10.2.15

Berlinale 2015 Every Thing Will Be Fine (außer Konkurrenz)

R: Wim Wenders mit James Franco, Charlotte Gainsbourg, Rachel McAdams, Marie-Josée Croze, Robert Naylor, Patrick Bauchau, Peter Stormare

Wettbewerb (außer Konkurrenz)

Der neue Wenders, das intensive Drama „Every Thing Will Be Fine", lief gestern Abend außer Konkurrenz. Weil Wenders einfach konkurrenzlos gut ist, könnte man bei dieser exzellent geschriebenen und fotografierten Geschichte meinen: James Franco überzeugt in seinem dritten Berlinale-Film endlich als Schriftsteller, der bei winterlicher Autofahrt dem Handy zu viel Aufmerksamkeit schenkt und ein Kind überfährt. Das verbindet ihn in wechselhaften mit der Mutter, die von Charlotte Gainsbourg gespielt wird. Oft wie ein Thriller orchestriert, in reizvollem 3D inszeniert, erlebt man letztlich angenehm undramatisch, wie ein schweigsamer Schriftsteller nur langsam mit seiner Schuld leben lernt.
Die Berlinale ehrte den in Düsseldorf geborenen Filmemacher vor der Vorführung mit einem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk und widmet diesem Werk eine Hommage, in deren Rahmen auch seine erste 3D-Sensation „Pina – Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren" zu sehen ist.

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