4.8.16

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows

USA 2016 Regie: Dave Green mit Megan Fox, Will Arnett, Noel Fisher 112 Min.

Von den ersten Momenten an ist „Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows" unübersehbar eine Michael Bay-Produktion: Alles fliegt und wirbelt dauernd durch die Gegend. Allein wenn die fetten Frösche Leo, Raph, Mikey und Donnie nur ein Basketball-Spiel sehen wollen. Dann wird Shredder, der Gegner aus dem ersten Teil der neuen Realfilm-Serie mit den vier animierten Comic-Fröschen, mit haufenweise Explosionen und Crashs aus der Gefangenschaft gebeamt.

Die simple Handlung dreht sich um Bestandteile einer Beam- und Weltherrschaftsmaschine, die zusammen gesucht werden müssen, um dann Außerirdischen Tür und Tor zur Vernichtung der Menschheit zu öffnen. Die Comic-Verfilmung hat selbstverständlich einen verrückten Professor, die Bösen bekommen mit den tierisch deformierten Gaunern Bebop (Gary Anthony Williams) und Rocksteady (Stephen Farrelly) auch Mutanten zugeteilt, der neue Oberschurke ist der monströse Krang.

Leo, Raph, Mikey und Donnie haben die gleichen Probleme wie Spider-, Super- und Batman: Sie wünschen sich öffentliche Anerkennung, müssen aber anonym bleiben. Dann kommen noch Zweifel am Team-Geist auf, doch die atemlose Action mit der großen, dunklen Bedrohung über New York gleicht frappant anderen Comic-Verfilmungen und am Ende vor allem „Independence Day". Ausgetauscht werden nur die Action-Figürchen und das Alter des Zielpublikums.

„Teenage Mutant Ninja Turtles 2" ist wieder ein Film für kleine Jungs, die noch mit Action-Figürchen spielen, aber auch schon mal große Frauen bauchfrei sehen wollen. Alles ist eher spaßig als dämonisch oder gefährlich. Megan Fox („Transformers") ist für die bauchfreie Attraktion zuständig. Fürs Schauspiel springt Laura Linney bei der Polizei ein. Den Rest erledigen ziemlich viele ziemlich laute Effekte. Der unbekannte Regisseur Dave Green erfüllt so sehr unauffällig die Erwartungen an ein Fließband-Produkt.

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