13.2.17

Mein Leben als Zucchini

Schweiz, Frankreich, 2016 (Ma vie de courgette) 66 Min. FSK: ab 0

Der Glücksfall eines Kinder-Animationsfilms, der die Kleinen nicht unterfordert, dabei auch noch Klein und Groß viel Spaß macht, gewann 2016 den Europäischen Filmpreis als Bester Animationsfilm und ist für den Trickfilm-Oscar nominiert. „Mein Leben als Zucchini" erzählt in liebevoll unperfekter Stop-Motion-Animation vom liebevollen, unperfekten Leben des kleinen, neunjährigen „Zucchini". Der Junge landet nach dem plötzlichen, herrlich makabren Tod seiner Mutter in dem kleinen Kinderheim der Madame Papineau. Er muss sich mit dem frechen Simon, der überängstlichen Béatrice, der schüchternen Alice, dem zerzausten Jujube und dem verträumten Ahmed zusammenraufen. Alle haben bereits viel erlebt, auch viel Schlimmes. Aber sie geben einander Halt. Eines Tages stößt die mutige Camille zu ihnen, und Zucchini ist zum ersten Mal verliebt. Doch Camilles gemeine Tante plant, das Mädchen wegen des Pflegegeldes zu sich zu holen. Zucchini und seine Freunde wollen dies verhindern.

Nach der Vorlage von Gilles Paris' Roman „Autobiografie einer Pflaume" und begleitet von Sophie Hungers wunderbarer Musik gewinnen die Kinder mit ihren Riesenknopfaugen wie der Film die Herzen aller Zuschauer. Die kleine, sehr fantasiereiche Produktion kam sogar in die Endrunde des Prix Lux des Europäischen Parlaments. Ein ganz großer kleiner Film über tapfere kleine Kerle und Mädchen.

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