Handy endlich in der Blumenvase versenkt wird.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ob wir tats&amp;#228;chlich alle Tiere oder Egoisten sind und ob M&amp;#228;nner sich auf den John Wayne-Typus reduzieren lassen, bleibt offen und diskutabel. Derweil macht diese &amp;#252;berraschende Enth&amp;#252;llung wahrer Pers&amp;#246;nlichkeitsz&amp;#252;ge durchgehend viel Spa&amp;#223;. Der neue Polanski ist fast ein Woody Allen. Bei diesem humorigen Quartett-Spiel stellt sich selbstverst&amp;#228;ndlich die Frage, wer wen sticht. Bei den Figuren darf jeder mal jeden. Bei den Schauspielern erweist sich Waltz als eindeutiges As - vielleicht auch, weil er wieder das Aas spielt. Die Rolle des fiesen Zynikers gibt ihm die besten Karten, doch wie er mit kleinen Gesten, mit nur einer Bewegung des Fingers Pointen setzt, ist gro&amp;#223;artig. Betrunken spielt er noch viel besser als die anderen. Jodie Foster bleibt dagegen leider insgesamt unter ihrem Verm&amp;#246;gen. Ihre Hysterie wirkt gezwungen, w&amp;#228;hrend Winslet den Typ eines frustrierten Edelweibchens sehr schon den Bach runter gehen lasst. Das „Gemetzel&amp;quot; belohnt kurz und kurzweilig mit intelligentem Spa&amp;#223; und unaufdringlicher Reflektion &amp;#252;ber das wahre Wesen des Menschen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8772671476363438084?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8772671476363438084/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8772671476363438084' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8772671476363438084'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8772671476363438084'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/der-gott-des-gemetzels.html' title='Der Gott des Gemetzels'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-6072029810358147749</id><published>2011-11-20T20:37:00.000+01:00</published><updated>2011-11-20T20:38:12.868+01:00</updated><title type='text'>ghj: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1)</title><content type='html'>*** eine ghj-kritik **************************************&lt;p&gt;Alle Rechte beim Autor. Ver&amp;#246;ffentlichung nur gegen Honorar-Zahlung.&lt;p&gt;Leiten Sie diese Filmkritiken bitte an Ihre Kulturredaktion weiter.&lt;br&gt;Sollten Sie sie nicht erhalten wollen, teilen Sie mir Ihr Missfallen mit, ich nehme Ihre Adressen dann aus dem Verteiler.&lt;p&gt;Weitere aktuelle Kritiken: &lt;a href="http://filmtabs.blogspot.com/"&gt;http://filmtabs.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;p&gt;**********************************************************&lt;p&gt;Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Biss 4 1/2&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach vielen Schmerzen ist die Verwandlung abgeschlossen, ein neues Wesen tritt in die Welt: Darth Vader wird am Ende von Episode 3 zum Schalentier, das „Star Wars&amp;quot; gepr&amp;#228;gt hat! Oops - falscher Film, man kann aber auch durcheinanderkommen bei den vielen verl&amp;#228;ngerten Enden im aktuellen Kino. Also, nach vielen Schmerzen ist die Verwandlung abgeschlossen, ein neues Wesen tritt in die Welt, Bella &amp;#246;ffnet ihre Augen und rote Pupillen verraten: Ich will Blut, Menschenblut!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis es dazu kommt, ist „Biss 4 1/2&amp;quot; allerdings fast eine Stunde lang ein Heiratsfilmchen mit ganz, ganz viel Schmalz und ohne eine Spur von H&amp;#228;moglobin. Die Kamera ist vor lauter Gl&amp;#252;ck zwischen Edward und Bella so trunken, sie h&amp;#246;rt gar nicht mehr auf zu kreisen. Echte M&amp;#228;nner sagen da l&amp;#228;ngst wie Werwolf und Zweitliebhaber Jake: „Ich wei&amp;#223;, wie das endet und ich werde nicht hier bleiben und zusehen!&amp;quot;&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein reiner Frauenfilm, wenn nicht der Br&amp;#228;utigam vor der Hochzeit gestehen w&amp;#252;rde, dass er fr&amp;#252;her, als noch James Whales „Frankensteins Braut&amp;quot; im Kino lief, massig Massenm&amp;#246;rder leer gesaugt hat. Und wenn nicht ein sch&amp;#246;n schrecklicher Albtraum in wei&amp;#223; und Blut mit den Volturi und einer Menge Leichen Schlimmes voraus deutete. Doch erst muss der Nicht-Fan eine Hochzeitsreise mit Traumurlaubsbildern durchstehen, die nur von den unertr&amp;#228;glich kitschigen Musik untertroffen wird. (Im Saal flie&amp;#223;en schon Tr&amp;#228;nchen...) Dazu unendlich viel Gerede, denn dass der Mann beim Sex zum bissigen Tier wird, ist hier mal nicht erw&amp;#252;nscht. Obwohl, Sex ist hier wieder in kindergartentauglicher Form dargeboten. So wundert man sich eher, dass Bella &amp;#252;berhaupt schwanger ist, als dass der kleine Vampir in ihr lebensgef&amp;#228;hrlich rasant heranw&amp;#228;chst.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bislang wurde die Zeit f&amp;#252;r einen zweiten Teil gestreckt, es dauert fast eine Stunde, bis das Drama beginnt und dann ein Jahr bis es mit dem zweiten Teil 4 im Kino beendet wird - Vampirtempo halt. Jetzt &amp;#252;berst&amp;#252;rzt sich alles, eine ins Mythische &amp;#252;bertragene, aber ansonsten veritable Abtreibungsdiskussion beginnt, bei der M&amp;#228;nner den Frauen sagen wollen, was zu tun ist. Gleichzeitig bricht die Vereinigung von Mensch und Vampir den Waffenstillstand zwischen Saugern und werw&amp;#246;lfischen Bei&amp;#223;ern. So belauern die immer noch furchtbar schlecht animierten Zotteltiere das Glashaus, in dem die Vampirfamilie v&amp;#246;llig ausgehungert um Bellas Leben bangt. Jake gibt den Doppelagenten und ein komplexes Finale um Leben und Sterben, um das weibliche und das vampirische Lebengeben, sowie um den Kampf zwischen h&amp;#246;heren Wesen und den Tieren (den Edel-Designern des Hauses Cullen und den Proletariern vom Stamme Wolf) endet entt&amp;#228;uschend mit einem Deus ex machina namens Pr&amp;#228;gung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das geriet immer mal wieder lustig, wenn die blasse Verwandtschaft mit leichter Hand den Hochzeitspavillon aufbaut und man &amp;#252;ber alte Feindschaften schmunzelt - man stellt sich zwischendurch die entsprechende Situation zwischen &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;ig siedelnden Zionisten und ebenso militanten Pal&amp;#228;stinensern vor. Aber „Biss 4 1/2&amp;quot; ist Lichtjahre davon entfernt, sarkastisch zu sein. Bis zur Diskussion &amp;#252;ber Kindernamen bedient er sein weibliches Zielpublikum, verbr&amp;#228;mt unglaublich altbacken die Angst vor der „ersten Nacht&amp;quot; und transponiert auch andere, durchaus brisante Themen in den Kosmos alter bekannter Fangzahn-Nutzer. Dass dies wenigstens in der zweiten H&amp;#228;lfte der ersten H&amp;#228;lfte vom vierten Teil noch ganz gut unterh&amp;#228;lt, ist Planerf&amp;#252;llung. Der Stachel wurde vorher mit einem kleinen Film in Film gesetzt: „Frankensteins Braut&amp;quot; verweist auf das Meisterwerk „Gods and Monsters&amp;quot; des Biss-Regisseurs Bill Condon, gegen den dies alles nicht nur ein bisschen blutleer bleibt.&lt;p&gt;G&amp;#252;nter H. Jekubzik * &lt;a href="mailto:guenter@jekubzik.de"&gt;guenter@jekubzik.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-6072029810358147749?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/6072029810358147749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=6072029810358147749' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6072029810358147749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6072029810358147749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/ghj-breaking-dawn-biss-zum-ende-der.html' title='ghj: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2442786995926002130</id><published>2011-11-20T20:32:00.001+01:00</published><updated>2011-11-20T20:32:47.776+01:00</updated><title type='text'>Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1)</title><content type='html'>Biss 4 1/2&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach vielen Schmerzen ist die Verwandlung abgeschlossen, ein neues Wesen tritt in die Welt: Darth Vader wird am Ende von Episode 3 zum Schalentier, das „Star Wars&amp;quot; gepr&amp;#228;gt hat! Oops - falscher Film, man kann aber auch durcheinanderkommen bei den vielen verl&amp;#228;ngerten Enden im aktuellen Kino. Also, nach vielen Schmerzen ist die Verwandlung abgeschlossen, ein neues Wesen tritt in die Welt, Bella &amp;#246;ffnet ihre Augen und rote Pupillen verraten: Ich will Blut, Menschenblut!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis es dazu kommt, ist „Biss 4 1/2&amp;quot; allerdings fast eine Stunde lang ein Heiratsfilmchen mit ganz, ganz viel Schmalz und ohne eine Spur von H&amp;#228;moglobin. Die Kamera ist vor lauter Gl&amp;#252;ck zwischen Edward und Bella so trunken, sie h&amp;#246;rt gar nicht mehr auf zu kreisen. Echte M&amp;#228;nner sagen da l&amp;#228;ngst wie Werwolf und Zweitliebhaber Jake: „Ich wei&amp;#223;, wie das endet und ich werde nicht hier bleiben und zusehen!&amp;quot;&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein reiner Frauenfilm, wenn nicht der Br&amp;#228;utigam vor der Hochzeit gestehen w&amp;#252;rde, dass er fr&amp;#252;her, als noch James Whales „Frankensteins Braut&amp;quot; im Kino lief, massig Massenm&amp;#246;rder leer gesaugt hat. Und wenn nicht ein sch&amp;#246;n schrecklicher Albtraum in wei&amp;#223; und Blut mit den Volturi und einer Menge Leichen Schlimmes voraus deutete. Doch erst muss der Nicht-Fan eine Hochzeitsreise mit Traumurlaubsbildern durchstehen, die nur von den unertr&amp;#228;glich kitschigen Musik untertroffen wird. (Im Saal flie&amp;#223;en schon Tr&amp;#228;nchen...) Dazu unendlich viel Gerede, denn dass der Mann beim Sex zum bissigen Tier wird, ist hier mal nicht erw&amp;#252;nscht. Obwohl, Sex ist hier wieder in kindergartentauglicher Form dargeboten. So wundert man sich eher, dass Bella &amp;#252;berhaupt schwanger ist, als dass der kleine Vampir in ihr lebensgef&amp;#228;hrlich rasant heranw&amp;#228;chst.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bislang wurde die Zeit f&amp;#252;r einen zweiten Teil gestreckt, es dauert fast eine Stunde, bis das Drama beginnt und dann ein Jahr bis es mit dem zweiten Teil 4 im Kino beendet wird - Vampirtempo halt. Jetzt &amp;#252;berst&amp;#252;rzt sich alles, eine ins Mythische &amp;#252;bertragene, aber ansonsten veritable Abtreibungsdiskussion beginnt, bei der M&amp;#228;nner den Frauen sagen wollen, was zu tun ist. Gleichzeitig bricht die Vereinigung von Mensch und Vampir den Waffenstillstand zwischen Saugern und werw&amp;#246;lfischen Bei&amp;#223;ern. So belauern die immer noch furchtbar schlecht animierten Zotteltiere das Glashaus, in dem die Vampirfamilie v&amp;#246;llig ausgehungert um Bellas Leben bangt. Jake gibt den Doppelagenten und ein komplexes Finale um Leben und Sterben, um das weibliche und das vampirische Lebengeben, sowie um den Kampf zwischen h&amp;#246;heren Wesen und den Tieren (den Edel-Designern des Hauses Cullen und den Proletariern vom Stamme Wolf) endet entt&amp;#228;uschend mit einem Deus ex machina namens Pr&amp;#228;gung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das geriet immer mal wieder lustig, wenn die blasse Verwandtschaft mit leichter Hand den Hochzeitspavillon aufbaut und man &amp;#252;ber alte Feindschaften schmunzelt - man stellt sich zwischendurch die entsprechende Situation zwischen &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;ig siedelnden Zionisten und ebenso militanten Pal&amp;#228;stinensern vor. Aber „Biss 4 1/2&amp;quot; ist Lichtjahre davon entfernt, sarkastisch zu sein. Bis zur Diskussion &amp;#252;ber Kindernamen bedient er sein weibliches Zielpublikum, verbr&amp;#228;mt unglaublich altbacken die Angst vor der „ersten Nacht&amp;quot; und transponiert auch andere, durchaus brisante Themen in den Kosmos alter bekannter Fangzahn-Nutzer. Dass dies wenigstens in der zweiten H&amp;#228;lfte der ersten H&amp;#228;lfte vom vierten Teil noch ganz gut unterh&amp;#228;lt, ist Planerf&amp;#252;llung. Der Stachel wurde vorher mit einem kleinen Film in Film gesetzt: „Frankensteins Braut&amp;quot; verweist auf das Meisterwerk „Gods and Monsters&amp;quot; des Biss-Regisseurs Bill Condon, gegen den dies alles nicht nur ein bisschen blutleer bleibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2442786995926002130?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2442786995926002130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2442786995926002130' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2442786995926002130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2442786995926002130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/breaking-dawn-biss-zum-ende-der-nacht.html' title='Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 1)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3437290722594970090</id><published>2011-11-15T20:21:00.001+01:00</published><updated>2011-11-15T20:21:33.263+01:00</updated><title type='text'>Submarine</title><content type='html'>Gro&amp;#223;britannien, USA 2010 (Submarine) Regie: Richard Ayoade mit Craig Roberts, Yasmin Paige, Sally Hawkins, Noah Taylor, Paddy Considine 97 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Als Jugendlicher hat man&amp;#39;s schwer: Nicht nur muss man die Gratwanderung zwischen Au&amp;#223;enseiter und Schul-Bully meistern, auch gilt es, die Ehe der Eltern zusammen zu halten. Oliver Tate (Craig Roberts) kontrolliert daf&amp;#252;r regelm&amp;#228;&amp;#223;ig den Dimmer im heimischen Schlafzimmer - zu seinem Entsetzen ist das Licht immer viel zu hell f&amp;#252;r gesunde Ehehygiene. F&amp;#228;rbt der skurrile Kauz Oliver auf den Film ab oder umgekehrt? Auf jeden Fall ist sind beide sehr vergn&amp;#252;glich. Mal stellt der walisische Teenager sich seinen Tod vor, samt Kerzen, Trauerparade und TV-Reportage. Zwischen durch gibt der Tagtr&amp;#228;umer mit Blick in die Kamera schon mal Tipps, wie man nicht geh&amp;#228;nselt wird. Was ihm gut gelingt, bis er Jordana Bevan (Yasmin Paige) n&amp;#228;her kommt. Zuerst gibt es in dieser besonderen Beziehung ein Kuss auf Polaroid, um ihren Ex-Freund eifers&amp;#252;chtig zu machen. Dann beeindruckt Oliver sie doch nachhaltig mit seinem Heldentum. Eine Romanze spielt sich vor betont unromantischen Hintergr&amp;#252;nden etwa von Hafenanlagen ab. Statt Aufkl&amp;#228;rung vom Vater gibt es eine Kassette mit Kuschel-Musik. Dann verwandelt Oliver seine Eindr&amp;#252;cke direkt in eine Super8-Erinnerungssequenz. Klingt albern, funktioniert aber trotzdem. Doch seine Eltern sind noch seltsamer als er. Der ungelenke Vater, ein depressiver Meeresbiologe, wei&amp;#223; nicht, wohin mit seinen H&amp;#228;nden. Als gibt er eine von ihnen immer seinem Sohn zum Sch&amp;#252;tteln. Die Mutter (wieder schrill: Sally Hawkins) l&amp;#228;sst sich mit  Stichworten aus ihrem Buch &amp;#252;ber gest&amp;#246;rte Jugendliche gekonnt besch&amp;#228;ftigen, doch irgendwann zieht ihre Jugendliebe, ein alberner Esoteriker, ins Nebenhaus. Nun muss Oliver sich entscheiden, ob er mit zu Jordanas Mutter ins Krankenhaus kommt oder die Ehe der Eltern zu retten versucht...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Sch&amp;#246;ne Bilder, tolle Musik, origineller Schnitt, der auch mal in voller Aktion stoppt. Richard Ayoade zieht in seiner ersten Kinoregie alle Register einer humorigen und gef&amp;#252;hlvollen Kom&amp;#246;die mit Tiefgang. Oliver ist eine alberne Figur, die &amp;#228;u&amp;#223;erlich an Harold aus „Harold und Maude&amp;quot; erinnert. Alles um ihn ist schr&amp;#228;g, aber man w&amp;#252;nscht sich doch, dass er mal eine Weile lang das Richtige macht. Aber auch er droht in Unentschlossenheit zu verharren, &amp;#228;hnelt darin sehr seinem Vater. Vor dem erf&amp;#228;hrt er, Depression f&amp;#252;hle sich an wie unter Wasser, so hei&amp;#223;t der Film „Submarine&amp;quot;. Er findet aber mit Kinderspielen am Strand ein sch&amp;#246;ne eigene Art, sich zu vers&amp;#246;hnen und zu verzeihen. Genau in solchen Momenten, weniger im sehr betonten Spiel mit der Kamera, die mal statisch frontal, dann frei kreisend arbeitet, liegt die St&amp;#228;rke dieses sehenswerten Films.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3437290722594970090?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3437290722594970090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3437290722594970090' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3437290722594970090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3437290722594970090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/submarine.html' title='Submarine'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7120338273103793391</id><published>2011-11-15T18:14:00.000+01:00</published><updated>2011-11-15T18:15:16.368+01:00</updated><title type='text'>Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum</title><content type='html'>USA 2011 (I Don&amp;#39;t Know How She Does It) Regie: Douglas McGrath mit Sarah Jessica Parker, Pierce Brosnan, Greg Kinnear 89 Min. FSK o.A.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Da ackert sich eine Frau an allen Fronten ab, eifrig, flei&amp;#223;ig und vor allem bem&amp;#252;ht. Doch richtige Anerkennung ist ihr nicht geg&amp;#246;nnt. Gemeint ist nicht die Hauptfigur dieses Films, Kate Reddy, sondern Sarah Jessica Parker, die nach „Sex and the City&amp;quot; als richtige Schauspielerin in anderen Rollen anerkannt werden will. Vergebens! So muss man sich nicht nur &amp;#252;ber eine ausgesprochen d&amp;#228;mliche Argumentation in Sachen Herdpr&amp;#228;mien-Diskussion aufregen. Es ist auch ern&amp;#252;chternd, wie blass Sarah Jessica Parker angesichts von Mitspieler Pierce Brosnan bleibt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Kate Reddy ist eine Karrierefrau mit dauerhaft schlechtem Gewissen, weil entweder die Familie, der Job oder der Mann zu kurz kommen. Der Kuchen f&amp;#252;r den Flohmarkt der Kinder soll ja enorm wichtig f&amp;#252;r deren Entwicklung sein, deshalb wird der gekaufte albern auf selbergemacht umgestaltet. Der Kindergeburtstag will geplant sein, w&amp;#228;hrend f&amp;#252;r die Investmentfirma Gesch&amp;#228;ftsreisen an der Tagesordnung sind. In witzigen Animationen und Situationen darf die beleidigte Tochter zicken und der Babysitter wird wichtigste Person im Haushalt. Jetzt macht auch der Mann Karriere und den gesteigerten Stress kommentieren sowohl schreckliche Momsters (Mum + Monster) wie auch der eklige Konkurrent aus dem B&amp;#252;ro direkt in die Kamera. Da erweist sich Kates Plan, den Sparern das letzte Geld aus der Tasche zu leiern, als Hit. Trotz Chaos in der Handtasche mit Handy und Kinderkram, trotz eines Pitchings mit akutem L&amp;#228;usebefall darf sie mit dem Ober-Investor Jack Abelhammer (Pierce Brosnan) in New York ein neues Produkt entwickeln. Der Stress nimmt zu, bis sich Kate ein Wochenende frei nimmt und sich zu Familie bekennt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auf lustig gemacht sollen allt&amp;#228;gliche Probleme berufst&amp;#228;tiger Frauen mit der Serien-Ikone Sarah Jessica Parker einen erfolgreichen Frauenfilm ergeben. Darf deshalb das Drehbuch so hirnrissig sein wie die Familienpolitik der Regierung zwischen Von der Leyen und Schr&amp;#246;der? Obwohl die Vorlage von Aline Brosh McKenna stammt, der Autorin von „Der Teufel tr&amp;#228;gt Prada&amp;quot;, baut der Film v&amp;#246;llig auf das Gef&amp;#252;hl des Sich-Verstanden-F&amp;#252;hlens ohne wirklich Probleme oder L&amp;#246;sungen aufzuzeigen. Es hat sich nicht viel ge&amp;#228;ndert seit Doris Day und Sandra Bullock.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7120338273103793391?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7120338273103793391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7120338273103793391' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7120338273103793391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7120338273103793391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/der-ganz-normale-wahnsinn-working-mum.html' title='Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5219589737964551576</id><published>2011-11-15T17:26:00.001+01:00</published><updated>2011-11-15T17:26:41.126+01:00</updated><title type='text'>Tom Sawyer</title><content type='html'>BRD 2011 Regie: Hermine Huntgeburth mit Louis Hofmann, Leon Seidel, Heike Makatsch, Benno F&amp;#252;rmann, Joachim Kr&amp;#243;l 109 Min. FSK ab 6&lt;p&gt;Ein ewig junger Jugendstoff kommt wieder ins Kino. Doch im Vergleich zur gefeierten neuen &amp;#220;bersetzung des Romans „Die Abenteuer des Tom Sawyer&amp;quot; von Mark Twain durch Andreas Nohl l&amp;#228;sst der Film von Hermine Huntgeburth („Die wei&amp;#223;e Massai&amp;quot;, „Bibi Blocksberg&amp;quot;) viel von dem Freien und Rebellischen vermissen, mit dem Tom und Huck Generation nach Generation neu begeistern.&lt;p&gt;In warme Farben sch&amp;#246;ner Jugenderinnerungen kommt „Tom Sawyer&amp;quot; schnell witzig und spannend mit &amp;#252;blen Streichen daher. Von einem Schiff wird Kaviar geklaut, einem einf&amp;#228;ltigen Alkoholiker macht Tom wei&amp;#223;, er sei bereits tot. Dann d&amp;#252;mpelt die Handlung umher, bevor Indianer Joe (Benno F&amp;#252;rmann) ebendiesem Muff Potter (Joachim Kr&amp;#243;l) einen Mord in die Schuhe schiebt, den er selbst begangen hat. Nun muss der Lausbub Tom als Zeuge mit der Wahrheit ringen, w&amp;#228;hrend ihm der wahrlich erschreckende Joe drohend sogar in seinen Tr&amp;#228;umen auftaucht. Nebenbei steht der Junge zwischen zwei M&amp;#228;dchen seiner Klasse, zwischen der streng strafenden Religion und dem Aberglauben Hucks, zwischen der braven Tante Polly und dem wilden Leben in der Natur.&lt;p&gt;Gerade hier l&amp;#228;sst die neue Verfilmung viel vom Geiste Twains vermissen: Bei all der Handlung kommt das freie Erleben der Natur zu kurz. (Ganz eilig wird &amp;#252;brigens auch gerade schon die Fortsetzung „Huck Finn&amp;quot; gedreht.) So ahnt man nur eine Szene die gro&amp;#223;artig sein k&amp;#246;nnte: Tom haut rennend von der f&amp;#246;rmlichen Kaffeetafel bei Becky Thatcher ab und entledigt sich im Rennen seiner schicken Klamotten. Diese doppelte Befreiung ist kein Fest, nur noch eine nette Szene in der f&amp;#252;r Mississippi auffallen h&amp;#252;geligen Landschaft.&lt;p&gt;Ansonsten h&amp;#228;ngt das Gelingen der auch landschaftlich eingedeutschten Szenen von den Darstellern ab, die teilweise exzellent agieren, andererseits aber auch sehr unauff&amp;#228;llig besetzt sind. Benno F&amp;#252;rmann beeindruckt als be&amp;#228;ngstigend gut geschminkter Indianer Joe nachhaltig. Heike Makatsch passt die Tante Polly, aber schon Joachim Kr&amp;#243;l pflegt als aufgedunsener Trinker zu sehr seine Aussprache. Es fehlt nur noch Peter Lohmeyer als Richter Thatcher und schon ist der kalkuliert bekannte All Star-Cast der deutschen Leinwand fertig. Bei den Nebendarstellern stellt sich ganz schnell das Bad Segeberg-Gef&amp;#252;hl mit Fremdsch&amp;#228;men f&amp;#252;r ambitionierte Laien ein. Dabei muss gerade wegen des hervorragenden F&amp;#252;rmann in b&amp;#246;sen Albtr&amp;#228;umen und bei der Mord-Szene &amp;#252;ber die Kinder-Eignung nachgedacht werden. Ab 6 Jahren ist da eine Garantie f&amp;#252;r schlimme Tr&amp;#228;ume auch beim Publikum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5219589737964551576?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5219589737964551576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5219589737964551576' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5219589737964551576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5219589737964551576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/tom-sawyer.html' title='Tom Sawyer'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2024330709825153838</id><published>2011-11-15T13:34:00.001+01:00</published><updated>2011-11-15T13:34:41.677+01:00</updated><title type='text'>Arthur Weihnachtsmann 3D</title><content type='html'>Gro&amp;#223;britannien, USA 2001 (Arthur Christmas) Regie: Sarah Smith 98 Min. FSK o.A.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Zu dieser Zeit drohen dem Filmkritiker mannigfaltige Gefahren: Akute Stichverletzungen durch Tannennadeln, Zuckerschock wegen &amp;#252;bers&amp;#252;&amp;#223;er Filme und vor allem ein Jetlag, hervorgerufen von vorzeitigen Weihnachtsfilmen! Diesmal rennt „Arthur Weihnachtsmann&amp;quot; als erster die T&amp;#252;re ein, vor der Weihnachten noch lange nicht steht. Aber man kann dem zur&amp;#252;ckhaltenden jungen Tollpatsch Arthur gar nicht b&amp;#246;se sein - zu sympathisch begeistert er sich f&amp;#252;r die Freude der Kinder in aller Welt und zu heldenhaft k&amp;#228;mpft er noch f&amp;#252;r das letzte P&amp;#228;ckchen, w&amp;#228;hrend sich die etablierte Verwandtschaft l&amp;#228;ngst zu Ruhe gesetzt hat...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dieser Weihnachtsfilm aus dem Animations-Hause Aardman ist von anderer Art! (Mann!) Nicht dass uns hier Verwandte von „Wallace &amp;amp; Gromit&amp;quot; anspringen oder dass „Hennen rennen&amp;quot; jetzt aussieht, wie „Elfen helfen&amp;quot;. Nur dieser verr&amp;#252;ckte britische Aardman-Humor springt uns wieder direkt an, wenn abertausend Elfen in Tom Cruise-Manier &amp;#252;ber der Stadt abgeseilt werden, um in Sekundenschnelle alle Geschenke an den richtigen Fleck zu liefern. Damit w&amp;#228;re auch die Frage nach der Mission Impossible gekl&amp;#228;rt, wie der Weihnachtsmann in nur einer Nacht alle (Christen-) Kinder beschenken kann, ohne - im Stile heutiger Paketboten - die H&amp;#228;lfte von ihnen &amp;#252;ber den Haufen zu fahren (Ups...). Einen Schlitten benutzt Weihnachtsmann, der Zwanzigste, auch schon lange nicht mehr. Nur die Form des gigantischen und hypergalaktisch schnellen Raumschiffs S1 erinnert entfernt an altmodische Transportmittel. Hinter der ganzen generalstabsm&amp;#228;&amp;#223;igen Aktion steht in der Schaltzentrale am Nordpol Steve Claus, der Sohn vom Weihnachtsmann, der auch gut in einem Action-Film neben Stallone oder Dwayne „The Rock&amp;quot; Johnson spielen k&amp;#246;nnte. Mit neuester Technik und milit&amp;#228;rischem F&amp;#252;hrungsstil bringt er die Operation Weihnachtsnacht &amp;#252;ber die B&amp;#252;hne und freut sich, dass er bald selbst Weihnachtsmann wird. Doch Papa, der nur noch symbolisch ein einziges Geschenk ablegt und dabei sogar ein Kind aufweckt, will noch weitermachen. Das gibt &amp;#196;rger bei der Familie Claus. Beim Streiten merkt nur der schm&amp;#228;chtige Arthur, dass ein Paket vergessen wurde. Zusammen mit seinem anarchischen Gro&amp;#223;vater, der den Ruhestand nicht verkraftet, und dem superwitzigen Verpackungs-Elfen Bryony („F&amp;#252;r eine Schleife ist immer Zeit&amp;quot;) starten sie sich auf einem vergessenen Schlitten in eine verr&amp;#252;ckte Nacht...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Von Anfang an begeistert „Arthur Weihnachtsmann&amp;quot; als rasante und immer wieder herrlich komische Animation, die niemals Weihnachts-Schmalz ansetzt. Dazu &amp;#252;berzeugen die erstaunlich lebensecht angelegten Figuren, die gleich einen multiplen Generationen-Konflikt austragen. Hier haben Kinder und Erwachsene viel Spa&amp;#223;. Die Kleinen sehen zudem, wie man seinen richtigen Platz im Leben findet, die Gro&amp;#223;en k&amp;#246;nnen sich eventuell Gedanken dr&amp;#252;ber machen, den angestammten Platz mal abzugeben. Oder wenigstens ein Pl&amp;#228;tzchen. Nur das 3D ist so sinnvoll oder sinnlos wie die S1 - der alte Schlitten mit der Magie und dem Zauberstaub des Kinos tun&amp;#39;s genauso. Die Brille st&amp;#246;rt, ohne einen gro&amp;#223;en Mehrwert zu liefern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2024330709825153838?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2024330709825153838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2024330709825153838' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2024330709825153838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2024330709825153838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/arthur-weihnachtsmann-3d.html' title='Arthur Weihnachtsmann 3D'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-1105826568187880302</id><published>2011-11-14T10:47:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T10:47:22.502+01:00</updated><title type='text'>Halt auf freier Strecke</title><content type='html'>BRD 2011 Regie: Andreas Dresen mit Steffi K&amp;#252;hnert, Milan Peschel, Talisa Lilli Lemke, Mika Nilson Seidel, Ursula Werner  110 Min. FSK ab 6&lt;br&gt; &lt;br&gt;Film ist, dem Tod bei der Arbeit zuschauen&lt;br&gt; &lt;br&gt;Vor weniger Wochen zeigte Gus van Sants „Restless&amp;quot; eine poetische, zarte Ann&amp;#228;herung an das Sterben. Im Vergleich zu „Halt auf freier Strecke&amp;quot; von Andreas Dresen wird daraus allerdings eine sch&amp;#246;ne L&amp;#252;ge, die US-Version von Sch&amp;#246;ner Sterben. Denn Dresen, der Regisseur von „Wolke 9&amp;quot;, „Sommer vorm Balkon&amp;quot; oder „Halbe Treppe&amp;quot; wirft einen n&amp;#252;chternen Blick auf ein baldiges, wirklich nicht sch&amp;#246;nes Sterben. Auch diesmal l&amp;#228;sst ein Hirntumor nur noch ein paar Monate Leben. Das Ehepaar Lange erf&amp;#228;hrt es von einem eher uninteressierten Arzt, der sogar zwischendurch telefoniert. Die Kamera hingegen bleibt konzentriert dabei und f&amp;#228;ngt die Tr&amp;#228;nen von Simone (Steffi K&amp;#252;hnert) auf. Was sagt man den Kindern? &amp;quot;Wie es ist. Es ist sozusagen das Schicksal&amp;quot;, antwortet die psychologische Niete im Kittel. Wie sagt es Andreas Dresen, lautet die zus&amp;#228;tzliche Frage. Zu allererst ist es gut, dass Dresen Sterben zeigt. Um noch einen der vielen gew&amp;#246;hnlich wirkenden, aber doch sehr gewichtigen S&amp;#228;tze zu zitieren: Frank (Milan Peschel) solle, auch wenn seine Aus- und Anf&amp;#228;lle es allen schwer machen, zu Hause bleiben, damit die Kinder s&amp;#228;hen, dass Sterben nichts Schreckliches ist und damit sie nicht ihr Leben lang Angst vor dem Tod h&amp;#228;tten. Damit trifft der Film einen wunden Punkt unserer Gesellschaft und auch des Unterhaltungskinos. Es wird zahlreich gestorben, aber man sieht nie, was Sterben bedeutet.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach „Restless&amp;quot; und dem schwedischen Meisterwerk „Eine Familie&amp;quot; bekommt der Hirntumor wieder eine Hauptrolle, tritt sogar personifiziert bei Harald Schmidt auf! Abgesehen von dieser schr&amp;#228;gen Idee und einigen iPhone-Spielereien f&amp;#252;hrt Dresen den Niedergang eines Menschen und einer Familie n&amp;#252;chtern vor und l&amp;#228;sst nichts dabei aus. Nicht die &amp;#220;belkeit bei der Chemotherapie, nicht das verwirrte Pinkeln im Zimmer der Tochter, nicht peinliche Therapeuten mit albernen Spr&amp;#252;chen. Aber auch nicht die hervorragende &amp;#196;rztin der letzten Tage. (Alle Mediziner und Helfer werden &amp;#252;brigens von echten Medizinern und Helfern gespielt!) Franks Frau und die beiden Kinder versuchen wie der Film einige Situation noch mit Humor zu nehmen, das gelingt immer weniger. Beim Weihnachtsessen im neuen, stark von Ikea verstrahlten Eigenheim l&amp;#228;sst man ihn doch lieber oben im Bett liegen. Da hat er wenigstens noch eine sch&amp;#246;ne Aussicht. Irgendwann fragt auch der Sohn: „Ist es wahr dass du stirbst? Krieg ich dann dein iPhone?&amp;quot; Vielleicht bitter, aber auch banal, denn das Leben geht weiter. So lautet nach diesem sicher nicht „sch&amp;#246;nen&amp;quot;, aber guten und wichtigen Film der ganz prosaische Schluss-Satz der Tochter „Ich muss zum Training.&amp;quot;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-1105826568187880302?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/1105826568187880302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=1105826568187880302' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1105826568187880302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1105826568187880302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/halt-auf-freier-strecke.html' title='Halt auf freier Strecke'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-6234172361591930659</id><published>2011-11-11T09:20:00.001+01:00</published><updated>2011-11-11T09:20:49.106+01:00</updated><title type='text'>Rembrandt gespiegelt</title><content type='html'>Spieglein, Spieglein an der Wand,&lt;br&gt;wer ist der sch&amp;#246;nste Stich bei Rembrandt?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Spekulieren &amp;#252;ber die richtige Richtung bei unerkannt bleibenden Spekulatius&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Rembrandt gespiegelt&amp;quot; im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen (12.11.2012 - 5.2.2012)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das Kunstwerk im Zeitalter seiner einfachen Reproduzierbarkeit f&amp;#252;hrt zu einer Ausstellung, in der man doppelt sieht: Um die Verdrehtheit einer Situation deutlich zu machen, bei der ein K&amp;#252;nstler f&amp;#252;r Radierungen seitenverkehrt denkt - oder auch nicht - wurden Radierungen von Rembrandt (1606-1669) neben ihre seitenverkehrten Fotografien geh&amp;#228;ngt. Eine simple Versuchsanordnung mit verbl&amp;#252;ffendem Effekt, ein Augenspiel (Museumsdirektor und Rembrandts Landsmann Peter van den Brink), eine „Schule des Sehens&amp;quot; (Kurator Dr. Heinrich Becker): Welche Version sieht besser, &amp;#252;berzeugender aus? Meist scheint es eindeutig, wobei eine kultur&amp;#252;bergreifende Empfindung sehr deutlich wird. Die dunklen Wolken links von der Baumgruppe wirken bedrohlich. Rechts angeordnet, scheint das Gewitter vor&amp;#252;ber gezogen. Wir schauen von links nach rechts, in diese Richtung geht es voran, die andere ist Vergangenheit. Links und rechts hat Bedeutung als gute oder schlechte Seite. Auch hier zeigt sich bei Rembrandt eine irritierende Auff&amp;#228;lligkeit, in einem Kreuzigungsbild sind diese Bedeutungen vertauscht, in einer anderen Radierung sind Jesus und andere linksh&amp;#228;ndig oder bei einer Stadtansicht wurde die Reihenfolge der Kirchen verkehrt!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Diese schizophrene Sichtweise ist gerade bei Rembrandt reizvoll, da er die meisten Radierungen als Originale eigenh&amp;#228;ndig angefertigt hat, im Gegensatz zu etwa Rubens, der Radierungen seiner Gem&amp;#228;lde von Lehrlingen anfertigen lie&amp;#223;, um sie als g&amp;#252;nstigere Kopie zu verkaufen. Ein Jahr lang besch&amp;#228;ftigte sich Rembrandt sogar nur mit Radierungen, auch als er nach der „Nachtwache&amp;quot; keine Auftr&amp;#228;ge f&amp;#252;r Portr&amp;#228;ts mehr bekam, brauchten die Stiche Geld ein. Und fast immer hat Rembrandt selbst auf der Platte gearbeitet, dabei im seitenverkehrten Denken origin&amp;#228;re Werke erstellt, also nicht andere Zeichnungen umgesetzt. So hilft das Doppeltsehen beim Verstehen, wie der K&amp;#252;nstler gedacht hat.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein verwirrender Prozess, dessen Entwirren auch nicht ohne ist, wie Kurator Dr. Heinrich Becker bei seiner Vor-F&amp;#252;hrung f&amp;#252;r die Presse verdeutlicht. Das Foto ist zwar immer rechts, aber ist die Kopie der Kopie jetzt auch richtig? Kommt die Prozession von links oder rechts ins Bild? Weist die Hand in die Vergangenheit oder voraus? Noch eine Spiegel-Windung im Hirn mehr verursacht das Selbstportr&amp;#228;t. An sich schon eine Spiegelung des Malers und jetzt noch mal verdreht? Oder jetzt wieder richtig? All dies erl&amp;#228;utert auch der gelungene Katalog zur Ausstellung mit seinen kommentierten Abbildungen. Nur eines wurde von den begeisterten Fachleuten v&amp;#246;llig &amp;#252;bersehen: Die Spekulatius auf dem Tisch als Radierungen in Holz, abgedruckt in Zucker sind derart artverwandt mit den „Prenten&amp;quot; (Drucke auf Niederl&amp;#228;ndisch, lieber Aachener, der auch hier wieder S&amp;#252;&amp;#223;waren h&amp;#246;rt) an der Wand, das sie sich als weitere Irritation ins Gesamtbild schleichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-6234172361591930659?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/6234172361591930659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=6234172361591930659' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6234172361591930659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6234172361591930659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/rembrandt-gespiegelt.html' title='Rembrandt gespiegelt'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-3656540409651712510</id><published>2011-11-09T11:48:00.001+01:00</published><updated>2011-11-09T11:48:29.263+01:00</updated><title type='text'>Space Dogs</title><content type='html'>Russland 2010 (Belka i Strelka. Zvezdnye sobaki) Regie: Inna Evlannikova, Svyatoslav Ushakov 85 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mit sch&amp;#246;nen Anspielungen auf Laika, der ersten H&amp;#252;ndin im All, wird in diesem netten Zeichentrickfilm die russische (Hunde-) Raumfahrtgeschichte geehrt und eine russische Hunde-Raumfahrtgeschichte erz&amp;#228;hlt. Der zottelige Zirkusstar Belka schie&amp;#223;t bei einem unfreiwilligen Raketen-Akt &amp;#252;bers Ziel - und Zelt - hinaus. Sie landet bei der Stra&amp;#223;ent&amp;#246;le Strelka und dessen Kumpel Lyonya, einer frechen Ratte mit Goldzahn auf den Stra&amp;#223;en Moskaus. Auf der Flucht vor Bulldog und seinem Handlanger Pug sowie dem Hundf&amp;#228;nger geraten alle ins Ausbildungscamp des russischen Weltraumprogramms. Nun werden die kleinen Kl&amp;#228;ffer richtige Weltraum-Stars... (und jetzt ist wohl auch noch die Milchstra&amp;#223;e von Hundkot versaut.)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Es ist immer etwas los in der munteren Trickkom&amp;#246;die aus Russland. Von der Geschichte her erinnert „Space Dogs&amp;quot; an Ben Stassens belgischen „Fly me to the Moon&amp;quot;, auch wenn die digitale Machart bei den Russen etwas besser ist. Sie erz&amp;#228;hlen auf originelle und witzige Weise, hinzu kommt die ungewohnte Kulisse Moskaus, die in sehr detaillierten Hintergr&amp;#252;nden sorgf&amp;#228;ltiger gestaltet scheint, als die Menschen im Hintergrund. Die Macher bringen in ihrem prallen Spa&amp;#223; selbst noch den Running-Gag um einen fabelhaften Raben und seinem St&amp;#252;ck K&amp;#228;se unter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-3656540409651712510?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/3656540409651712510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=3656540409651712510' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3656540409651712510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/3656540409651712510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/space-dogs.html' title='Space Dogs'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8896202792855539884</id><published>2011-11-09T11:05:00.001+01:00</published><updated>2011-11-09T11:05:56.217+01:00</updated><title type='text'>Woyzeck DVD</title><content type='html'>BRD 1979 Regie: Werner Herzog&lt;br&gt; &lt;br&gt;Es ist ein gewaltiger Zeitsprung von Herzogs aktueller Dokumention „Die H&amp;#246;hle der vergessenen Tr&amp;#228;ume&amp;quot; zu seiner B&amp;#252;chner-Adaption „Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1979. Dabei lohnt sich das Wiedersehen nicht nur wegen Kinski in der Hauptrolle und anderen alten Bekannten wie Eva Mattes, Irm Hermann, Herbert Fux oder dem jungen Josef Bierbichler als Tambourmajor. Herzog holt das auf einem authentischen Mordfall des 19. Jahrhunderts basierende Theaterst&amp;#252;ck (nicht zu verwechseln mit der Adaption von Robert Wilson und Tom Waits!) von der B&amp;#252;hne und siedelt es in einer historischen, kleinen Garnisonsstadt an: Der Offiziersbursche Woyzeck (genial verk&amp;#246;rpert von Klaus Kinski) verdient mit allerlei Nebent&amp;#228;tigkeiten etwas Geld, um Marie und sein uneheliches Kind zu ern&amp;#228;hren. Doch dann betr&amp;#252;gt ihn Marie mit einem Major. Woyzecks Eifersucht und Verzweiflung sind grenzenlos...&lt;br&gt;Der immer wieder sehenswerte Klassiker fasziniert gleichzeitig durch B&amp;#252;chners und Herzogs Gnadenlosigkeit mit einem zum Scheitern verurteilten Individuum. Als Bonus gibt es einen Audiokommentar von Werner Herzog und Laurens Straub, dazu den Kurzfilm „La Soufri&amp;#232;re - Warten auf eine unausweichliche Katastrophe&amp;quot;. Darin reist der immer wieder f&amp;#252;r extreme Ideen zu begeisternde Herzog nach Guadeloupe, wo der Vulkan der Insel explodieren soll. Bis auf einen alten Mann haben alle den Ort verlassen. Am Rand des Vulkans - das passt zu Herzog, Kinski und Woyzeck!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8896202792855539884?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8896202792855539884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8896202792855539884' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8896202792855539884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8896202792855539884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/woyzeck-dvd.html' title='Woyzeck DVD'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2342226648719898530</id><published>2011-11-09T10:07:00.001+01:00</published><updated>2011-11-09T10:07:24.610+01:00</updated><title type='text'>Krieg der Götter</title><content type='html'>USA, 2011 (Immortals) Regie: Tarsem Singh mit Henry Cavill, Stephen Dorff, Isabel Lucas 110 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bildgewaltig wie kein anderer zeigte sich Tarem Singh in seinen beiden bisherigen Filmen „The Fall&amp;quot; (2006)  und „The Cell&amp;quot; (2000). Doch weniger der Regisseur als „die Macher von 300&amp;quot; stehen ein f&amp;#252;r den simplen und blutigen Film in dem sich Mickey Rourke in griechische G&amp;#246;tter- und Heldensagen mischt - Clash of the ehemaligen Boxer.&lt;br&gt;Rourke spielt den unbarmherzigen K&amp;#246;nig Hyperion, der mit seiner blutd&amp;#252;rstigen Armee eine blutige Spur der Verw&amp;#252;stung quer durch ein danach blutrotes und meist totes Griechenland zieht. Zwischen dem Blutgespritze sinnt der junge Krieger Theseus auf Rache und wird dabei gesponsert von dem m&amp;#228;chtigen Zeus. Vor allem zum Ende von Film sollte man noch mal Blut erw&amp;#228;hnen, doch die Action soll hier auch eindrucksvoll sein. „Soll&amp;quot; weil sich der Verleiher Constantin in Deutschland gescheut hat, den Film vorher der Presse zu zeigen. Und auch in den USA ist es den Machern wohl lieber, dass keiner vorher ein (schlechtes?) Wort &amp;#252;ber den Film verliert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2342226648719898530?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2342226648719898530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2342226648719898530' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2342226648719898530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2342226648719898530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/krieg-der-gotter.html' title='Krieg der Götter'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2317867087951841001</id><published>2011-11-09T09:47:00.001+01:00</published><updated>2011-11-09T09:47:48.378+01:00</updated><title type='text'>Der König der Löwen 3D</title><content type='html'>USA 1994 (The Lion King) R: Roger Allers, Rob Minkoff, 88 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dieser Zeichentrickfilm hat in 17 Jahren eine erstaunliche Karriere erlebt, nach vielen Preisen und Verkaufshits gab es wenige Jahre nach der Premiere ein Musical, das seitdem ebenso erfolgreich ist. Die filmischen Fortsetzungen „K&amp;#246;nig der L&amp;#246;wen 1 1/2&amp;quot; und „K&amp;#246;nig der L&amp;#246;wen 2&amp;quot; landeten allerdings direkt im DVD-Regal. Nicht nur wegen der Lieder von Elton John wurde „der Kinderfilm&amp;quot; mittlerweile zum allgemeinen Kulturgut, Wissenschaftler meinten unter anderem rassistische und antisemitische Elemente zu entdecken. Nun gibt es „K&amp;#246;nig der L&amp;#246;wen&amp;quot; wieder im Kino, aber dies ist nicht die Verfilmung des Musicals von Julie Taymor, was typisch w&amp;#228;re („Der ewige Kreis&amp;quot; der Verwertungskette), sondern der digital aufgeh&amp;#252;bschte Originalfilm. Vom jungen Zielpublikum wird zwar niemand ihn je im Kino gesehen haben, doch riecht die Wiederauff&amp;#252;hrung in 3D stark nach &amp;#39;ner schnellen Mark (jetzt in digitalem 3D: Euro) f&amp;#252;r Disney.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie der Kreislauf der Verwertung dreht sich auch der des Lebens in schillernden Farben von Geburt zu Geburt: Simba, Sohn des L&amp;#246;wenk&amp;#246;nigs, erblickt mit dem Licht der Welt die riesige Schar seiner zuk&amp;#252;nftigen Untertanen. Nur Onkel Scar, der neidische, raffinierte aber schw&amp;#228;chere Bruder von K&amp;#246;nig Mufasa, br&amp;#252;tet in seiner H&amp;#246;hle Rachepl&amp;#228;ne. Mit Hilfe dreier albern-gieriger Hy&amp;#228;nen, die am Rande des Reiches im Elefantenfriedhof-Slum hausen, will Scar K&amp;#246;nig werden. W&amp;#228;hrend Simba sorglos spielend das Reich erkundet, f&amp;#228;llt Mufasa einem Anschlag zum Opfer, der Simba galt. Der kleine L&amp;#246;we flieht vor der ihm von Scar eingeredeten Schuld.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Erfolg vom „K&amp;#246;nig der L&amp;#246;wen&amp;quot; basiert auf einer sehr konservativen, eigens f&amp;#252;r diesen Film geschriebenen Geschichte: Das gute Herrschaftsprinzip hei&amp;#223;t Monarchie, die Hy&amp;#228;nen dagegen sind eine graue Masse gieriger Idioten. Weil das oft pr&amp;#228;sente Hy&amp;#228;nen-Trio stark an eine Latino-Gang erinnert, gab es in den USA Vorw&amp;#252;rfe wegen der Ausgrenzung von Minderheiten. Im Finale stellt dann ein Faustkampf zwischen L&amp;#246;wen den H&amp;#246;hepunkt eines Prinzips der St&amp;#228;rke und der Vermenschlichung dar. Ankl&amp;#228;nge an „Das Dschungelbuch&amp;quot; und „Bambi&amp;quot; sind nicht zu &amp;#252;bersehen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Allerdings garantiert die Mischung von Spa&amp;#223;, Spannung und nicht zuviel Romantik zusammen mit den Songs von Elton John sowie der afrikanisch-ethnisch eingef&amp;#228;rbte Musik von Hans Zimmer die sorglose Unterhaltung. W&amp;#228;hrend Simba wachsend dem Kreislauf des Lebens folgt, schlagen ein ganzen Haufen ulkiger Tierchen um ihn herum umwerfend komische Kapriolen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2317867087951841001?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2317867087951841001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2317867087951841001' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2317867087951841001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2317867087951841001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/der-konig-der-lowen-3d.html' title='Der König der Löwen 3D'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-9186028184962391224</id><published>2011-11-07T09:31:00.001+01:00</published><updated>2011-11-07T09:31:45.677+01:00</updated><title type='text'>Auf der Suche nach Jan Krüger</title><content type='html'>Der Autor und Regisseur im Gespr&amp;#228;ch mit G&amp;#252;nter H. Jekubzik&lt;br&gt; &lt;br&gt;Berlin. „Auf der Suche&amp;quot; erz&amp;#228;hlt von einer Mutter auf der Suche nach ihrem Sohn, der in Marseille verschwunden ist. Wie hast du den Stoff gefunden?&lt;br&gt;Der Ausl&amp;#246;ser war sehr konkret. Der Freund eines Freundes hatte sich umgebracht, wie im Film, in Marseille. Daraufhin habe ich dort einige Orte seines Lebens besucht und aus dieser kraftvollen Inspiration die Geschichte entwickelt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Was suchtest du in Corinna Harfouch, deiner sehr prominenten Hauptdarstellerin?&lt;br&gt;Das Projekt lief schon eine Weile, aber ich bin immer wieder bei Corinna Harfouch h&amp;#228;ngengeblieben. Ihr Filmtyp ist oft auch eine br&amp;#252;chige Frau, die wenig Gef&amp;#252;hl zul&amp;#228;sst. Ich wollte nicht, dass es jemand ist, der seine Gef&amp;#252;hle zu leicht zeigt, dann drohte die Geschichte sentimental zu werden.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie fandest du die Arbeit mit Harfouch?&lt;br&gt;Vor dem Dreh sagte sie ganz klar: „Ich hab 80 Filme gedreht, lass mich mal machen!&amp;quot; Letztlich hat es funktioniert, wenn ich Vorschl&amp;#228;ge gemacht hab, aber man musste drum k&amp;#228;mpfen. Was auch nicht so leicht war, weil ich einen wahnsinnigen Respekt vor ihr hatte. Aber das Drehen funktioniert ja immer &amp;#252;ber das gemeinsame Andocken an die Geschichte.&lt;br&gt; &lt;br&gt;An welchem Projekt versuchst du dich als n&amp;#228;chstes?&lt;br&gt;Anders als bisher m&amp;#246;chte ich mal von einer Figur ausgehen, die aus ihrem Alltag heraus eine Ver&amp;#228;nderung erf&amp;#228;hrt. Ohne Ortswechsel wie in „Unterwegs&amp;quot; oder „R&amp;#252;ckenwind&amp;quot;. Es wird die Geschichte eines Geb&amp;#228;udeverwalters, eines einfachen Angestellten hier aus Berlin. Gleichzeitig entwickle ich ein Tatort-Drehbuch f&amp;#252;r den WDR - mit den K&amp;#246;lner Kommissaren Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar B&amp;#228;r). Bei denen habe ich nicht das Gef&amp;#252;hl, dass ich mich verbiegen muss.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Welche Suche stellt der Film „Auf der Suche&amp;quot; f&amp;#252;r dich pers&amp;#246;nlich dar?&lt;br&gt;Einerseits interessiert mich, zu sehen, dass Suchen seine Grenzen hat, dass man nicht immer klare Antworten finden kann. Zudem glaube ich - obwohl ich keine Selbstmordgedanken habe - ist man vielleicht gar nicht so weit von so einer Tat entfernt. Viele Leute k&amp;#246;nnen sich in dieser Erfahrung wiederfinden.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;Jan Krüger wurde am 23. März 1973 in Aachen geboren. Er studierte an der RWTH Aachen und später an der Kunsthochschule für Medien, Köln. Seinen ersten Film drehte er 1999, das Musikvideo „Verführung von Engeln&amp;quot;; 2001 folgte der Kurzspielfilm „Freunde (The Whiz Kids)&amp;quot;, der den Silbernen L&amp;#246;wen der Filmfestspiele Venedig erhielt. Sein erster Langspielfilm „Unterwegs&amp;quot; erhielt u.a. den Tiger Award in Rotterdam. Neben seiner Arbeit als Filmemacher ist Krüger seit 2006 als Dozent für Filmregie und Drehbuch an der KHM Köln tätig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-9186028184962391224?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/9186028184962391224/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=9186028184962391224' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9186028184962391224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9186028184962391224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/auf-der-suche-nach-jan-kruger.html' title='Auf der Suche nach Jan Krüger'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-6648463748735010347</id><published>2011-11-07T09:28:00.001+01:00</published><updated>2011-11-07T09:28:22.272+01:00</updated><title type='text'>Auf der Suche</title><content type='html'>BRD, Frankreich 2011 Regie: Jan Kr&amp;#252;ger mit Corinna Harfouch,  Nico Rogner,  Val&amp;#233;rie Leroy,  Mehdi Dehbi 89 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Er war viel fr&amp;#252;her fertig, doch Jan Kr&amp;#252;gers Suche kommt erst nach Jan Schomburgs filmische Vermisstenanzeige „&amp;#220;ber uns das All&amp;quot; ins Kino. Die &amp;#196;hnlichkeiten sind frappant: Ein junger Mediziner aus Deutschland bringt sich in Marseille um und hinterl&amp;#228;sst Fragende. (Dass beide Jans auch noch aus Aachen stammen ist ein seltsamer Zufall.) Doch der Ton beider sehr reizvoller Autorenfilme ist ganz unterschiedlich. W&amp;#228;hrend sich bei Schomburg alles um die egozentrische „Witwe&amp;quot; Sandra H&amp;#252;ller dreht, r&amp;#228;tseln beim Berliner Kr&amp;#252;ger („R&amp;#252;ckenwind&amp;quot;, „Unterwegs&amp;quot;) der Ex-Liebhaber und die Mutter &amp;#252;ber die Leerstelle, die in ihrem Leben entstanden ist.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein fast typisches Treffen mit der Schwiegermutter steht am Anfang: Er holt sie in Marseille vom Flughafen ab, sie fahren in die Wohnung des noch vermissten Simon. Die Stimmung ist gereizt, den Liebhaber ihres Sohnes hatte sie nie richtig akzeptiert. Doch sie braucht ihn, weil ihr Franz&amp;#246;sisch eher peinlich ist. Daf&amp;#252;r ist ihr Suchen voller Entschlossenheit: Nein, das k&amp;#246;nne nicht sein, dass ihr Sohn einfach abhaut, das sei nicht seine Art. Auf der neuen Arbeitsstelle im Krankenhaus wei&amp;#223; man ebenso wenig wie bei der Polizei. Doch eine junge franz&amp;#246;sische Kollegin taucht auf, die seine Geliebte gewesen sein will - ein Coming Out r&amp;#252;ckw&amp;#228;rts, dass beide Deutsche &amp;#252;berrascht. Langsam gibt Simons Mutter ihr r&amp;#252;des Verhalten gegen&amp;#252;ber dem Begleiter auf und ein ungew&amp;#246;hnliches Dreieck entsteht: Hier m&amp;#252;ssen sich Menschen finden und jeder hat ein anderes Bild von Simon.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Auf der Suche&amp;quot; gibt aus Prinzip keine Antwort. Der Film bleibt ganz bewusst fragend, suchend. Jan Kr&amp;#252;ger pr&amp;#228;sentierte seine erste gro&amp;#223;e Produktion auf der letzten Berlinale. Die bekannte und exzellente Corinna Harfouch spielt darin die Mutter, die in Marseille ihren anscheinend verschwundenen Sohn Simon sucht. Kr&amp;#252;ger gelang ein in seiner Form konsequenter Film, mit wenigen kriminalistischen, einigen dokumentarischen und vielen zwischenmenschlichen Elementen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-6648463748735010347?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/6648463748735010347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=6648463748735010347' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6648463748735010347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6648463748735010347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/auf-der-suche.html' title='Auf der Suche'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8022851267373193010</id><published>2011-11-06T21:07:00.001+01:00</published><updated>2011-11-06T21:07:31.182+01:00</updated><title type='text'>Another Earth</title><content type='html'>USA 2011 (Another Earth) Regie: Mike Cahill mit Brit Marling, William Mapother 92 Min.&lt;p&gt;2011 wird das Jahr der Sternengucker: Nach von Triers „Melancholia&amp;quot; und Malicks „The Tree of Life&amp;quot; beeindruckt nun auch „Another Earth&amp;quot; mit kosmologischer Kinematografie. W&amp;#228;hrend eine eindrucksvolle Himmelserscheinung beim d&amp;#228;nischen Drama das Ende bedeutet, erweckt sie bei Rhoda Williams (Brit Marling) neue Hoffnungen. Eine andere, zweite Erde taucht am Firmament auf - und ist nicht ganz unschuldig an einem furchtbaren Unfall mit t&amp;#246;dlichen Folgen. Im Partyrausch verursacht Rhoda eine Katastrophe und muss vier Jahre ins Gef&amp;#228;ngnis. In dieser Zeit ist der Erd-Zwilling n&amp;#228;her gekommen, Regierungen versuchen, Kontakt aufzunehmen, und ein Unternehmen bietet schon Weltraum-Riesen zu „Earth 2&amp;quot; an.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die an Astrologie interessierte Rhoda verschlie&amp;#223;t sich nach der Haftstrafe. Sie wohnt bei den Eltern, nimmt einen Putzjob an, w&amp;#228;hrend ihre alten Kommilitonen eine Unikarriere vermuten. Die junge Frau spricht nicht viel und beschlie&amp;#223;t, sich beim &amp;#220;berlebenden des Unfalls zu melden. Doch bei der Begegnung an der Haust&amp;#252;r des ehemals bekannten Komponisten John Burroughs (William Mapother), der Frau und Kind verlor, verliert sich ihr Qu&amp;#228;ntchen verzweifelten Mutes. Rhoda erz&amp;#228;hlt, sie sei von einem Putzdienst und biete eine Probe-Reinigung an, gratis. Z&amp;#246;gerlich nimmt John an, die Wohnung des trinkfreudigen Mannes muss tats&amp;#228;chlich dringend aufger&amp;#228;umt werden. &amp;#220;ber diesen Weg n&amp;#228;hern sich die beiden z&amp;#246;gerlich an, sie nehmen beim Spiel mit der Wii erstmals entspannt Kontakt auf. Rhodas gro&amp;#223;e Hoffnung liegt allerdings auf einem Preisr&amp;#228;tsel mit als Hauptgewinn eine Reise zu Earth 2. Denn mittlerweile hat Funkkontakt herausgebracht, dass der Blaue Planet am Himmel eine exakte Kopie ist, auf der sogar die gleichen Menschen leben. Doch vielleicht hat dort der Unfall nicht stattgefunden...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Hauptdarstellerin Brit Marling und Regisseur Mike Cahill entwickelten zusammen das Drehbuch zu diesem Drama mit Science Fiction-Elementen, das beim Sundance Film Festival 2011 den Spezialpreis der Jury und den Alfred P. Sloane Preis erhielt. Ihnen gelang ein schl&amp;#252;ssiges und eindrucksvolles Bild des neuen Planeten als zweite Chance. So wie fr&amp;#252;her Kontinente mit Straff&amp;#228;lligen besiedelt wurden, wie Rhoda in ihrer Bewerbung f&amp;#252;r das Flug-Ticket schreibt. Innere Welten werden auf das All projiziert, die Parallelwelt macht aus Selbstzweifeln ein universales Schauspiel, in dem sich viele Ideen durchdenken lassen: „Wir sind selber unser Spiegelbild&amp;quot;, hei&amp;#223;t es im Film.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mike Cahill arbeitet bei seiner Inszenierung mit angerissenen Bildern, viele &amp;#220;berblendungen und Ausschnitten. Trotz des galaktischen Bezugspunktes konzentriert sich der ruhige Film auf seine Figuren. Dabei beeindruckt Hauptdarstellerin Brit Marling enorm. Dazu f&amp;#252;gen sich einige ber&amp;#252;hrende Momente wie Johns Solo mit singender S&amp;#228;ge und zerrissene Figuren wie Rhodas indianischer Kollege, der sich angesichts einer unertr&amp;#228;glichen Welt mit S&amp;#228;ure blendet. Cahill und Marling finden f&amp;#252;r ihre traumatisierten Protagonisten eine andere, &amp;#252;berraschende L&amp;#246;sung und ein doppelt offenes Ende.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8022851267373193010?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8022851267373193010/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8022851267373193010' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8022851267373193010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8022851267373193010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/another-earth.html' title='Another Earth'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-4233788977925920698</id><published>2011-11-06T21:02:00.001+01:00</published><updated>2011-11-06T21:02:28.723+01:00</updated><title type='text'>Eine dunkle Begierde</title><content type='html'>Kanada, BRD, Gro&amp;#223;britannien, Schweiz 2011 (A Dangerous Method) Regie: David Cronenberg mit Michael Fassbender, Keira Knightley, Viggo Mortensen, Vincent Cassel 100 Min. FSK ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Keiras Kiefernkrampf - Psycho hinterm Wortvorhang&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wer Gelegenheit hatte, vor ein paar Wochen „Nachtmeerfahrten&amp;quot;, die Jung-Doku f&amp;#252;r Anf&amp;#228;nger, zu sehen, wird sich „Eine dunkle Begierde&amp;quot;, den Spielfilm &amp;#252;ber ein spannendes Personen-Dreieck in der Geschichte der Psychoanalyse nicht entgehen lassen. Freud gegen den j&amp;#252;ngeren Jung und als Frau dazwischen die in der Wissenschaftsgeschichte legend&amp;#228;re erste Patientin Jungs, Sabina Spielrein. Eine fesselnde Geschichte - auch ohne die paar SM-Szenen. Nur Hardcore-Fans von David Cronenberg k&amp;#246;nnten entt&amp;#228;uscht sein, dass sich menschliche Abgr&amp;#252;nde allein im wissenschaftlich abgesicherten Gespr&amp;#228;ch zeigen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die russische J&amp;#252;din Sabina Spielrein (Keira Knightley) war in der Geschichte der Psychoanalyse Carl Gustav Jungs (Michael Fassbender) erste Patientin in der vor hundert Jahren sensationell neuen Methode der Gespr&amp;#228;chsanalyse. Jung ist 1904 noch der talentierteste Sch&amp;#252;ler des bereits ber&amp;#252;hmten Sigmund Freud (Viggo Mortensen). In einer Schweizer Klinik erkennt Jung die Schl&amp;#228;ge von Sabinas Vater als Ursache ihrer Probleme, aber auch ihrer Lust. Der von seiner reichen Frau unterst&amp;#252;tzte Familienvater und Wissenschaftler verleugnet lange die Anziehung zu seiner Patientin. Auch weil ihm nicht gef&amp;#228;llt, dass Freud, mit dem er auch &amp;#252;ber diesen Fall korrespondiert, alles auf die Sexualit&amp;#228;t zur&amp;#252;ckf&amp;#252;hrt. Doch es kommt unweigerlich zu einer SM-Aff&amp;#228;re, die sich im Laufe der Jahre und nach einer heftigen Krise zu einem wissenschaftlichen Austausch mit der studierten Sch&amp;#252;lerin Spielrein wandelt. Parallel dazu bricht die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Freud und Jung. War der „Fall&amp;quot; Spielrein der Ausl&amp;#246;ser, wie es der Film mehr als andeutet? Die Verschiedenheit zwischen dem kinderreichen, nicht unbedingt reichen Juden Freud und dem gegen&amp;#252;ber Antisemitismus (hier noch nur) ignoranten, sehr wohlsituierten Christen Jung?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dem Drehbuch des vielfach ausgezeichneten Christopher Hampton liegt sein eigenes B&amp;#252;hnenst&amp;#252;ck „A Most Dangerous Method&amp;quot; sowie John Kerr Buch „Eine gef&amp;#228;hrliche Methode: Freud, Jung und Sabina Spielrein&amp;quot; („A Dangerous Method&amp;quot;) zugrunde. Cronenberg erz&amp;#228;hlt damit vielschichtig - &amp;#252;ber Schichten im Bewusstsein, in der Gesellschaft, im Zwischenmenschlichen. Seine gepflegte Analyse der Psychoanalyse endet vor 1914, der „Gro&amp;#223;e Krieg&amp;quot; ist erst eine dunkle Ahnung f&amp;#252;r Jung. Ebenso das Mythische, dessen Erforschung in sp&amp;#228;teren Jahren immer mehr Raum einnimmt und von Freud gar nicht mehr toleriert werden kann. Damit spielt der Titel „Eine dunkle Begierde&amp;quot; zwar auf das „dunkle Unbewusste&amp;quot;, einen Schl&amp;#252;sselbegriff Jungs an. Der Film an sich ist allerdings selten dunkel. Eher sehr erhellendes Kopfkino, das nicht mal unbedingt die Herzen packt. So leidet das handwerklich hervorragende und nicht uninteressante Werk an der gleichen Verwandlung von Lust in Kreativit&amp;#228;t, die auch Jung zur tragischen Gestalt macht. Das &amp;#252;berrascht besonders beim Horror-Meister Cronenberg, der bei „Naked Lunch&amp;quot;, „Die Unzertrennlichen&amp;quot; oder auch bei dem sehr psychoanalytischen „Spider&amp;quot; immer bewegende Bilder f&amp;#252;r extreme Seelenzust&amp;#228;nde fand. Diese f&amp;#252;r das Publikum un-gef&amp;#228;hrliche Methode, dieses Freud-volle, intellektuelle Spiel um die V&amp;#228;ter der Psychoanalyse bleibt gepflegt - bis auf Keiras ausrastenden Kiefer, wenn sie wieder ihr Gesicht verzerrt, um die Hysterie der Spielrein zu verk&amp;#246;rpern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-4233788977925920698?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/4233788977925920698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=4233788977925920698' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4233788977925920698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4233788977925920698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/eine-dunkle-begierde.html' title='Eine dunkle Begierde'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5030450913115382483</id><published>2011-11-06T19:59:00.001+01:00</published><updated>2011-11-06T19:59:11.960+01:00</updated><title type='text'>Cheyenne - This must be the Place</title><content type='html'>Frankreich, Italien 2011 (This must be the Place) Regie: Paolo Sorrentino mit Sean Penn, Francis McDormand, Judd Hirsch, Eve Hewson, Harry Dean Stanton 118 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Cheyenne - This Must Be The Place&amp;quot; von Paolo Sorrentino („Il Divo&amp;quot;) begeistert mit einem grotesk geschminkten Sean Penn: Seine Figur Cheyenne, ein ehemaliger Rockstar aus Dublin, setzt nach dem Tod des j&amp;#252;dischen Vaters in den USA dessen Suche nach einem deutschen KZ-W&amp;#228;rter fort. Diese Selbstfindung wird von kuriosen Begegnungen und schr&amp;#228;gen Blicken auf Amerika bebildert. Ein Augenschmaus der anderen Art, dessen Figuren f&amp;#252;r emotionalen und intellektuellen Tiefgang sorgen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wer Sean Penn mag, kann ihn beim Cannes-Film als „Cheyenne&amp;quot; volle Kanne genie&amp;#223;en: Penn gibt die ungemein originell j&amp;#228;mmerliche Gestalt des ehemaligen, nicht besonders w&amp;#252;rdevoll gealterten Rockstars Cheyenne. Mick Jagger habe einst mit ihm gesungen - nicht umgekehrt, wie Cheyenne betont. Ihn als lebende Legende zu beschreiben, w&amp;#228;re &amp;#252;bertrieben, weil der von zu vielen Drogen sichtlich Mitgenommene vom Reichtum erdr&amp;#252;ckt in einem &amp;#252;berstilisierten Mausoleum dahinschlurft.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mausoleum nannte es seine freche Gattin Jane, eine sehr witzige, trotz Drehleiter-Einsatz geerdete Feuerwehrfrau, die mit Frances McDormand perfekt besetzt ist. Seine blasse Goth-Schminke legt der Alt-Rocker immer noch auf und sieht dann aus wie eine schlecht konservierte Kopie des Cure-Frontmannes Robert Smith. Ansonsten schaut er unendlich einsam, grundverst&amp;#246;rt und sehr, sehr hilflos in die Welt. Diesen Blick kann man sich von niemand anderes als von Sean Penn vorstellen. Der verst&amp;#228;ndliche Grund der Traurigkeit klingt bitter: „Ich habe depressive Lieder f&amp;#252;r depressive Kinder gemacht und zwei von denen haben sich umgebracht. Mein Schmerz dar&amp;#252;ber wird trotz der Besuche am Grab nicht geringer.&amp;quot;&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die L&amp;#246;sung kommt unerwartet mit der Nachricht vom baldigen Tod seines Vaters in New York. Trotz 30 Jahren Trennung und Angst vor dem Fliegen macht sich Cheyenne auf den Weg. Verloren nimmt er an den Trauerritualen seiner entfernten j&amp;#252;dischen Familie teil und erf&amp;#228;hrt sehr &amp;#252;berrascht, dass sein Vater ein Leben lang den deutschen KZ-W&amp;#228;rter Alois Lange (Heinz Lieven) suchte, der ihm eine tiefe Verletzung zugef&amp;#252;gt hatte. Zwar v&amp;#246;llig ahnungslos aber spontan entschlossen, setzt Cheyenne diese Suche mit launiger Unterst&amp;#252;tzung des professionellen Nazi-J&amp;#228;gers Mordecai Midler (Judd Hirsch) fort und tapst wie (Lou Reeds) „Passenger&amp;quot; durch ein skurriles bis absurdes Amerika. Hier findet Sorrentinos scharf sarkastischer Blick, den er schon auf einen faszinierend absto&amp;#223;enden Kredithai („L&amp;#39;amico di famiglia&amp;quot;, 2006) und auf die italienische Regierungskaste („Il Divo&amp;quot;, 2008) warf, zahlreiche dankenswerte Objekte. Dabei ist „Cheyenne&amp;quot;, die erste englischsprachige Produktion des Neapolitaners, milder und menschlicher. Im Staunen &amp;#252;ber diese seltsame Welt versteht man den verst&amp;#246;rten Blick des Protagonisten immer mehr, identifiziert sich mit dieser nur anfangs l&amp;#228;cherlich wirkenden Gestalt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Sorrentino, der in „Le conseguenze dell&amp;#39;amore&amp;quot; (2004) einen sehr emotionalen Auftragskiller zeigte, fesselt einerseits wieder mit sch&amp;#246;n ambivalenten Figuren. Diese platziert er dann in Schauk&amp;#228;sten skurriler Lebensweisen, die wie beispielsweise der Gegensatz zwischen dem ultramodernen Ufo des Dubliner Fu&amp;#223;ballstadions und den umgebenden kleinen Einfamilien-Reihenh&amp;#228;usern oft einer aufmerksamen Beobachtung real krasser (Bild-) Verh&amp;#228;ltnisse entspringen. Das &amp;#228;u&amp;#223;erlich Absurde tr&amp;#228;gt jedoch immer eine innere Sinnigkeit in sich - das gilt auch f&amp;#252;r Cheyenne. Ein heiliger Narr, der nicht l&amp;#252;gen kann und mit seinen immer ehrlichen, im weinerlichen Zeitlupen-Ton vorgetragenen Bemerkungen verst&amp;#246;rt oder am&amp;#252;siert. Je nach eigener Geisteshaltung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5030450913115382483?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5030450913115382483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5030450913115382483' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5030450913115382483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5030450913115382483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/cheyenne-this-must-be-place.html' title='Cheyenne - This must be the Place'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-1150506395011069265</id><published>2011-11-01T12:01:00.001+01:00</published><updated>2011-11-01T12:01:47.153+01:00</updated><title type='text'>Zwei an einem Tag</title><content type='html'>USA 2011 (One Day) Regie: Lone Scherfig mit Anne Hathaway, Jim Sturgess, Patricia Clarkson 108 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Harry und Sally&amp;quot; sind beinahe vergessen, da kann man ja die Idee aufw&amp;#228;rmen. Basis ist ein gleichnamiger Roman von David Nicholls, den dieser zum Drehbuch umschrieb: Emma und Dex landen nach ihrem Hochschulabschluss zusammen im Bett, etwas peinlich und dann doch nur platonisch. Es ist der 15. Juli 1988, St. Swithin&amp;#39;s Day, in England so was wie „Groundhog Day&amp;quot;. Hier entscheidet sich , wie das Wetter die n&amp;#228;chsten Monate wird. Wie das Verh&amp;#228;ltnis von Emma und Dex sich entwickelt, entscheidet sich noch lange nicht. Deshalb hat der Film Zeit, jedes Jahr am 15. Juli wieder vorbeizusehen. 1989 mit den beiden beim Umzug, irgendwann mit anderen, in der Logik des Films falschen Partnern. Dann wird Dex zeitweilig zum TV-Ekel voller Drogen. Es gibt viel falsches Leben im romantischen Film.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Soundtrack dieser Jahre reicht von Tracy Chapmans „Talking about a revolution&amp;quot; bis „Sparkling Day&amp;quot; von Elvis Costello. Die Telefone verlieren ihre Schn&amp;#252;re, wechselnde Frisuren haben die Maskenbildner schwer besch&amp;#228;ftigt. Dabei gibt es von Anfang an viele Gr&amp;#252;nde zum Fremdsch&amp;#228;men, etwa die albernen Versuche, Hollywood-Star Anne Hathaway mit Brille, Zopf und Sackklamotten zum h&amp;#228;sslichen Entlein zu machen. Emmas und Dexters Blicke verraten &amp;#252;berdeutlich, dass sie eigentlich wollen. Doch aus unerfindlichen Gr&amp;#252;nden dauert es eine lange Spielfilml&amp;#228;nge bis es doch nicht klappt. Aber der Autor dieser Zeilen versteht ja auch nicht, weswegen Ethan Hawke und Julie Delpy in „Before Sunrise&amp;quot; keine vern&amp;#252;nftige Verabredung treffen und Telefonnummern austauschen. Zumindest das zeigt „One Day&amp;quot; mit seinem tragischen Ende - das Leben ist zu kurz f&amp;#252;r falsche Dinge.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Regisseurin Lone Scherfig hatte nach „Italienisch f&amp;#252;r Anf&amp;#228;nger&amp;quot; (2000) und „Wilbur wants to kill himself&amp;quot; (2002) einen sehr guten Ruf, den sie zuletzt mit „An Education&amp;quot;&lt;br&gt;(2009) eindrucksvoll best&amp;#228;tigte. „Zwei an einem Tag&amp;quot; ist eine gelackte Entt&amp;#228;uschung, alles - selbst das Entlein - sieht hier gut aus.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wer das Spiel mit verpassten Chancen wirklich mit vollem Gef&amp;#252;hl genie&amp;#223;en will, sollte sich Alan Rudolphs „Made in Heaven&amp;quot; mit Timothy Hutton und Kelly McGillis  in der Videothek besorgen - eine DVD gibt es noch nicht. Hier bekommt die im Himmel geborene Liebe genau 30 Jahre Zeit, sich auf der Erde zu finden. Danach ist das Leben nur noch elendig. So ungef&amp;#228;hr wie die fast zwei Stunden „Zwei an einem Tag&amp;quot;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-1150506395011069265?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/1150506395011069265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=1150506395011069265' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1150506395011069265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/1150506395011069265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/11/zwei-einem-tag.html' title='Zwei an einem Tag'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7723425384891254283</id><published>2011-10-31T21:31:00.001+01:00</published><updated>2011-10-31T21:31:43.233+01:00</updated><title type='text'>Die Höhle der vergessenen Träume 3D</title><content type='html'>Frankreich, Kanada, USA, Gro&amp;#223;britannien, BRD 2010 (Cave of forgotten dreams) Regie: Werner Herzog 89 Min. FSK ab 6&lt;br&gt; &lt;br&gt;Was 1994 in der Chauvet-H&amp;#246;hle im S&amp;#252;den Frankreichs entdeckt wurde und vorher durch einen Bergrutsch f&amp;#252;r Jahrtausende konserviert war, verwandelt sich durch Werner Herzogs Dokumentation „Die H&amp;#246;hle der vergessenen Tr&amp;#228;ume&amp;quot; in einen h&amp;#246;chst reizvollen Zeit-Spagat zwischen den &amp;#228;ltesten pr&amp;#228;historischen Abbildungen der Menschheit und der aktuell neuesten Abbildungstechnik, dem digitalem 3D: Riesige, kristallverkrustete Grotten von der Gr&amp;#246;&amp;#223;e eines Fu&amp;#223;ballfeldes sind mit den versteinerten &amp;#220;berresten riesiger eiszeitlicher S&amp;#228;ugetiere &amp;#252;bers&amp;#228;t. Die W&amp;#228;nde sind mit hunderten unber&amp;#252;hrten Gem&amp;#228;lden bedeckt. Sie stammen aus der Zeit der Neandertaler, in der H&amp;#246;hlenb&amp;#228;ren, Mammuts und Eiszeitl&amp;#246;wen die beherrschenden Spezies in Europa waren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Diese einzigartige Dokumentation hat alles, was einen gro&amp;#223;en Film ausmacht: Ein Geheimnis, nie vorher gesehene Bilder und zutiefst Menschliches. Einzigartig ist „Die H&amp;#246;hle der vergessenen Tr&amp;#228;ume&amp;quot; weil die hermetisch abgeschlossene H&amp;#246;hle nur f&amp;#252;r ganz wenige Wissenschaftler zug&amp;#228;nglich ist. Herzog dokumentiert auch die durch restriktive Regeln eingeschr&amp;#228;nkten Dreharbeiten. Der Regisseur durfte mit nur vier Mitarbeitern ein paar Stunden in den Grotten drehen. Da ist 3D schon wieder ein Widerspruch, weil es einen h&amp;#246;heren Aufwand bedeutet. Vielleicht wegen dieser Beschr&amp;#228;nkungen vertraut Herzog leider nicht auf seine Aufnahmen aus der H&amp;#246;hle, er sucht auch die Reaktionen in den Gesichtern der Besucher und Arbeiter und verl&amp;#228;sst die H&amp;#246;hle f&amp;#252;r ein paar Exkursionen zu anderen Ausdrucksformen fr&amp;#252;her Menschen, vor allem die aus einem Mammut-Zahn geschnitzte „Venus vom Hohlen Fels&amp;quot; und ihren Schwestern.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dabei ist Herzog am st&amp;#228;rksten, wenn er anhand der atemberaubenden Funde fantasiert oder sie still wirken l&amp;#228;sst. Die einzige Zeichnung eines Menschen, k&amp;#246;nnte in Verbindung von Frau und Bison eine Minotaurus-Geschichte erz&amp;#228;hlen. Kratzer von B&amp;#228;rentatzen und verschiedenen Gem&amp;#228;lden &amp;#252;berlagern sich. An anderer Stelle die Handabdr&amp;#252;cke einer individuellen Person, erkennbar an ihrem verkr&amp;#252;ppeltem kleinen Finger. Pal&amp;#228;ontologen k&amp;#252;mmern sich um die vielen Knochen von teilweise ausgestorbenen Tieren, Sch&amp;#228;del, die von glitzernden Calzit &amp;#252;berzogen, wie glasiert wirken. Einmal bittet einer der F&amp;#252;hrer um Ruhe, damit man den Herzschlag h&amp;#246;rt, den eigenen oder den der mit Kohle eingefangenen Tiere. Zu der schwer vorstellbaren Zeitspanne, die dieser Bilder &amp;#252;berbr&amp;#252;cken, passt die mittlerweile komplette Digitalisierung der H&amp;#246;hlen per Laser. Typisch f&amp;#252;r Herzog dabei die Frage an einen Arch&amp;#228;ologen, der aus dem Zirkusmilieu stammt: Was erfahren wir durch die Bilder von den Tr&amp;#228;umen der pr&amp;#228;historischen K&amp;#252;nstler? Der junge Franzose erz&amp;#228;hlt daraufhin, dass er nach den ersten Tagen in der H&amp;#246;hle immer von L&amp;#246;wen getr&amp;#228;umt hat, von realen, nicht gemalten. Schon die Gegend mit dem Tal der Ard&amp;#232;che und einem nat&amp;#252;rlichen Br&amp;#252;ckenbogen liefert reichlich Material f&amp;#252;r mythische Tr&amp;#228;umereien. Herzog kommentiert dies selbst mit seiner fast fl&amp;#252;sternden, still bewundernden Stimme.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Je weiter sich der Film jedoch von Chauvet entfernt, umso seltsamer werden dabei die Interviewten: Es gibt stolze Wissenschaftler, die beherrscht aufgeregt Neanderthaler-Fl&amp;#246;ten vorstellen. Schrate, die im Dienste einer experimentellen Arch&amp;#228;ologie in Felle geh&amp;#252;llt vor der Kamera stehen, w&amp;#228;hrend im Hintergrund eine Schnellstra&amp;#223;e zu sehen ist und einen Parf&amp;#252;m-Designer, der weitere H&amp;#246;hlen erschn&amp;#252;ffeln will.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Acht Beine bei einem Bison, die vielleicht Bewegung darstellen, werden selbstverst&amp;#228;ndlich als Vorform des Kinos angesehen. Um schon mal f&amp;#252;r zuk&amp;#252;nftige Historiker vorzudenken, ist es bemerkenswert, dass zwei Deutsche - Wenders und Herzog - die neue Technik der 3D-Dokumentation so virtuos aufgreifen. Man kann an den K&amp;#246;nigsberger Kameramann Karl Freund und an seine „fliegende Kamera&amp;quot; im Stummfilm Murnaus denken. Aber angesichts dieser Zeichnungen ist das wirklich nur eine Fu&amp;#223;note der darstellenden Kunst.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Herzog w&amp;#228;re nicht der international geachtete Denker mit der Kamera, wenn er dem Film nicht ein ebenso atemberaubendes Postscript anh&amp;#228;ngt: Er verl&amp;#228;ngert sein philosophieren &amp;#252;ber den Wert der Kunst f&amp;#252;r die Entwicklung des Menschen zu einer absurden tropischen Biosph&amp;#228;re die von den K&amp;#252;hlwassern eines Atomkraftwerks an der Rhone aufgeheizt wird. Die Krokodile gedeihen dort pr&amp;#228;chtig, ebenso ihre Mutationen. Die Eiszeit ist gar nicht so fern und 30.000 Jahre Entwicklung k&amp;#246;nnen scheinbar leicht manipuliert werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7723425384891254283?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7723425384891254283/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7723425384891254283' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7723425384891254283'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7723425384891254283'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/die-hohle-der-vergessenen-traume-3d.html' title='Die Höhle der vergessenen Träume 3D'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-9119443580501153724</id><published>2011-10-31T12:16:00.001+01:00</published><updated>2011-10-31T12:16:41.371+01:00</updated><title type='text'>Nur für Personal!</title><content type='html'>Frankreich 2010 (Les femmes du 6&amp;#232;me &amp;#233;tage) Regie: Philippe Le Guay mit Fabrice Luchini, Sandrine Kiberlain, Natalia Verbeke, Carmen Maura, Lola Due&amp;#241;as 107 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Heutzutage sind Dachwohnungen in der Stadt hei&amp;#223; begehrt - fr&amp;#252;her wurde dort das Personal in sommerlicher Hitze und der K&amp;#228;lte des Winters ohne flie&amp;#223;end Wasser und Toiletten untergebracht. Dass dieses „fr&amp;#252;her&amp;quot; mit den Sechziger Jahren noch gar nicht so weit zur&amp;#252;ckliegt, zeigt der sehr sch&amp;#246;ne, sozial- und auch sonst romantische Film von Philippe Le Guay „Nur f&amp;#252;r Personal!&amp;quot;. Mit bestem franz&amp;#246;sischem und spanischem Personal besetzt, f&amp;#252;hrt er einige Jahre vor den 68ern in einem Pariser Mietshaus eine kleine Revolution auf.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eigentlich eine Lachnummer, dieser steife Aktienberater Jean-Louis Joubert (perfekt: Fabrice Luchini): Im Kontor gewissenhaft und korrekt, die Ehe zuhause mit Frau Suzanne Joubert (herrlich zickig: Sandrine Kiberlain) scheint ebenfalls mehr auf Kalk&amp;#252;l als auf Leidenschaft zu basieren. Bis ein neues spanisches Hausm&amp;#228;dchen aufgetaucht, eingef&amp;#252;hrt von ihrer Tante Concepci&amp;#243;n Ramirez (Carmen Maura). Die Toast sind zwar angebrannt und die Eier zu hart, aber der Streit mit Mar&amp;#237;a Gonzalez (Natalia Verbeke) ist leidenschaftlich. Aus der kleinen Gef&amp;#252;hlsregung wird eine gro&amp;#223;e - langsam und kaum auff&amp;#228;llig, wie es sich f&amp;#252;r einen Joubert aus der besseren Gesellschaft geh&amp;#246;rt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Patron, der Ewigkeiten nicht mehr in der 6. Etage mit den Dienstboten-Wohnungen war, zeigt sich pl&amp;#246;tzlich solidarisch, setzt sich ein und macht die Signoras gl&amp;#252;cklich. Joubert interessiert sich, lernt selbst spanisch. Als er sogar sein Telefon zur Verf&amp;#252;gung stellt, ist er schon ein Heiliger. Auch Joubert selbst wird durch den Umgang mit den lebendigen Spanierinnen im Allgemeinen und Mar&amp;#237;a im Besonderen immer gl&amp;#252;cklicher, was f&amp;#252;r die verw&amp;#246;hnte Ehefrau, vom Nichtstun dauernd furchtbar ersch&amp;#246;pft, noch unertr&amp;#228;glicher ist. Aufgrund eines eifers&amp;#252;chtigen Missverst&amp;#228;ndnisses - was sich vor ihrer Nase entwickelt, kann sie vor lauter Klassend&amp;#252;nkel gar nicht begreifen - wirft Suzanne ihren Mann raus. Der zieht nun selbst in die 6. Etage, zuf&amp;#228;llig ist ein Zimmer frei, und f&amp;#252;r die traditionelle Concierge des Geb&amp;#228;udes steht die Welt Kopf. Nur ausgerechnet die zynische, bissige Kommunistin unter den Angestellten besteht auf Klassentrennung und reiht sich nicht in die allgemeine Freude ein. Hier, ohne Heizung und mit nur einem Wasserhahn auf dem Gang, f&amp;#252;hlt Joubert sich endlich frei. Nun ber&amp;#228;t er die wunderbaren Frauen anlagetechnisch bis sie Aktienkurse lesen und genie&amp;#223;t Picknicks mit Paella. Der steife Anlageberater macht sich nicht mehr l&amp;#228;cherlich sondern locker.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aus dem armen Kerl zwischen allen Fronten wurde ein Mann, der sein Leben in die Hand nimmt und dabei auch Grenzen von Konvention und Klassen &amp;#252;berwindet. Er, der vorher Anteile an erfolgreichen Firmen hatte, nimmt nun Anteil an seinem Mitmenschen, selbst an den f&amp;#252;r einige unsichtbaren. Er ist Teil einer grandiosen Solidarit&amp;#228;t der spanischen Hausm&amp;#228;dchen. Jean-Louis lebt auf wie nie zuvor, das Publikum genie&amp;#223;t mit und am&amp;#252;siert sich k&amp;#246;stlich. Die liebenswerten Figuren d&amp;#252;rfen die Klischees ihrer Rollen voll ausspielen aber auch variieren. Die stolze Spanierin Mar&amp;#237;a gibt sich nicht so einfach hin und macht Joubert zumindest das Liebesgl&amp;#252;ck recht schwer. Doch etwas Zeit zum Nachdenken und zur Entwicklung schadet auch diesem wunderbaren Wohlf&amp;#252;hlfilm &amp;#252;berhaupt nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-9119443580501153724?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/9119443580501153724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=9119443580501153724' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9119443580501153724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/9119443580501153724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/nur-fur-personal.html' title='Nur für Personal!'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7723961228717671215</id><published>2011-10-31T11:24:00.000+01:00</published><updated>2011-10-31T11:25:00.248+01:00</updated><title type='text'>Real Steel</title><content type='html'>USA, Indien 2011 (Real Steel) Regie: Shawn Levy mit Hugh Jackman, Dakota Goyo, Evangeline Lilly 126 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dies muss der verschwitzt feuchte Traum eines jeden Boxers sein: Nie mehr Platzwunden, keine Gehirnsch&amp;#228;den, keine Nasenbr&amp;#252;che oder abgerissene Ohren - h&amp;#246;chstens mal ein verbogener Schaltkreis: In der Zukunft boxen nur noch riesige Roboter gegeneinander. Dass die ganze Sache mit der Entwicklung der Menschheit damit nicht wirklich vorangeht, wird sich am Ende zeigen. Bis dahin liefert die Papa-Sohn-Geschichte gute Unterhaltung f&amp;#252;r das Kind im Manne - jeder Altersstufe.&lt;br&gt; &lt;br&gt;In einer Zukunft, die sehr nach Vergangenheit aussieht, wurde aus der alten Boxhalle ein Reparaturbetrieb f&amp;#252;r Kampf-Roboter. Bailey Tallet (Evangeline Lilly, Kate aus „Lost&amp;quot;) flickt dort Schrotthaufen zusammen, die Charlie Kenton (Hugh Jackman) regelm&amp;#228;&amp;#223;ig anschleppt. Der ehemalige Faustk&amp;#228;mpfer versiebt alles, was er anfasst, und macht kr&amp;#228;ftig Schulden dabei, ist aber gewohnt, sich durchzumogeln. So passt es, als ihm gerade sein Kampfroboter von einem Stier demontiert wurde, dass Charlie sich mit viel Geld &amp;#252;berreden l&amp;#228;sst, die Vormundschaft an seinem 11-j&amp;#228;hrigen Sohn Max an dessen Tante zu verkaufen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Den Sommer verbringt der Halbwaise allerdings noch bei seinem Erzeuger, und so gehen ein kleiner Fan und ein alter Hase zusammen auf Box-Tour. Der Sohn erweist sich schnell kl&amp;#252;ger als der Vater, der umgehend wieder alles zu verspielen scheint. Ein alter, simpler G2-Roboter vom Schrottplatz namens Atom wird Max zum Freund und erweist sich als schlagkr&amp;#228;ftiger Gegner. Schlie&amp;#223;lich bekommen die drei Underdogs sogar einen Kampf um den WM-Titel.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Reel Steel&amp;quot; kombiniert den bekannten Star Hugh Jackman mit dem netten, noch kindlichen Gesicht Dakota Goyos - und es funktioniert. Psychologisch ist der Knirps Max weiter entwickelt als der Vater und analysiert diesen schon nach wenigen Stunden: „Du schmei&amp;#223;t alles weg, was du nicht brauchst!&amp;quot; Japanisch kann Max auch - von den Computerspielen. Das erstaunliche 11-j&amp;#228;hrige Genie baut zudem &amp;#252;ber Nacht mal kurz Spracherkennungs-Module in die Kampfmaschine ein. Wie der Roboter das Kind im Schatten-Modus imitiert, macht der Junge seinem Vater nach. Das sorgt f&amp;#252;r viel Spa&amp;#223;, nicht nur bei den flotten Tanzeinlagen, auch beim Wiedererkennen der Charakterz&amp;#252;ge und vor allem bei den verkehrten Rollen mit ultranerv&amp;#246;sem Vater und coolem Kid vor dem ersten gro&amp;#223;en Kampf Atoms.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dabei kramt Charlie seine alten Talente als richtiger Boxer wieder hervor, um den Roboter zu trainieren. Jetzt kommt die Rocky-Geschichte mit einem Touch Mad Max in die G&amp;#228;nge und wird auch noch spannend. Es gibt scheppernde Gladiatorenk&amp;#228;mpfe, die Filmemacher werfen dazu eine Portion Sentiment in den Ring. „Reel Steel&amp;quot; ist dabei vielleicht nicht so unmenschlich, aber ebenso brutal wie echtes Boxen. Vor allem f&amp;#252;r Charlie zeigt sich die Verbindung von Mensch und Maschine als Quell gro&amp;#223;en Gl&amp;#252;ckes. Wie der „Avatar&amp;quot; dem Querschnittsgel&amp;#228;hmten zu einem neuen Leben hilft, so lebt der Boxer &amp;#252;ber Atom wieder auf. Am Ende k&amp;#228;mpft „mann&amp;quot; ganz archaisch wieder in der Einstellung „manuell&amp;quot; gegeneinander, im Schatten-Modus und per Handsteuerung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;So liefert Bot-Fighting - trotz einiger technisch schwer erkl&amp;#228;rbarer Momente - ein interessantes Zukunftsbild: Nur das Boxen, also die Gewalt, hat sich weiterentwickelt. Das ist ziemlich treffend f&amp;#252;r eine Gesellschaft, in der millionen-teure Dronen ferngeststeuert morden, aber Autos und Laster immer noch Menschen &amp;#252;berfahren, weil da an Sicherheitszubeh&amp;#246;r f&amp;#252;r ein paar Euro gespart wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7723961228717671215?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7723961228717671215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7723961228717671215' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7723961228717671215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7723961228717671215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/real-steel.html' title='Real Steel'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-4066243209845291659</id><published>2011-10-25T16:50:00.001+02:00</published><updated>2011-10-25T16:50:23.612+02:00</updated><title type='text'>Chronologie einer vermeintlichen Störung</title><content type='html'>20.Oktober 2011 - Pressetermin zur Ausstellung „Nie wieder St&amp;#246;rungsfrei&amp;quot; im Ludwig Forum Aachen&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nie wieder st&amp;#246;rungsfrei ... wieso erinnert das an ein verzweifeltes „Nie wieder zweite Liga&amp;quot; eines finanziellen wie sportlich katastrophalen Provinzvereins? Wahrscheinlich weil der Verein bald in der f&amp;#252;nften Liga jammern wird: Nie wieder zweite Liga. Und weil auch diese Ausstellung wohl v&amp;#246;llig st&amp;#246;rungsfrei &amp;#252;ber die B&amp;#252;hne gehen wird. Was eine ern&amp;#252;chternde Erkenntnis angesichts dieser versammelten Fluxus- und anderen Aktionismen vergangener Jahrzehnte ist: Gemischte Gef&amp;#252;hle gegen&amp;#252;ber einer zwischen Provinzialit&amp;#228;t und ehemaligem, kurzem Kunstruhm schwankenden Sammlung von historischen Sch&amp;#228;tzchen und alten Bekannten aus dem Fundus von Ludwigs. Was allerdings sinnvoll ist, soll doch auch mit dieser Schau lokale Ausstellungsgeschichte gefeiert werden: 20 Jahre Ludwig Forum.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aber was provoziert heute noch? Die Mittelseiten des Kulturmagazins Movie beta immer wieder mal. Wenn man Hitler und den Papst in einem Satz bringt, oder Flakhelfer und Messdiener. Oder wenn deutsche Soldaten mit einem Luftschlag 140 Afghanen umbringen? Neuer Highscore nach 1945! Oder reicht auch das nicht... Dann eine Regierung, die Steuergelder f&amp;#252;r Jahrzehnte am Parlament vorbei den Banker schenkt? Wann ist die n&amp;#228;chste Occupy-Aktion?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nichts davon im Ludwig Forum - der Titel l&amp;#252;gt: Nie wieder st&amp;#246;rungsfrei. Was macht die Kunst derweil? Unversch&amp;#228;mt viel Geld macht Gerhard Richter, von dem ein fr&amp;#252;hes Werk aufgehangen wurde, und der den aufgeblasenen Kunstmarkt selber kritisiert! „St&amp;#246;rungsfrei&amp;quot; zeigt, wie die Kunst ihre Kinder frisst. Die Aufregung ist im Museum angekommen - an die Wand genagelt und in Bildschirmen eingefangen. Das macht so viel Spa&amp;#223; wie Sex im Film zusehen. Dabei sein w&amp;#228;re besser. Vielleicht doch zur n&amp;#228;chsten Occupy ziehen und ein paar Banken enteignen ... als Kunstakt selbstverst&amp;#228;ndlich, die korrumpierte Politik ist dazu nicht f&amp;#228;hig.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Update 21.10.2011 - Inszenierte St&amp;#246;rung, reichlich peinlich&lt;br&gt;Ohne dass der Puls auch nur einen Tick schneller ging und man sich irgendwie aufgest&amp;#246;rt f&amp;#252;hlte, gab es am Morgen die Meldung eines Diebstahls von drei Fahnen vor dem Ludwig Forum. So angek&amp;#252;ndigt wie fr&amp;#252;her die Revoluzzer mit der gel&amp;#246;sten Bahnsteigkarte stellte die &amp;#171;Redesign Aachen Fraktion&amp;#187; (RAF, uiuiuih!) Forderungen: &amp;#171;Hot Dogs f&amp;#252;r ein Euro im Foyer!, B&amp;#228;llebad in der Mulde!, Jeden Mittwoch K&amp;#246;ttbullar! Zwecks Besucherumleitung h&amp;#228;ngen die Ikea-Fahren seit dieser Nacht am Ludwig-Forum.&amp;#187; Das roch sehr nach Designmetropole Aachen (&lt;a href="http://designmetropole-aachen.de"&gt;designmetropole-aachen.de&lt;/a&gt;), denn wann immer was Spannendes passiert, sind die dabei. (Und es bleibt spannend, auch wenn man sich mittlerweile mit dem Kulturbetrieb angefreundet hat.)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Update 22.10.2011 - Angepasste Kunst f&amp;#252;r angepasstes Publikum&lt;br&gt;Zu Er&amp;#246;ffnung am Freitagabend noch so ein k&amp;#252;nstlich inszenierter Aufreger: Personenkontrolle am Einlass, Metalldetektoren und dadurch lange Schlangen. Keiner murrt, dabei war auch diese Sicherheits-Beklopptheit eine Aktion der Designmetropole. (Hier werfe ich anderen keine Balken ins Auge, denn wir Filmkritiker lassen uns seit Jahren von hirnrissigen Kontrollen drangsalieren und wortw&amp;#246;rtlich ausziehen, ohne dass Widerstand entsteht. Man verzichtet nur immer &amp;#246;fter auf den hochsicherheits-gesch&amp;#252;tzten Hollywood-Schei&amp;#223;.)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach Ausstellung mit und ohne St&amp;#246;rung ist das Gesamtbild klar: Man sollte doch den emsigen und guten Leuten der Designmetropole Aachen direkt den Etat des Kulturbetriebes Aachen vermachen und das Ludwig Forum zur offenen Werkstatt umwandeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-4066243209845291659?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/4066243209845291659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=4066243209845291659' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4066243209845291659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4066243209845291659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/chronologie-einer-vermeintlichen.html' title='Chronologie einer vermeintlichen Störung'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-4997380847791860235</id><published>2011-10-25T12:27:00.001+02:00</published><updated>2011-10-25T12:27:25.334+02:00</updated><title type='text'>Nachtmeerfahrten</title><content type='html'>BRD 2011 Regie: R&amp;#252;diger S&amp;#252;nner 70 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Etwas versp&amp;#228;tet zum 50. Todestag (6. Juni 2011) bietet diese Bilderreise zu C.G. Jungs Leben und Lehren eine gute Einf&amp;#252;hrung in das Universum des Begr&amp;#252;nders der analytischen Psychologie. R&amp;#252;diger S&amp;#252;nner, der zuvor „Abenteuer Anthroposophie&amp;quot; oder „Das kreative Universum&amp;quot; drehte, holt sein Publikum mit popul&amp;#228;ren Kino-Figuren aus „Avatar&amp;quot; und „Star Wars&amp;quot; ab, um von dort zu archaischen Mythen zur&amp;#252;ckzugehen. Den Mythen, die Jung auch bei seinen Nachtmeerfahrten ins „Dunkle Unbewu&amp;#223;te&amp;quot; aufsuchte.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Sp&amp;#228;testens wenn Jungs Jugenderfahrungen zitiert wurden, die Gott nicht in der Kirche, sondern in der Natur, etwa in der Freundschaft mit einem Stein fanden, denkt man, „der h&amp;#228;tte Schamane werden k&amp;#246;nnen&amp;quot;! Die Abfolge von Jungs Lebensstationen wird mit Kunstwerken von Geisteskranken, Freuds antiken Reliquien und auch Bildern aus dem „Roten Buch&amp;quot;, in dem Jung unzensierte Tr&amp;#228;ume und Visionen sammelte, unterlegt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Kinostart dieser Dokumentation ist zwei Wochen vor Cronenbergs Jung-Spielfilm „Eine gef&amp;#228;hrliche Begierde&amp;quot; sehr geschickt getimt. Selbstverst&amp;#228;ndlich ergeben sich Bezugspunkte (man erkennt Jungs Haus wieder), doch auch unterschiedliche Wertungen, vor allem was Jungs Aff&amp;#228;re mit seiner ehemaligen Patientin Spielrein betrifft. Das Dreieck Jung/Spielrein/Freud wird ganz anders interpretiert, hier wird die Frau fallengelassen, bei Cronenberg geht sie erf&amp;#252;llt ihren eigenen Weg.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Doch neben dieser Episode widmen sich „Nachtmeerfahrten&amp;quot; vor allem Jungs Auseinandersetzung mit dem Dunklen &amp;#252;ber mehrere Jahrzehnte, etwa &amp;#252;ber seine Reisen zu den alten Kulturen in Afrika, Nordamerika und Indien, anhand derer er Defizite der europ&amp;#228;ische Kultur erkennt. Angesichts des Weltkrieges fragt er: „Warum t&amp;#246;ten wir unsere Br&amp;#252;der im Krieg, statt zuerst den Schatten in uns selbst zu besiegen?&amp;quot; Fr&amp;#252;h &amp;#228;u&amp;#223;ert er prophetische Warnungen vor der „blonden Bestie des Germanentums&amp;quot;, das nicht vollst&amp;#228;ndig christianisiert wurde. Trotzdem reitet er sp&amp;#228;ter auf der nationalsozialistischen Schlammwelle mit. Hier erweist sich - im Cronenberg-Film - Freud als Prophet, der sp&amp;#246;ttisch meinte, Jung k&amp;#246;nne den Antisemitismus nicht verstehen. &amp;#220;ber Alchemie und den Mythos vom heiligen Gral kommt Jung sp&amp;#228;ter zur Vorstellung, das Dunkle nicht wie im Drachenkampf zu besiegen, sondern aufzunehmen und alchemistisch anzuverwandeln. Die interviewten Interpreten und Biographen, die an Jungs Antisemitismus schwer zu knabbern haben, f&amp;#252;hren das Konzept von Integration statt Vernichtung weiter von der P&amp;#228;dagogik bis zur aktuellsten Au&amp;#223;enpolitik. Vor allem Eugen Drewermann verbl&amp;#252;fft durch seine &amp;#252;berzeugenden Schl&amp;#252;sse. Auch die Geschichte vom Physiker Wolfgang Pauli bringt Erstaunliches zutage: Durch eine tanzende Chinesin in seinen Tr&amp;#228;umen entdeckt dieser &amp;#252;ber Jungs Behandlung den Spin von Elektronen, der ihm 1945 den Nobelpreis einbringt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Insgesamt stellen die „Nachtmeerfahrten&amp;quot; eine sch&amp;#246;ne, wenn auch in den Bildern konventionelle Einf&amp;#252;hrung und eine Vorbereitung zu Cronenbergs „Eine gef&amp;#228;hrliche Begierde&amp;quot; dar. Die Fachleute k&amp;#246;nnen Details diskutieren, das breite Publikum darf weitgehend unbedr&amp;#228;ngt von Propaganda Gedankenbilder kennenlernen, die - auch angesichts des neu aufkommenden Religionswahns - immer noch brennend aktuell sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-4997380847791860235?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/4997380847791860235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=4997380847791860235' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4997380847791860235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4997380847791860235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/nachtmeerfahrten.html' title='Nachtmeerfahrten'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-4818243426236612679</id><published>2011-10-24T12:22:00.001+02:00</published><updated>2011-10-24T12:22:46.389+02:00</updated><title type='text'>Eine ganz heiße Nummer</title><content type='html'>BRD 2011 (Eine ganz hei&amp;#223;e Nummer) Regie: Markus Goller mit Gisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer, Rosalie Thomass 95 Min. FSK ab 12&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eine furchtbar verklemmte, hinterw&amp;#228;ldlerische Nullnummer - nur so d&amp;#252;rfte dieses uns&amp;#228;gliche G&amp;#228;hnst&amp;#252;ck hei&amp;#223;en, bei dem sich selbst die treuesten ZDF-Zuschauer am Montagabend aufregen w&amp;#252;rden, weil nix passiert. Regisseur Markus Goller reitet auf der Regionalfilm-Welle und &amp;#252;bernimmt gleich ein paar Darsteller von Rosenm&amp;#252;ller f&amp;#252;r seine niedlichen Leutchen mit Dialekt - die san eh lustig!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im Bayerischen Wald herrscht Wirtschaftskrise. Drei Frauen vom Tante Emma-Laden m&amp;#252;ssen f&amp;#252;r Hypothek und so in die Telefonsex-Branche wechseln. Total witzigerweise hat das Trio von Sex-Dingen so wenig Ahnung, dass man sich fragt, wieso der Landstrich um Regensburg nicht v&amp;#246;llig entv&amp;#246;lkert ist. Immerhin ist das Leben lustig mit Kloger&amp;#228;uschen und Verstopfungs-Dialogen, mit Hausfrauen-Yoga und trotz b&amp;#246;sem Banker im BMW. Der Pfarrer betet f&amp;#252;r Arbeitslose und raubt den Klingelbeutel aus. Bis der Clou der d&amp;#252;nnen Geschichte ohne &amp;#220;berraschung raus ist, dauert es 30 Minuten, in denen die hilf- und orientierungslosen Figuren nicht interessieren. Danach kommt das Filmchen auch nicht auf Touren, ihm f&amp;#228;llt das Vergn&amp;#252;gen ebenso schwer wie den Frauen das St&amp;#246;hnen. Dazu grimassiert vor allem das Nesth&amp;#228;kchen Lena (Rosalie Thomass) wie auf der Laienb&amp;#252;hne. Gisela Schneeberger tut einem als &amp;#252;berqualifiziertes Kabarettisten-Urgestein schrecklich leid. Ganz entfernt erinnert das an „Die Herbstzeitlosen&amp;quot;, die fidelen Schweizer Seniorinnen mit ihren sexy Trachten-Dessous. „Eine ganz hei&amp;#223;e Nummer&amp;quot; hingegen w&amp;#252;rde es im TV nicht mal bis zur Werbepause schaffen, aber deswegen gibt es ja beim ZDF abends keine Werbung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-4818243426236612679?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/4818243426236612679/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=4818243426236612679' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4818243426236612679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4818243426236612679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/eine-ganz-heie-nummer.html' title='Eine ganz heiße Nummer'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8132339049894880600</id><published>2011-10-24T09:52:00.002+02:00</published><updated>2011-10-24T09:53:39.995+02:00</updated><title type='text'>Poliezei</title><content type='html'>Frankreich, 2011 (Polisse) Regie: Maïwenn mit Karin Viard, Joey Starr, Marina Foïs, Nicolas Duvauchelle, Maïwenn 127 Min.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überraschend in jeder Hinsicht ist dieser Einblick in Pariser Kriminalbüros, den die französische Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Maïwenn in „ Poliezei" gewährte und dafür in Cannes den Preis der Jury erhielt: Basierend auf wahren Fällen rekonstruiert sie die Arbeit einer Einheit, die sich dem Schutz der Kinder widmet. Die „Brigade de Protection des Mineurs" (BPM) zeigt zwar in Verhören von Verdächtigen und Gesprächen mit Opfern schockierende Taten und Einstellungen auf. Doch wie bei vielen guten Krimiserien spielt das meist zerrüttete Privat-Leben der Ermittler eine ebenso große Rolle. Das Team, das fast wie eine Familie und sicher auch ein Familien-Ersatz ist, zeigt einen lebendigen Querschnitt der Haut- und politischen Farben. Man ist für und gegen Sarkozy, die Roma-Siedlung räumt man aber nur, weil man die Kinder vor Prostitution und Kinderarbeit schützen will. Da gibt es die Mutter, die ihre Söhne abendlich befriedigt, damit sie ruhig schlafen. Den Großvater, der sich immer an der Enkelin reibt. Den Vater, der alles mit Grinsen zugibt und auf seine guten Beziehungen verweist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der mit einem dokumentarischen Gestus gefilmte „Poliezei" setzt eine Menge bekannter Schauspieler ein, Sandrine Kiberlain etwa kann als Mutter die eigenen und die Vergewaltigungen an der Tochter nicht ausdrücken. Wenn man auch schnell den Vergleich zum Cannes-Sieger von 2008 „Die Klasse" ziehen wird, „Poliezei" ist vielfältiger und jede unterschiedliche Szene sitzt. Da hat eine im BPM-Team ihre große Nummer auf arabisch und staucht einen Patriarchen zusammen, der seine Tochter als Besitz betrachten und meint, Frauen dürften ihm nichts sagen. Die erfolgreiche Rettung eines entführten Babies wird ausgiebig gefeiert und betanzt. Eine große Lachnummer und ein Denk-Mal über die Jugend von heute ist das Mädel, das mittels Blowjob ihr abgezocktes Telefon wieder bekommen will. Es sei doch ein Smart-Phone gewesen! Eine 14-Jährige meint sogar, die Alten sollten sich mal Updaten, es sei doch normal, in dem Alter zu vögeln und im Internet zu strippen. Das Ende ist wiederum völlig überraschend und irritierend offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regisseurin Maïwenn spielt vor der Kamera selbst die Rolle der immer weniger distanzierten Fotografin Melissa. „ Poliezei" ist ihr dritter Film, sie hat als Schauspielerin allerdings auch schon in „The Fifth Element" mitgemacht.&lt;br /&gt;&lt;style&gt;FB_Addon_TelNo{height:15px !important; white-space: nowrap !important; background-color: #0ff0ff;}&lt;/style&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8132339049894880600?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8132339049894880600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8132339049894880600' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8132339049894880600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8132339049894880600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/poliezei.html' title='Poliezei'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7214873478817928745</id><published>2011-10-23T20:57:00.001+02:00</published><updated>2011-10-23T20:57:21.977+02:00</updated><title type='text'>Killer Elite (2011)</title><content type='html'>USA, Australien 2011 (Killer Elite) Regie: Gary McKendry mit Jason Statham, Robert De Niro, Clive Owen  116 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Transporter vs. Driver&lt;br&gt; &lt;br&gt;Euch geht es immer nur um die Action, nie um das Ganze! Ihr seht nie, wer und was hinter allem steckt! Diese heftige Publikumsbeschimpfung ist der Kernsatz eines harten Action-Thrillers, der gleichzeitig versucht, &amp;#252;ble Milit&amp;#228;rr&amp;#228;nke und &amp;#214;lgesch&amp;#228;fte anzuklagen. Beides gelingt nicht ganz, aber die von Jason Statham und Robert De Niro verk&amp;#246;rperte Kombination aus Schlagkraft und K&amp;#246;nnen ist spannend und interessant.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir befinden uns in der Wirtschaftskrise, der &amp;#214;lkrise, im Chaos - des Jahres 1980. Danny Bryce (Jason Statham) und sein &amp;#228;lterer Kumpel Hunter (Robert De Niro) sind in der Welt rumgekommen und haben &amp;#252;berall Menschen umgebracht. Danny ist dabei auszusteigen, aber ein Scheich aus dem Oman nimmt Hunter als Geisel und zwingt dessen Freund so, drei britische Soldaten der Spezialtruppe SAS umzubringen, die drei S&amp;#246;hne des Scheichs umgebracht haben. Dazu will der alte Herr Gest&amp;#228;ndnisse auf Video und es soll immer wie ein Unfall aussehen. Danny bringt tats&amp;#228;chlich den Krieg zur&amp;#252;ck zu den Aggressoren nach England, selbst ein m&amp;#228;chtiger Geheimbund aus B&amp;#228;nkern und deren Wachhund Spike (Clive Owen) k&amp;#246;nnen die Erf&amp;#252;llung des Auftrags nicht verhindern. Am Ende merken beide Killer, dass sie von politischen Drahtziehern nur benutzt wurden. Doch das eigentliche Problem ist die Haltung Spikes: Der Kriegs-Veteran kann das K&amp;#228;mpfen und Morden einfach nicht sein lassen, w&amp;#228;hrend Danny „ Ausstieg sofort&amp;quot; will.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Killer Elite&amp;quot; hat nichts mit dem Sam Peckinpah-Film von 1975 zu tun, daf&amp;#252;r viel mit Ranulph Fiennes hochbrisanten Roman „The Feather Men&amp;quot; und den wahren Begebenheiten dahinter. Mit „Blut f&amp;#252;r &amp;#214;l&amp;quot; kann man auch diesen schmutzigen Kriegseinsatz abk&amp;#252;rzen. Das ist erhellend und erschreckend, ebenso wie die brutalen Morde des „durchgeknallten Hundes&amp;quot; Danny. Dieser ist allerdings keine unbesiegbare Kampfmaschine, so wie die eng gefilmten Nahk&amp;#228;mpfe nicht nur Action-Spa&amp;#223;, sondern auch realistisch brutal sind. Zwar lassen sich im Zeitalter der Schnauzb&amp;#228;rte und aufgemotzten Ford Capri die fr&amp;#252;heren Rollennamen der Duellisten „Driver&amp;quot; Owen und „Transporter&amp;quot; Statham wortwitzig aufeinanderprallen, doch wenige Minuten von DeNiro zeigen, dass Statham zwar eine popul&amp;#228;re, aber keine gute Besetzung ist. So st&amp;#246;&amp;#223;t sich in diesem Regiedeb&amp;#252;t vor allem ein Stoff, der von Le Carr&amp;#233; oder Graham Greene sein k&amp;#246;nnte, an lautem Action-Gehabe und uneinheitlicher Inszenierung. Diese im R&amp;#252;ckblick menschlich erb&amp;#228;rmliche „Killer Elite&amp;quot; ist nicht aus einem Guss, aber durchgehend spannend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7214873478817928745?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7214873478817928745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7214873478817928745' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7214873478817928745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7214873478817928745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/killer-elite-2011.html' title='Killer Elite (2011)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5632464443623210644</id><published>2011-10-23T18:23:00.001+02:00</published><updated>2011-10-23T18:23:34.190+02:00</updated><title type='text'>Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn 3D</title><content type='html'>USA, Neuseeland 2011 (The Adventures of Tintin) Regie: Steven Spielberg mit Jamie Bell, Andy Serkis, Daniel Craig 107 Min. FSK ab 6&lt;br&gt; &lt;br&gt;Herrjeh! Herg&amp;#233;s Comic-Reporter Tim in den H&amp;#228;nden von Spielberg und das Ganze im uns&amp;#228;glichen Motion Capture-Trickverfahren... Doch nicht verzagt: Die mit modernster Technik trotzdem auch ungelenke Verfilmung von bis zu 80 Jahre alten Comics ist hochwertiges Kino-Popcorn. Es knallt immer &amp;#252;berall und in einigen Szenen geht richtig die Post ab.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Die Abenteuer von Tim und Struppi&amp;quot; sind ein munterer Stilmix aus Realfilm und Animation, aus Schauspielern und Zeichnungen, in dem sich letztendlich Spielberg durchsetzt: Vom rasenden Vorspann mit Schattenspielen und expressionistischen Perspektiven geht es direkt rein ins Get&amp;#252;mmel eines Br&amp;#252;sseler Flohmarktes. Umrisse, Klamotten und Namen sind den Herg&amp;#233;-Comic nachempfunden, ein Stra&amp;#223;enmaler darf kurz das Originalgesicht der ikonographischen Figur aufs Papier bringen, dann er&amp;#246;ffnet eine Wand aus Spiegeln die Variationen. Die Mimik der Figuren ist dank des Motion Capture-Verfahrens ausdruckskr&amp;#228;ftiger als bei fr&amp;#252;heren Versuchen von Regisseur Zemeckis mit Tom Hanks („Der Polarexpress&amp;quot;, 2004) oder Jim Carrey („Eine Weihnachtsgeschichte&amp;quot;, 2009). Doch auch um Tim herum, den ein Schiffmodel ins Abenteuer st&amp;#252;rzt, bleibt eine Mischung aus groben Physiognomien, Knubbelnasen, Pausbacken, Haartollen und echt lebendigen Augen. Im Hintergrund findet man noch ganz grob animierte Figuren, bis die vordergr&amp;#252;ndige Handlung mitrei&amp;#223;t.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das frisch erstandene Schmuckst&amp;#252;ck wird dem Reporter bald entwendet, unsympathische Gesellen tauchen auf, die tollpatschigen Polizisten Schulze und Schultze wollen helfen und Kapit&amp;#228;n Haddock sorgt f&amp;#252;r viel Chaos. Die simple, handlungsgetriebene Dramaturgie von Herg&amp;#233;s betagten Geschichten erweist sich als ideal f&amp;#252;r eine Hollywood-Verfilmung, h&amp;#246;chstens etwas d&amp;#252;nn. Deshalb wurden mehreren B&amp;#228;nde (u.a. Die Krabbe mit den goldenen Scheren, 1940; Das Geheimnis der „Einhorn&amp;quot;, 1943) zu einer atemlosen Abfolge von Ereignissen komprimiert, die zwar nicht die historische Detailgenauigkeit des belgischen K&amp;#252;nstlers &amp;#252;bernimmt, aber sehr wohl mit dem Exotismus der Handlungsorte gl&amp;#228;nzt. Von Br&amp;#252;ssel &amp;#252;ber Antwerpen geht es per Boot, Flugzeug und Kamel nach Marokko. Meisterst&amp;#252;cke sind die Szenen, die sich von der Linearit&amp;#228;t des Comic und des einfachen Films befreien. Sobald Haddock deliriert, zwei Erz&amp;#228;hlebenen in zahllosen, feinen Bildideen verschmelzen, wenn eine atemberaubende Seeschlacht mit einem wahnsinnigen Tanz auf den Wellen in der W&amp;#252;ste visioniert wird, dann kommt Film an sich zu seinem Recht und Spielberg zeigt, was er auch kann: Nicht nur geschickt unterhalten, sondern auch einzigartige Szenen kreieren, die im Ged&amp;#228;chtnis der Filmgeschichte bleiben. Ganz gro&amp;#223;es Kino halt. Hier ist Tim eher mit Indi Jones verwandt als mit Herg&amp;#233; und auch Spielbergs Piraten-Schlachten zwischen Peter Pan und „Hook&amp;quot; sind zu sp&amp;#252;ren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Trotzdem steht dieser „Tim und Struppi&amp;quot; mittendrin in der Entwicklung einer Technik, die immer noch holperig wirkt. Dagegen ist der Stil Herg&amp;#233;s - obschon Geschmackssache - in sich vollendet. In wenigen Jahren wird man &amp;#252;ber diesen Film befremdet schmunzeln. Das 3Dimensionale beherrscht er hingegen schon, seine R&amp;#228;ume sind faszinierend und nutzen ihre Tiefe, sei es bei einem aberwitzigen Matrosen-Mobile mit Hai in enger Koje oder in einem marokkanischen K&amp;#252;stendorf, dessen Hanglage durch chaotische Verfolgungs-Action komplett samt H&amp;#228;usern ins Rutschen ger&amp;#228;t.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Unterhaltsam gelingen die „Abenteuer&amp;quot; durch die Mischung aus meist alkoholisiertem Haddock-Humor, konstanter Spannung und gro&amp;#223;artigen Action-Spielereien. Charakterlich muss anfangs noch der Hund Struppi charakterliche L&amp;#252;cken auffangen. Sp&amp;#228;ter folgen die gro&amp;#223;en Szenen immer dichter und die nie verstummende Orchester-Nachhilfe (Musik: John Williams) h&amp;#228;lt alles vortrefflich beieinander. Darin finden sich kleine Perlen, wie die Kanarienv&amp;#246;gel, die comic-gem&amp;#228;&amp;#223; um den Kopf eines Schwindelnden schwirren, aber dann ganz realistisch vom benachbarten Vogelh&amp;#228;ndler eingefangen werden. Zuvor blendete der unendliche Ozean des 14. Jahrhunderts in eine kleine Pf&amp;#252;tze des gegenw&amp;#228;rtigen Br&amp;#252;ssels &amp;#252;ber. Solch cineastischen Kapriolen gibt es zahlreich, sie gipfeln in einem S&amp;#228;belgefecht mit riesigen Hafenkr&amp;#228;nen. Derart l&amp;#228;sst man sich gern mit harmlosen Geschichten unterhalten, die selbst aufkl&amp;#228;rerische Fragmente des Stubenhockers Herg&amp;#233; unter den Tisch fallen lassen. Klar wie der auch ohne Computer berechnete Erfolg ist noch etwas sehr Comic-Typisches: Fortsetzung folgt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5632464443623210644?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5632464443623210644/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5632464443623210644' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5632464443623210644'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5632464443623210644'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/die-abenteuer-von-tim-und-struppi-das.html' title='Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn 3D'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-64649720931550248</id><published>2011-10-21T11:39:00.001+02:00</published><updated>2011-10-21T15:53:47.307+02:00</updated><title type='text'>Ach so, sprach Zarathustra</title><content type='html'>&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */ @font-face  {font-family:Cambria;  panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4;  mso-font-charset:0;  mso-generic-font-family:auto;  mso-font-pitch:variable;  mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal  {mso-style-parent:"";  margin:0cm;  margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:18.0pt;  mso-bidi-font-size:12.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-ascii-font-family:Cambria;  mso-fareast-font-family:"Times New Roman";  mso-hansi-font-family:Cambria;  mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} span.st  {mso-style-name:st;} @page Section1  {size:595.3pt 841.9pt;  margin:1.0cm 42.55pt 53.85pt 42.55pt;  mso-header-margin:36.0pt;  mso-footer-margin:42.55pt;  mso-paper-source:0;} div.Section1  {page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;     &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Heinz im Sinn &amp;amp; die Geteiltdurchs" spielten symphonisch in der Aula auf  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Von Günter H. Jekubzik&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Metallica machte es, Peter Gabriel auch, Sting macht sowieso alles: Wer schon jeden Erfolg hinter sich hat, vor Goldenen Platten keine Tapete mehr sieht, spielt irgendwann seine größten Hits symphonisch ein. Nun also auch „Heinz im Sinn &amp;amp; die Geteiltdurchs" potenziert mit dem Aachener Studentenorchester im Konzertsaal - oder der Aula der RWTH. Die Fanclubs brachten Reisewege von über 300 Kilometer hinter sich, Kopfrechnen brauchten sie trotz des philosophierenden Titels „Ach so, sprach Zarathustra" selten. Stattdessen die bekannten, trotz konstanter Selbstkasteiung weit über dem dumpfen Comedy-Sumpf stehenden Wortwitze, die hintersinnigen und auch mal herrliche platten Belustigungen der Aachener Kabaretisten-Truppe.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Vor exakt einem Jahr kam Benedikt Eschbach vom Aachener Studentenorchester anlässlich des Heinz-Liedes vom „Sockenfresser" auf die Idee, die einfach wirkenden Melodien des Quartetts orchestral aufzupimpen. Eschbachs Arrangements und die finale Performance nach nur drei gemeinsamen Proben begeisterte am letzten Samstag: Statt des erwarteten Clashs of Civilizations zwischen jungen Musikern und vier auch satt zotigen Herren, die nun schon seit zwölf Jahren „diesen Scheiß" (O-Ton Front-Denker Gerhard Horriar) machen, entstand Harmonie selbst in der gewollten Disharmonie bei „Lieder wie dieses". Durch den vollen Klangkörper der Symphoniker hörten sich die genial bis absurden Blödeleien plötzlich groß und gut an. Dieser Samstagabend bescherte tatsächlich den gleichen Effekt wie bei Gabriels „Scratch my back": Man kratzte sich am Kopf, weil so hat man die Lieder noch nie gehört. Derart gerieten auch die Klassiker des Vorgänger-Quintetts „Vakante Genies" zu neuen alten Bekannten.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Vor allem Michael „der Sohn des Lecters" Stetter entführte mit seiner neunminütigen „Hanniballade" namens „Morden, Morden" und der diabolisch hochgezogenen Augenbraue in einen epischen Serienmörderfilm, der unter die Haut ging. Auch das extrem eingängige Beatles-Cover „Westerwave" (bitte mitsummen: Yesterday...) über unseren, des Englischen unfähigen „Minister des Äußersten" (Horriar), schien schon immer auf richtige Streicher gewartet zu haben, um sich zu entfalten. Bislang gaben Jo Siemon und Stetter nur phantastisch pantomimisch den nicht vorhandenen Bass.&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das alte, vakante Motto „&lt;span class="st"&gt;Filmfein, &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Cambria; font-style: normal;"&gt;Liedgut&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="st"&gt;, Textgehtso" bewahrheitet sich in Bezug aufs Lied unerwartet, wobei beim einen oder anderen Wortwitz das Verständnis - akustisch oder geistig - in der Holzvertäfelung der altehrwürdigen Aula hängen blieb. Auch wenn dies nicht Prinzip war, wie bei der Kant-Vertonung vom „regulativen Prinzip der systematischen Einheit der Natur". Die spontanen Frotzeleien von Horriar, Siemon, Stetter und Keyborder Mathias Wien hielten sich in diesem Rahmen zurück, die Meinung darüber gehörten zu den „Geteiltdurchs" des Abends.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="st"&gt;Nach der &lt;/span&gt;unplugged „Bushäuschentour 2009" (noch immer auf der Website von „Heinz im Sinn" verewigt), ein weiterer Höhepunkt der Band-Karriere, die sich unverständlicherweise nicht aus der Region raustraut. Denn Elder Germanist Gerhard Horriar stellte, rauchend wie Helmut Schmidt, zu Recht fest „dies könnte ein erfolgreiches Lied sein". Ein erfolgreicher Abend war es auf jeden Fall. Einer, der wiederholt werden sollte. Das Quartett ohne Orchester gibt es wieder am 28. Januar&amp;nbsp; 2012 im Franz, Franzstraße, Aachen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-64649720931550248?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/64649720931550248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=64649720931550248' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/64649720931550248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/64649720931550248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/ach-so-sprach-zarathustra.html' title='Ach so, sprach Zarathustra'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-6105690672103839143</id><published>2011-10-19T10:19:00.001+02:00</published><updated>2011-10-19T10:19:44.875+02:00</updated><title type='text'>Scheitern, scheitern, besser scheitern! − Gert Voss im Gespräch mit Harald Schmidt</title><content type='html'>           &lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */ @font-face 	{font-family:Cambria; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;} @font-face 	{font-family:"ヒラギノ角ゴ Pro W3"; 	mso-font-charset:78; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:1 0 16778247 0 131072 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:EN-US; 	mso-fareast-language:EN-US;} p.Body1, li.Body1, div.Body1 	{mso-style-name:"Body 1"; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ascii-font-family:Helvetica; 	mso-fareast-font-family:"ヒラギノ角ゴ Pro W3"; 	mso-hansi-font-family:Helvetica; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	color:black; 	mso-ansi-language:EN-US;} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:2.0cm 2.0cm 2.0cm 2.0cm; 	mso-header-margin:35.45pt; 	mso-footer-margin:42.5pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;     &lt;p class="Body1"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Helvetica;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language: DE"&gt;Scheitern, scheitern, besser scheitern! − Gert Voss im Gespräch mit Harald Schmidt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Body1"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Helvetica;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language: DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Body1"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt;Regie: André Heller, Lukas Sturm&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Body1"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Body1"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt;Porträt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Body1"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Body1"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt;filmedition suhrkamp&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Body1"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Body1"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Helvetica;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language: DE"&gt;Zur Buchmesse und zum &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font: minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt;70. Geburtstag&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Helvetica;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language: DE"&gt; der Schauspiellegende Gert Voss mal was Literarisches auf DVD: Harald Schmidt, bekennendes Theatergroupie, fotografierte schon in den Siebzigern in Stuttgart den R4 von Voss und folgte als Schüler legendären Liederabenden. Der ausgebildete wie erfolglose Bühnenakteur, der momentan wieder bei Sat1 brav zur Nacht talkt, nähert sich in der Rolle des talentierten Amateurs seinem großen Idol. Man sitzt am Garda-See und tauscht mit echter Begeisterung und enormer Sachkenntnis&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font: minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Cambria; mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-fareast-font-family:Helvetica;mso-hansi-theme-font: minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt;Anekdoten aus. Selbstverständlich über Claus Peymann und Peter Zadek. Tabori wird von Voss auch wunderbar im Tonfall wiederbelebt. Wusste man schon, dass Voss anfangs einen Papagei bei Bernhards &amp;quot;Immanuel Kant&amp;quot; synchronisierte? Ein herrlich hochintellektueller Kaffeeklatsch am groben Holztisch mit Ikea-Gläsern, in der Form nicht sensationell, eher eine Extended Version von Kluges „New &amp;amp; Stories", aber die Besetzung ist sagenhaft! Nach dem schönen Einblick in die großen Bühnen des deutschsprachigen Theaters darf Schmidt in den Outtakes seine Nicht-Erlebnisse mit Peymann referieren und den Unterschied zwischen Schauspieler und Kabarettist erklären. Das hatten wir schon mal.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Cambria;mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ansi-language:DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-6105690672103839143?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/6105690672103839143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=6105690672103839143' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6105690672103839143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6105690672103839143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/scheitern-scheitern-besser-scheitern.html' title='Scheitern, scheitern, besser scheitern! − Gert Voss im Gespräch mit Harald Schmidt'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-5615782439485507998</id><published>2011-10-19T09:58:00.000+02:00</published><updated>2011-10-19T09:59:14.931+02:00</updated><title type='text'>Sündige Grenze DVD</title><content type='html'>           &lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */ @font-face 	{font-family:"ＭＳ 明朝"; 	mso-font-charset:78; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:1 0 16778247 0 131072 0;} @font-face 	{font-family:Cambria; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ascii-font-family:Cambria; 	mso-fareast-font-family:"ＭＳ 明朝"; 	mso-hansi-font-family:Cambria; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:1.0cm 42.55pt 53.85pt 42.55pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:42.55pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;BRD 1951  &lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Regie: Robert A. Stemmle&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Sündige Grenze" ist ein Regional-Klassiker wie Printen oder ruinöse Fußballvereine. Die Panzersperren, die mittlerweile als Kunstwerke durch die Stadt laufen und real Ökoinseln bilden, dienten einst Schmugglerkindern als Sichtschutz vor den Zöllnern. Das war kurz nach dem vorletzten deutschen Krieg, dem 2.Weltkrieg. Die Mutter aller Aachener Heimatfilme zeigt wie die nächtlichen Kinder-Schmuggler namens Rabatze fröhlich singend im Versteck feiern und sich in der Schule ausschlafen. Es ging um Kaffee, aber auch Koks wurde eingetauscht. Nur noch eines war schlimmer: Ein geklauter Kirchenschatz aus dem Münster, denn hier sind noch alle gläubige Schäfchen. Diese erschreckenden Zustände beobachtet der betroffen dreinschauende Herr Fischer von der Kölner Universität. Er will die „wahre Geschichte" erfahren, später völlig visionär alle Grenzen abschaffen - der Film ist von 1951 - und wird von Dieter Borsche, damals ein deutscher Star, bierernst gespielt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Sündige Grenze" lockt mit dem Wiedererkennen der Örtlichkeiten: Ist das nicht Orsbach? Oder doch Berlin, wo zumindest alle Studioaufnahmen stattfanden? Auf jeden Fall ist der Busch-Tunnel original ins Bild kopiert. Ansonsten erzählt das Filmchen eine einfache Schmuggler-Pistole, einen Trivial-Krimi. Unter sehr heftig scheppernder Musik gibt es große, theatralische Gesten, die sich immer noch nicht ganz vom expressionistischen Stummfilm verabschiedet haben. Vorvorgestrig auch die Rollen: Moralisch und romantisch extrem bieder, Männer mit furchtbaren Klamotten und willige Weibchen. Hinzu kommt stellenweise dick Didaktik. Kurios ist, dass der Film immer noch „ab 16" firmiert, was für heutige Verhältnisse ein Witz ist. Die jungen Rabatzer-Helden von damals durften ihre eigenen Geschichten nicht sehen, jetzt können sie es auf DVD. Aber nicht wieder über die Grenze schmuggeln, denn das ist immer noch verboten!&lt;/p&gt;   &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-5615782439485507998?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/5615782439485507998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=5615782439485507998' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5615782439485507998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/5615782439485507998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/sundige-grenze-dvd.html' title='Sündige Grenze DVD'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-8659392422055359302</id><published>2011-10-18T13:28:00.001+02:00</published><updated>2011-10-18T13:28:45.250+02:00</updated><title type='text'>Footloose (2011)</title><content type='html'>USA 2011 (Footloose) Regie: Craig Brewer mit Kenny Wormald, Julianne Hough, Dennis Quaid, Andie MacDowell 113 Min. FSK ab 6&lt;br&gt; &lt;br&gt;Vorsicht: Auch wenn auf der Verpackung weiterhin „Footloose&amp;quot; steht, dies ist nicht mehr der 80er-Tanzfilm um einen jugendlichen Rebellen. Das Remake l&amp;#228;sst einen klugen, verantwortungsvollen Jungen gegen eher verzweifelte als verkn&amp;#246;cherte S&amp;#252;dstaatler und deren Tanzverbot antreten. Ein anderer Film als der Kult von 1984, aber auch kein schlechter. Er setzt statt auf Konfrontation auf K&amp;#246;pfchen - auch wenn dieses noch im Rock&amp;#39;n&amp;#39;Roll-Stil gegelt ist und der aus einer Tanzshow bekannte K&amp;#246;rper von Kenny Wormald darunter auch nicht ohne.&lt;br&gt; &lt;br&gt;„Loose, footloose / Kick off your Sunday shoes ...&amp;quot; dieser Hit ist unter den ersten Bildern eine Zeitmaschine und man muss genau hinschauen, in welcher Zeit das Remake eigentlich spielt. So wie man bei den Cover-Versionen der Songs auch sehr genau auf Unterschiede lauschen muss. Doch wir sind in dem altmodischen S&amp;#252;dstaaten-Nest Bomont und sp&amp;#228;ter wird demonstrativ die Sammlung alter Vinyl-Platten von Kevin Bacon rausgeworfen und ein iPod angeschlossen. Aber erst mal knallt es nach Party, Alk und Kuss am Steuer m&amp;#228;chtig. F&amp;#252;nf Teenager sterben und anders als in Bayern, wo so eine Fahrt gut f&amp;#252;r die Parteikarriere ist, wird als Gegenma&amp;#223;nahme neben Null-Promille ein Tanzverbot f&amp;#252;r Jugendliche erlassen. In dieser restriktiven Umgebung landet der junge Ren MacCormack (Kenny Wormald), nachdem seine Mutter in der Gro&amp;#223;stadt an Leuk&amp;#228;mie verstorben ist. Ren sieht aus wie ein Rock&amp;#39;n&amp;#39;Roller, ist aber trotz T-Shirt, Lederjacke und Gel- Tolle ein braver Rebell. Technisch raffiniert m&amp;#246;belt er den alten K&amp;#228;fer vom Onkel auf. Sozial gewitzt f&amp;#252;gt er sich in die Abschlussklasse der High-School ein. Den Oberbully schie&amp;#223;t er beim brandgef&amp;#228;hrlichen Crash-Rennen mit Autobussen ab, dessen neugierige Freundin, die auf unartig machende Pfarrerstochter Ariel (Julianne Hough mit Quietsche-Synchrostimme), l&amp;#228;sst er l&amp;#228;ssig abblitzen: Ich werde dich k&amp;#252;ssen, irgendwann! Trotz James Dean-Look wei&amp;#223; Ren, was er tut. Zudem scheint er kl&amp;#252;ger zu sein, als alle S&amp;#252;dstaaten-D&amp;#246;rfler. V&amp;#246;llig basisdemokratisch startet der b&amp;#252;rokratische Rebell eine Petition gegen das Tanzverbot. Als diese trotz eindrucksvoller Rede an den Holzk&amp;#246;pfen im Stadtrat abprallt, hat Ren eine andere L&amp;#246;sung, redet aber erst mal mit dem Prediger, dem Vater von Ariel...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Erst mal miteinander reden - nach diesem Motto verf&amp;#228;hrt auch der Film, der statt stereotyper Konflikte das Verst&amp;#228;ndnis betont. Selbst den Priester-Papa, von Dennis Quaid hervorragend gespielt, kann man verstehen. Andie MacDowell hat sich als kluge Mama f&amp;#252;r ihre seltenen Auftritte eine gute Rolle ausgesucht. Ansonsten beeindruckt die aufkl&amp;#228;rerische Klugheit des jungen Helden: Ganz nebenbei stellt der Rationalist die mangelnde Trennung von Kirche und Staat in Frage und fragt &amp;#252;berhaupt gerne mal ganz einfach. So hebelt der ehemalige Turner elegant die &amp;#252;blichen Verd&amp;#228;chtigungen der Erwachsenen aus. Nun ist nicht alles Diskurs, die Disco kommt keineswegs zu kurz. Hier gl&amp;#228;nzt Hauptdarsteller Kenny Wormald mit echten Tanzszenen, mit dem Rausschleudern des sehr wohl vorhandenen Trauerfrustes in einem akrobatischen Turn-Tanz. Die beste Szene bleibt aber die Kindergarten-Tanzstunde von Rens lustigem Kumpel, denn witzig ist die kluge Kult-Kopie auch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-8659392422055359302?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/8659392422055359302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=8659392422055359302' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8659392422055359302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/8659392422055359302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/footloose-2011.html' title='Footloose (2011)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-4974531231053688585</id><published>2011-10-17T16:45:00.001+02:00</published><updated>2011-10-17T16:45:54.975+02:00</updated><title type='text'>Die Haut, in der ich wohne</title><content type='html'>Spanien 2011 (La piel que habito) Regie: Pedro Almod&amp;#243;var mit Antonio Banderas, Elena Anaya, Marisa Paredes, Blanca Su&amp;#225;rez 121 Min. FSK  ab 16&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die spanische Regie-Legende Pedro Almodovar pr&amp;#228;sentiert in „Die Haut, in der ich wohne&amp;quot; mit dem ihm eigenen &amp;#228;sthetischen Augenkitzel, den knalligen Farben und der exquisiten Ausstattung einen komplexen und verschachtelten Thriller, der einigen Aufwand treibt, um zur gro&amp;#223;artigen Endszene zu kommen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Antonia Banderas, der schon viel j&amp;#252;nger bei „Atame - Fessle mich&amp;quot; mit Almodovar drehte, betreibt in dessen 18. Spielfilm als Robert Ledgard, als Spezialist f&amp;#252;r Sch&amp;#246;nheits-Operationen ein Frankenstein-Labor in seiner Luxus-Villa bei Toledo. Ledgards Sch&amp;#246;pfung Val, die er auf riesigen Bildschirmen wie ein Gem&amp;#228;lde beobachtet, reiht sich in die anderen Kunstwerke und Akte des Anwesens ein. Aber ihre Haut ist widerstandsf&amp;#228;hig gegen Feuer und Stiche. Das erf&amp;#228;hrt Val, die ohne Scheren, Messer oder spitze Gegenst&amp;#228;nde eingesperrt ist, beim Selbstmordversuch mit der Kante eines Buchumschlages. Was Roberto wirklich mit Val vorhat, erkl&amp;#228;rt sich in R&amp;#252;ckblenden. Sie erz&amp;#228;hlen vom Tode der Frau Ledgards und dem Selbstmord seiner geisteskranken Tochter Norma, die zuvor bei einem Ausflug aus ihrer Anstalt wohl vergewaltigt wurde.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auch wenn es in der Zusammenfassung sehr melodramatisch klingt, Almodovar h&amp;#228;lt sich von seinem Lieblings-Genre fern, spielt die Schrecknisse nur an. Daf&amp;#252;r schaut humorvoll zitierend der Horror klassischer Frankenstein-Geschichten rein, wenn Kunsthaut nach Schnittmuster zubereitet wird und andere kleine Gruselmomente ins Bild geraten. Zudem gibt es einen Krimi um den bankr&amp;#228;uberischen Sohn der alten Angestellten Marilia. Und wie immer beim alten Romantiker Almodovar - eine Liebesgeschichte. Dass hier etwas m&amp;#246;glich wird, was gesellschaftlich - auch in Spanien - immer noch sehr schwierig verl&amp;#228;uft, zeigt noch einmal die enorme Themen-Elastizit&amp;#228;t dieser letztlich sehr spannenden und auch im verk&amp;#252;nstelten Almodovar-Kosmos zeitgem&amp;#228;&amp;#223;en Geschichte. Die Basis war &amp;#252;brigens der 1984 erschienene Roman „Tarantula&amp;quot; des Franzosen Thierry Jonquet.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Kreation von Almodovar/Ledgard ist jedoch h&amp;#246;chst modern, nicht nur ein verbotenes genetisches Experiment auch das Thema einer Geschlechtsumwandlung sorgt f&amp;#252;r Diskussionen. Der wahre Clou von „Die Haut, in der ich wohne&amp;quot; erweist sich allerdings viel atemberaubender. Almodovar betreibt einen enormen Aufwand f&amp;#252;r diese grandiose Pointe. Doch wenn Almodovar erz&amp;#228;hlt, geht man die verzweigten Wege der Handlung gerne mit. Vor allem wenn das Ensemble mit einem konzentrierten Antonio Banderas, mit Elena Anaya als Vera und Marisa Paredes als eingeweihte brasilianische Haush&amp;#228;lterin Marilia in gro&amp;#223;artiger Form ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-4974531231053688585?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/4974531231053688585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=4974531231053688585' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4974531231053688585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4974531231053688585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/die-haut-in-der-ich-wohne.html' title='Die Haut, in der ich wohne'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-4527574971142100453</id><published>2011-10-17T15:53:00.001+02:00</published><updated>2011-10-17T15:53:30.282+02:00</updated><title type='text'>Contagion</title><content type='html'>USA 2011 Regie: Steven Soderbergh (Contagion) mit Matt Damon, Kate Winslet, Marion Cotillard, Jude Law, Gwyneth Paltrow, Laurence Fishburne 105 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein extrem aggressives Virus breitet sich in Asien und den USA aus. Steven Soderberghs spannender Katastrophen-Thriller folgt einigen Einzelschicksalen und der detektivischen WHO-Arbeit. Das Ergebnis ist ein „Gerade-noch-mal-gut-gegangen&amp;quot; mit ein paar Gedanken &amp;#252;ber den unterschiedlichen Wert von Menschenleben in verschiedenen Teilen der Welt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Soderbergh ist ein einzigartiger K&amp;#246;nner und so beginnt sein Film ebenso rasant wie der Ausbruch des Virus. Von Tag 2 an zeigt er die Opfer in Hongkong, Minnesota und Chicago. (Tag 1 und den ersten Patienten spart sich der Film bis zum bitteren, „schweinischen&amp;quot; Schlusspunkt auf.) Die Gesch&amp;#228;ftsreisende Beth (Gwyneth Paltrow) erwischt es zuerst, dann ihren Sohn. Der Ehemann (Matt Damon) scheint immun zu sein. Ihr Liebhaber, den sie bei einer Zwischenlandung in Chicago „besuchte&amp;quot;, wohl nicht. Detektivisch versuchen Spezialisten unter der Leitung des WHO-Bosses Dr. Ellis Cheever (Laurence Fishburne), den Ursprung des extrem aggressiven Fledermaus-Schweine-Virus (sic!) zu ergr&amp;#252;nden und ein Gegenmittel zu finden, w&amp;#228;hrend ein kaprizi&amp;#246;ser Blogger (Jude Law mit schiefem Zahn) Panik sch&amp;#252;rt und ein Naturheilmittel anpreist. Bald greift auch das Milit&amp;#228;r ein und die Homeland Security macht sich mit ihrem reflexartigen Terror-Verdacht l&amp;#228;cherlich. WHO-Mitarbeiter erkranken (Kate Winslet), das &amp;#246;ffentliche Leben stirbt, Chaos herrscht. Mehr als 130 Tage und zig Millionen Opfer sp&amp;#228;ter ist fast wieder alles gut, eine wissenschaftliche Heldentat f&amp;#252;hrte zur richtigen Spur. Doch wer darf nun zuerst das rasch hergestellte Serum erhalten? In den USA gibt es eine Lotterie, in Asien entf&amp;#252;hrt man West-Europ&amp;#228;er (Marion Cotillard), um sein eigenes unwerteres Leben zu retten.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Inzwischen ist Soderberghs „Contagion&amp;quot; kaum merklich sehr politisch geworden. &amp;#220;berhaupt ist sein Film vielleicht nicht so emotional-dramatisch wie „Outbreak&amp;quot; aus dem gleichen Genre, daf&amp;#252;r viel umfassender, informativer, kurz: kl&amp;#252;ger. Und die Schutzanz&amp;#252;ge sehen mittlerweile viel besser aus! Zwar verliert der Regie- und Kamera-Meister ein bis zwei Figuren - wortw&amp;#246;rtlich, nicht im Euphemismus f&amp;#252;r das Sterben - und die WHO kommt etwas zu positiv weg, doch man gewinnt bei aller Spannung auch eine Menge Einsichten. Moralische Entscheidungen bleiben zwar offen, doch der &amp;#252;bliche Hollywood-Film, h&amp;#228;tte sie unter dicker Marschmusik gar nicht erst aufkommen lassen. So warnt Cheever zwar unerlaubt seine Geliebte und soll deswegen abgeschossen werden, doch er gibt auch seine pers&amp;#246;nliche Impfdosis an den Sohn des Putzmannes. Ein kleines Signal der Solidarit&amp;#228;t und ein zus&amp;#228;tzlicher Stachel der immanenten Kritik an Pharmaunternehmen, die in der Realit&amp;#228;t mit Fantasiepreisen die AIDS-Bek&amp;#228;mpfung verhindern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-4527574971142100453?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/4527574971142100453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=4527574971142100453' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4527574971142100453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/4527574971142100453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/contagion.html' title='Contagion'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7429070826952159101</id><published>2011-10-11T11:25:00.001+02:00</published><updated>2011-10-11T11:25:11.043+02:00</updated><title type='text'>Apollo 18</title><content type='html'>USA, Kanada 2011 (Apollo 18) Regie: Gonzalo L&amp;#243;pez-Gallego mit Warren Christie, Lloyd Owen, Ryan Robbins 86 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Huston. es gibt ein paar Rollen Super8-Film vom Mond und wir haben damit ein dramaturgisches Problem: Nervige Wackel-Aufnahmen, Leerlauf mit uninteressanten Astronauten-Figuren, dann kratzt etwas an der Au&amp;#223;enwand, ein Stein wackelt, ein anderer entwischt aus der Probenquarant&amp;#228;ne und die wenigen Menschen, die Mondgestein ersteigert haben, sollten ganz schnell das Plexiglas verst&amp;#228;rken...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Seit „Blair Witch Project&amp;quot; landet immer wieder die eine oder andere „Paranormal Activity&amp;quot; im Kino.&lt;br&gt;Man meint mit vorgeblich „authentischem Material&amp;quot; eine besondere Spannung aufzubauen, doch schnell zeigt sich, dass diese Masche ohne anst&amp;#228;ndige Dramaturgie nicht weit bringt. Diesmal geht es auf die dunkle Seite des Mondes, wo Astronauten von Apollo 18 - eine Mission, die nie stattfand - eine verlassene russische Landf&amp;#228;hre entdeckten. D&amp;#228;mliche Neugierde l&amp;#228;sst die Raumfahrer in einen der viel zu kalten Krater gehen, die dortige Leiche eines Kosmonauten bewegt sich noch, wieder fliegt so ein Steinchen unheimlich belebt durch die Gegend. Eine Verletzung f&amp;#252;hrt zu heftigen Mutationen, Wahnsinn bricht aus, der Sauerstoff geht zu neige, die russische Station scheint der letzte Ausweg zu sein.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nervig unruhige und verwackelte Bilder sollen die Minimal-Dramaturgie &amp;#252;berspielen, aber „Kleinigkeiten&amp;quot; wie fehlende Schwerelosigkeit fordern ein H&amp;#246;chstma&amp;#223; an Bereitwilligkeit, alles zu glauben. So f&amp;#252;hlt sich die Produktion des „W&amp;#228;chter&amp;quot;-Regisseurs Timur Bekmambetow an wie eine Parodie, nicht wie Horror. Knarzende und kribbelnde Steinwesen wirken niedlich statt be&amp;#228;ngstigend. Ganz sicher wird es keine Fortsetzung dieser Apollo-Serie geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7429070826952159101?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7429070826952159101/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7429070826952159101' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7429070826952159101'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7429070826952159101'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/apollo-18.html' title='Apollo 18'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-2383904408375533313</id><published>2011-10-10T18:42:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T18:42:37.747+02:00</updated><title type='text'>Jesus Christus Erlöser (WA)</title><content type='html'>BRD 2008 Regie: Peter Geyer mit Klaus Kinski  84 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;&amp;quot;Halt&amp;#39;s Maul und folge mir nach!&amp;quot; Das Kinski-Evangelium mag ungew&amp;#246;hnlich sein, doch dieser Kraftausdruck des j&amp;#228;hzornigen Schauspielers mag der chaotischen Atmosph&amp;#228;re und der aggressiven Stimmung eines einmaligen Live-Auftritts geschuldet sein: Am 20. November 1971 versucht Klaus Kinski die „erregendste Geschichte der Menschheit&amp;quot; erz&amp;#228;hlen – das Leben von Jesus Christus, das er aus seiner Sicht aufbereitet hat. Doch die 68-er sind immer noch im Publikum, Kinski hat seinen Ruf und so ist es ein Drama, das w&amp;#252;tend und traurig macht, wie der durchaus ernsthafte Schauspieler und Erz&amp;#228;hler seinen spannenden Text einfach nicht fortf&amp;#252;hren kann. Immer wieder setzt er an, dass man Jesus unter den Ausgegrenzten, den Huren, den Arbeitslosen suchen solle, doch Kinski wird durch Zwischenrufe unterbrochen. Von Linken, deren Bretter vor dem Kopf erschreckend dick sind. Dies ist eine Entdeckung der &amp;#228;u&amp;#223;erst spannenden Dokumentation, die von Peter Geyer  zusammengeschnitten wurde: Die Helden der 68er, die den Muff von 1000 Jahren wegwischen wollten, sind auch ziemlich bornierte Spie&amp;#223;er.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Und dann aber doch Kinski, der Wahnsinnige! Immer wieder verl&amp;#228;sst er die B&amp;#252;hne, schreit, geifert, diskutiert und l&amp;#228;sst Leute rausschmei&amp;#223;en. Am Ende dieses eindrucksvollen Dokuments, das in Aachen schon beim Filmfestival Aachen-Maastricht zu sehen war, darf Kunst auch dies sagen: &amp;quot;Halt&amp;#39;s Maul und folge mir nach!&amp;quot;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-2383904408375533313?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/2383904408375533313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=2383904408375533313' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2383904408375533313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/2383904408375533313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/jesus-christus-erloser-wa.html' title='Jesus Christus Erlöser (WA)'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-6611020659762228056</id><published>2011-10-10T18:34:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T18:34:41.478+02:00</updated><title type='text'>Lauras Stern und die Traummonster</title><content type='html'>BRD 2011 Regie: Ute von M&amp;#252;nchow-Pohl, Thilo Rothkirch 65 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die dritte Verfilmung von Klaus Baumgarts „Lauras Stern&amp;quot;-Kinderb&amp;#252;cher geht zwar auch den Weg des 3D (in einigen Kinos), bleibt aber darin wie in der Handlung Kleinkindern gerecht: Lauras kleiner Bruder Tommy hat Angst vor den Traummonstern, doch sein Besch&amp;#252;tz-mich-Hund l&amp;#228;sst die Monster schrumpfen, weil Tommy durch ihn keine Angst mehr hat. Deswegen klauen die &amp;#252;blen Traumgestalten Tommys Hund und locken so die kleinen Helden mit ihren Kuscheltieren ins kunterbunte Traumland mit tausend T&amp;#252;ren, hinter denen all die Tr&amp;#228;ume von Laura, Tommy und sogar die von Lauras Kuscheltieren liegen. Ebenso fantastisch sind die b&amp;#246;sen und hilfreichen Wesen: Die Schlange als Schal; Fresso, der alles frisst (Markus Maria Profitlich); eine altkluge Tentakel (Desiree Nick); die tumpe Beule (Maddin Schneider) sowie Stielauge (Hoecker). Die Monster haben Angst vor Licht und Lauras Stern, darum soll der Lichtf&amp;#228;nger Lauras Stern vernichten, doch Tommy schlie&amp;#223;t Freundschaft mit ihm. Der Junge &amp;#252;berwindet seine Angst und so werden im Finale die etwas schusseligen Traummonster erst zu gro&amp;#223;er H&amp;#246;he wachsen, um dann rapide zu schrumpfen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auch wenn die liebliche Animation in den ersten Szenen wohlm&amp;#246;glich kleinere Kinder erschrickt, ist der psychologische Umgang mit dieser Angst ziemlich raffiniert gel&amp;#246;st. Im bunten, lustigen Film erleben Kinder, wie sie Angst &amp;#252;berwinden k&amp;#246;nnen und sich am Ende alle &amp;#196;ngste in einem Lachen aufl&amp;#246;sen. Selbst Erwachsene k&amp;#246;nnen sich mit den schreikomischen Monstern und ihren wohlbekannten Stimmen von Maddin Schneider oder Desiree Nick vergn&amp;#252;gen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-6611020659762228056?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/6611020659762228056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=6611020659762228056' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6611020659762228056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/6611020659762228056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/lauras-stern-und-die-traummonster.html' title='Lauras Stern und die Traummonster'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7122039026544448062</id><published>2011-10-10T17:21:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T17:21:32.332+02:00</updated><title type='text'>Restless</title><content type='html'>USA 2011 (Restless) Regie: Gus Van Sant mit Henry Hopper, Mia Wasikowska, Ryo Kase, Schuyler Fisk 91 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der junge Enoch (Henry Hopper) kann den Unfall-Tod seiner Eltern nicht verarbeiten und macht sich einen bitteren Spa&amp;#223; daraus, auf fremden Begr&amp;#228;bnissen auftauchen. Auch legt er sich gerne in die Kreideumrisse von Unfall- oder Verbrechens-Opfer, Friedh&amp;#246;fe geh&amp;#246;ren selbstverst&amp;#228;ndlich ebenfalls zu seinen Lieblingsorten. Bei einem Rauswurf w&amp;#228;hrend einer Bestattung hilft ihm die gleichaltrige Annabel (Mia Wasikowska), ein lebensbejahendes, keckes M&amp;#228;dchen mit Retro-Klamotten, kurzen Haaren, einem Tumor im Kopf und nur noch drei Monaten zu leben.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Beide, auf unterschiedliche Weise vom Tod Gezeichnete, verlieben sich ausgerechnet ineinander. Verspielt &amp;#252;berspielt der nur Schwarz tragende Enoch seinen Schmerz beim Schiffe-Versenken mit Hiroshi (Ryo Kase), dem Geist eines Kamikaze-Piloten! Dass diese einseitige Freundschaft durch Eifersucht bedroht ist, geh&amp;#246;rt zur eing&amp;#228;ngigen Komik. Die ungew&amp;#246;hnliche Hilfe beim Trauern ist eine anr&amp;#252;hrende Idee. Zusammen mit Annabel widmet Enoch sich derweil schwelgerisch der Natur, entdeckt die Welt der K&amp;#228;fer und V&amp;#246;gel. Doch das Spiel entgleitet, als sie Annabels Ende inszenieren wollen - so leicht ist der Abschied nun doch nicht.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Man kennt Gus van Sant von Hollywood-Erfolgen mit einem gewissen Extra: „Good Will Hunting&amp;quot; (1997) oder das Remake „Psycho&amp;quot; (1998). In der Indi-Szene wurde er vorher ber&amp;#252;hmt mit „Drugstore Cowboy&amp;quot; (1989) und „My Private Idaho&amp;quot; (1990), letzterer auch durch die Rollen von River Phoenix und Keanu Reeves. Im lebendigen Wechsel folgten einander eigenwillige Kunstfilme und eing&amp;#228;ngige Geschichten, die immer noch seine Handschrift behielten. Zuletzt erz&amp;#228;hlte er mit Sean Penn die Biographie des schwulen Stadtrates „Milk&amp;quot; nach. „Restless&amp;quot; ist nun bestes Unterhaltungskino mit einer guten Portion schwarzem Humor, den mittlerweile allerdings jede Teenie-Bl&amp;#246;del-Klamotte schon im Vorspann &amp;#252;bertrifft. Der neue Film von van Sant erinnert stark an „Harold &amp;amp; Maud&amp;quot; aus 1971, nur mit der Jugend und der Musik von heute.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die fast zarte Ann&amp;#228;herung zweier junger Menschen an den Tod verl&amp;#228;uft in „Restless&amp;quot; verspielt, leicht, manchmal magisch und durch tolle Independent-Songs unterlegt. So meistert van Sant das ernste, schwierige Thema. Als weiteres Beispiel der TRK (Terminal Romantischen Kom&amp;#246;die), nur eine Woche nach dem tragischen Kino-Ungl&amp;#252;ck von „Kein Mittel gegen die Liebe&amp;quot;, kann man die sch&amp;#246;ne Geschichte der zwei Au&amp;#223;enseiter auch deshalb nicht bezeichnen. Gus van Sant, der seinen jugendlichen Anti-Helden vor allem im Cannes-Sieger „Elephant&amp;quot; (2003) und in „Paranoid Park&amp;quot; (2007) eine W&amp;#252;rde aus Leichtigkeit und flie&amp;#223;enden Bewegungen „anfilmte&amp;quot;, gewinnt hier mit eher klassischer Situationskomik, vertr&amp;#228;umten Dialogen und guten Songs. (Die Musik von Danny Elfman ist diesmal nicht so schauerlich wie bei Tim Burton.) Die letzten Worte Enochs sind nur Bilder der Erinnerung - meisterlich, wie van Sant genau damit ber&amp;#252;hrt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7122039026544448062?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7122039026544448062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7122039026544448062' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7122039026544448062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7122039026544448062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/restless.html' title='Restless'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-18483956.post-7959831201158514240</id><published>2011-10-10T16:14:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T16:14:30.919+02:00</updated><title type='text'>Die Liebesfälscher</title><content type='html'>Frankreich, Italien, Iran 2010 (Copie Conforme) Regie: Abbas Kiarostami mit Juliette Binoche, William Shimell, Jean-Claude Carri&amp;#232;re 106 Min.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Juliette Binoche spielt die Hauptrolle in dem vertrackten Beziehungsdialog „Copie Conforme&amp;quot;, den der iranische Meisterregisseur Abbas Kiarostami extra f&amp;#252;r den franz&amp;#246;sischen Star schrieb. Alles dreht sich dabei um Kopie und F&amp;#228;lschung: Ein amerikanischer Autor (William Shimell) stellt in der Toskana sein Buch &amp;#252;ber den Wert von Kopien in der Kunst vor. Eine Franz&amp;#246;sin (Binoche), die hier ihren Kunsthandel betreibt, interessiert dies besonders, sie bittet ihn auf ein Treffen f&amp;#252;r den n&amp;#228;chsten Tag. Das Treffen wird zum Ausflug in ein idyllisches Dorf, die Gespr&amp;#228;che &amp;#252;ber Original und F&amp;#228;lschung verlagern sich zum Thema Beziehung und Ehe. Langsam werden die Andeutungen immer intimer, die Situation kippt: Spielen hier zwei Fremde miteinander oder hat dieses Paar tats&amp;#228;chlich genau in diesem Dorf vor 15 Jahren Hochzeit gefeiert und sich in den letzten Jahren auseinander gelebt?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mit der ihm eigenen Beil&amp;#228;ufigkeit von Autofahrten durch eine wunderbare toskanische Landschaft, von entspannten Gespr&amp;#228;chen und scheinbar allt&amp;#228;glichen Ereignissen spannt der iranische Regisseur Kiarostami einen sehr reizvollen Bilder- und Gef&amp;#252;hlsbogen. Juliette Binoche fasziniert mit der mutigen Offenheit ihrer Figur, einen liebevollen Neuanfang anzubieten. Das Repertoire von Emotionen auf ihrem Gesicht erstaunt immer wieder, daf&amp;#252;r gab es 2010 in Cannes die Auszeichnung als Beste Darstellerin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/18483956-7959831201158514240?l=filmtabs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://filmtabs.blogspot.com/feeds/7959831201158514240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=18483956&amp;postID=7959831201158514240' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7959831201158514240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/18483956/posts/default/7959831201158514240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://filmtabs.blogspot.com/2011/10/die-liebesfalscher.html' title='Die Liebesfälscher'/><author><name>ghj</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
