28.4.15

TinkerBell und die Legende vom Nimmerbiest

USA 2014 (Tinker Bell and the legend of the Neverbeast) Regie: Steve Loter 76 Min. FSK: ab 0

Wo man es am wenigsten vermutet, tauchen Action-Heldinnen für kleine Mädchen auf. Dieser sehr entfernte Peter Pan-Ableger steht in einer Reihe von aufwendigen „TinkerBell"-Trickfilmen. Wieder steht eine andere der kleinen Feen im Mittelpunkt: Die tierliebende Fawn - in der deutschen Version: Emily - freundet sich mit dem Baby-Monster Nimmerbiest an. Das allerdings Teil eines apokalyptischen Mythos ist, der die Feen-Stadt Pixie Hollow zu zerstören droht.

Dieser TinkerBell-Film ist zwar hauptsächlich für den Video-Markt produziert, doch kommt mit ihm mehr als eine Wagenladung bunt gefärbter Niedlichkeit hereingeschneit. Flott erzählt, gut animiert, dazu ein großartig fantastisches Wesen und einige Rührung angesichts ungewöhnlicher Tierliebe vom Biest. „TinkerBell und die Legende vom Nimmerbiest" wurde eindeutig für Mädchen im Grundschulalter produziert, wie man am nerdigen und ansonsten uninteressanten Wissenschaftler-Jungen und überhaupt an der weitgehenden Abwesenheit von männlichen Feen sieht. Wenn dann das Riesen-Flauschwesen scheinbar zum Monster wird, ist das schon eine Vorbereitung auf männliche Pubertät? Nein, das wäre viel zu schwer gedacht für dieses altersgerechte und meist rollen-untypische Abenteuer mit viel Spaß und den unausweichlichen Liedchen.

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